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Jeannine Bürgi
Study

Jeannine Bürgi
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Kommunikation auf universitärem Niveau. Sie konzentrieren sich auf die verschiedenen Aspekte der Kommunikation, wie den mediale Aspekt, die situative Einbettung und die linguistische Pragmatik. Die Karteikarten beleuchten auch die Beziehung zwischen Zeichen und Zeichenbenützern sowie die Bedeutung von Sprache als Handeln. Sie sind besonders nützlich für Studierende der Linguistik und Kommunikation, die ein tieferes Verständnis der komplexen Prozesse und Modelle der menschlichen Interaktion erlangen möchten.
Flashcards
122
Students
2
Language
German
Category
Marketing
Level
University
Created / Updated
06.01.2014 / 07.01.2014

Flashcards

 

Individuell-erfahrungsmässigen Situation 

 

Dabei fliessen in einen kommunikativen Prozess, bei dem sich die Partner vorher bereits kannten, sowohl momentane gegenseitige Einschätzungen als auch die früheren Erfahrungen miteinander in die Kommunikationsbeiträge ein. Dazu gehören:

 

Die Summe der Normen

 

Kodifizierte Normen

Dazu gehören im schriftlichen Bereich beispielsweise die Orthographievorschrift, im mündlichen die Regel von Grammatik und Semantik, aber auch die Vorschriften vom Parlament, Schulen etc.

 

Nicht-kodifizierte Normen

Dazu gehören die verschiedensten situationsspezifischen sprachlichen Umgangsformen. Beispielsweise resultiert aus Rang bzw. Rollenverhältnisse; Lehrer und Schüler. 

 

Gemeinsame Erfahrungen

Die gemeinsamen Erfahrungen der Kommunikationspartner mit ähnlichen Kommunikationssituationen und mit den räumlichen, zeitlichen und thematischen Bedingungen spielen eine grosse Rolle. 

 

Der mediale Aspekt von Kommunikation 

 

Zur Übertragung von Zeichen braucht es ein Kommunikationsmittel oder ein Medium. Die Linguistik unterscheidet zwischen verbalen (sprachlichen) und nonverbalen (nichtsprachlichen Signalen), zudem wird eine weitere Unterteilung zwischen vokale (Lautstärke) und nonvokale (Mimik, Gestik etc.) Signale gemacht. Verbaler und nonverbaler Bedeutungsgehalt einer sprachlichen Äusserung können übereinstimmen oder einander widersprechen; meist deuten die Kommunikationspartner den nonverbalen Teil als den ‚wahreren’.