Pflege


N. B.
Diese Karteikarten decken medizinische Themen auf Mittelschulniveau ab, mit Schwerpunkt auf Patientenpflege, Therapieformen und zellulären Prozessen. Sie umfassen die Behandlung von Tumoren, die Auswirkungen von Chemotherapie und die Bedeutung von Zytostatika, sowie die Pflege von Patienten mit Mukositis. Die Lernkarten sind besonders nützlich für Pflegekräfte und Medizinstudenten, die ihr Verständnis von Krankheitsbildern, Therapieansätzen und ethischen Prinzipien vertiefen möchten.
Cartes-fiches
157
Utilisateurs
9
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
02.09.2015 / 08.01.2023

Cartes-fiches

Wichtigkeit der Mundpflege bei Mukositis

Reduktion der Gefahr einer Superinfektion

Geschmacksempfindung

Nahrungsaufnahme

Normale Zahnreinigung

ursachen von Nausea und Emesis bei Tumor

Meist nach der Chemotherapie oder Radiotherapie oder als Komplikation z.B. bei Metastasen, metabolischen Komplikationen, psychische Faktoren

Pflegerische Interventionen bei Nausea und Emesis vor der CHemo

Besprechen von Unklarheiten

Information über zeitl. Ablauf

Aufzeigen von vorbeugenden Massnahmen

Besprechen möglicher NW von Antiemetika

Schriftl. Informationen abgeben

Verständnis kontrollieren

Pflegerische Massnahmen bei bestehender Nausea

Bequeme Lagerung

Frische Luft

Unangenehme Gerüche weg

Zimmertemperatur

Pastillen für den Geschmack

Kühle Getränke anbieten

Mundspülung anbieten

Schmerzen lindern

Gefässe für Erbrochenes

Risikofaktoren eines Mamma CA

Genetische Disposition

Rauchen

Alkoholkonsum

Einnahme der Pille

Übergewicht

Hormonhaltige Medikamente

1. Mens > 12. LJ & letzte <55

Keine Kinder (oder 1. Kind > 30. LJ)

Was sind Nebenwirkungen einer Chemotherapie

Knochenmarksdepression

Schleimhautzellen (Mukositis)

Haarausfall, Hautveränderungen

Fruchtbarkeit wird eingeschränkt

Was sind Aromatasehemmer

Sie Blockieren den Umwandlungsprozess für die Östrogenproduktion mittels dem Hormon Atomatase

Was sind Gestagene?

Sie hindern die Östrogenproduktion

Nebenwirkungen der Hormontherapie

Hitzewallungen

Schweissausbrüche

Trockene Haut & Schleimhaut

Müdigkeit

Antriebslosigkeit

Thrombosen

Knochenschwund

Ödeme

Was ist wichtig beim onkologischen Therapieplan

Therapieplan interdisziplinär erarbeitet

Wirksamste Therapie

Therapieakzeptanz durch den Patienten

Therapieabfolge, Phasen bzw. Zyklen, Kontinuität

Was ist die Aufgabe der RAdioonkologie

Maligne Tumore mit Hilfe ionisierender Strahlen allein oder in Kombination mit anderen Therapien zu bekämpfen und zu erforschen.

Wann ist die Radiotherapie kurativ eingesetzt

Bei sichtbarem Tumor oder prophylaktisch nach operativer Entfernung von Tumorgewebe

Bei Lymphknotenkrebs, Hautkrebs, Brust- und Darmoperationen

Wann ist die Radiotherapie Palliativ eingesetzt

Erhaltung von Lebensqualität, Linderung der Symptome und zur Prophylaxe, z.B. Knochen-metastasen, Lähmungen, Atemnot

Pflegerische Massnahmen beim Hand- fuss Syndrom

Hautpflege

Lipolotion

Cold Creme

Schuhe polstern

Fingerringe und Armbänder vermeiden

Keine langen Wanderungen

Kein Joggen

Haut abtupfen, nicht reiben

Lebensaufgaben im 4.Lebensalter

Umgang mit vielfältigen Verlusten = Verlustmanagement

Sicherheit des Selbstwertes und des emotionalen Wohlbefindens = Selbstmanagement

Besonderheiten mit Verlusten im Hohen Alter

Verluste im Alter sind normativ, zu erwarten und weit verbreitet

Erfahrungen im Umgang mit Verlusten sind häufiger

Vorbereitung auf Verluste ist bei Älteren besser, quälende Gedanken sind seltener

Transplantatfunktionen

Allovital: volle Funktionstüchtigkeit

Allostatisch: Zeitlch begrenzte Funktionstüchtigkeit

Auxillär: Unterstützung eines kranken Organs

Substitutiv: Ersatz eines funktionslosen Organ

Krisenphasen nach Caplan

1. Phase der angepassten & routinierten Reaktionen – Belastungssituationen werden mit vertrauten Problemlösungsstrategien angegangen, Gefühle in dieser Phase sind meist Angst, Spannung und Bedrohung. Jeder misslungene Versuch die Situation zu lösen steigert die belastende Spannung.

2. Phase der Unsicherheit & Überforderung – Abwehrstrategien haben keinen Erfolg, Betroffene gestehen sich ein dass sie überfordert sind. Gefühle aus der ersten Phase nehmen zu, innere Belastung wächst. Kaum noch Perspektiven erkennbar, Hilflosigkeit und Versagensgefühl nehmen überhand.

3. Phase der Abwehr – Alle Ressourcen werden mobilisiert, auch ungewohnte Verhaltensweisen werden ausprobiert. Möglicherweise kann das Problem in dieser Phase gelöst werden.

4. Phase der Erschöpfung, Rat- & Hilflosigkeit – seelisches und körperliches Wohlbefinden verschlechtern sich, Persönlichkeit bricht zusammen. Oft jetzt professionelle Hilfe notwendig um Copingstrategien zu finden.

Sterbephasen nach Elisabeth Kübler Ross

1. Verleugnen, Nicht Wahrhaben Wollen – Patient steht unter Schock, reagiert mit Ablehnung, wehrt sich dagegen. Pflegerischer Schwerpunkt: Abwarten und Widerstand akzeptieren, Verdrängung ist normal.

2. Auflehnung – Aggressionen werden auf die Umwelt abgeladen, Patient ist selbst depressiv, beschuldigt dadurch alle anderen. Wut ist an und für sich nicht gegen die Umwelt sondern gegen sich selbst gerichtet. Pflegerischer Schwerpunkt: Da sein, Aggressionen und Wutanfälle nicht persönlich nehmen

3. Verhandeln – Patient macht Zugeständnisse, verspricht alles Mögliche. Hofft auf neue Therapien, spirituelle oder religiöse Möglichkeiten der Heilung. Pflegerischer Schwerpunkt: Mitgefühl zeigen und den Patienten hoffen lassen, ohne falsche Hoffnungen zu machen.

4. Depression – Rückblick auf das eigene Leben, Sorgen über die Zukunft. Oft nächtliche Angstzustände, nicht selten Verlangen nach aktiver Sterbehilfe. Pflegerischer Schwerpunkt: Zuwendung, da sein, Realitätsarbeit wenn angebracht

5. Akzeptanz – Krankheit wird angenommen, Zustand realisiert. Patient ist meist weder glücklich noch unglücklich, kann frei über seine Krankheit sprechen, er wird ruhig und sanft. Pflegerischer Schwerpunkt: Wünsche erfüllen, nicht alleine lassen, Angehörige miteinbeziehen.

Identitätsmodell nach Hilarius Petzold

Die Identität besteht aus 5 Säulen, die zusammen ein Gleichgewicht bilden. Besteht dieses Gleichgewicht nicht mehr weil eine oder mehrere Säulen nicht erfüllt werden kann, ist der Mensch nicht gesund.

Leiblichkeit: Psyche, Körper, Seele

Soziales Netzwerk: Familie, Freunde

Arbeit und Leistung: Erfolge, Verantwortung

Materielle Sicherheit: Einkommen, Wertschriften, Wohneigentum

Werte: individuelle und gesellschaftliche

Salutogenese Modell nach Anotnowsky

Modell zur Erklärung der Ursachen von Krankheiten

1. Kontinuum von Gesundheit und Krankheit – kontinuierlicher und dynamischer Prozess der Wechselwirkung zwischen einer Vielzahl sowohl belastender, risikoreicher als auch entlastender, schützender Faktoren. Keine exakte Trennung von Gesundheit und Krankheit möglich, immer gleichzeitig gesunde als auch kranke Anteile

2. Stressoren – Risikofaktoren für Krankheiten

3. Widerstandsressourcen – Schützende Faktoren für die Gesundheit. Nennenswert sind hier der physikalische und biochemische Bereich (z.B. das Immunsystem), materielle Situation, kognitiver Bereich, Selbstbild und Selbsteinschätzung (Selbstvertrauen, Optimismus), sozialer Bereich, kulturelle Aspekte. Menschen mit solchen Widerstandsressourcen haben es leichter nichts als zerstörerisch zu erleben, sondern in der Auseinandersetzung mit Problemen & Krankheiten einen Sinn zu sehen.

4. Kohärenzgefühl – Gefühl des Vertrauens das Leben mit all seinen Anforderungen bewältigen zu können. Dies beinhaltet die Verstehbarkeit (Umfeld und Umwelt verstehen und interpretieren können), die Machbarkeit (den Anforderungen gewachsen sein) und die Bedeutsamkeit (Herausforderungen als Sinngebung und nicht als Last sehen)

Kommunikationsgrundsätze nach Carl Rogers

Der Mensch ist laut Rogers etwas von Natur aus Positives, der sich ständig in einem Prozess des Werdens befindet. Menschen in einer förderlichen Umwelt entwickeln sich von sich aus konstruktiv.

Empathie: sich auf das Gegenüber einlassen, MICH in den Hintergrund stellen

Paraphrasieren: Gesagtes mit Synonymen wiederholen

Aktives Zuhören: Achten auf Inhalt, Tonfall, Sprechtempo, Pausen, Mimik, Gestik und Kongruenz der einzelnen Signale

Wertschätzung: persönliche Bewertung einer Verhaltensweise darf nichts an dem Wert dieser Person ändern

Echtheit & Kongruenz: Sagen was man wirklich meint.

Theorie der interpersonalen in der Pflege nach Hildegard Peplau

1. Phase – die Orientierung: Eintritt des Patienten, die Pflegende muss sich auf die Bedürfnisse des Patienten einstellen und seine aktuelle Situation erfassen. Sie gibt dem Patienten Orientierungshilfe, Zeit und Ruhe um sich einzugewöhnen.

2. Phase – die Identifikation: Die Pflegende gibt ehrliche, zuverlässige Informationen und der Patient kann sich auf sie verlassen. In dieser Phase kann das Vertrauen und gegenseitige Verständnis aufgebaut werden.

3. Phase – die Nutzung: Der Patient kann die Dienstleistungen voll ausnutzen, sofern die Pflegende genügend Informationen abgeben kann. Aus der Abhängigkeit entsteht nun eine gleichberechtigte Beziehung.

4. Phase – die Ablösung: Das Ende der Beziehung muss gut geplant werden. Der Schmerz der Trennung darf die Freude über die Genesung des Patienten nicht überwiegen.

Prinzipien der biomedizinischen Ethik

Autonomie – der freie Mensch ist fähig seine persönlichen Ziele zu bestimmen. Die Autonomie umfasst die persönliche Freiheit, die Selbstbestimmung, das Recht auf eine eigene Meinung und den eigenen Werten Ausdruck zu verleihen.

Gutes-Tun – Wohl tun, positive Schritt um anderen zu helfen

Nicht-Schaden – kein Übel und keinen Nachteil zufügen oder verursachen

Gerechtigkeit – Jeder hat das Recht, das zu erhalten was ihm gebührt.

Der personenzentrierte Ansatz nach T. Kitwood

Maligne, bösartige Sozialpsychologie: Betrug, Einschüchtern, Etikettieren, Stigmatisieren, zur Machtlosigkeit verurteilen, Infantilisieren, Überholen, Entwerten, Herabwürdigen, Zwang, zum Objekt erklären, Ignorieren, Verbannen, Vorenthalten, Lästern, Unterbrechen, Anklagen

Wichtige Bedürfnisse von Menschen mit Demenz: Trost, Identität, Beschäftigung, Einbeziehung, Bindung, Liebe

Positive Strategien: Anerkennen, Verhandeln, Zusammenarbeiten, Spielen, Timalation, Feiern, Entspannen, Validation, Halten, Erleichtern, Schöpferisch sein, Geben

Ziel: hohes Mass an Wohlbefinden, Abnahme von Frustrationszeichen und Langeweile, Zunahme der Konzentration, der Entspannung und der Integration.

Pflegerische Voraussetzungen: Sich einlassen, Aufmerksamkeit, Supervision, Fallbesprechungen, Teamarbeit, Bewusstsein möglicher Abwehrmechanismen.

Was bedeutet Care Arbeit

Die Betreuung oder Pflege, aber auch sich um die körperlichen, psychischen, emotionalen und entwicklungsbezogenen Bedürfnisse eines oder mehrerer Menschen zu kümmern – bezahlt oder unbezahlt.

Woran orientiert sich die Ökonomie

Am Brutto Inland Produkt; sie berücksichtigt nur die bezahlte Erwerbsarbeit. Sie ist die Gesamtheit aller Einrichtungen & Handlungen die der planvollen Deckung des menschlichen Bedarfs dienen.

Was ist direkte Care Arbeit?

Tätigkeiten die direkt am Patienten stattfinden; Waschen, Anziehen, Essen eingeben etc.

Was ist indirekte Care Arbeit?

Tätigkeiten um den Patienten herum; Einkaufen, Haushaltsführung, Administration, Organisation

Was ist Care Chain?

Kettenmigration; es bedeutet das ähnlich wie in einer Kette Personal oder Arbeitskräfte aus einem Land abgezogen wird.

Beispiel: CH <- D <- PL <- Uk

Prinzipiell vom Armen zum Reichen Land

Was ist Care Drain?

Der Abzug von Pflegenden aus anderen Ländern, welcher im betroffenen Land zu einem Versorgungsmangel führt.

Was ist Brain Drain?

Abzug von qualifiziertem Fachpersonal aus den umliegenden Ländern; es wird Wissen und Know How abgezogen.

Pflegerelevante Determinanten

Persönliches Verständnis & Erfahrung

Kultur & Religion

Auffassungsgabe & Bildung

Genetische Disposition

Alter & Geschlecht

Umgebung und Lebensweise.

Was ist der nationale Gesundheitsbericht?

Ein wissenschaftlicher Bericht der den Gesundheitszustand der Bevölkerung beschreibt. Er zeigt auf welche gesellsch. Faktoren und indiv. Verhaltensweisen damit in Zusammenhang stehen.

Was sind die Ziele des Gesundheitsbericht

Gesundheitsförderung und Prävention

Die Determinanten zeigen Handlungsbereiche und Ansätze für die Gesundheits-förderungspolitik.

Definition Ethisches Problem

Situationen in denen moralische Entscheidungen gefällt werden müssen. Entscheidungen im Sinne des Guten und Richtigen sind möglich, es gibt befriedigende Lösungen

Definition Ethisches Dilemma

Zwangslage sich zwischen zwei oder mehr sich ausschliessenden Werten wählen zu müssen. Jede Mögliche Entscheidung hat negative Konsequenzen es geht daher um das Finden "des kleinsten Übels"
 

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