Pflege


N. B.
Diese Karteikarten decken medizinische Themen auf Mittelschulniveau ab, mit Schwerpunkt auf Patientenpflege, Therapieformen und zellulären Prozessen. Sie umfassen die Behandlung von Tumoren, die Auswirkungen von Chemotherapie und die Bedeutung von Zytostatika, sowie die Pflege von Patienten mit Mukositis. Die Lernkarten sind besonders nützlich für Pflegekräfte und Medizinstudenten, die ihr Verständnis von Krankheitsbildern, Therapieansätzen und ethischen Prinzipien vertiefen möchten.
Cartes-fiches
157
Utilisateurs
9
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
02.09.2015 / 08.01.2023

Cartes-fiches

Ursache Cushing Syndorm

Klinische Folge eines chronischen Glukokortikoidexzesses durch ACTH-Überproduktion oder
Kortisolüberproduktion der Nebennieren (Bsp: Hypophysenadenom, CRF-Überproduktion,zugeführte Glukokortikoide, NNR-Adenom oder –Karzinom)
Exogen: Anabolika, Steroidtherapie
 

Therapiestrategien (in welchem Stadium) bei Nierenzellkarzinom

Therapie =stadienabhängig!

                Lokale Krankheit:

                T1 (<7 cm): partielle Nephrektomie

                T2 (>7cm): laparoskopische radikale Nephrektomie

                T3-4: offene radikale Nephrektomie

                Fortgeschrittene Krankheit: Bei guter Prognose zytoreduktive Nephrektomie

                Plus: Systemische Therapie mit zielgerichteten Substanzen („targeted therapy“)

Arten von Transplantationen (Immunsystem)

Allogen:  unteschiedliche Individuen der selben Spezies

Autolog:  empfänger und spender sind identisch

Syngene: genetisch identische Individuen

Xenogene Individuen unterschiedlicher Spezies

Pathophysiologie HIV / AIDS

Die Hi-Viren benötigen einen CD4-Rezeptor um daran binden zu können, dies sind vor allem     die CD4+-Zellen (T-Helferzellen). Diese sind notwendig um die B-Lymphozyten zu Plasma- und       Gedächtniszellen reifen zu lassen, und um die zytotoxischen T-Lymphozyten und         Makrophagen zu aktivieren. Das HIV baut seine Erbsubstanz in die doppelsträngige DNA des              Genoms der Wirtszelle ein. Die T-Helferzellen sind für die Erkennung von Antigenen zuständig                 und leiten anschliessend eine entsprechende Immunantwort ein. Nachdem sich das HI-Virus            eingenistet hat und sich die Viren vermehrt haben, kommt es zur Apoptose dieser Zellen.    Dadurch kann sich das Immunsystem nicht mehr gegen Infektionen wehren.

Wie wirken Zytostatika, wo setzen sie im Körper an?

Sie wirken auf alle schnell teilenden Zellen. Sie alle greifen in irgendeiser Form in den Bau der DNA ein oder stören den Stoffwechsel der Zelle

Stadien Syphilis und deren Leisymptome

Primärstadium: Ulcus durum, blutloses, farbloses Sekret, regionale Lympadenopathie
Sekundärstadium: Grippeähnliche Beschwerden, Exanthem, Schleimhautveränderungen, Haarausfall, generalisierte Lymphadenopathie
Spät/Tertiärstadium: Generalisierter Befall (vaskulär, lymphatisch, GIT, Leber, Knochen, Muskeln) Gummen, Hautulzerationen

Systemischer Lupus Erythematodes Ursachen & Pathogenese

Ursachen sind nicht bekannt
Endogene Auslöser (Prädisposition,Komplementdefekte, hormonelle Umstellungen)
Exogene Auslöser (UV-Strahlen, Medi) diese führen warscheindlich zur Bildung verschiedener Autoantikörper --> zytotoxische Reaktion --> Antigen/Antikörper Komplex --> Lagern sich in Arterien / Arteriolen ab --> Entzündung Gefässe und Umgebung

Risikofaktoren Tumor

Unvermeidbar

- alter
- Geschlecht
- genetische Disposition
 

Vermeidbar
-Rauchen
-Ernährung
-Alkoholkonsum
- Belastung durch Schadstoffe

Was beinhaltet die Chemotherapie?

Die Chemotherapie bezeichnet die ganze medikamentöse Therapie von Krebserkrankungen.   Sie besteht aus Zytostatika, Antiinfektiva gegen Mikroorganismus sowie Hormone.

Pathogenese Autoimmunerkrankungen

Mögliche Entstehungsarten:    

Antigenpräsentierende Zellen mit einem Autoantigen aktivieren die T-Helferzellen.

Ein toleriertes Antigen kann durch virale und bakterielle Antigene oder chemische Substanzen verändert werden und es aktiviert anschliessend die T-Helferzellen. 

Viren können ausserdem B-Zellen und zytotoxische T-Zellen unter Umgehung der T-    Helferzellen aktivieren

Die T-Suppressorzellen können die eingeleitete Immunantwort auf ein Antigen nicht beenden.

was ist postoperativ bei der Betreuung einer Pat. mit Mamma CA zu beachten?

Hormontherapie, Chemotherapie, Bestrahlung, Herceptin (Antikörper)

Pflegerisch: Gespräche Führen,  Körperbildstörung, Angst, Trauer, Identitätsstörung

Klinik von Cushing Syndrom

Stammfettsucht
Büffelnacken
Vollmondgesicht
Diabetogene Stoffwechsellage (Diabetes Typ 3)
Ulzera
Myopathie
Osteoporose
Nebennierenrindeninsuffizienz
hodenatrophie

Welche langzeitschäden können Zytostatika haben?

Grösstes Problem ist, dass Zytostatika selber Kanzerogen wirken. Teilweise wirken sie Neurotoxisch, Nephrotoxisch, Hepatotoxisch, Kardiotoxisch

Host vs Graft

Immunreaktion des Empfängers gegen das Transplantat (T Zellen bekämpfen das Fremde Organ)

Was wird im Körper vom HI Virus angegriffen?

Die T-Helferzellen

Definition Morbus Addison

Vollständiger Funktionsverlust der Nebenniere ( Primäre Nebenniereninsuffizienz)

Risikofaktoren des Nierenzellkarzinoms

Alter, Adipositas, Rauchen, chronische Niereninsuffizienz, Hypertonie, Langjährige Analgetikatherapie, Angeborene Nierenerkrankung

Welche Vorischtsmassnahmen sind als PP im Umgang mit Zytostatika zu beachten?

Technisch: Geeignete Sicherheitsbänke und Isolatoren zur Zubereitung

Organisatorisch: Konzepte & Standards, Richtlinien zur Prävention, zuständige Person ist definiert, Arbeitnehmende sind über den Umgang mit Zytostatika informiert, Fachkräfte für die Zubereitung.

Personenbezogene: Schutzhandschuhe, Schutzkleidung bei der Herstellung,Atemschutzmasken oder Schutzbrillen wie z.B. bei der Zubereitung

Arbeitsmedizinische: Personalärztliche Untersuchungen, Beurteilung nach Zwischenfällen,Beschwerden annehmen

SLE (Systemischer Lupus) Klinik/Symptome

Muskelentzündungen
hohes Fieber
Polyarthritis
Hautveränderungen (Klassisch Schmetterlingserythem
Nierenbeteiligung (Glomerulonephritis)
Lungenbeteiligung (Pleuritis)
Herzbeteiligung (Myokarditis/ Perikarditis)
Nervensystem (Sehstörungen, Psychosen)

Pathomechanismus der Krebsentstehung

Veränderungen (Mutationen) in bestimmten Gene/ DNA-Abschnitte stehen im Zentrum der Tumorentstehung und führen zur Entartung der Zelle und ermöglichen ein autonomes Wachstum!
Folgende Gene können betroffen sein:

Protoongogene

Tumorsuppressorgene

Apoptose-regulierende Gene

DNA- Reparaturgene

Invasive Mamma Carzinome

Duktales CA

Lobuläres CA

Inflammatorisches CA (sehr selten aber sehr gefährlich!!)

Nebenwirkungen tumor Hormontherapie

- Hormonzufuhr --> Wasser Retention, Hyperkalzämie
- Hormonentzug --> endokrine Ausfallerscheinungen, Osteoporose

Ablauf Menstruationszyklus

1.-5. Tag  Menstruationsphase (Abstossung der Schleimhaut)
6. - 14. Tag Proliferationsphase (Aufbau des Endometriums unter Östrogeneinfluss)
15. - 27. Tag Sekretionsphase (Sekretorische Umwandlung des Endometriums unter Progesteroneinfluss)
27/28. Tag  ischämiephase (Absterben des Endometriums unter Hormonabfall)

M. Basedow Typisches Trias?

= Merseburger Trias
1. Struma
2. Tachykardie
3. Exopthalmus ("Glubschaugen")

Therapiestrategien bei tumor

- Tumorentfernung
- Strahlentherapie
- Medikamentöse Therapie: Chemotherapie/Hormontherapie/Target Therapie (Zielgerichtete Therapie)
- kurativ, palliativ oder Symptomatisch

Formen der Struma?

Euthyreot = normale Schilddrüsenfunktion

Hypothyreot = Unterfunktion der Schilddrüse

Hyperthyreot = Überfunktion / erhöhte Stoffwechselaktivität

Komplikationen Morbus Addison

Addison-Krise, ausgelöst durch körp. Belastung, Stress, Infektionen etc. (führt zu Exsikkose, Oligurie, akutem Nierenversagen, Schock, metabolischer Azidose und durch AV- Blockierung zum Kammerflimmern)

Brustkrebs vs. Mastitis was ist typisch - wie unterscheiden sie sich?

Symptome Mastitis: Rötung, Schwellung Überwärmung, Schmerz, Fieber, Krankheitsgefühl evtl Abszess

Symptome MAmma CA Tastbarer Knoten, Verwölbung, Brustverformung, eingezogen Warze, Hautveränderungen, blutige Sekretion

Was ist die Jarisch- Herxheimer Reaktion?

Anaphilaktische Reaktion bei AB Therapie wenn viele Erreger zerfallen vor allem bei Syphillis & Borrelliose

Invasiv lobuläres Mamma CA

15% aller Mamma CA
Von den Drüsen ausgehend Verschiedene Drüsen einer Brust entarten
schlecht darstellbar in Mammographie

Tumorrezidiv

Wiederauftreten eines Gleichartigen Tumors an gleicher Stelle/Organ

Ursache Hyperthyreose

Immunologisch Gesteigerte Schilddrüsenhormonproduktion durch TSI
Autonome Hormonproduktion durch geströrten Regelkreis
Übermässige Schilddrüsenhormonabgabe
Zerstörung der Thyreozyten durch eine Entzündung
TSH Überproduktion

Remission

Rückbildung spontan/unter Therapie (benigne/maligne)

Hypophysentumore welche sind Hormonaktiv und welche Hormoninaktiv?

Aktiv: Prolaktinom, Wachstumshormonproduzierendes Adenom, Azidophiles Stammzelladenom, Kortikotropes Adenom, Gonadotropes Adenom, Thyreotropes Adenom,Plurihormonales Adenom

Inaktiv: Mikro / Makroadenom (Makro: Sehnerv wird abgedrückt führt zu bitemporaler Hemianopsie)

Beispiele Autoimmunerkrankungen

Rheumatoide Arthritis
SLE (Lupus)
Hashimoto Thyreoditis
Diabetes mellitus Typ 1
Morbus Addison
Colitis ulcerosa
Hepatitis
Rheumatisches Fieber
Morbus BAsedow

Therapie Syphilis

IMMER Paartherapie!
Penicilin ist das Mittel der Wahl

Grading nach WHO

g1= gut (hoch) differenzierter Tumor
g2= mässig differenzierter Tumor
g3 = gering differenzierter Tumor
g4= entdifferenzierter Tumor (=geringe ähnlichkeit mit dem Ursprungsgewebe)

Aussagen über Malignität lassen sich erst mit dem Grading ermöglichen

Bsp. Neuroendokrine Tumore und Eigenschaften

Magen-Darm Trakt, Pankreas, Bronchialbereich

Produzieren meistens hormonell wirksame Aminoabkömmlinge
(Neuroblastom)

Symptome Morbus Addison

Schwäche, Müdigkeit, Gewichtsverlust, Dehydratation, Hypotonie, vermehrte Hautpigmentierung, abdominelle Beschwerden, Verdauungsbeschwerden, psychische    Symptome, Anorexie, Schwindel, Kollapsneigung

Symptome Prostatahyperplasie

Stadium 1: abgeschwächter Harnstrahl, Dysurie, Nachträufeln, Nykturie
Stadium 2: Restharn bis 100ml, Abnahme der funktionalen Blasenkapazität, & gleiche Symptomatik wie Stadium 1
Stadium 3: Harnverhalt, Überlaufblase, verminderte Nierenfunktion, Stauungsniere, Balkenblase
 

Étudier