Konstruktionswerkstoffe
Prüfungsvorbereitung
Prüfungsvorbereitung
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Cartes-fiches
Aluminiumlegierugen
Knetlegierungen: 1.xxx >98% Al
Gusslegierungen: 1.xxx >95% Al
korrbest. Legierungen 5000er Serie: ALMg, AlMn, AlMgMn Mkverfestigung
Legierung mit Ausscheidungshärtung: AlCu
Alterung bei 130-190°C Festigkeit sinkt bei Änderung Schneidmechanismus auf Umgehung
Besonderheiten der AlGußlegierung
i.d.R mit Si
als gut gießbar eutektische LegierungAlSi12
andere gut gießbare und aushärtbare Legierungen mit Si, Mg oder Cu
Veredlung mit Sr, Na bewirkt Verfeinerung der eutek. erstarrten Si- Kristalle
Korrosion von Al- Legierungen
- Korr nimmt ab Al-> AlMn->AlMg-> AlCuMg
- wegenAl2O3 Schicht oxidations und korrbest. stabil pH4,5-8,5
- Einfluss einzelner LE:
- Mn positiv hält Fe in Lösung, da es sich sonst an Kg anreichert
- Cr- bis Anteil 0,2% verbesserung der Oxidbeständigkeit
- Cu schlecht, Ausscheidungen an KG korrodieren leicht
Formgebung durch Gießen (Arten, Besonderheiten)
Blockgießen:
- diskontinuierliches Verfahren
- Knetwerkstofe in Form von Barren oder Preßbolzen weiterverformung durch
- Stranggießen (rauhes Aussehen)
- Erstarrungsschrumpfung 7,5% ->evtl. Porosität
Bandgießen:
- kont. Halbzeuggießverfahren
- enges Erstarrungsintervall (Reinalu, ALMn)
- Walzenpressmaschinen
- 6mm Banddicke 1m/min
Formgießen:
- unterteilung in Sand-, Kokillen- und Druckguss
Umformung von Aluminium
Warmumformen-> z.B. Warmwalzen: Streckung Gußgefüge
Kaltumformung: Rekristallisationsschwelle sinkt mit zunehmendem Umformgrad
Eigenschaften von Magnesium in Gegensatz zu Aluminium
dichte 1,7 g/cm³ -> leichter
Verarbeitung:
- in geringeren Wanddicken gießbar
- near net shape casting -> weniger Nachbearbeitung
- gut bearbeitbar -> höhere Lebensdauer Werkzeuge
- kühlt schneller ab -> doppelt so viele Teile gießbar
- Stranggepresste Teile schlecht umformbar da hdp
Brennbarkeit:
- brennt nur im geschmolzenen Zustand nicht mit Wasser löschen Mg +H2=-> MgO + H2
- Mg-Staub leicht entzündlich
- Naßbearbeitung reduziert Risiken
Korrosion:
- größte Gefahr galvanische Korr, z.B. Stahl und Mg
- Mg wird z.T als Opferanode benutzt um Lochfraß bei stahlbehältern zu begrenzen
- Maßnahmen: Konstruktiv: abfluss wasser, Gefügeschichten versiegeln
Haupteinsatzgebiete von Mg
Aerospace und Flugzeug: Komponenten für Raketen, Triebwerke Helikopter, Flugzeuge
Automobil: Zylinderblöcke, Komponenten für Rennwagen
Computerin.: Komp. für Computerperipherie, Gehäuse für Elektronikanwendungen
Maschinenbau: tragbare Sägen, Bohrmaschinen, Gehäuse
Herstellung von Mg
Vorkommen: Oxid oder Carbonat 6. häufigstes Element
Herstellungsprozess:
- Dolomit (MgCO3*CaCO3)
-> im Drehofen kalziniert zu MgO*CaO
-> mit Meerwasser gemischt Mg(OH)2
->wieder kalzinieren MgO
->mit Koks und Chlorgas umwandlung zu MgCl2
-> durch Schmelzelektrolyse Mg
Magnesiumlegierungen: welche Elemente, Systeme, Eigenschaften
- peritektische Systeme: Zr, Mn
- eutektische Systeme Li, Al, Ag
- Zr bewirkt Kornfeinung
- Mn bildet intermet. Phasen mi Schwermetallverunreinigungen
Systeme:
- Mg-Zn: feste Lösung MgZn2, Mg2Zn3
- Mg-Al: RT Löslichkeit 2% bei 437°C 12,7%wt, diskon. Ausscheidung an KG mit geringer Ausscheidungsverfestigung, Verwendung nach Gießen ohne WB
- Mg17Al12 schlecht Kriecheigenschaft, Verbesserung durch Si -> harte MgSi2 Phase
- Mg-Zn-Cu: Ausscheidungshärtung
- Cu erhöht eutektische Temperatur
- bessere Kontrolle über Ausscheidungshärtung
- Lösungsglühen, Abschrecken, Tempern
- Mg- Seltenerden: Festigkeit und Kriechbest. bis 250°C annähernd konst., besondersgut Nd
- Mg-Ag: Zugfestigkeit erhöht, rasche Erstarrung liefert feinkörniges Gefüge Rm bis 500MPa
- amorphe Legierungen: Mg-Ni (Cu)- Lanthanoide Rm bis 850MPa
Eigenschaften von Titan
Kristallstruktur alpha hdp <=882 °C, betha krz>882°C
dichte 4,5 g/cm³
Schmelztemp. 1662°C
Festigkeit 170MPa unlegiert bis 1000 legiert
hohe Korrbest.
Duktilität bis tiefe Temperaturen -250°C
Einsatzgrenze unlegiert 550°C
Herstellung Ti
Vorkommen: TiO3 (Ilmenit) und TiO2 (Rutil)
Verunreinigungen wie Fe, Mg Mn durch Aufschmelzen entfernen
Ti schwimmt oben Reinigung durch HCL
gewonnenes TiO2 in flüchtiges TiCl4 überführt (TiO2 + C + 2Cl2)
-> fraktionierte Destillation Reinigen durch Mg ud Na oder Schmelzelektrolyse im Chlorbad
Welche LE stabilisieren alpha und Betha Ti und deren Eichenschaften
alpha Phase:stab. durch Al, O, und N (Peritektoid (B, Sc, Ge, La,)
einphasige alpha Leg. hdp Struktur mittlere Festigkeit, hohe Kriechbest. gut schweißbar, nicht spröde bei tiefen Temp
betha Phase stab durch Mo, Fe, V, Cu, Mn (Eutek)
besitzen krz-Struktur, höhere Dichte, kurzzeitig höhere Festigkeit, besser verformbar, sprode bei tiefen temp.
Einfluss von N, O2 und C auf unlegiertes Ti
- steigerung der Festigkeit N bis 0,3% bis 850 Mpa, O2 bis 0,5% (Achtung Versprödung) bis 900 Mpa, C bis 0,5% verfestigend 650MPa
Eigenschaften der alpha, betha und alpha-betha Titan Legierungen
- Alpha-Ti Legierung:
- höhere Warmfestigkeits als bethaTi
- Festigkeitserhöhung durch Al (meist verwendet max. Lösl. 8%) und Sn bewirken MK-Verfestigung
- 5%Al und 2,5%Sn am häufigsten, getempert im betha-Bereich, schnelle Abkühlung -> nadelförmige alpha Kornstruktur (Widmannstätten-Struktur) -> hohe Ermüdungsfestigkeit
- langsames abkühlen-> plattenförmiges alpha- Gefüge -> hohe Kriechbestänigkeit
- Daumenregel pro 1%wt Al sigma hoch um 55MPa, pro 1%wt Sn Erhöhung um 28 MPa
betha-Ti- Legierungen
- Zusätze Mo, V, Ta, Nb
- LE bewirken metastabile Struktur aus betha Ti
- bis 300°C höhere Festigkeit
- kaltumformbar
- z.B Ti-15Mo-5Zr-Al
- Anwendung: gering Trägerelemente, Formteile LRF hochfeste Verbinungselemente (Nieten)
alpha+ betha Legierungen
- alpha als auch betha Stabilisatoren -> bei RT Gemisch aus alpha und betha Ti (10-50%)
- Legierung: TiAL6V4
- je nach WB Gefüge/ Eigenschaften einstellbar:
- Tempern im betha- Gebiet + abschrecken -> nadelförmiges Gefüge: hoche Bruchzähigkeit, gut Kriechbeständig, nicht ermüdungsfest
- Tempern in alpha+ betha-Gebiet -> globulares Gefüge: höhere Duktilität, Formbarkeit, höhere Festiggkeit, gu gegen niederfrequente Ermüdung
Anwendungen Ti
- Komponenten in Luft- und Raumfahrt (Turbinen, Verdichterteile, Abgasleiungen)
- Amaturen, Behälter, Pumpen in Chemie- und anlagentechnik
Was sind intermetallische Verbindungen?
bestehen aus zwei oder mehr Metallen, die eine Phase mit stöchiometrischer oder nichtstöchiometrischer Zusammensetzung bilden
Kristallstruktur kann sich von einzelnen Metallen unterscheiden
meiste sehr spez. und außerordentliche Eigenschaften
Bsp. NiAl, TiAl, FeAl, Ni3Al, Ti3Al, Fe3Al MoSi2
oft auch bei hohen Temp. konst. Festigkeit und immer noch duktiel
Charakter der Binung oft zw. metallisch, kovalent und ionisch
Gitteraufbau meist kopmliziert-> erschwert Versetzungsbewegungen-> sehr hart, aber auch spröde
meist feinverteilt in weicher und duktiler Matrix ausgeschieden
Eigenschaften:
oft hohe Schmelzpkt
große Steifigkeit
hoher korrwiederstand
hohe kriechbest.
Auswahlkriterien:
kovalenter Bindungsantei und hoher schmelzpkt
wie können Intermet. Phasen eingeteilt werden?
nach Art ihrer Bindung
- Elektronenphasen
- Laves Phasen A2B- Verbindungen
- A3B- Verbindungen
- Einlagerungsverbindungen
- Valenzverbindungen
nach Atomgrößenverbindungen
Lavesphasen
Frank-Kasper- Phasen
Was sind Elektronen- Phasen? (Hume Rottery)
Zahlenverhältnis zwischen Valenzelektronen und beteiligten e- (e/a) in der EZ
z.B e/a = 3/2 CuZn, Cu5Sn
e/a = 21/13 Cu5Zn8
e/a = 7/4 CuZn3
jedes Verhältnis entspricht bestimmter Gitterstruktur
Eigenschaften: starke met. Bindung, breiter Löslichkeitsbereich
A2B- Verbindungen: Laves Phasen
Atomgrößenverhältnis A:B = 1:2 zB. MgCu2
A3B - Verbindungen
Atomradienverhältnis entscheidend
z.B. Nb3Sn ->Subraleiter
Was sind Einlagerungsverbindungen?
Karbide, Nitride, Karbonitride oder Karbidbildende Übergangsmetalle mit metallähnlichen Eigenschaften wie z.B. Mg2C
(ionisch) oder SiC (kovalent)
hohe Härte und Kriechtemperatur TiC, ZrC
Was ist eine Valenzverbindung zw. Metallen?
bei ionischen Verbindungen mit großem Elektronegativitätsunterschied
z.B. Mg2Sn
Verhalten der Intermet.Ph bzgl der Sprödigkeit
- sind spröde -> Sprödbruch
- Einkristalle besitzen gewisse Duktilität durch Superversetzung (2 partielle Versetzungen mit Stapelfehlerdazwischen)
- durch atomare Bindung teilweise metallisch (nicht so spröde wie Keramik)
- sprödigkeit steigt mit abnehmender Symmetrie und zunehmender Größe der EZ
- für Konstruktionswerkstoffe Intmetph. mit hoher Kristallsymerie (kubische Phasen) und kleinen EZ interessant
Welche eigenschaften hat Ni3Al- Lavesphase?
- wesentliche Phase in iner Ni- Basis Legierung (auch in Ni- Super-Alloys)
- für HT-Festigkeit und kriechbeständigkeit verantwortlich
- mit 7,5 g/cm³ relativ schwer
- Tm 1380°C
- Einkristall: duktil, polykristall neigt zu Sprödbruch
- Fließgrenze steigt bis 700-900 °C an, erst danach Festigkeitsabfall
- durch Zugabe von Bor -> steigerung der Duktilität
Anwendungen: Turboladerrototen, Matritzen zum Schneiden, Kolben Wentile, Schneidwerkstoffe, Rollen von Temperöfen zum Stahlbrennen
Welche eigenschaften hat NiAl
- Tm: 1638°C
- relativ niedrige dichte 5,85 g/cm³
- Emodul: 188 GPa
- beständig gegen Umwelteinflüsse
- hohe therm. Leitfähigkeit
- stabiles System auch bei größeren Abweichungen von der Stöchiometrie
Ni- Überschuss -> sitzen auf Al- Plätzen, bei Al-Überschuss werden Ni- Ls gebildet
- Duktilität bei RT 0,2%, bei 600°C etwa 40% Sigma=800MPa K1c 4-6 MPawurzelm bei RT
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Eigenschaften von Ti und Ti3Al
TiAl: dichte: 3,8-4,0; E ca. 170GPa, Tm 1440°C; sigma 400-650 MPa, K1c 12-22
TiAl: dichte: 4,2; E ca. 140GPa, Tm 1200°C; sigma 500-1000 MPa, K1c 10-25
Anwendungen:
Ventile, Turboladermotoren, Turbinenschaufeln
Was sind Superlegierungen?
Ni, Fe-Ni, und Co Legierungen mit hohen Legierungsanteilen
Spez. Eigenschaften:
- große Temp.festigkeit
- hohe Kriechbeständigkeit bis temp. 1000°C meist bis (600-700°C)
- hohe Korrosionsbeständigkeit
Vorraussetzung: stabiles Gefüge erzeugt durch MK-Verfestigung, Dispersionsverfestigung und Ausscheidungsverfestigung
Besondere Bedeutung: Ni-BasisSuperlegierungen Einsatztemp. 80-90% der Schmelztemperatur
z.B. Ni- Matrix (Tm 1456°C, kfz),Ni3Al Ausscheidung (Tm 1380°C, kubische Struktur) mit 0,1-1 µm Kg und 40-80% Vol.gehalt
Beschreiben Sie die Verfestigungsmechanismen bei Superlegierungen.
- kohärente Ausscheidungen bewirken Verfestigung durch Versetzungsbehinderung (Schneiden erforderlich)
- MKverfestigung durch große Zusätze von Cr, Mo, W, kleinere Zusätze von Ta,Zr,Ni, B (hoher Kriechwiederstand)
- Dispersionshärtung durch Karbide (feines stabiles Netzwerk aus Karbidpartikel -> erschwer Versetzungsbewegung, verhinder KGgleitung; hemmen Kornwachstum (Ausscheidungsverfestigung wird eingeschränkt)
Bsp: TiC, BC, ZrC, TaC, Mo6C W6C
- Cr, Al bilden an der Of Oxidschichten
- Korngrenzenelemente C,B,Zr,Hf bewirken Duktilisierung de KG -> verhindern Risse entlang der KG
Starke Variation der verschiedenen Mechanismen je nach Herstellung z.b geschmiedet oder gegossen
gezielte WB notwendig oft mehrstufig
Wie werden Thermische Barriereschichten hergestellet und aus was bestehen sie?
ZrO2 (mit 7gew% Y2O3 zur Stabilisierung der kubischen Phase) auf MeCrAlY- Zwischenschicht
ZrO2 niedriger ther.Ausdehnungskoeff (12*10^-6 1/K, und niedrige Wärmeleitfährigkeit 2,5 W/(mK)
zwei Arten zur Aufbringung
- Plasmaspritzen (anisotropes Gefüge mit 10-30% Porosität)
- EB-PVD (Stängelstrukur)
Dicke der Schicht zw. 100-1000µm mit Tempabfall der Gastemp. um 100°C
Beispiele und Eigenschaften Hochtemperaturbeständiger Keramiken
oridisch:
- Al2O3:hitzeresistent, Korrosionsbest,
- ZrO2: therm. Isolator
- Al2TiO5: therm. schockresistent
nicht oxidisch:
- Si3N4: hohe Festigkeit, , thermoschockbeständig, abriebfest
- BN(hexagonal und kubisch)
- AlN: hitzebeständig, hohe wärmeleitfähigkeit
- SiC
- C (Graphit und Diamant)
Eigenschaften/ Besonderheiten Si3N4
- zwei Formen alpha und betha beide hexagonal (unterschied in Dimension der C-Achse)
- alpha Schichtabfolge ABCD (Tieftemperaturmodifikation, aus Gasphase hergestellt)
- betha Schihctfolge AB (aus flüssigem SI hergestellt)
- Herstellung über Reaktionssintern, Sintern oder HIP
-Eigenschaften:
- Gefüge: stengeliges Gefüge mit hohem Streckungsgrad für hohe Bruchzähigkeit und Kriechbest.
- Festigkeit bis 1400MPa
- Dichte 3,2g/cm³
- thermische Ausdehnung: sehr gering
- EModul: 330 GPa
- thermoschockb.: deltaT= 600K
Anwendung von Si3N4
Maschichenbau: Kugellager, Gleitlager
Verschleißtechnik: Schneidwerkzeug für spanende Bearbeitung
Energietechnik: Turboladerrotoren, Kolbenbolzen
auch porös genutzt für: Tiegel, Düsen, Lötformen, Wärmetauscher
Eigenschaften/ Besonderheiten SiC
- zwei Modifikationen Alpha: hexagonal (stabilere Modi), betha kubisch
- es existieren viele Polytypen mit unterschiedlichen Stapelfolgen (Einfluss auf HL eigenschaft)
Formgebung: UniaxialesPressen, Strangpressen, Schlickerguss, Folienguss, druckloses Sintern , HP, HIP
Eigenschaften:
- Härte 25GPa
- hohe Wärmeleitfähigkeit
- hohe chem. und therm. Beständigkeit
- Dichte 3,2 g/cm³
- niedrige Bruchzähigkeit 3-4 MPawurzelm
Anwendungen von SiC
- Turboladerrotoren (hohe Festigkeit bis 1000°C
- Gleitringdichtungen und Gleitlager
- Wärmetauscher
Eigenschaften/ Besonderheiten Kohlenstoff
Modifikationen:
Graphit hexagonal, Diamant kubisch, Fullerene, Nanotubes
Eigenschaften Bulk- Kohlenstoffwerkstoffe:
äußerst hohe Druckfestigkeit
geringer E-Modul
hohe therm Leitfähigkeit
hohe elekt. Leitfähigkeit
Beständig bei hohen Temp.
geringer Reibungskoeff
chem. inert gegen Oxidation
geringe dichte 1,5- 2 g/cm³
Thermoschockbest.
geringe Benetzung durch Metallschmelze
Anwendung von Kohlenstoff
metallugisch: Innenwandung von Schmelzöfen, Gießformen
chem. :Anoden zur Herstellung von Chlor, Fluor; Ventile
mechanisch: Kolbenringe, Kugellager, Schmiermittel
elektrisch: Schleifkonakte
in Verbundwerkstoffen: Bremsbelege, Hitzeschilde
Was ist Verschleiß?
- Tribologie ist aufeinander einwirken von Oberflächen in Relativbewegung, umfasst Gesamtgebiet von Reibung und Verschleiß, einschließlich Schmierung und Grenzflächenwechselwirungen zw. festen, flüssigen und gasförmigen Medien
- Verschleiß fortschreitender Materialverlusst an der OF eines Körpers durch mech.Ursachen (Kontakt und Relativbewegung)
- Verschleiß ist keine Eigenschaft sondern eine Werkstoffpaarung, Umgebuungsmedium spiel wichtige Rolle
Charkterisierung durch Verschleißkoeffizient K
K = Wv/ Fn*s
Wv= Verschleißvolumen [mm³], Fn = Normalkraft, s [m] Gleitweg
Testversuch: Stift auf rotierender Scheibe
Verschleißmechanismus
Was ist Adhäsion?
- tritt auf, wenn zwei feste Oberflächen aneinander unter Druck entlanggleiten
- führt zu Mikroverschweißungen zw. Grund- und Gegenkörper
- durch lokale Pressung durchbruch schutzender Oberflächenschichten
- bei Relativbewegung bleibt "Schweißnaht" erhalten und kleines Volumen wird aus einem der Körper herausgerissen
- übertragenes Materialvolumen kann in Form von Abriebteilchen abgetrennt werden
- hohe Temp. ehöhen Risiko Adhäsion -> Schmierfilm mit Kühlung wichtig
- Cu neigt zum Kaltverschweißen
Verschleißmechanismen
Was ist Abrasion?
- Ritzung und Mikrozerspanung des Grundkörpers durch Rauigkeitshügel des Gegenkörpers oder Partikel in der Zwischenschicht
- Gegenkörper härter und rauer als Grundkörper oder Partikel in Zw.schicht
- Unterscheidung in:
- Mirkopflügen: Grundkörper plastisch verformt und zu Furchenrändern aufgeworfen, kein Materialabtrag
- je rauer desto schlimmer
- mikropflügen ehöht Rauigkeit mehr als Mikrispanen
- tritt auf bei großem Härteunterschied
- Mikrospannen: Spanbildung vor abrasiv wirkendem Teilchen, -> Entstehen einer Verschleißfurche
- erzeugt Kratzer
- bei annähernt gleicher Härte der Partner
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