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Definition Herr. H:

Definition Herr. H:


Thore Bassenberg
Diese Karteikarten behandeln auf Universitätsniveau die Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung in der Betriebswirtschaftslehre. Sie konzentrieren sich auf die Verteilung von Gemeinkosten, die Berechnung von Kostenstellen und die Analyse von Prozessen sowie die Verrechnung von Kosten auf Produkte und Tätigkeiten. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachleute, die sich mit der genauen Kalkulation von Kosten und der Optimierung von Produktionsprozessen beschäftigen.
Cartes-fiches
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Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
20.10.2013 / 07.12.2013

Cartes-fiches

Betriebsabrechnungsbogen

tabellarisches System, das in den Zeilen die Kostenarten und in den Spalten die Kostenstellen zeigt

Kostenüberdeckung

liegt vor, wenn die Normalkosten höher sind als die Istkosten. Normalkosten > Istkosten = Überdeckung In der Normal-/Sollkostenrechnung wurden mehr Gemeinkosten eingeplant als tatsächlich angefallen sind, die Folge davon ist eine Ergebnisverbesserung.

Kostenunterdeckung

liegt vor, wenn die Istkosten höher sind als die Normalkosten. Normalkosten < Istkosten = Unterdeckung Tatsächlich sind mehr Gemeinkosten angefallen als in der Normal-/Sollkostenrechnung eingeplant wurden, die Folge davon ist eine Ergebnisverschlechter

Massenfertigung

Herstellung eines Produkts in großen Mengen

Sortenfertigung

Herstellung weniger Produktarten in einer verwandten Materialzusammensetzung

Kuppelfertigung

Herstellung verschiedener Produkte, wobei bei der Herstellung des Hauptprodukts in festen Mengenverhältnissen (auf Grund bestimmter Gesetzmäßigkeiten) noch andere, meistens wirtschaftlich verwertbare Nebenprodukte anfallen

Einzelfertigung

Herstellung verschiedener Produkte in meist unterschiedlichen Arbeitsabläufen

Serienfertigung

Herstellung kleiner bis großer Mengen verschiedener Produkte

Äquivalenzziffern

Äquivalenzziffern eines Produkts sind Umrechnungsziffern, die angeben, in welchem Verhältnis die Kosten dieses Produkts zu den Kosten eines Einheitsprodukts stehen

einstufigen Divisionskalkulation

-

zweistufigen Divisionskalkulation

-

mehrstufigen Divisionskalkulation

-

Aquivalenzziffernkalkulation

Ist eine Sonderform der Divisionskalkulation, bei der ungleiche Produkte rechnerisch gleichgemacht werden. Sie ist anwendbar bei der Sortenproduktion (Biere, Bleche, Zigaretten), wenn ein hinlänglich festes Kostenverhältnis zwischen den Sorten existiert.

Restwertverfahren

-

 

Einstufige Zuschlagskalkulation

Alle Gemeinkosten werden summarisch durch einen Zuschlag auf bestimmte oder sämtliche Einzelkosten verrechnet

Mehrstufige Zuschlagskalkulation

Unternehmen wird in Bereiche, Kostenstelle oder Kostenplätze aufgeteilt. Gemeinkosten werden nach Bereichen, Stellen, Plätzen auf der Basis von Wertschlüsseln auf die Kostenträger verteilt

Bezugsgrößenkalkulation

Gemeinkosten werden nach Bereichen, Plätzen oder Stellen auf der Basis von Wert oder Mengenschlüsseln auf die Kostenträger verrechnet. Man sucht jeweils die Bezugsgröße, die die Kostenverursachung am besten wiedergibt

Deckungsbeitrag

= Nettoverkaufserlöse - variable Kosten Er gibt an, welchen Beitrag ein Kostenträger zur Deckung der fixen Kosten leistet.

Nettoverkaufserlösen

Erlöse, die dem Unternehmen nach Abzug der Umsatzsteuer und etwaiger Erlösschmälerungen (Kundenrabatt, Kundenskonto, Vertreterprovision) tatsächlich verbleiben

Deckungsbeitragssatz

-

Grenzkosten

sind der Kostenzuwachs, der durch die Mehrproduktion einer Kosteneinheit entsteht.

kurzfristige Preisuntergrenze

-

langfristige Preisuntergrenze

-

Prozess

ist eine zusammenhängende abgeschlossene Abfolge von Tätigkeiten (z.B. bearbeiten, verarbeiten), die zur Erstellung einer bestimmten betrieblich Leistung notwendig sind

Tätigkeiten

= Aktivitäten, Prozesse. Tätigkeiten sind Vorgänge, die zu einem Arbeitsergebnis führen. Sie müssen abgrenzbar, homogen, wiederholbar und ihr Zeitbedarf muss messbar sein

Teilprozesse

Zusammenfassung von zusammengehörenden Tätigkeiten. Tätigkeiten sind heterogen. Zusammenhängende Tätigkeiten innerhalb einer Kostenstelle, die zu einem gemeinsamen Arbeitsergebnis führen und für die ein gemeinsamer Kostentreiber verwendet werden kann, wer

Hauptprozesse

Zusammenfassung von zusammengehörenden Teilprozessen

Kostentreiber

(cost driver) sind prozessbezogene Maßgrößen (Bezugsgrundlagen), die für jeden Teilprozess bestimmt werden. Inhaltlich sind Kostentreiber Mengengrößen (z.B. Anzahl der Rechnungen) oder Zeitgrößen (z. B. Dauer der Einlagerung).

lmi - Prozesse

Leistungsmengeninduzierte Prozesse: Die Entwicklung eines Prozesses ist von dem Leistungsvolumen abhängig. Es besteht ein funktionaler Zusammenhang zwischen den Kosten des Teilprozesses und der erzielten Leistung.

lmn - Prozesse

Leistungsmengenneutrale Prozesse: Es besteht kein funktionaler Zusammenhang zwischen Teilprozess und erzielter Leistung, insbesondere dispositive, innovative und kreative Prozesse, die unregelmäßig anfallen

Prozesskostensatz

drückt die Kosten je Prozess aus. Er zeigt die Kosten je Durchführung eines Teil- oder Hauptprozesses

Direkter Leistungsbereich

Fertigungsbereich

Indirekter Leistungsbereich

Gemeinkostenbereich, der über die klassischen Verwaltungsstellen hinausgeht und Bereiche wie Forschung und Entwicklung, Beschaffung, Produktionsplanung und -steuerung, Logistik, Softwareentwicklung usw. umfasst

Allokationseffekt

versteht man den Ausweis unterschiedlicher Kosten für ein Produkt als Folge der Verwendung unterschiedlicher Bezugsgrößen für die Verrechnung der Gemeinkosten. Durch den Allokationseffekt wird die Kostenverzerrung zwischen der prozessorientierten Kalkulat

Étudier