ITMC 2

Projektmanagement Teil 2

Projektmanagement Teil 2


D. V.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen des Projektmanagements auf Berufslehrniveau, mit Fokus auf Projektorganisation, Risikomanagement und Änderungsmanagement. Sie decken Themen wie Projektleiteraufgaben, Arbeitspakete, Risiken und deren Bewältigung, sowie die Dokumentation und Abnahme des Projektabschlusses ab. Diese Karteikarten sind ideal für angehende Projektmanager und Berufslehrlinge, die ihr Wissen in der Projektarbeit vertiefen und praxisrelevante Methoden erlernen möchten.
Karten
118
Lernende
12
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
01.03.2016 / 09.06.2021

Lernkarten

K12

Welche Konsolidierung gibt es?

  • Terminstand konsolidieren
  • Fertigstellungsgrad konsolidieren
  • Kostenstand konsolidieren
  • Qualitätstand konsolidieren

K12

Welche Darstellungstechniken können für den Soll-Ist-Vegleich verwendet werden?

  • Terminvergleich
  • Kostenvergleich
  • Termin-/Kostenvergleich
  • Einsatzmittelvergleich

K12

Welche Kennzahlen sind für den Termin- und Kostenvergleich relevant?

  • Earned Value (EV)
  • Scheduled Performance Index (SPI)
  • Cost Performance Index (CPI)

K12

Wie wird Earned Value (EV) berechnet?

  

K12

Wie wird die Scheduled Performance Index (SPI) berechnet?

SPI > 1 => Projekt läuft schneller als geplant

SPI = 1 => Projekt ist gemäss Zeitplan

SPi < 1 => Projekt im Verzug

K12

Wie werden die Durchlaufzeiten ermittelt?

  

K12

Wie wird die Cost Porformance Index ermittelt?

CPI > 1 => Projekt ist günstiger

CPI = 1 => Projekt ist im Budget

CPI < 1 => Projekt wird teurer

K12

Was muss bei Steuerungsmassnahmen beachtet werden?

  1. die Problemursachen beseitigen
  2. rasch realisierbar
  3. schnelle Wirkung zeigen
  4. möglichst wenig Aufwand
  5. wenig zusätzliche Ressourcen verwenden
  6. Projekt als Gesamtes nicht negativ beeinflussen
  7. wenig Unruhe

K12

Welche Massnahmentypen wird unterschieden?

  1. Ist-Verlauf = Ist-Korrektur
  2. Planänderung = Soll-Korrektur

K12

Welche Zielsetzung werden durch den Statusbericht erreicht? (Reporting)

  1. Projektbeteiligten, Entscheidungsinstanzen über den Projektfortschritt informieren
  2. Statusbericht dient als Grundlage zum treffen von Entscheidungen
  3. Entscheidungsinzanzen nehmen ihre Lenkungsrolle dadurch wahr

K12

Was beinhaltet ein Statusbericht?

  1. Managment Summary
  2. Projekt-Fortschritte
  3. Risikoanalyse
  4. Projektstand
  5. Aufwand- und Kostencontrolling
  6. Steuerungsmassnahmen
  7. Anträge

K13 Welche möglichen Ursachen für Änderungen könnten enstehen?

  • Neue Kenntnisse in der Projektarbeit
  • Anforderungen wurden unvollständig formuliert
  • Neue innovative Lösungsansätze nach dem Projektstart
  • Veränderte Rahmenbedingungen im Unternehmen
  • Veränderte Rahmenbedingungen extern

K13 Welche sind die Folgen nicht gemanagter Änderungen?

  • Terminprobleme
  • Kostenüberschreitungen
  • Fachliche Probleme
  • Frustration im Projektteam

K13 Nennen Sie die Ziele des systematischen Änderungsmanagement:

  • Auswirkungen gründlich prüfen
  • Änderungsentscheidungen nachvollziehbar entscheiden
  • Genehmigte Änderungen planen
  • Änderungen und ihre Auswirkungen gut dokumentieren

K13 Nennen Sie die Grundsätze des Änderungsmanagements:

  • Änderungsanträge schriftlich formulieren
  • Der Auftraggeber entscheidet
  • Alle betroffenen Unterlagen aktualisieren
  • Anhand der aktualisierten Unterlagen weiterarbeiten

K13 Nennen Sie die Schritte des Änderungsmanagementprozesses:

  • Änderungen analysieren
  • Über den Änderungsantrag entscheiden (bewilligen, ablehnen, zurückstellen)
  • Alle Dokumente aktualisieren
  • Am Projekt mit der aktualisierten Dokumenten weiterarbeiten

K13 Nennen Sie den Inhalt eines Änderungsantrags (Auswendig!!!)

  1. Ausgangslage
  2. Beantragte Änderung
  3. Betroffene Projektresultate
  4. Betroffene Projektdaten
  5. Risiken
  6. Konsequenzen bei Nicht-Änderung
  7. Empfehlung der Projektleitung

K13 Welche der folgenden Änderungen in einem Umbauprojekt sollten im sytematischen Änderungsmanagement behandelt werden?

K13 Begründen Sie in wenigen Sätzen, warum auch zurückgestellte oder abgelehnte Änderungen dokumentiert werden sollten.

  • Für spätere Nachvollziehbarkeit
  • Aufwendige Diskussionen danach erübrig sich

K14 Nennen Sie die Ziele des Risikomanagements

  • Vermeidung von erkennbaren Risiken
  • Absicherung gegen unvermeidbare Risiken
  • Abschätzen der Risikohaftigkeit eines Projekts vor dem Projektstart

K14 Nennen Sie die Grundsätze des Risikomanagements

  • Berfragung unabhäniger Experten
  • Projektbegleitende Daueraufgabe
  • Verwendung von Checklisten
  • Ehrliche Einschätzung

K14 Nennen Sie die Schritte des Risikomanagementprozesses

  1. Risiken erkennen
  2. Risiken bewerten
  3. Risiken bewältigen
  4. Risiken überwachen

K14 Wie lässt sich Risiken erkennen?

Durch

  • die gesamte Projektdokumentation
  • Checklisten
  • Brainstorming
  • Interviews
  • Analyse von Annahmen

K14 Welche Risikokategorien gibt es?

  • Personelle Risiken
  • Technische Risiken
  • Projektmanagement-Risiken
  • Organisatorische Risiken
  • Externe Risiken

K14 Wie werden die Risiken bewertet?

  • Ursache für das Eintreten des Risikos
  • Eintrittswahrscheinlichkeit
  • Tragweite für das Projekt
    • Mit Risiko leben
    • Risiko evt. bearbeiten
    • Risiko bearbeiten

K14 Wodurch können Risiken bewältigt werden?

  • Prophylaktische Massnahmen planen (Eintretenswahrscheinlichkeit minimieren)
  • Frühwarnsystem
  • Eventualmassnahmen planen

K14 Welche Ziele des Risikomanagements sprechen die beiden Manger an?

A] Harald Gross: "Beim Russland-Expansionsprojekt war uns bewusst: Wenn wir Pech haben, legen uns die lokalen Behörden gewaltige Steine in den Weg und gefährden das ganze Vorhaben; darauf hast du als Aussenstehender kaum Einfluss:"

Absicherung gegen unvermeidbaren Risiken.

K14 Welche Ziele des Risikomanagements sprechen die beiden Manger an?

B] Theo Stieger: "Habt ihr euch je gefragt, ob ihr das Projekt überhaupt starten wollt?"

Risikohaftigkeit des Projekt vor Projektstart.

K14 Welche Ziele des Risikomanagements sprechen die beiden Manger an?

C] Harald Gross: "Natürlich, alles andere wäre fahrlässig. Wir wollten diese Chance unbedingt nutzen, also sagten wir uns: Seien wir gegen jene Risiken gewappnet, auf die wir selber einwirken können!"

Vermeidung erkennbarer Risiken.

K14 Erklären Sie einem Aussenstehenden in wenigen Sätzen den Unterschied zwischen einer prophylaktischen Massnahme und einer Eventualmassnahme.

Prophylaktischen Massnahme: Eintretenswahrscheinlichkeit zu verringern

Eventualmassnahme: Die Tragweite des Schadens zu reduzieren

K15 Nennen Sie die Ziele des Projektabschlusses:

  • Das Projekt ordnungsgemäss abschliessen
  • Sicherstellen von Massnahmen auch nach dem Projektabschluss

K15 Wann findet das Projektabschluss statt?

Zwischen der Einführung und der Erhaltung.

K15 Nennen Sie die Aufgaben des Projektabschluss:

  • Übergeben der Lösung in den produktiven Betrieb
  • Dokumentation und Reporting übergeben
  • Projektorganisation auflösen
  • Abschlussveranstaltung
  • Projekt-Schlussabrechnung (inkl. Nachkalkulation)

K15 Wie wird das Projektabschluss abgenommen?

Durch Übergabe- und Übernahmeprotokoll.

K15 Welche Gefahren können dem Projektabschluss gefährden?

  • Künstliche Projektverzögerung
  • Unklare Service-Organisation
  • Fehlendes Controlling
  • Keine konsequente Nutzenüberprüfung
  • Fehlende Wartungsbudgets

K15 Nennen Sie die zwei wichtigsten Punkten aus der Gefahrenliste des Projektabschluss:

  1. Verbindliche Projekterfolgskontrolle
  2. Verpflichtung der Ansprechpersonen nach Projektabschluss

K15 Der Aufgraggeber eine Projekts streicht den Budgetposten "Abschlussveranstaltung", weil er deren Sinn un Zweck nicht einsieht.

Nennen Sie dem Auftraggeber mindestens zwei Argumente, die für eine offizielle Abschlussveranstaltung in Projekten sprechen:

  • Projekt beenden wie es mit einem Kick-off-Meeting gestartet wurde
  • Positiven Schlusspunkt setzen
  • Wichtige symbolische Bedeutung für alle Beteiligten

K15 Welche derfolgenden Inhalte gehören in die Abschlussdokumentation:

Lernen