Lernkarten

Xenia Imbach
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Lernende 5 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 29.12.2012 / 03.11.2019
Lizenzierung Kein Urheberrechtsschutz (CC0)
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Mehrlininenorganisation

Ist ausschliesslich ressortübergreifend angelegt: Die Ressorts lösen sich auf, die Redakteure bleiben zwar fachlich spezialisiert, arbeiten aber in wechselnden Teams für verschieden Ressortleiter --> Wissenstransfer steigt aber der Experte an sich "stirbt" aus

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Matrixorganisation

Teams werden zum einen tätigkeitsorientiert (Reportergruppe, Layoutergruppe, Kamerateam) und zum anderen objektorientiert nach klassischen Ressorts eingeteilt. (Bestimmtes buchbares Team beliefert zum Beispiel Inhalte für verschiedene Ressorts – je nach Thema.)

Heute zudem: Virtualisierung der Redaktion (von überall zu jeder Zeit Themen behandeln).

Nachteil: Es gibt keine Zuständigkeiten mit Verantwortung mehr

Z.B. Crossmedial integrierte Redaktionen

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Newsroom

+  kürzere Kommunikationswege

+   mehr Zusammenarbeit zwischen den Ressorts

- persönlicher Stress/Arbeitsdruck kann zunehmen

- zeitliche Freiräume nehmen ab, soziale Kontrolle steigt

=  Anpassung, Coaching und Training der Journalisten sind notwendig

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Newsdesk

eine Koordinations- und Produktionszentrale, in der das gesamte Material der Redaktion (Newsroom) zusammenfliesst. Seiten werden dort koordiniert und produziert (crossmedial). Der Newsdesk bildet das Zentrum des Newsrooms.

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Definition einer Organisation (Strukturationstheorie)

Organisationen sind soziale Systeme, die bewusst, planvoll und dauerhaft auf die Erreichung bestimmter gemeinsamer Ziele ausgerichtet sind.

Organisationen besitzen eine geschaffene und anerkannte Ordnung und Struktur und koordinieren Aktivitäten und verfügbare Ressourcen so, dass die Erreichung des Ziels auf Dauer gewährleistet werden kann.

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3 strukturelle Voraussetzungen für eine viable (funktionstüchtige) Organisation(Strukturationstheorie)

  • Signifikation -> wollen (Bedeutungszuspruch),
  • Legitimation -> können (Rechtfertigung)
  • Herrschaft -> sollen (Ressourcen zuweisen).
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Definition Rekursivität (Strukturationstheorie)

Reflexive Steuerung ist meist Routine deren Strukturen durch soziale Praktiken rekursiv reproduziert werden. Das heisst, dass die Struktur aufgrund sozialer Praktiken, die in Bezug auf Regeln passieren, ausgemacht wird. Rekursiv meint im gegenseitigen Bezug aufeinander, voneinander abhängig. 

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Wie entsteht eine Struktur?

Struktur entsteht durch die rekursiv reproduzierte, modifiziert begrenzte Handlung

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Allokative Ressourcen

( ermöglichen Akteuren die Kontrolle über materielle Aspekte (z.B. Verfügung über Geld, Personal, Technik)

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Autoritative Ressourcen

 „vom Mensch gemacht“ beziehen sich auf Fähigkeiten und Kapazitäten, die die Machtausübung über andere Menschen ermöglichen. In Organisationen bspw. das Organisationswissen, Kompetenzen, Techniken des Organisierens.

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Was besagt die Strukturationstheorie in Bezug auf Organisationen?

Der Strukturationsprozess ist ein rekursiver Prozess zwischen den Regeln der Signifikation (Bedeutungszuschreibung), der Legitimation (Rechtfertigung von Handeln) und den verfügbaren Ressourcen. Dabei muss es zwischen den drei Dimensionen eine Rekursivität (horizontal) geben. Wenn das alles zusammenstimmt, spricht man von Viabilität („funktional“, „brauchbar“).

 

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Die Strukturationstheorie lehrt uns:

dass Strukturen immer veränderbar sind! Werden Regeln durch das Handeln reproduziert, festigt sich die Struktur, welche wieder das nachfolgende Handeln prägt. Wird sie das nicht, müsste das soziale System folglich verschwinden! (Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin!)

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Regeln der Sinnkonstitution (Signifikation)

WOLLEN
Die Regeln der kognitiven Ordnung werden durch das kommunizieren von Zielen reproduziert (Z.B. wir wollen einen grösseren Schreibtisch)

Bsp: Wenn Journalisten kommunizieren, beziehen sie sich reflexiv auf erinnerte oder erwartete strukturelle Formen der Signifikation.

 

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Regeln der Legitimation

SOLLEN
Durch die Regeln der Legitimationsordnung werden Normen gerechtfertigt.

Durch die regelmässige Anwendung der entsprechenden Modalitäten (Normen) werden die Regeln der Legitimation reproduziert (gerechtfertigt).

Bsp. Wenn sich Journalisten rechtfertigen beziehen sie sich reflexiv auf Normen: Quellenschutz/Persönlichkeitsschutz/Pressefreiheit

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(Regeln) der Ressourcen

KÖNNEN
Ressourcen müssen vorhanden sein und bereitgestellt werden, dabei müssen die Regeln der Legitimationsordnung beachtet werden.

Bsp. Journalistisches Handeln ist abhängig von Ressourcen (es gibt allokative und autoritative Ressourcen)

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Medienlandschaft Schweiz: die wichtigsten Medienkonzerne

Ringier AG, Tamedia AG [ Edipresse Publications SA, Espace Media, «Zürichsee Medien AG» ], NZZ Gruppe [ LZ Medien Holding ], Basler Mediengruppe, AZ Medien Gruppe [ Vogt- Schild Medien AG ], Südostschweiz Mediengruppe.

PubliGroupe, Affichage, Goldbach SRG SSR idée suisse,

 

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Fernsehprogramme der SRG (D, F, i)

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Radiosender von SRG (D;F;I)

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Anzahl Radio und TV- Sender der SRG

Insgesamt 18 Radio- und sieben TV-Programme

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Anzahl Radio und TV-Stationen Privat/Regional (nicht SRG)

44 (gemeldete) Lokal- und Regionalradioprogramme ...

104 (gemeldete) Lokal- und Regionalfernsehprogramme...

... die über Internet, Kabelnetz, Satellit, digitale Rundfunkplatt- formen verbreitet werden.

 

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Gründungsjahr der SRG

Die Schweizerische Rundfunk Gesellschaft („SRG“) wird 1931 gegründet und konzessioniert.

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Start Fernsehen in der Schweiz

1953

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Seit wann sind Privatradios legal?

1984

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Die ersten Privatradiostationen der Schweiz

Am 1. November 1983 begannen „Basilisk“, „Raurach“, „Extra BE“, „Sunshine“, „Radio 24“, „Z“, „Zürisee“ mit einer Konzession zu senden; Dritte Radioprogramme der SRG. Im November 1983 folgten „Tonic Genève“, „Munot“, „LoRa“; am 1. Dezember „Pilatus“ und „Matterhorn“; am 1. April 1984 „Eulach“.

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Struktur der Tageszeitungen in der Schweiz bis 1950/1960

Aussenpluralismus. Die dominierenden auflagenschwachen, journalistisch wenig leistungsstarken, lokal verankerten, den Parteiungen verpflichteten Titel werden aus wirtschaftlichen Gründen in den Jahrzehnten 1950 und 1960 deutlich reduziert.

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Wie viele Zeitungen gab es 1950, 1990 und heute in der CH?

2012: 194

1990: 273

1950: 368

Während die Zeitungsdichte gesunken ist, ist die Auflagezahl pro Titel stark gestiegen.

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Wann wurde die SDA gegründet?

Durch wen?

Schweizerische Depeschenagentur. Agence Télégraphique Suisse. Agenzia telegrafica svizzera. [ sda . ats ] Wird 1894 gegründet. Ein Akt der Selbsthilfe der Verleger „Der Bund“, „Neue Zürcher Zeitung“, „Journal de Genève“ und andere. Die SDA nahm am 1. Januar 1895 den Betrieb auf.

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OTS

Original Text Service. Tochtergesellschaft der SDA, leitet MM an Redaktionen weiter/laufen über SDA Ticker, ABER versehen mit "OTS-Kürzel". Kostenpflichtig

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Neugegründete Zeitungen Schweiz seit 1950

In der festgelegten „Landschaft“ sind Neugründungen selten. „Blick“ im Jahr 1959; „Le Nouveau Quotidien“ im Jahr 1991. Neugründungen im Bereich der einmal in der Woche erscheinenden journalistischen Produkte; am Sonntag; „L‘Hebdo“; „WOZ“; „Facts“ (!); mit special interests in der Wirtschaft „CASH“ (!); und schliesslich Gratiszeitungen.

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Zeitungen heute: Wie viele in welchem Landesteil?

Von 194 Titeln erscheinen 144 in deutscher, 39 in franzöischer, 9 in italienischer und 2 in rätoromanischer Sprache.

In der Schweiz erscheinen (31. Dezember 2011) 194 Zeitungstitel mit einer Gesamtauflage von 3‘505’007 Exemplaren Auflage. 78Titel erscheinen mindestens vier mal in der Woche; 116 Titel erscheinen drei mal und weniger in der Woche. 14 „Gesamt- ausgaben“ umfassen 75 Titel.