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F. B.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Biologie und Chemie auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Zellen, DNA, Viren und Bakterien. Sie decken Themen wie Mitose, Erbgang, Chromosomen und die Bedeutung von Basen ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Biologie und Chemie, die ihr Verständnis der zellulären Prozesse und genetischen Mechanismen vertiefen möchten.
Karten
86
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Chemie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
15.06.2015 / 29.06.2015

Cartes-fiches

1.

Welches sind die naturwissenschaftlichen Merkmale des Lebens?

Nahrungsaufnahme - Stoffwechsel
Wachstum - Aufbau von Körpersubstanz
Fortpflanzung - Selbstreplikation
Reaktion auf Außenreize - Informationsaustausch
Fähigkeiten zur Evolution / Anpassung 

2.

Welches sind die 3 Großgruppen (Domänen) des Lebens?

- Bakterien 

- Archeen 

- Eukaryoten 

3.

Welches sind die 4 Königreiche der Eukaryoten?

Protisten

Pilze 

Pflanzen 

Tiere 

4.

Welches sind die 4 wesentlichen Merkmale einer Zelle?

*Grundbaustein aller Organismen 

*Zellen können nur aus Zellen hervorgehen

CYTOPLASMAMENBRAN: elastisch verformbare, häutchenartige Struktur, die die lebende Zelle umgibt und inneres Milieu aufrecht erhält 

CYTOPLASMA: Zellflüssigkeit mit kolloidalen Bestandsteilen 

DNA: speichert die Erbinformation 

RNA: übersetzt Erbinformation in die Proteiensynthese 

ENZYME: Proteine, die chem. Reaktion im Stoffwechsel  katalysieren 

 

5.

Nennen Sie die wichtigsten Unterschiede zwischen prokaryotischen und eukayotischen Zellen!

                       Prokaryotisch                                   Eukaryotisch 

Größe            klein (0,5 -2 Mikrometer)                  groß (5 Mikrometer - 1 mm)
Zellkern         keiner (DNA Ring)                            Zellkern + Membran 
Organellen    keine                                                vorhanden 
Ribosomen   kleiner 70S                                       Größer 80S 
Zellwand       vorhanden                                        nur bei Pflanzenzellen 

6

Nennen Sie Unterschiede zwischen einer pflanzlichen und einer tierischen Zelle!

tiereische Zellen besitzen KEINE:

-Zellsaftvakukuole 
- Chloroplasten (grün Pflanze)
- Zellwand dafür Intermediärfilamente 
- Centrosomen Centriolen 

7.

Nennen sie 5 Zellorganellen und erläutern Sie ihre Funktion

ZELLKERN: Depot für Erbgut 
CENTROSOMEN: Organisieren Zellskelett aus Mikrotubuli, bilden mitotischen Spindelapparats mit aus (Zellteilung)
Endoplasmatisches Ritikulum: verzweigtes System flächiger Hohlräume glattes ER: Ort der Lipidsynthese und der chemischen Modifikation von Proteien - raues ER: mit Ribosomen besetzt -> Bildungsort von Menbranen und Sekretproteinen. 
DICTYSOME (GOLGIAPPERAT): Membranstapel, die Membranumgebende Bläschen abschmieren -> Bildung v Zellbestandsteilen 
MITOCHONDRIEN: Zellatmung: O2 - Verbrauch -> ATP als Energie eigenes Ringförmiges genom 

8.

Was sind Ribosomen?

Ribosomen sind keine Zellorganellen 
dienen der Proteinsynthese (Translation)
haben keine Membran 
Information für Tätigkeit in mRNA gespeichert 
bestehen aus Proteien + RNA 

9.

Was ist eine Vakuole?

auch "Zellsaftraum"
flüssigkeitsgefüllte Räume, die durch Membranen abgegrenzt sind 
Besitzen Depot- / Transportkompartimente 
Zellsaft enhält ggü. Cytoplasmen wenig Protein 

10.

Was sind Plastiden? Was ist ihre Funktion und wahrscheinliche Herkunft?

Chloroplasten (Photosynthese), Leukoplasten (Fett- und Kohlenhydratspeicherung) und Chromoplasten (Speicherung von Carotinen und anderen Farbstoffen färben rot/orange und gelb) bezeichnet man zusammen als Plastiden.

11.

Was sind Mitochondrien? Was ist ihre Funktion und wahrscheinliche Herkunft?

ZELLATMUNG: unter O2 Verbrauch wird ATP als Energiequelle produziert, eigenes ringförmiges Erbgut, eigene 70S Ribosomen 

entwickelt aus eigenständigen Prokayoten, die evolutionsbedingt in eukaryotische zellen eingewandert sind. Dies Geschah zum ggs. Vorteil 

12.

Erläutern sie die Endosymbiontentheorie

Die Theorie besagt, dass eine Reihe vpn Zelloranellen in den Zellen von Eukaryoten druch Einverbleiben oder Fusion von verschiedenen Organismen entsatanden seien. Im Verlauf der Evlution sind Prokaryoten eine Endosymbiose mit einer eukaryotischen Zelle eingegangen und daraus haben sich Mitochondrien und Chloroplasten entwickelt

13.

Was ist die Funktion einer Zellmembran?

Transport bestimmter Stoffe in die / aus der Zelle 
-> Stabilisierung des Zellmiliues 

Kontaktstelle zu benachbarten Zellen
Ort von Rezeptoren
Äußerer Abschluß der Zelle 

 

14.

Wie ist eine Zellmembran aufgebaut?

Lipid Doppelschicht mit geschlossener hydrophiler Oberfläche nach innen und außen

Bausteine sind Phosphorlipide 

haben hydrophoben Kern / stark polare Moleküle 

15.

Wie kann durch die Membran transportiert werden?

DIFFUSION
Transport entlang eines konzentrationsgefälles. Betrifft Lipophile und kleine ungeladene Moleküle zb H2O
PASSIVER TRANSPORT
Spezialfall der Diffusion, indem größere Moleküle wie Zucker und AS entlang des Konzentrationsgefälles durch 
- Ionenkanal: tunnelartige Proteienstrukturen, öffen sich auf bestimmtes Signal hin bis zum Fließgleichgewichte
- transp. Prot. : spezialisiert auf best. Moleküle, an die sie binden 

AKTIVER TRANSPORT 
mit Engergieaufwand gegen konzentrationsgefälles druch Uniport ( Transport von 1. Proteien) , Symport (2 Proteiene) und Antiport ( entgegengestzte Richtung) 
- primär aktiver Transport durch Ionenpumpe 
- sekundär aktiver Transport nutzt Energie des Konzentrationsgefälles aus primär -aktiven Transport in gleiche Richtung 

16

Wo und ganz grob, wie findet die Proteinbiosynthese statt?

An den Ribosomen im Cytoplssma (NICHT im Zellkern) Ribosom lagert sich an die mRNA an.

- mit AS beladenen tRNA dockt an passende Anticodon an 
- 2 beladene tRNA dockt an 
- Peptidbindung der 2. AS, diese verbleiben auf 2. tRNA 
- Ribosom wandert ein Codon weiter, 1. tRNA wird frei 
- nächste passende beladene tRNA dockt an 
- Peptidbindung -> Polypeptid entsteht 
- Ribosom erreicht Stopp - Condon, keine passende tRNA 
- Abruch Polypeptidkette ( wird nach Faltung zum Protein)
- Ribosom löst sich 

17.

Welches sind die 4 Phasen der Zellteilung von Prokaryoten?

SIGNAL innere oder äußere Reiz löst die Zellreproduktion aus 

REPLIKATION Verdoppelung der DNA und anderer Zellbestandsteile 

SEGREGATION Verteilung der replizierten DNA auf beide Zellen 

LYTOKINESE Endgültige Trennung der Zellen, Membranaufbau 

18.

Inwiefern unterscheiden sich Prokaryoten und Eukaryoten bezüglich der DNA in der Zelle?

        Prokaryoten                                        Eukaryoten

strängige DNA im Cytoplasma                   in Chromosomen gepackte DNA 
Proteinbiosynthese findet dirket                 Proteienbiosynthese findet über mRNA im Lytoplasma statt
an DNA statt

keine mRNA nötig 

19.

Erläutern sie den Zellzyklus!

Interphase + Mitose 

Interphase ist die Zeitspanne, die zwischen zwei Zellteilungen liegt 

20.

Was passiert in der Interphase? (Zellzyklus)

G1 Phase  Zellwachstum + Bildung von Organellen Zellkern ist zu erkennen, jedes Chromosom besteht aus 1 Chromatide 

S - Phase (Synthese ) Verdoppelung der Chromatiden 

G 2 Phase weiteres Wachstumg druch Bildung von Proteinen und RNA -> Vorbereitung der nächsten Mitose 

21.

Nennen Sie die 5 Phasen der Mitose in der richtigen Reihenfolge!

Porphase - Prometaphase - Metaphase - anaphase - Telophase 

22.

Was geschieht in der Prophase der Mitose?

  • Chromatin spiralisiert sich auf 
  • Chromosomen werden sichtbar 
  • Chromosom besteht aus zwei indentischen Chromatiden

23.

Was versteht man unter haploiden bzw. diploiden Chromosomensätzen?

DIPLOID 

  • doppelter Chr. Satz (Paare homologer Chromosomen die sich entsprechen, aber nicht identische Information haben 

HAPLOID

  • einfacher Chr. Satz

24.

Was versteht man unter Haplonten, Diplonten und Diplo-Haplonten? Nennen Sie Beispielorganismen!

HAPLONTEN

  • Zygote diploid, osnst alles haploid. Nach Befruchtung : Meiose -> haploide Sporen -> Mitose -> Organismus -> Abspaltung von Gameten 

DIPLONTEN 

  • (Blütenpflanzen, Tier, Mensch) Nur Gamenten haploid, reifer Organismus diploid 

DIPLO - HAPLONTEN 

  • Generationswechsel zwischen haploiden / diploiden Lebewesen 

 

25.

Welche drei Merkmale unterscheiden die Meiose von der Mitose?

                        Mitose                                                            Meiose

Zweck             Zellmassebildung                                           Fortpflanzung

Ergebnis         zwei identische diploide Toch. Zellen             vier unterschiedliche haploide Tochterzellen 

Anzahl Teilungen eine Teilung                                               zwei Teilungen

                       kein Crossing-over                                         Crossing-over möglich

26.

Beschreiben Sie den Vorgang des Crossing-over! Was ist so bedeutungsvoll daran?

-Crossing Over während 1. Reifeteilung, ordnen sich homologe Chromosomen als Tetrade an

- Zwischen zwei Nicht-Schwester Chromomatiden gibt es eine Überkreuzung -> Tausch von Erbgut - Fragmenten 

-> ermöglicht unendlich viele Rekombinationen 

27.

Welcher zelluläre Vorgang steht für genetische Rekombination? Welcher für genetische Konstanz?

Mitose steht für Konstanz 

Meiose steht für Rekombination 

28.

Welcher Vorgang geschieht in der Meiose I und welcher in der Meiose II?

M I : Reduktion des Chromosomensatzes der diploiden Zelle. Hier findet auch Crossing Over statt.

M II: Ähnelt der Mitose, nur mit haploiden Chromosomsatz als Ausgangslage. Chr. werden in den normalen Zellkernteilungsphasen voeinander getrennt.

29.

Was ist eine Mutation?

dauerhafte Veränderung des Erbgutes. Betrifft zunächst nur die Zelle, kann aber uach weitergegegeben werden.

- Keimbahnmutation -> wird weitergegeben
- somatische Mutation -> wird nicht weitergegeben 

kann positve, negative oder keine Folgen haben 

können spontan oder durch Einflüsse auftreten 

30.

Welche Typen der Mutation kennen sie?

Genom- , Chromosomen- , Genmutation 

31.

Nennen Sie vier Typen der Chromosomenmutation

DUPLIKATION Crossingover an falscher Stelle 

TRANSLOKATION Crossingover zw. versch. Chromosomen 

DELETION falsche Verknüpfung der Bruchenden bei C-O

INVERSION falsche Verknüpfung und Verlust des Centromer freien Stückes 

 

32.

Nennen Sie vier Typen der Genmutationen!

SUBSTITUTION Ersatz von DNA - Basen mit / ohne AS Tausch bzw. mit AS-Ketten-Abbruch bei Translation 

INSERTION Einbau von DNA- Basen mit Kettenabbruch bei der Translation 

DUPLIKATION Verdoppelung bin DNA Basen mit Leserasterverschiebung bei der Translation 

DELETION Löschen von DNA Basen mit Leserverschiebung bie der Translation  

33.

Nennen Sie die wichtigsten chemischen und physikalischen Mutagene!

Chemischen 
- Aflatoxine (Mykotoxine v. Schimmelpilzen)
- Colchicin (Alkaloid der Herbstzeitlosen)
- Dioxine (Nebenprod von CL - org Verbindungen)

Physikalisch
- v.a. Röntgen / Gamma-Strahlung
- auch Alpha und Betta strahlung 

34.

Was ist eine Phänotyp und was ein Genotyp?

Genotyp = Erbausstattung 

Phänotyp = Erscheinungsbild 

der dominante Genotyp bildet den Phänotypen 

35.

Nennen Sie Mendels erste Regel und beschreiben sie kurz ihre Bedeutung!

UNIFORMITÄTSREGEL 

Kreuzt man unterschiedliche, reinerbige Elter, erhält man uniforme F1 (Phän / gen) unabhängig ob Vater oder Mutter dominantes Gen vererben. Dominant rezessiver Erbgang oder intermediärer Erbgang möglich. 

36.

Nennen Sie Mendels zweite Regel und beschreiben sie

kurz ihre Bedeutung!

Spaltungsregel 

Kreuzt man hetereozygote Individuen teilen sie sich wie folgt auf:

dominant - rezessiver Erbgang:
Genotyp: 1/2/1
Phänotyp: 3/1

Intermediärer Erbgang 
Genotyp / Phänotyp 1/2/1

37.

Nennen Sie Mendels dritte Regel und beschreiben sie

kurz ihre Bedeutung!

UNABHÄNGIGKEITSREGEL 

Werden 2 reinerbige Eltern gekreuzt, die sich in mehreren Merkmalen unterscheiden, so werden die Erbanlagen frei kombiniert und unabhängig vererbt. 

Es können neue reinerbige Individuen entstehen 

38.

Was versteht man unter dominanten bzw. rezessiven Merkmalen?

dominantes Allel: phänotyp sichtbar, wenn mischerbig oder reinerbig 

rezessives Allel: phänotyp sichtbar, wenn reinerbig vorhanden 

Hat ein Individuum zwei verschiedene Allele, also z.B. die Merkmale runde Schale und runzlige Schale, so setzt sich im dominant-rezessiven Erbgang nur eines der beiden durch. In diesem Beispiel also rund, was sich im Phänotyp zeigt. Runzlig ist die Erbse nur, wenn sie in diesem Merkmal reinerbig ist. Das Merkmal runzlig ist also rezessiv.

39.

Was unterscheidet einen heterozygoten Organismus von einem homozygoten?

homozygot = reinerbig 
hetereozygot = mischerbig 

Heterozygote wird phänotypisch nur bei intermediären Erbgang sichtbar. 

40.

Welche Konsequenzen hat ein intermediärer Erbgang für heterozygote Phänotypen?

Die Mischform des Genotyps wird phänotypisch sichtbar 

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