Krankheitslehre 2 (abgeschlossen)
Mikrobiologie
Mikrobiologie
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Flashcards
Was sind Mikroorganismen?
Kleinstlebewesen
Welche Mikroorganismen können zu einer Infektion führen? (4)
- Bakterien
- Viren
- Pilze
- Parasiten
Aufbau eines Bakteriums. (Grösse, Speziell)
Eigenschaften (5)
Aubau:
- ähnlich wie eine Zelle aufgebaut, ca. 1- 10um gross
- ohne Kernmembran
Eigenschaften:
- haben eigenen Stoffwechsel, können s/s Eiweiss synthetisieren
- sind Einzeller, vermehren sich durch Zellteilung
- vermehren sich bei ihrem Wirt extrazellulär
- unter opitmalen Bedingungen verdoppeln sich Kolonien alle 30min.
- können auf unbelebten Nährböden gezüchtet werden und im Lichtmikroskop sichbar.
Wie lassen sich Bakterien bekämpfen?
mit Antibiotika
Was ist ein serologischer Nachweis (Bakterien und Viren)
spezifische Antikörper gegen eine bestimmte Krankheit können im Serum nachgwiesen werden
Krankheitsbeispiele die Bakterien auslösen (9)
- Starrkrampf
- Keuchhusten
- Tuberkulose
- Lyme- Borreliose (d. Zecke)
- Typhus
- Salmonellose
- Scharlach
- Abszess
- Umlauf
Gruppen von Bakterien (2)
- Mykoplamen
- Chlamydien
Aufbau Mykoplasmen (2)
- keine Zellwand (deshalb ohne feste Form, nicht färbbar)
- eigenen Stoffwechsel und Eiweiss selber synthetisierbar
Wie erfolgt die Diagnose von Mykoplasmen? (3)
- serologisch
- kulturell
- immunologisch
Mit was werden Mykoplasmen behandelt?
Antibiotika
Welche Krankheiten lösen Mykoplasmen aus? (2)
- an Urogenital- Organen (sexuell übertragene Krankheit)
- Pneumonie (als Tröpfcheninfektion)
- Aussehen und Stoffwechsel von Chlamydien?
- Wo können sie sich vermehren?
- Behandlung
- keine Kernmembran, eigener Stoffwechsel, können s/s Eiweiss synthetisieren, Einzeller vermehren sich durch Zellteilung
- vermehren sich nur im Inneren von lebenden Zellen (wie Viren)
- Behandlung mit Antibiotika
Verhalten sich sonst geich wie kleine Bakterienl
Krankheitsbeispiele für Chalmydien (3)
- Entzündungen der Schleimhäute im Augen-; Atemwegs;- und v.a. Urogenitalbereich
Viren:
- Grösse
- Stoffwechsel
- Vermehrung
- 100-mal kleiner als Bakterien, nicht vergleichbar mit einer Zelle
- keinen eigenen Stoffwechsel, für Eiweissynthese auf lebende Substanz angwiesen
- Vermehrung erfolgt intrazellulär in menschlichen, tierischen oder pflanzlichen Zellen, benötigen eine Wirtszelle
- Wie sind Viren züchtbar?
- Wie sind Viren sichtbar?
- nur auf lebender Substanz züchtbar z.B. auf Zellkulturen
- im Elektronenmikroskop sichbar
Wie erfolgt die Vermehrung von Viren?
dringen in Wirtszelle ein und bauen ihr genetisches Material in das genetische Material der Wirtszelle ein, um sich auf diese Weise zu vermehren.
Nachweis von Viren
wie bei Bakterien: im Serum werden spezifische Antikörper gegen bestimmte Krankheiten nachgewiesen.
10 Krankheitsbeispiele bei Virusinfektion
- Grippe
- Masern
- Mumps
- Röteln
- Kinderlähmung
- Tollwut
- Hepatitis
- AIDS
- FSME (FrühsommerMeningoEnzephalitis)
- Herpes
Was ist eine Superinfektion?
Virusinfektion als Wegbereiter für bakterielle Infektion
- Aussehen von Pilzen
- Vermehrung von Pilzen
- Pilze haben einen Zellkern
- vermehren sich eigenständig, benötigen als Nahrung organische Substanzen
- Wie nennt man Pilzerkrankungen?
- Wie werden sie behandelt?
- Sind alle Pilze pathogen
- Mykosen
- Antimykotika
- wenige Pilze sind für Menschen pathogen
Was sind Parasiten?
Mikroorganismen, die auf Kosten des Wirtes leben
Welche Mikroorganismen gehören zu den Parasiten?
- Würmer
- Milben
- Zecken
- Flöhe
- Läuse
- Protozoen
Was sind Protozoen?
tierische Einzeller (auch Urtierchen genannt). Haben im Gegensatz zu Bakterien einen Chromosomenkern.
Was ist die Zoonose?
bezeichnet eine von einem Tier auf einen Menschen oder von einem Menschen auf ein Tier übertragene Infektionskrankheit.
Krankheitsbeispiele für Parasiten (Zoonose)
- Malaria
- Trichomoniasis
- Toxoplasmose
- Wurmerkrankung
Was sind Prionen?
Eiweisse, die im Organismus sowohl in physiologischen als auch in pathogenen Strukturen vorliegen können.
sind also KEINE Lebewesen sondern organische Gifte mit virusähnlichen Eigenschaften
- Wie kommte es zu einer Erkrankung durch Prionen?
- Krankheitsbeispiel?
- krankhaft gefaltete Proteine nehmen massiv zu und lagern sich in den Nervenzellen- vor allem im Gehirn- ab und lassen sie zugrunde gehen
- Creutzfeldt- Jabkob- Krankheit (CJK)
Definition Kontamination
Verunreinigung von Händen, Kleidern, Instrumenten, Tischflächen etc. mit Keimen
Definition Disposition
momentane Anfälligkeit des Wirtes auf eine Infektionskrankheit
Definition Virulenz
Anzahl von Keimen, mit denen der Wirt in Kontakt kommen muss, damit Krankheitserscheinungen ausgelöst werden
Definition Infektion
Eindringen von Krankheiterregern in einen lebenden Organismus und deren Vermehrung und die Reaktion des betroffenen Organismus darauf mit Abwehr und Reperatur
Definition Inkubationszeit
Zeit zwischen dem Eindringen des Erregers und dem Ausbruch der Krankheit
Definition Bakteriämie / Virämie
Bakterien oder Viren sind im Verlauf einer Infektionskrankheit vorübergehend im Blut vorhanden
Definition Sepsis und 4 Symptome
Überschwemmung der Blutbahn mit Bakterien, die nicht unter Kontrolle gebracht werden kann
Symptome:
- hohes Fieber, Schüttelfrost
- rasche Verschlechterung des AZ
- ev. septischer Schock
Definition Resistenz
Widerstandsfähigkeit eines Organismus gegen Infektionskrankheiten
Widerstandsfähigkeit eines Kleinstlebewesens gegenüber einem Medikament
Welche zwei Abwehrmechanismen sind in unserem Körper möglich?
- unspezifische Abwehr (Phagozytose)
- spezifische Abwehr (spezifische Antikörperbildung)
Wie funktioniert die unspezifische Abwehr?
Fresszellen sind für die Abwehrreaktionen durch Phagozytose zuständig.
- Durch Leukozyten gelangen mehr Phagozyten an den Entzündungsherd, wo sie "aufräumen" können.
- Zelluläre Abwehr durch Granulozyten, Monozyten und Histiozyten
Wie funktioniert die spezifische Abwehr?
Immunzellen (B- Lymphozyten, T- Lymphozyten, Plasmazellen) sind für Abwehrreaktionen durch die spezifische Antikörperbildung (Immunglobuline) zuständig.
- Es kommt zu einer Antigen- Antikörper- Reaktion, die die Erreger unwirksam macht (= humorale Abwehr)
- Was sind Antigene?
- Wozu dienen sie?
- körperfremde Substanzen, die im Organismus die Bildung spezifischer Antikörper hervorrufen. Als Antigene wirken alle artfremden Eiweisskörper.
- Führen in hohem Mass zur Antikörperbildung. Polysaccharide und Lipide können ebenfalls als Antigene wirken (z.B. Blütenpollen, Hausstaub)