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Lernkarten
Individuell-erfahrungsmässigen Situation
Dabei fliessen in einen kommunikativen Prozess, bei dem sich die Partner vorher bereits kannten, sowohl momentane gegenseitige Einschätzungen als auch die früheren Erfahrungen miteinander in die Kommunikationsbeiträge ein. Dazu gehören:
Die Summe der Normen
Kodifizierte Normen
Dazu gehören im schriftlichen Bereich beispielsweise die Orthographievorschrift, im mündlichen die Regel von Grammatik und Semantik, aber auch die Vorschriften vom Parlament, Schulen etc.
Nicht-kodifizierte Normen
Dazu gehören die verschiedensten situationsspezifischen sprachlichen Umgangsformen. Beispielsweise resultiert aus Rang bzw. Rollenverhältnisse; Lehrer und Schüler.
Gemeinsame Erfahrungen
Die gemeinsamen Erfahrungen der Kommunikationspartner mit ähnlichen Kommunikationssituationen und mit den räumlichen, zeitlichen und thematischen Bedingungen spielen eine grosse Rolle.
Der mediale Aspekt von Kommunikation
Zur Übertragung von Zeichen braucht es ein Kommunikationsmittel oder ein Medium. Die Linguistik unterscheidet zwischen verbalen (sprachlichen) und nonverbalen (nichtsprachlichen Signalen), zudem wird eine weitere Unterteilung zwischen vokale (Lautstärke) und nonvokale (Mimik, Gestik etc.) Signale gemacht. Verbaler und nonverbaler Bedeutungsgehalt einer sprachlichen Äusserung können übereinstimmen oder einander widersprechen; meist deuten die Kommunikationspartner den nonverbalen Teil als den ‚wahreren’.