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Kinder und Jugendliteratur
Kinder und Jugendliteratur
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Flashcards
Auktoriale Erzählsituation:
allwissender Erzähler
berichtende Erzählweise
Erzähler gehört nicht zur Geschichte
vermittelt zwischen fiktiver und realer Welt
Ich-Erzählsituation:
Erzähler mit Figur identisch
erzählende Ich und erlebende Ich
Personale Erzählsituation:
Anwesenheit des Erzählers wird dem Leser nicht bewusst. Der Leser nimmt die Erzählung aus Sicht einer bestimmten Figur
Modernisierung:
"technologischen Rationalisierungsschübe und die Veränderung von Arbeit und Organisation, umfaßt darüber hinaus aber auch sehr viel mehr: den Wandel der Sozialcharaktere und Normalbiographien, der Lebensstile und Liebesformen, der Einfluß- und Machtstrukturen, der politischen Unterdrückungs- und Beteiligungsformen, der Wirklichkeitsauffassungen und Erkenntnisnormen."
Adoleszenz-Begriff:
Mit der Frage nach dem Adoleszenz-Begriff ist ein Bezug zu den Disziplinen hergestellt, die sich mit jenen Phasen beschäftigen, die das Ende der Kindheit und den Übergang zum Erwachsenenalter anzeigen. Aufgerufen sind mindestens Medizin, Anthropologie, Jugendforschung, Soziologie, Psychologie, Erziehungswissenschaft, Pädagogik, Psychoanalytische Entwicklungstheorie, Empirische Sozialforschung, Gender- und Generationenforschung. lebensgeschichtliche Phase, in der es zu einem Mit- und Gegeneinander von körperlichen, psychischen und sozialen Prozessen kommt. Insofern geht es um die ‚Neuprogrammierung’ der physiologischen, psychologischen und psychosozialen Systeme.
3 Ebenen der Adoleszenz:
1. Physiologisch = A. umfasst Gesamtheit der somatischen Veränderungen (körperliche Entwicklung u. sexuelle Reifung von besonderer Bedeutung).
2. Psychologisch = A. meint den Komplex individueller Vorgänge, die das Erfahren, die Auseinandersetzung und Bewältigung somatischer und sozialer Veränderungen betreffen (psychosoziale Faktoren besondere Rolle).
3. Soziologisch = A. ist eine Art Zwischenstadium, in dem Jugendliche zu einer verantwortungsvollen, aktiven Teilnahme an gesellschaftlichen Prozessen motiviert werden, aber eine institutionelle Absicherung noch nicht besteht.
Merkmale Adoleszenzromans:
jugendliche Helden, Darstellung in Jugendphase
klassisch männliche Protagonisten, moderne o. Postmoderne auch weiblich
nicht auf Pubertät beschränkt sonder 11 bis 30er (Identitätssuche)
Die jugendliche Hauptfigur wird nicht nur in einer "existentiellen Erschütterung" und "tiefgreifenden Identitätskrise" (Ewers) angetroffen, sondern sie kann die lebensgeschichtliche Phase ebenso als lustvoll und offen erleben, als Möglichkeit, sich Auszuprobieren, als Spielchance, als Gewinn bei der Sinn- und Identitätssuche.
Handlungsmuster Adoleszenzromane:
Ablösung von Eltern
Ausbildung eigener Wertvorstellungen (Ethik, Politik, Kultur usw.)
erster sex. Kontakt
hineinwachsen oder Ablehnen in soziale Rolle
A. zumeist ein ‘offenes Ende’, die Protagonisten bleiben auf der Suche, eine Identitätsfindung im Sinne eines festen Wesenskerns muß nicht erfolgen und auch nicht angestrebt sein.