IVL2.1-AMBOSS-Hämatologie- Thrombozyten und Gerinnungssystem
https://amboss.miamed.de/library#fxid=kg0mv2
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Flashcards
Wie wirken Phenprocoumon und Warfarin
Vitamin-K-Antagonisten (Cumarine)- schlecht stuerbar Unselektive Synthesehemmung der Vitamin-K-abhängigen Gerinnungsfaktoren II, VII, IX und X Folgen bzw. Kontrolle: Quick-Wert (Thromboplastinzeit/Prothrombinzeit)↓, INR-Wert↑ Regelmäßige Kontrolle des INR-Werts bei vielen Interaktionen notwendig
Wie wirkt Dabigatran
Wie wirken
Indikation Cumarine?
Phlebothrombose Vorhofflimmern Mechanische Herzklappen und bestimmte erworbene Herzfehler Standard-Ziel-INR: 2,0-3,0 (bei mechanischen Herzklappen tlw. 2,5-3,5; bei besonderen Risikokonstellationen auch höher)
Warum muss bei wieder einsetzen von phenprocoumon zunächst weiter heparinisiert werden?
- CAVE! Zunächst erhöhte Gerinnungsneigung! Bei der Einstellung aufPhenprocoumon muss zunächst weiter heparinisiert werden, da sowohl die Synthese gerinnungsfördernder Faktoren (Faktoren II, VII, IX und X) als auch gerinnungshemmender (Protein C und S) Vitamin-K-abhängig ist. Die gerinnungshemmenden Faktoren Protein S und C weisen dabei eine kürzereHalbwertszeit (6-10h) als die Gerinnungsfaktoren II, VII, IX und X (2-4 Tage) auf.