KNW 5.sem 1/2
Pflege
Pflege
-
- 1 / 157
-
Flashcards
Ursache Cushing Syndorm
Klinische Folge eines chronischen Glukokortikoidexzesses durch ACTH-Überproduktion oder
Kortisolüberproduktion der Nebennieren (Bsp: Hypophysenadenom, CRF-Überproduktion,zugeführte Glukokortikoide, NNR-Adenom oder –Karzinom)
Exogen: Anabolika, Steroidtherapie
Therapiestrategien (in welchem Stadium) bei Nierenzellkarzinom
Therapie =stadienabhängig!
Lokale Krankheit:
T1 (<7 cm): partielle Nephrektomie
T2 (>7cm): laparoskopische radikale Nephrektomie
T3-4: offene radikale Nephrektomie
Fortgeschrittene Krankheit: Bei guter Prognose zytoreduktive Nephrektomie
Plus: Systemische Therapie mit zielgerichteten Substanzen („targeted therapy“)
Arten von Transplantationen (Immunsystem)
Allogen: unteschiedliche Individuen der selben Spezies
Autolog: empfänger und spender sind identisch
Syngene: genetisch identische Individuen
Xenogene Individuen unterschiedlicher Spezies
Pathophysiologie HIV / AIDS
Die Hi-Viren benötigen einen CD4-Rezeptor um daran binden zu können, dies sind vor allem die CD4+-Zellen (T-Helferzellen). Diese sind notwendig um die B-Lymphozyten zu Plasma- und Gedächtniszellen reifen zu lassen, und um die zytotoxischen T-Lymphozyten und Makrophagen zu aktivieren. Das HIV baut seine Erbsubstanz in die doppelsträngige DNA des Genoms der Wirtszelle ein. Die T-Helferzellen sind für die Erkennung von Antigenen zuständig und leiten anschliessend eine entsprechende Immunantwort ein. Nachdem sich das HI-Virus eingenistet hat und sich die Viren vermehrt haben, kommt es zur Apoptose dieser Zellen. Dadurch kann sich das Immunsystem nicht mehr gegen Infektionen wehren.
Wie wirken Zytostatika, wo setzen sie im Körper an?
Sie wirken auf alle schnell teilenden Zellen. Sie alle greifen in irgendeiser Form in den Bau der DNA ein oder stören den Stoffwechsel der Zelle
Stadien Syphilis und deren Leisymptome
Primärstadium: Ulcus durum, blutloses, farbloses Sekret, regionale Lympadenopathie
Sekundärstadium: Grippeähnliche Beschwerden, Exanthem, Schleimhautveränderungen, Haarausfall, generalisierte Lymphadenopathie
Spät/Tertiärstadium: Generalisierter Befall (vaskulär, lymphatisch, GIT, Leber, Knochen, Muskeln) Gummen, Hautulzerationen
Systemischer Lupus Erythematodes Ursachen & Pathogenese
Ursachen sind nicht bekannt
Endogene Auslöser (Prädisposition,Komplementdefekte, hormonelle Umstellungen)
Exogene Auslöser (UV-Strahlen, Medi) diese führen warscheindlich zur Bildung verschiedener Autoantikörper --> zytotoxische Reaktion --> Antigen/Antikörper Komplex --> Lagern sich in Arterien / Arteriolen ab --> Entzündung Gefässe und Umgebung
Risikofaktoren Tumor
Unvermeidbar
- alter
- Geschlecht
- genetische Disposition
Vermeidbar
-Rauchen
-Ernährung
-Alkoholkonsum
- Belastung durch Schadstoffe
Was beinhaltet die Chemotherapie?
Die Chemotherapie bezeichnet die ganze medikamentöse Therapie von Krebserkrankungen. Sie besteht aus Zytostatika, Antiinfektiva gegen Mikroorganismus sowie Hormone.
Pathogenese Autoimmunerkrankungen
Mögliche Entstehungsarten:
Antigenpräsentierende Zellen mit einem Autoantigen aktivieren die T-Helferzellen.
Ein toleriertes Antigen kann durch virale und bakterielle Antigene oder chemische Substanzen verändert werden und es aktiviert anschliessend die T-Helferzellen.
Viren können ausserdem B-Zellen und zytotoxische T-Zellen unter Umgehung der T- Helferzellen aktivieren
Die T-Suppressorzellen können die eingeleitete Immunantwort auf ein Antigen nicht beenden.
was ist postoperativ bei der Betreuung einer Pat. mit Mamma CA zu beachten?
Hormontherapie, Chemotherapie, Bestrahlung, Herceptin (Antikörper)
Pflegerisch: Gespräche Führen, Körperbildstörung, Angst, Trauer, Identitätsstörung
Klinik von Cushing Syndrom
Stammfettsucht
Büffelnacken
Vollmondgesicht
Diabetogene Stoffwechsellage (Diabetes Typ 3)
Ulzera
Myopathie
Osteoporose
Nebennierenrindeninsuffizienz
hodenatrophie
Welche langzeitschäden können Zytostatika haben?
Grösstes Problem ist, dass Zytostatika selber Kanzerogen wirken. Teilweise wirken sie Neurotoxisch, Nephrotoxisch, Hepatotoxisch, Kardiotoxisch
Host vs Graft
Immunreaktion des Empfängers gegen das Transplantat (T Zellen bekämpfen das Fremde Organ)
Was wird im Körper vom HI Virus angegriffen?
Die T-Helferzellen
Definition Morbus Addison
Vollständiger Funktionsverlust der Nebenniere ( Primäre Nebenniereninsuffizienz)
Risikofaktoren des Nierenzellkarzinoms
Alter, Adipositas, Rauchen, chronische Niereninsuffizienz, Hypertonie, Langjährige Analgetikatherapie, Angeborene Nierenerkrankung
Welche Vorischtsmassnahmen sind als PP im Umgang mit Zytostatika zu beachten?
Technisch: Geeignete Sicherheitsbänke und Isolatoren zur Zubereitung
Organisatorisch: Konzepte & Standards, Richtlinien zur Prävention, zuständige Person ist definiert, Arbeitnehmende sind über den Umgang mit Zytostatika informiert, Fachkräfte für die Zubereitung.
Personenbezogene: Schutzhandschuhe, Schutzkleidung bei der Herstellung,Atemschutzmasken oder Schutzbrillen wie z.B. bei der Zubereitung
Arbeitsmedizinische: Personalärztliche Untersuchungen, Beurteilung nach Zwischenfällen,Beschwerden annehmen
SLE (Systemischer Lupus) Klinik/Symptome
Muskelentzündungen
hohes Fieber
Polyarthritis
Hautveränderungen (Klassisch Schmetterlingserythem
Nierenbeteiligung (Glomerulonephritis)
Lungenbeteiligung (Pleuritis)
Herzbeteiligung (Myokarditis/ Perikarditis)
Nervensystem (Sehstörungen, Psychosen)
Pathomechanismus der Krebsentstehung
Veränderungen (Mutationen) in bestimmten Gene/ DNA-Abschnitte stehen im Zentrum der Tumorentstehung und führen zur Entartung der Zelle und ermöglichen ein autonomes Wachstum!
Folgende Gene können betroffen sein:
Protoongogene
Tumorsuppressorgene
Apoptose-regulierende Gene
DNA- Reparaturgene
Invasive Mamma Carzinome
Duktales CA
Lobuläres CA
Inflammatorisches CA (sehr selten aber sehr gefährlich!!)
Nebenwirkungen tumor Hormontherapie
- Hormonzufuhr --> Wasser Retention, Hyperkalzämie
- Hormonentzug --> endokrine Ausfallerscheinungen, Osteoporose
Ablauf Menstruationszyklus
1.-5. Tag Menstruationsphase (Abstossung der Schleimhaut)
6. - 14. Tag Proliferationsphase (Aufbau des Endometriums unter Östrogeneinfluss)
15. - 27. Tag Sekretionsphase (Sekretorische Umwandlung des Endometriums unter Progesteroneinfluss)
27/28. Tag ischämiephase (Absterben des Endometriums unter Hormonabfall)
M. Basedow Typisches Trias?
= Merseburger Trias
1. Struma
2. Tachykardie
3. Exopthalmus ("Glubschaugen")
Therapiestrategien bei tumor
- Tumorentfernung
- Strahlentherapie
- Medikamentöse Therapie: Chemotherapie/Hormontherapie/Target Therapie (Zielgerichtete Therapie)
- kurativ, palliativ oder Symptomatisch
Formen der Struma?
Euthyreot = normale Schilddrüsenfunktion
Hypothyreot = Unterfunktion der Schilddrüse
Hyperthyreot = Überfunktion / erhöhte Stoffwechselaktivität
Komplikationen Morbus Addison
Addison-Krise, ausgelöst durch körp. Belastung, Stress, Infektionen etc. (führt zu Exsikkose, Oligurie, akutem Nierenversagen, Schock, metabolischer Azidose und durch AV- Blockierung zum Kammerflimmern)
Brustkrebs vs. Mastitis was ist typisch - wie unterscheiden sie sich?
Symptome Mastitis: Rötung, Schwellung Überwärmung, Schmerz, Fieber, Krankheitsgefühl evtl Abszess
Symptome MAmma CA Tastbarer Knoten, Verwölbung, Brustverformung, eingezogen Warze, Hautveränderungen, blutige Sekretion
Was ist die Jarisch- Herxheimer Reaktion?
Anaphilaktische Reaktion bei AB Therapie wenn viele Erreger zerfallen vor allem bei Syphillis & Borrelliose
Invasiv lobuläres Mamma CA
15% aller Mamma CA
Von den Drüsen ausgehend Verschiedene Drüsen einer Brust entarten
schlecht darstellbar in Mammographie
Tumorrezidiv
Wiederauftreten eines Gleichartigen Tumors an gleicher Stelle/Organ
Ursache Hyperthyreose
Immunologisch Gesteigerte Schilddrüsenhormonproduktion durch TSI
Autonome Hormonproduktion durch geströrten Regelkreis
Übermässige Schilddrüsenhormonabgabe
Zerstörung der Thyreozyten durch eine Entzündung
TSH Überproduktion
Remission
Rückbildung spontan/unter Therapie (benigne/maligne)
Hypophysentumore welche sind Hormonaktiv und welche Hormoninaktiv?
Aktiv: Prolaktinom, Wachstumshormonproduzierendes Adenom, Azidophiles Stammzelladenom, Kortikotropes Adenom, Gonadotropes Adenom, Thyreotropes Adenom,Plurihormonales Adenom
Inaktiv: Mikro / Makroadenom (Makro: Sehnerv wird abgedrückt führt zu bitemporaler Hemianopsie)
Beispiele Autoimmunerkrankungen
Rheumatoide Arthritis
SLE (Lupus)
Hashimoto Thyreoditis
Diabetes mellitus Typ 1
Morbus Addison
Colitis ulcerosa
Hepatitis
Rheumatisches Fieber
Morbus BAsedow
Therapie Syphilis
IMMER Paartherapie!
Penicilin ist das Mittel der Wahl
Grading nach WHO
g1= gut (hoch) differenzierter Tumor
g2= mässig differenzierter Tumor
g3 = gering differenzierter Tumor
g4= entdifferenzierter Tumor (=geringe ähnlichkeit mit dem Ursprungsgewebe)
Aussagen über Malignität lassen sich erst mit dem Grading ermöglichen
Bsp. Neuroendokrine Tumore und Eigenschaften
Magen-Darm Trakt, Pankreas, Bronchialbereich
Produzieren meistens hormonell wirksame Aminoabkömmlinge
(Neuroblastom)
Symptome Morbus Addison
Schwäche, Müdigkeit, Gewichtsverlust, Dehydratation, Hypotonie, vermehrte Hautpigmentierung, abdominelle Beschwerden, Verdauungsbeschwerden, psychische Symptome, Anorexie, Schwindel, Kollapsneigung
Symptome Prostatahyperplasie
Stadium 1: abgeschwächter Harnstrahl, Dysurie, Nachträufeln, Nykturie
Stadium 2: Restharn bis 100ml, Abnahme der funktionalen Blasenkapazität, & gleiche Symptomatik wie Stadium 1
Stadium 3: Harnverhalt, Überlaufblase, verminderte Nierenfunktion, Stauungsniere, Balkenblase