KL
Definition Herr. H:
Definition Herr. H:
-
- 1 / 74
-
Flashcards
Istkostenrechnung
Erfassung der in der Vergangenheit angefallenen Kosten. Sie bietet die Möglichkeit der Nachkalkulation. Aber aufgrund von Preis- und Mengenschwankungen müssen immer neue Verrechnungssätze gebildet werden.
Normalkostenrechnung
Im einfachsten Fall handelt es sich bei Normalkosten um einfache Durchschnittswerte vergangener Istzahlen, die über einen längeren Zeitraum beibehalten werden
Plankostenrechnung
ermöglicht Vorkalkulationen auf der Grundlage echter Zukunftswerte. Durch die spätere Gegenüberstellung der Planwerte mit den Istwerten werden Abweichungen sichtbar, die sich entsprechend analysieren lassen und erkennen lassen, wo und in welcher es zu Höh
Vollkostenrechnung
Von der Vollkostenrechnung wird dann gesprochen, wenn die gesamten Kosten einer Periode auf die Leistung derselben Periode verrechnet werden
Teilkostenrechnung
Wird nur ein Teil der Kosten auf die Leistungen verrechnet, während der Rest direkt in die Betriebserfolgsrechnung übernommen wird, liegt eine Teilkostenrechnung vor
Nenne 5 Kostenrechnungsarten
Teilkostenrechnung, Vollkostenrechnung, Plankostenrechnung, Normalkostenrechnung und Istkostenrechnung
Kostenartenrechnung
Aufgabe der Kostenartenrechnung ist es, die Kosten zum Zweck einer verursachensgerechten Weiterverrechnung zu gliedern und entsprechend dieser Gliederung zu erfassen
Werkstoffkosten
entstehen durch den leistungsmäßigen Verbrauch von Roh-, Hilfsund Betriebsstoffen und Zulieferteilen
Betriebsmittelkosten
sind Kosten, die bei der langfristigen Nutzung von Produktionsfaktoren entstehen, deren Werteverzehr aus der Verringerung ihres Leistungsvermögens reduziert (Abschreibungen für Gebäude, Maschinen, Werkzeuge usw.)
Personalkosten
sind die Summe der Kosten, die aus dem Einsatz des Produktionsfaktors Arbeit entstehen
Kapitalkosten
sind die Kosten für das im Unternehmen gebundene Kapital, das anderweitig gewinnbringend angelegt werden könnte (Opportunitätskostenprinzip). Der Verbrauch des Gutes Kapital findet unabhängig von der Fremdkapitalstruktur (EK/FK) statt. Soweit es sich um b
Fremdleistungskosten
entstehen durch die leistungsbezogene Inanspruchnahme von Dienstleistungen unternehmensexterner Dienstleistungsbetriebe. Zu diesen Dienstleistungen zählen
entstehen in Form von Steuern und steuerähnlichen Abgaben. Gebühren und Beiträge als Entgelt für spezielle Dienstleistungen der öffentlichen Hand hingegen sind Fremdleistungskosten, sofern die öffentlichen Leistungen in unmittelbaren Zusammenhang mit der
Wagniskosten
Sind kalkulatorische Risikokosten, die zum normalen Geschäftsablauf gehören, z.B. Gewährleistungsrisiko, Lagerhaltungsrisiko, Produktionsrisiko
Einzelkosten
werden direkt auf Erzeugnisse weiterverrechnet
Gemeinkosten
werden indirekt über Kostenstellen auf Erzeugnisse zugerechnet
Materialeinzelkosten
sind den Kostenträgern direkt zurechenbarer Materialverbrauch, in der Hauptsache also Rohstoffkosten
Materialgemeinkosten
stellen sich als Endstellenkosten der Kostenstelle Material dar. In die primären Gemeinkosten gehen z.B. die Löhne und Gehälter der im Materialbereich Beschäftigten, die kalkulatorischen Abschreibungen auf die im Materialbereich eingesetzten Betriebsmitte
Fertigungseinzelkosten
handelt es sich um alle den Kostenträgern zugerechneten Arbeitskosten
Fertigungsgemeinkosten
Es handelt sich um die Endstellenkosten der Kostenstelle Fertigung, in die alle im Fertigungsbereich für die Produktion der Endleistung anfallenden primären und sekundären Gemeinkosten eingehen
Sondereinzelkosten
werden alle Einzelkosten bezeichnet, die nicht Fertigungs- oder Materialeinzelkosten sind. Zu den im Produktionsbereich anfallenden Sondereinzelkosten gehören z.B. Kosten für Modelle, Schnitte, Schablonen, und Sonderanfertigungen
Verwaltungskosten
sind immer Gemeinkosten, sie stellen sich als Endstellenkosten der Kostenstelle Verwaltung dar und werden üblicherweise den abgesetzten Erzeugnissen zugerechnet. Soweit in den Verwaltungsgemeinkosten Kosten enthalten sind, die durch den Produktions- und d
sind alle den abgesetzten Erzeugnissen direkt zurechenbaren Kosten des Vertriebsbereichs wie z.B. Verpackungsmaterial, Provisionen, Frachten. Zu den Sondereinzelkosten des Vertriebs gehören auch die berechnete Umsatzsteuer mit Kostencharakter. Alle andere
Rohstoffe
werden zu einem neuen Hauptbestandteil der Erzeugnisse einer Unternehmung. Ihr Verbrauch ist diesen direkt zurechenbar; Rohstoffkosten sind stets Einzelkosten
Hilfsstoffe
werden zu einem Nebenbestandteil der Erzeugnisse. direkt zurechenbar. Eine Verrechnung als Einzelkosten unterbleibt jedoch dann aus Gründen der Wirtschaftlichkeit, wenn die Kosten der gesamten Erfassung des Verbrauchs höher sind als der Wert der verbra
Betriebsstoffe
dienen im weitesten Sinne der Ingangsetzung und Aufrechterhaltung des betrieblichen Leistungsprozesses, gehen aber körperlich nicht in die Erzeugnisse ein. Zu den Betriebsstoffen zählen u.a. Treibstoffe, Strom, Schmierstoffe, Büromaterial, aber auch Leben
Kalkulatorischer Unternehmerlohn
In Personenunternehmungen erhalten Unternehmer für ihre Tätigkeit kein Gehalt, sondern Gewinn. Da die Tätigkeiten eines Unternehmers einen Dienstleistungsverzehr darstellt, muss ein als Zusatzkosten zu verrechnendes Gehalt angesetzt werden (Opportunitätsk
Kalkulatorische Miete
Wenn in einer Personenunternehmung die betrieblich genutzten Räume zu Privatvermögen eines Unternehmers gehören, muss aus Gründen sowohl der Vergleichbarkeit mit einer Kapitalgesellschaft als auch der entgangene Nutzen wegen unterbliebener Fremdvermietung
Betriebsnotwendiges Kapital Ist das zur Erreichung des Betriebszwecks erforderliche Kapital.
Kalkulatorische Zinsen
= Betriebsnotwendiges Kapital*(Kalkulationszinsfuß/100)
Kalkulatorische Wagniskosten
(Bezugsbasis des laufenden Jahres* kalk.Wagnissatz in %)/100
allgemeines Unternehmerrisiko
alle nicht erfassbaren und damit auch nicht als Kosten kalkulierbaren Risiken Da das allgemeine Unternehmerrisiko nicht kalkulierbar ist, ist eine Verrechnung als Wagniskosten nicht möglich. Stattdessen ist dieses Risiko durch den Gewinn einer Unternehmun
Kostenstellenrechnung
-
Kostenstellen
sind ihrem Wesen nach Zurechnungseinheiten
Hauptkostenstellen
geben ihre Leistungen an den Absatzmarkt ab (Endleistungen)
Hilfskostenstellen
geben ihre Leistungen als innerbetriebliche Leistungen an ganz bestimmte Hauptkostenstellen, denen sie zugeordnet sind, ab
Allgemeine Hilfskostenstellen
geben ihre Leistungen an alle oder fast alle übrigen Kostenstellen ab (Heizkraftwerk, Wasserversorgung)
Stelleneinzelkosten
sind Kosten, die sich einer Kostenstelle direkt zurechnen lassen (Bsp: Das Gehalt eines Kostenstellenrechners, die Kosten einer in dieser Stelle stehenden Maschine).
Primäre Gemeinkosten
sind die aus der Kostenartenrechnung stammenden und nach dem Verursachungsprinzip auf die Kostenstellen zu verteilenden Gemeinkosten (Bsp: Strom, Geringwertige Wirtschaftsgüter, Verwaltungskosten, kalk. Zinsen usw.)
sekundären Gemeinkosten
sind die Kosten der Hilfskostenstelle, die entsprechend ihrer Leistungsabgaben an andere Hilfs- und Hauptkostenstellen zu verteilen sind