Pflege


N. B.
Diese Karteikarten decken medizinische Themen auf Mittelschulniveau ab, mit Schwerpunkt auf Patientenpflege, Therapieformen und zellulären Prozessen. Sie umfassen die Behandlung von Tumoren, die Auswirkungen von Chemotherapie und die Bedeutung von Zytostatika, sowie die Pflege von Patienten mit Mukositis. Die Lernkarten sind besonders nützlich für Pflegekräfte und Medizinstudenten, die ihr Verständnis von Krankheitsbildern, Therapieansätzen und ethischen Prinzipien vertiefen möchten.
Karten
157
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
02.09.2015 / 08.01.2023

Cartes-fiches

Symptome Hyperthyreose

Haarausfall
Osteoporose
Tachykardie
Hypertonie
Heisshunger
Muskelschwäche
Zittern
SChwitzen
Reizbarkeit
Diarrhoe

Nikotin/ Rauchen Einflussfaktor für welche Tumore?

Bronchus CA, Kehlkopf- , Mund- und Luftröhrenkrebs, Speiseröhren-, Stimmband und Zungenkrebs. Blase, Niere, Pankreas, Leukämie, Brustdrüsen, Gebärmutter

Was sind die allgemeinen B Symptome?

- Unerklärliches Fieber (>38°)
- massiver Nachtschweiss
- ungewollter Gewichtsverlust von mehr als 10% de KG innerhalb von 6 MT
- Müdigkeit

Definition Tumor

Schwellung/Geschwulst, örtlich umschribene Gewebszunahme (Achtung auch als Entzündungszeichen Tumor =Schwellung)

partielle Remission

deutliche Verbesserung von Befund und AZ

Symptome des Nierenzellkarzinoms

- Allgemeinsymptome
- Hämaturie
- Flankenschmerzen
- Tastbarer Tumor (Selten!!)
- Varikozele beim Mann im Linken Hoden ( 1% der Fälle)

 

Was ist die supportive Therapie zur CHemo?  Was gehört dazu und weshalb braucht es sie?

Die supportive Therapie ist eine zusätzliche Therapie zu den Zytostatika. Sie behandeln einerseits die Nebenwirkungen der Chemotherapie, andererseits aber auch die  tumorbiologischen Komplikationen. Die supportive Therapie beinhaltet eine ausreichende Ernährung, Antiemetika, Schmerztherapie, Medikamente gegen Diarrhoe, Prophylaxe von Harnsäurenephropathien und Nierenschäden, Therapie der Veränderungen im Blutbild durch die Beeinträchtigung der Blutbildung im KM, Infektionsprophylaxe, Biphosphonate, psychische Begleitung, Schleimhautschutz, Behandlung des Haarausfalls, Sowie Massnahmen bei Haut- und Nagelveränderungen.

Beispiele Epitheliale Tumore und Endungen

Plattenepithel, Drüsenepithel, Schleimhautepithel, Urothel

benigne -om (Adenom)
maligne -karzinom (Adenokarzinom)

TNM Staging

T = Grösse und Ausdehung des Primärumors
N= Regionale Lymphknotenmetastasen
M = Fernmetastasen

Definition Virus

Infektiöser partikel der sich ausserhalb der Zelle verbreitet aber sich nur intrazellulär Vermehren kann. Selbst besteht der Virus nicht aus einer Zelle hat jedoch ein Programm zur Vermehrung und Ausbreitung. erbmaterial des Virus in der Wirtszelle wird verfielfältigt und es werden neue Viren gebildet.

Invasiv duktales Mamma CA

85% aller Mamma CA
Von den Milchgängen ausgehend
Mammographisch gut darstellbar

Regression

Rückbildung unter Therapie (Maligne)

Maligner Tumor Kennzeichen

aggressives, schnelles Wachstum
destruktives Wachstum (invasiv und infiltrativ)
unscharf Begrenzt
bildung von Metastasen

komplett Remission

Tumor nicht mehr nachweisbar

Keimzell tumore  Bsp

v.a. Keimzellen der Hoden /selten Ovarien
häufigster maligner Tumor b.Männern 20-35J. (Seminom)

Angioneogenese

Neue Blutgefässe werden durch Tumorzellen produziert

Opportunistische Infektionen Definition / Beispiele

Fakultativ Pathogene Erreger die sich zu nutzen machen dass der Erkrankte immunsupprimiert ist
Beispiel : Legionellen, Toxoplasmose, Tuberkulose, Kandidose

Welches Gewebe wird bei der Chemotherapie geschädigt?

Alle sich schnell teilenden Zellen (Knochenmark, Wundheilung, Haare, Schleimhäute)

Carcinoma in situ (CIS) b. Mamma CA

Tumorzellen proliferieren ohne Basalmembran zum benachbarten Gewebe durchbrochen zu haben

Benigner Tumor (Kennzeichen)

Lokalisiertes Wachstum
Langsames Wachstum
Verdrängendes Wachstum
keine Metastasierung

Bsp Mesenchymeale tumore  & Endungen

Bindegewebe, Knochen-/Knorbelgewebe, Muskulatur, Niere und Nebennierenrinde, Blutu-/Lymphgefässe
 

benigne -om (Lipom)
maligne -sakrom (Osteosakrom)

Übertragungsarten HIV

Blut / Blutprodukte
ungeschützter Geschlechtsverkehr
Drogen iv
Organtransplantation
Nadelstichverletzungen
Tattoo / Pircing

Graft vs Host

Immunreaktion des Transplantats  durch immunkompetente Zellen des Knochenmarks gegen das Gewebe des Empfängers (Bsp, Knochenmark / Lebertransplantation)

Neoplasie

Autonome Gewebsneubildung

Welche 4 Organsysteme sind  bei Aids betroffen?

Atemwege, ZNS, Haut, Gebärmutter

Was ist die Palliative Sedation?

- bewusste Verarbeichung sedierender Medikamente
- in der kleinsten wirksamen Dosierung
- zur nachhaltigen Erleichterung (es sind zu evaluierende Ziele zu formulieren)
-wird eingesetz bei Patienten mit forgeschrittener Erkrankung und limitierter Lebenszeit (Tage/Wochen)
 

Palliative Care 4S der Pflegeperson

Sicherheit, Selbsthilfe, Support, Selbstbestimmung

Aufgaben spezialisierte Palliative Care Institutionen

- sollten breite Vielfalt von Settings anbieten, einschliesslich stationärer und ambulanter Betreuung
- Betreuung durch palliative Konsillardienste
- Palliativdienste sollen darüber hinaus Möglichkeiten zur Aus- Weiter- Und Fortbildung bieten
- sowie Öffenltichkeitsarbeit leisten und Entwickler von Standards und neuen Methoden sein

Palliative Care in der Grundversorgung

«Ziel ist es, dass Patientinnen und Patienten, die eine instabile Krankheitssituation aufweisen und/oder (phasenweise) eine komplexe Behandlung bzw. die Stabilisierung von bestehenden Symptomen benötigen, an ihrem jeweiligen Aufenthaltsort in der Grundver-sorgung (stationärer Akutbereich, Langzeitbereich, zu Hause) Zugang zu spezialisierter Palliative Care erhalten. Damit soll eine Verlegung bzw. Hospitalisierung, die insbesondere für den unheilbar kranken Menschen sehr belastend sein kann, so weit möglich vermieden werden.»

Assessment ESAS

- Mehrdimensionales Assessmentinstrument
- edmonton symptom assessment system
- einfache Handhabung
- es werden div. Symptome berücksichtigt (Müdigkeit, Atemnot, Appetit, Schmerz, Übelkeit...)
- Antwort zwischen Zwei Polen zwischen "Kein" und "Stärkste"

Einteilung der Endokrinen Erkrankungen ( Klassifikation primär / sekundär) Überlegungen anhand der Schilddrüse

Tertiär : TRH-Mangel/-Überschuss (Thyreotropin-Releasinghormon)

Sekundär: TSH-Mangel/-Überschuss (Thyroidea stimulierendes Hormon)

Peripher: Thyroxin und Trijodthyronin Mangel/Überschuss

Merke: wenn das T3 und T4 steigt, ist das TRH und TSH gesenkt (und umgekehrt!)

Welches Gesundheitssystem haben wir in der Schweiz

Misch- System (dezentral-föderativ)

Definition Determinanten der Gesundheit ?

Das Spektrum an Persönlichen, sozialen, ökonomischen und umweltbedingten Faktoren die den Gesundheitszustand des individuums oder der Bevölkerung bestimmen

Was ist das sozialversicherungssystem?

Prämien sind einkommensabhängig, Leistungen werden jedoch den Prämien angepasst

Was ist ein privates Gesundheitssystem?

z.B die USA, Ausgaben werden von Privatversicherungen und Selbstzahlenden finanziert

Was ist der nationale Gesundheitsdienst ?

Ausgaben werden vorallem durch Steuern finanziert, Angebot wird meist durch den Staat gesteuert

Was ist ein Mischsystem?

Ausgaben durch soziale Krankenversicherung, Kostenbeteiligung, Steuergeld und Selbstzahlende. Leistungen werden durch private & öffentliche Anbieter erbracht,

Was ist das Ziel der Gesundheitsförderung der WHO?

Die Erreichung eines Zustandes vollständigen körperlichen, geistigen und soziales Wohlbefinden

5 Handlungsfelder der Ottawa Charta

Gesund.-förd. Gesamtpolitik

Gesund.-förd. Lebenswelten

Gesundheitsbezogene Gemeinschaftsaktionen

Pers. Kompetenzen entwickeln

Gesundheitsdienste neu orientieren

Was ist die Ottawa Charta?

Ein Dokument welches ein inhaltliches und methodisches Integrationsmodell zur Gesundheitsförderung darstellt.

Étudier