KNW 5.sem 1/2
Pflege
Pflege
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Flashcards
Wichtigkeit der Mundpflege bei Mukositis
Reduktion der Gefahr einer Superinfektion
Geschmacksempfindung
Nahrungsaufnahme
Normale Zahnreinigung
ursachen von Nausea und Emesis bei Tumor
Meist nach der Chemotherapie oder Radiotherapie oder als Komplikation z.B. bei Metastasen, metabolischen Komplikationen, psychische Faktoren
Pflegerische Interventionen bei Nausea und Emesis vor der CHemo
Besprechen von Unklarheiten
Information über zeitl. Ablauf
Aufzeigen von vorbeugenden Massnahmen
Besprechen möglicher NW von Antiemetika
Schriftl. Informationen abgeben
Verständnis kontrollieren
Pflegerische Massnahmen bei bestehender Nausea
Bequeme Lagerung
Frische Luft
Unangenehme Gerüche weg
Zimmertemperatur
Pastillen für den Geschmack
Kühle Getränke anbieten
Mundspülung anbieten
Schmerzen lindern
Gefässe für Erbrochenes
Risikofaktoren eines Mamma CA
Genetische Disposition
Rauchen
Alkoholkonsum
Einnahme der Pille
Übergewicht
Hormonhaltige Medikamente
1. Mens > 12. LJ & letzte <55
Keine Kinder (oder 1. Kind > 30. LJ)
Was sind Nebenwirkungen einer Chemotherapie
Knochenmarksdepression
Schleimhautzellen (Mukositis)
Haarausfall, Hautveränderungen
Fruchtbarkeit wird eingeschränkt
Was sind Aromatasehemmer
Sie Blockieren den Umwandlungsprozess für die Östrogenproduktion mittels dem Hormon Atomatase
Was sind Gestagene?
Sie hindern die Östrogenproduktion
Nebenwirkungen der Hormontherapie
Hitzewallungen
Schweissausbrüche
Trockene Haut & Schleimhaut
Müdigkeit
Antriebslosigkeit
Thrombosen
Knochenschwund
Ödeme
Was ist wichtig beim onkologischen Therapieplan
Therapieplan interdisziplinär erarbeitet
Wirksamste Therapie
Therapieakzeptanz durch den Patienten
Therapieabfolge, Phasen bzw. Zyklen, Kontinuität
Was ist die Aufgabe der RAdioonkologie
Maligne Tumore mit Hilfe ionisierender Strahlen allein oder in Kombination mit anderen Therapien zu bekämpfen und zu erforschen.
Wann ist die Radiotherapie kurativ eingesetzt
Bei sichtbarem Tumor oder prophylaktisch nach operativer Entfernung von Tumorgewebe
Bei Lymphknotenkrebs, Hautkrebs, Brust- und Darmoperationen
Wann ist die Radiotherapie Palliativ eingesetzt
Erhaltung von Lebensqualität, Linderung der Symptome und zur Prophylaxe, z.B. Knochen-metastasen, Lähmungen, Atemnot
Pflegerische Massnahmen beim Hand- fuss Syndrom
Hautpflege
Lipolotion
Cold Creme
Schuhe polstern
Fingerringe und Armbänder vermeiden
Keine langen Wanderungen
Kein Joggen
Haut abtupfen, nicht reiben
Lebensaufgaben im 4.Lebensalter
Umgang mit vielfältigen Verlusten = Verlustmanagement
Sicherheit des Selbstwertes und des emotionalen Wohlbefindens = Selbstmanagement
Besonderheiten mit Verlusten im Hohen Alter
Verluste im Alter sind normativ, zu erwarten und weit verbreitet
Erfahrungen im Umgang mit Verlusten sind häufiger
Vorbereitung auf Verluste ist bei Älteren besser, quälende Gedanken sind seltener
Transplantatfunktionen
Allovital: volle Funktionstüchtigkeit
Allostatisch: Zeitlch begrenzte Funktionstüchtigkeit
Auxillär: Unterstützung eines kranken Organs
Substitutiv: Ersatz eines funktionslosen Organ
Krisenphasen nach Caplan
1. Phase der angepassten & routinierten Reaktionen – Belastungssituationen werden mit vertrauten Problemlösungsstrategien angegangen, Gefühle in dieser Phase sind meist Angst, Spannung und Bedrohung. Jeder misslungene Versuch die Situation zu lösen steigert die belastende Spannung.
2. Phase der Unsicherheit & Überforderung – Abwehrstrategien haben keinen Erfolg, Betroffene gestehen sich ein dass sie überfordert sind. Gefühle aus der ersten Phase nehmen zu, innere Belastung wächst. Kaum noch Perspektiven erkennbar, Hilflosigkeit und Versagensgefühl nehmen überhand.
3. Phase der Abwehr – Alle Ressourcen werden mobilisiert, auch ungewohnte Verhaltensweisen werden ausprobiert. Möglicherweise kann das Problem in dieser Phase gelöst werden.
4. Phase der Erschöpfung, Rat- & Hilflosigkeit – seelisches und körperliches Wohlbefinden verschlechtern sich, Persönlichkeit bricht zusammen. Oft jetzt professionelle Hilfe notwendig um Copingstrategien zu finden.
Sterbephasen nach Elisabeth Kübler Ross
1. Verleugnen, Nicht Wahrhaben Wollen – Patient steht unter Schock, reagiert mit Ablehnung, wehrt sich dagegen. Pflegerischer Schwerpunkt: Abwarten und Widerstand akzeptieren, Verdrängung ist normal.
2. Auflehnung – Aggressionen werden auf die Umwelt abgeladen, Patient ist selbst depressiv, beschuldigt dadurch alle anderen. Wut ist an und für sich nicht gegen die Umwelt sondern gegen sich selbst gerichtet. Pflegerischer Schwerpunkt: Da sein, Aggressionen und Wutanfälle nicht persönlich nehmen
3. Verhandeln – Patient macht Zugeständnisse, verspricht alles Mögliche. Hofft auf neue Therapien, spirituelle oder religiöse Möglichkeiten der Heilung. Pflegerischer Schwerpunkt: Mitgefühl zeigen und den Patienten hoffen lassen, ohne falsche Hoffnungen zu machen.
4. Depression – Rückblick auf das eigene Leben, Sorgen über die Zukunft. Oft nächtliche Angstzustände, nicht selten Verlangen nach aktiver Sterbehilfe. Pflegerischer Schwerpunkt: Zuwendung, da sein, Realitätsarbeit wenn angebracht
5. Akzeptanz – Krankheit wird angenommen, Zustand realisiert. Patient ist meist weder glücklich noch unglücklich, kann frei über seine Krankheit sprechen, er wird ruhig und sanft. Pflegerischer Schwerpunkt: Wünsche erfüllen, nicht alleine lassen, Angehörige miteinbeziehen.
Identitätsmodell nach Hilarius Petzold
Die Identität besteht aus 5 Säulen, die zusammen ein Gleichgewicht bilden. Besteht dieses Gleichgewicht nicht mehr weil eine oder mehrere Säulen nicht erfüllt werden kann, ist der Mensch nicht gesund.
Leiblichkeit: Psyche, Körper, Seele
Soziales Netzwerk: Familie, Freunde
Arbeit und Leistung: Erfolge, Verantwortung
Materielle Sicherheit: Einkommen, Wertschriften, Wohneigentum
Werte: individuelle und gesellschaftliche
Salutogenese Modell nach Anotnowsky
Modell zur Erklärung der Ursachen von Krankheiten
1. Kontinuum von Gesundheit und Krankheit – kontinuierlicher und dynamischer Prozess der Wechselwirkung zwischen einer Vielzahl sowohl belastender, risikoreicher als auch entlastender, schützender Faktoren. Keine exakte Trennung von Gesundheit und Krankheit möglich, immer gleichzeitig gesunde als auch kranke Anteile
2. Stressoren – Risikofaktoren für Krankheiten
3. Widerstandsressourcen – Schützende Faktoren für die Gesundheit. Nennenswert sind hier der physikalische und biochemische Bereich (z.B. das Immunsystem), materielle Situation, kognitiver Bereich, Selbstbild und Selbsteinschätzung (Selbstvertrauen, Optimismus), sozialer Bereich, kulturelle Aspekte. Menschen mit solchen Widerstandsressourcen haben es leichter nichts als zerstörerisch zu erleben, sondern in der Auseinandersetzung mit Problemen & Krankheiten einen Sinn zu sehen.
4. Kohärenzgefühl – Gefühl des Vertrauens das Leben mit all seinen Anforderungen bewältigen zu können. Dies beinhaltet die Verstehbarkeit (Umfeld und Umwelt verstehen und interpretieren können), die Machbarkeit (den Anforderungen gewachsen sein) und die Bedeutsamkeit (Herausforderungen als Sinngebung und nicht als Last sehen)
Kommunikationsgrundsätze nach Carl Rogers
Der Mensch ist laut Rogers etwas von Natur aus Positives, der sich ständig in einem Prozess des Werdens befindet. Menschen in einer förderlichen Umwelt entwickeln sich von sich aus konstruktiv.
Empathie: sich auf das Gegenüber einlassen, MICH in den Hintergrund stellen
Paraphrasieren: Gesagtes mit Synonymen wiederholen
Aktives Zuhören: Achten auf Inhalt, Tonfall, Sprechtempo, Pausen, Mimik, Gestik und Kongruenz der einzelnen Signale
Wertschätzung: persönliche Bewertung einer Verhaltensweise darf nichts an dem Wert dieser Person ändern
Echtheit & Kongruenz: Sagen was man wirklich meint.
Theorie der interpersonalen in der Pflege nach Hildegard Peplau
1. Phase – die Orientierung: Eintritt des Patienten, die Pflegende muss sich auf die Bedürfnisse des Patienten einstellen und seine aktuelle Situation erfassen. Sie gibt dem Patienten Orientierungshilfe, Zeit und Ruhe um sich einzugewöhnen.
2. Phase – die Identifikation: Die Pflegende gibt ehrliche, zuverlässige Informationen und der Patient kann sich auf sie verlassen. In dieser Phase kann das Vertrauen und gegenseitige Verständnis aufgebaut werden.
3. Phase – die Nutzung: Der Patient kann die Dienstleistungen voll ausnutzen, sofern die Pflegende genügend Informationen abgeben kann. Aus der Abhängigkeit entsteht nun eine gleichberechtigte Beziehung.
4. Phase – die Ablösung: Das Ende der Beziehung muss gut geplant werden. Der Schmerz der Trennung darf die Freude über die Genesung des Patienten nicht überwiegen.
Prinzipien der biomedizinischen Ethik
Autonomie – der freie Mensch ist fähig seine persönlichen Ziele zu bestimmen. Die Autonomie umfasst die persönliche Freiheit, die Selbstbestimmung, das Recht auf eine eigene Meinung und den eigenen Werten Ausdruck zu verleihen.
Gutes-Tun – Wohl tun, positive Schritt um anderen zu helfen
Nicht-Schaden – kein Übel und keinen Nachteil zufügen oder verursachen
Gerechtigkeit – Jeder hat das Recht, das zu erhalten was ihm gebührt.
Der personenzentrierte Ansatz nach T. Kitwood
Maligne, bösartige Sozialpsychologie: Betrug, Einschüchtern, Etikettieren, Stigmatisieren, zur Machtlosigkeit verurteilen, Infantilisieren, Überholen, Entwerten, Herabwürdigen, Zwang, zum Objekt erklären, Ignorieren, Verbannen, Vorenthalten, Lästern, Unterbrechen, Anklagen
Wichtige Bedürfnisse von Menschen mit Demenz: Trost, Identität, Beschäftigung, Einbeziehung, Bindung, Liebe
Positive Strategien: Anerkennen, Verhandeln, Zusammenarbeiten, Spielen, Timalation, Feiern, Entspannen, Validation, Halten, Erleichtern, Schöpferisch sein, Geben
Ziel: hohes Mass an Wohlbefinden, Abnahme von Frustrationszeichen und Langeweile, Zunahme der Konzentration, der Entspannung und der Integration.
Pflegerische Voraussetzungen: Sich einlassen, Aufmerksamkeit, Supervision, Fallbesprechungen, Teamarbeit, Bewusstsein möglicher Abwehrmechanismen.
Was bedeutet Care Arbeit
Die Betreuung oder Pflege, aber auch sich um die körperlichen, psychischen, emotionalen und entwicklungsbezogenen Bedürfnisse eines oder mehrerer Menschen zu kümmern – bezahlt oder unbezahlt.
Woran orientiert sich die Ökonomie
Am Brutto Inland Produkt; sie berücksichtigt nur die bezahlte Erwerbsarbeit. Sie ist die Gesamtheit aller Einrichtungen & Handlungen die der planvollen Deckung des menschlichen Bedarfs dienen.
Was ist direkte Care Arbeit?
Tätigkeiten die direkt am Patienten stattfinden; Waschen, Anziehen, Essen eingeben etc.
Was ist indirekte Care Arbeit?
Tätigkeiten um den Patienten herum; Einkaufen, Haushaltsführung, Administration, Organisation
Was ist Care Chain?
Kettenmigration; es bedeutet das ähnlich wie in einer Kette Personal oder Arbeitskräfte aus einem Land abgezogen wird.
Beispiel: CH <- D <- PL <- Uk
Prinzipiell vom Armen zum Reichen Land
Was ist Care Drain?
Der Abzug von Pflegenden aus anderen Ländern, welcher im betroffenen Land zu einem Versorgungsmangel führt.
Was ist Brain Drain?
Abzug von qualifiziertem Fachpersonal aus den umliegenden Ländern; es wird Wissen und Know How abgezogen.
Pflegerelevante Determinanten
Persönliches Verständnis & Erfahrung
Kultur & Religion
Auffassungsgabe & Bildung
Genetische Disposition
Alter & Geschlecht
Umgebung und Lebensweise.
Was ist der nationale Gesundheitsbericht?
Ein wissenschaftlicher Bericht der den Gesundheitszustand der Bevölkerung beschreibt. Er zeigt auf welche gesellsch. Faktoren und indiv. Verhaltensweisen damit in Zusammenhang stehen.
Was sind die Ziele des Gesundheitsbericht
Gesundheitsförderung und Prävention
Die Determinanten zeigen Handlungsbereiche und Ansätze für die Gesundheits-förderungspolitik.
Definition Ethisches Problem
Situationen in denen moralische Entscheidungen gefällt werden müssen. Entscheidungen im Sinne des Guten und Richtigen sind möglich, es gibt befriedigende Lösungen
Definition Ethisches Dilemma
Zwangslage sich zwischen zwei oder mehr sich ausschliessenden Werten wählen zu müssen. Jede Mögliche Entscheidung hat negative Konsequenzen es geht daher um das Finden "des kleinsten Übels"