Integrierte Kommunikjation, Stufe Marketingleiter
Kommunikation, Stufe Marketingleiter
Kommunikation, Stufe Marketingleiter
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Lernkarten
Welche Kommunikationsinstrumente gibt es?
- Werbung
- PR/PPR
- Multimedia/Online
- Sponsoring
- Messen/Ausstellungen
- Event
- Direct-Marketing
- Verkaufsförderung
Beschreibung von „Werbung“?
Transport/Verbreitung werblicher, indirekter, meist einseitiger Informationen/Botschaften mittels Werbeträger wie TV, Zeitungen, Zeitschriften, etc. Sofern Reaktionsmöglichkeiten wie Rückantwortkarte, Coupon Wettbewerb, etc. integriert sind, kann Werbung auch zweiseitig/dialogorientiert sein.
Beschreibung von „PR/PPR“?
Bewusste, geplante und kontinuierliche Beziehungspflege mit den relevanten internen/externen Ziel-/Dialoggruppen mit dem Ziel, Vertrauen und Verständnis gegenüber dem Unternehmen (PR) oder Produkten/Dienstleistungen (PPR) aufzubauen und zu fördern. Gelegentlich einseitig, sinnvollerweise aber zweiseitige Kommunikation, da eine unmittelbare Reaktion der Dialoggruppen zum Aufbau eines permanenten Dialogs angestrebt wird.
Beschreibung von „Multimedia/Online“?
Aufbau/Unterhalt eines computergestützten, interaktiven und multimedialen Kommunikationssystems als zeitunabhängige Plattform mittels elektronischen Datenträgern, Internet, Mobile-Communication. In der Regel erfolgt die Multimedia-/Online-Kommunikation durch eine zweiseitige, indirekte Form der Kommunikation.
Beschreibung von „Sponsoring“?
Tendenziell einseitige, indirekte Kommunikation mittels nutzenorientierten/imagefördernden, kulturellen/sportlichen/sozialen Aktivitäten im Namen des Unternehmens oder einer Marke.
Beschreibung von „Messen/Ausstellungen“?
Begrenzte, räumlich festgelegte Veranstaltung mit dem Zweck der Produktepräsentation, Information, Motivation der Zielgruppe mittels zweiseitiger/direkter/dialogorientierter Kommunikation.
Beschreibung von „Event“?
Inszenierung einer Marke/Produkt/Unternehmen unter direktem Einbezug der Zielgruppen und mittels Schaffung einer Erlebniswelt im Rahmen einer zweiseitigen/direkten Kommunikation.
Beschreibung von „Direct-Marketing“?
Gezielte Einzelansprache der Zielgruppe, um mittels Reaktionsmöglichkeiten (Rückantwortkarte, Coupon, etc.) eine zweiseitige/dialogorientierte Kommunikation auszulösen.
Beschreibung von „Verkaufsförderung“?
Zeitlich begrenzte Aktivität mit dem Ziel, die eigene Verkaufsmannschaft sowie nachgelagerte Vertriebsstufen mittels zusätzlichen Anreizen zu beeinflussen und den Verkauf zu unterstützen. Verkaufsförderung fokussiert auf die Zielgruppen/Aktionsebenen Mitarbeiter, Absatzmittler Produkteverwender.
Barrieren der Integrierten Kommunikation?
- Inhaltlich-konzeptionelle Barrieren
- Organisatorisch-strukturelle Barrieren
- Personell-kulturelle Barrieren
Was versteht man unter "inhaltlich-konzeptionelle Barrieren" der IK?
- Mangelndes (IK-)Konzept
- Einzelne Konzeptelemente (Zielgruppen, Umweltfaktoren, Konkurrenz, Absatzmittler, Kommunikationsinstrumente, etc.) sind nicht/zu wenig berücksichtigt oder aufeinander abgestimmt
Was versteht man unter "organisatorisch-strukturelle Barrieren" der IK?
- Fehlen einer Stelle, die für IK verantwortlich ist
- IK im Unternehmen nicht/zu wenig strukturell verankert
Was versteht man unter "personell-kulturelle Barrieren" der IK?
- Bereichs- und Abteilungsdenken
- Fehlende Kooperationsbereitschaft
- Lückenhaftes Verständnis auf Managementebene
Beschreiben Sie den Kommunikationskreislauf
- Kodierung
- Kognitive Struktur beim Empfänger berücksichtigen (Wissen, Kenntnisse, Fachbegriffe)
- Sprache
- Störfaktoren = Umwelteinflüsse (Umgebungslärm, aber auch Konkurrenzkampagnen)
- Die Qualität der angekommenen Information ist abhängig von der Genauigkeit der Übertragung, Grad der Störungen im Kanal, Funktion der Wahrnehmungsorgane (Ohr, Auge) und der Aufmerksamkeit des Empfängers.
Nennen Sie je 3 Gründe für die Notwendigkeit einer integrierten Kommunikation. Jeweils 3 kundenbezogene, wettbewerbsbezogene und 3 Unternehmensbezogene Gründe
Kundenbezogene Gründe
- Reizüberflutung und "information overload"
- Sinkendes Interesse an klassischer Unternehmenskommunikation
- Irritationen durch Wiedersprüche in der Kommunikation
Wettbewerbsbezogene Gründe
- Diversivikation von Grossunternehmen
- Aufkauf und Fusion von Unternehmen
- Entwicklung innovativer Kommunikationsinstrumente
- Schnelle Reaktion auf Zukunststhemen der Kommunikation
Unternehmenbezogene Gründe
- Diskrepanzen zwischen interner und externer Kommunikation
- Fehlende Kommunikationsrichtlinien in Unternehmen
- Mangelnde Zusammenarbeit zwischen Kommunikationasabteilungen
- Seltene Erfolgskontrolle von Kommunikationsinstrumenten
- Umverteilung von Kommunikationsetats
Erklären sie den Begriff der intergrierten Unternehmenskommunikation
Integrierte kommunikation ist ein Prozess der Analyse, Planung, Organsiation, Durchführung und Konntolle, der darauf ausgerichtet ist, aus den differenzierten Quellen der internen und externen Kommunikation von Unternehmen eine Einheit herzustellen, um ein für Zielgruppen der Kommunikation konsistentes Erscheinungsbild über das Unternehmen bzw. ein Bezugsobjekt des Unternehmens zu vermitteln.
Nennen Sie 5 mögliche Ziele der integrierten Kommunikation
- Wirkungssynergien
- Einheitliches Erscheinungsbild
- Differenzierung im Mitbewerb
- Lerneffekte
- Abteilungskoordination/ Kooperation
Was versteht man unter der Funktionalen/ Instrumentalen Integration bei der Inhaltlichen Integration?
Funktional: Welche Funktionen/ Aufgaben übernehmen die jeweiligen Kommunikationsinstrumente auf Grund ihrer Eignung?
Instrumental: Wie können die kommunikationsinstrumente instrumentell in ein Gesammtkonzept integriert werden, damit diese sich gegenseitig unterstützen und ergänzen?
Mögliche Darstellung: Eine Funktionsmatrix mit Achse Funktionen (Kundenakquise, Kundenbindung, Kundenrückgewinnung) und den Kommunikationsinstrumenten, wobei die Matrix den möglichen Instrumenteneinsatz bezüglich einzelner Funktionen aufzeigt.
Was versteht man unter horizontalen Integration der kommunikation?
Abstimmung der Kommunikationsinstrumente auf der jeweiligen Hierachieebene (Konsumenten, Industrielle Abnehmer, Händler, Zulieferer, Mitarbeiter, Öffentlichkeit). Daher Horizontale Intergration = Abstimmung der Kommunikationsinstrumente untereinander (auf einer Hierachieebene)
Was versteht man unter vertikalen Integration der kommunikation?
Abstimmung der Kommunikationsinstrumente in Bezug auf die Durchgängikeit der kommunikativen Ansprache auf den verschiedenen Hirachiebenen (Zulieferbetriebe, Herstellezentrale, Tochterunternehmen, Verkaufsniederlassungen, Handelsvertreter, Grosshandel, Einzelhandel, Konsument)
Was sind die Kernelemente einer Strategie der integrierten Kommunikation nach Bruhn?
- Strategiesche Positionierung mit den Kommunkationszielen
- Kommunikative Leitidee mit den Kommunikationsbotschaften
- Leitinstrumente mit den Kommunikationsinstrumenten
Zeigen sie das Konzeptpapier der Integrierten Kommunikation auf
Strategiepapier
1) Formulierung der strategischen Positionierung, kommunikativen Leitidee und Leitinstrumente der gesamten Kommunikation
Kommunikationsregeln
2) Positionierungspapier: Formulierung der strategischen Positionierung, der Zwischen- und Einzelziele der Unternehmenskommunikation
3) Kommunikationsplattform: Formulierung der kommunikativen Leitidee, Kern- und Einzelaussagen des Unternehmens (Aussagen- und Argumentationssystem
4) Regeln zum Instrumenteeinsatz: Festlegung und Gestaltungsprinzipien der Kommunikation, der weiteren Kommunikationsinstrumente und-mittel
Organisationsregeln
5) Regeln der Zusammenarbeit: Formulierung der aufbau- und ablauforganisatorischen Prozesse für die Zsammenarbeit zwischen zentralen und dezentralen Kommunikationsabteilungen
Erläutern Sie die Hirachie von Kommunikationszielen im Positionierungspapier
Ebene 1: Strategische Positionierung (keine Differenzierung, gilt für Gesammtkommunikation)
Ebene 2: Zwischenziele (Differenzierung nach Zielgruppen)
Ebene 3: Einzelziele (Differenzierung nach Kommunikationskontakten)
Erläutern Sie die Hirachie von Kommunikationsbotschaften
Ebene 1: Kommunikative leitidee (keine Differenzierung, gilt für Gesammtkommunikation)
Ebene 2: Kernaussagen (Differenzierung nach Zielgruppen)
Ebene 3: Einzelaussagen (Differenzierung nach Kommunikationskontakten)
Erläutern Sie die Hirachie für den Einsatz von Kommunikationsinstrumenten
Ebene 1: Leitinstrument (keine Differenzierung, gilt für Gesammtkommunikation)
Ebene 2: Integrations-, Folge- und Kristalisationsinstrumente (Differenzierung nach Zielgruppen)
Ebene 3: Kommunikationsmittel (Differenzierung nach Kommunikationskontakten)
Kategirisieren sie die Leit-, Kristalisations-, Integrations- und Folgeinstrumente nach der Einflussnahme und Beinflussbarkeit
Nennen Sie 3 Sammelbegriffe (unterschiedlich!) für Barrieren einer Integrierten Kommunikation
Inhaltlich-Konzeptionelle Barrieren
Organisatorisch-strukturelle Barrieren
Personell-kulturelle Barrieren
Nenne Sie 8 Inhaltlich-konzeptionelle Barrieren einer integrierten Kommunikation
- Nicht vollständige Integration aller Kommunikationsabteilungen
- Direkter Erfolgszusammenhang zwischen integrierter Kommunikation und Umwelt/Wettbewerbsposition nicht erkannt
- Keine für das Gesammtunternehmen verbindliche stratgegische Zielformulierung
- Budgetproblem, da Erfolgsnachweis schwierig
- Mangelndes Konzept zur integrierten Kommunikation
- Mangelnde oder problembehaftete Erfolgskontrolle
- Schwierigkeiten der Integration einzelner Instrumente
- Zielgruppenerfassung unvollständig
Nenne Sie 5 Organisatorisch-strukturelle Barrieren einer integrierten Kommunikation
- Keine institutionalisierten und formellen Abstimmungs- bzw. Entscheidungen
- Keine Verankerung der integrierten Kommunikation auf Führungsebene
- Probleme aufgrund divisionaler und überregionaler Organsiationsstrukturen
- Organsatorische Trennung der an der integrierten Kommunikation beteiligten Personen
- Fehlen einer Abteilung/Stelle/Person, die für die integrierte Kommunikation verantwortlich ist
Nenne Sie 9 Personell-kulturelle Barrieren einer integrierten Kommunikation
- Lückenhaftes Verständnis für integrierte Kommunikation auf Führungsebene und im mittleren Management
- Existenz von Subkulturen mit stark unterschiedlichen Denkweisen und Verhaltensmustern
- Angst vor Kompetenzverlust
- Mangelnde Professionalität bei den Verantwortlichen
- Mangelnde Koordinationsbereitschaft
- Mangelnde Kooperationsbereitschaft
- Mangelnde unternehenskulturelle Voraussetzungen für integrierte Kommunikation
- Angst vor Kommunikation
- Angst vor Kontrolle
Was sind die Erfolgsfaktoren für ein effizeientes Kommunikationsmanagement?
- Intergrierte Kommunikation als Unternehmensaufgabe
- Einsatz neuer Analyse- und Entscheidungskalküle
- Erarbeitung eines strategischen Kommunikationskonzeptes
- Einbeziehung der internen Kommunikation
- Entwicklung von Kommunikationsregeln
- Schaffung flacher Hierarchien
- Entwicklung eines Integrationsbewussteins
- Durchführen kontinuierlicher Wirkungs- und Effizienzanalysen
Was sind die Beweggründe für den Einsatz von integrierter Kommunikation in schweizer Unternehmen?
- Informationsüberlastung der konsumenten
- Wachsende Zahl der Kommunikationsinstrumente
- Wachsende Medienvielfalt
- Zwang zu Kosteneinsparungen
- Steigender Werbedruck
- Ähnlichkeit des Werbeauftritts
- Internationalisierung des Unternehmens
Nenne Sie die wichtigsten Barrieren der integrierten kommunikation in schweizer Unternehmen
- Mangelnde / problematische Erfolgskontrolle
- Bereichs- bzw. Abteilungsdenken der Mitarbeiter
- Organisationsstrukturen
- Fehlende Daten zur Beurteilung
- Unvollständige/ schwierige Verbindung der Kommunikationsinstrumente
- Lückenhaftes Verständnis der IK im mittleren Management
Wo ist das Instrument Publik Relations betreffend der einflussnahme und Beinflussbarkeit einzuordnen?
In welcher Hierachieebene befindet es sich und wie heisst der Typ des Instrumentes?
Beinflussbarkeit und Einflussnahme hoch
Die PR ist ein Kristalisationsinstrument
Die PR ist somit auf der Ebene 2 einzuordnen
Erklären Sie die Problematik der Integration der Puplic Relations in der IK
Die Information gelangt meisstens nicht direkt zum Enkunden sondern über Jaournalisten, Politiker, Meinungsführer, u.a.
Formale Integration
- Graphische Elemente tauchen selten in der Berichterstattung der Medien auf
Inhaltliche Integration
- Inhalte von Unternehmensbotschaften werden häufig durch Medien verändert (gesetzlich verankerte Pressefreiheit sowie Verbot der Zensur)
- Journalisten sind bestrebt, ein objektives und kritisches Bild der Unternehmensnachrichten abzugeben
- Unternehmensnachrichten wedern lesergruppenspezifisch aufbereitet
- Werbliche Beeinflussungen werden abgelehnt
Zeitliche Integration
- Medien agieren zeitlich unabhängig
Wie kann die PR besser in die IK integriert werden. Nennen Sie 4 Massnahmen
- Frühzeitige Steuerung der Berichterstattung durch einzelne Journalisten
- Formale, inhaltliche und Zeiltliche Integration der Präsentation an Pressekonferenzen
- Vergabe von Prospekten, CD-Rooms mit Bildern, Filmen, Logos etc. an journalisten
- Aktive unterstützung der Pressearbeit durch Presse-Website für den Download von Logos, Bildern, Filmen, etc.
Listen Sie die fachlichen und persönlichen Anforderungen an einen Kommunikationsmanager auf.
Nennen Sie jeweils mindestens 8 Punkte auf
Fachliche Anforderungen
- Fachkenntnise für den Einsatz einzelner Kommunikationsinstrumente
- Kenntniss über die Kommunikationsbedürfnisse der unterschiedlichen Zielgruppen
- Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Kommunikationsagenturen
- Kenntnisse für die Konzept-, Budget- und Kontrollplanung
- Kenntnisse in fragen der Gestaltung und des Designs
- Know-how über gruppendynamamische Prozesse
- Kenntnisse in der Durchführung und Interpretation von Marktforschungsstudien
- Erfahrungen im Einsatz von Kommunikationsinstrumenten
Persönliche Anforderungen
- Ganzheitliche Denkweise
- Sensibilität für die Gestaltung der Beziehungen zu den Zielgruppen
- Kreativität und Innovationsfähigkeit
- Eigeninitiative und Dynamik
- Führungsfähigkeiten
- Verhandlungsgeschick
- Konfliktfähigkeit
- Durchsetzungsfähigkeit für das Konzept
- Überzeugungsfähigkeit
- Ausdauer und Standfestigkeit