ISTQB Lehrplan Advanced Level Test Management

ISTQB® Certified TesterLehrplanAdvanced Level Test ManagementVersion 3.0

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Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen des Testmanagements nach ISTQB Advanced Level, insbesondere die Testplanung als zentralen Baustein. Sie erläutern Aktivitäten wie Risikoanalyse, Ressourcenzuweisung und Testkonzepterstellung sowie deren iterative Anpassung im Projektverlauf. Auch Testüberwachung, -steuerung und -abschluss werden thematisiert, stets im Einklang mit Normen wie der ISO/IEC/IEEE 29119-2. Ideal für Tester und Projektleiter, die Testprozesse strukturiert und risikobasiert gestalten möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
01.10.2026 / 02.10.2026

Cartes-fiches

Was sind häufige Gründe für die Verwendung eines hybriden Softwareentwicklungsmodells?

 

TM-1.2.3 (K2) … das Testen in einem hybriden Softwareentwicklungsmodell erklären. 

  • Hybrid als Übergang zu Agile: erleichtert den Übergang durch Kombiantion aus Struktur traditioneller Ansätze mit der Flexibilität agiler Praktiken.
  • Hybride Lösungen: Projekte mit hohem Risiko  erfodern Artefakte sequenzielle Vorgehensweisen aber auch agile Praktiken

Welche Aktivitäten Umfasst Testmanagement in einer hybriden Umgebung?

 

TM-1.2.3 (K2) … das Testen in einem hybriden Softwareentwicklungsmodell erklären. 

  • Bewertung des Verständnisses und der Fähigkeit des Teams, zwischen traditionellem und agilem Vorgehen zu wechseln.
  • Identifizierung von Stärken und Schwächen bei der Anpassung an einen hybriden Ansatz.
  • Team muss strukturierte Prozesse mit agiler Flexibilität zu kombinieren. 
  • Zusammenarbeit zwischen dem Testteam und den Stakeholdern verbessern, um das Testen innerhalb von Sprints zu testen
  • Teilnahme an koordinierten Maßnahmen, wie Scrum-of-Scrums für Tester: Fokus auf das Testen und gleichzeitig  Entwicklungszielen beizutragen.
  • Verfolgung und Review von Tests und Testfällen im Sprint um sicherzustellen, dass sie mit den agilen Praktiken übereinstimmen. 

Nenne Teststufen

 

TM-1.2.5 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements auf verschiedenen Teststufen miteinander vergleichen. 

  • Komponententest
  • Komponentenintegrationstest: 
  • Systemintegrationstest: 
  • Systemtest:
  • Abnahmetests: 

1.2.5 Testmanagementaktivitäten auf verschiedenen Teststufen - Komponententest

 

TM-1.2.5 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements auf verschiedenen Teststufen miteinander vergleichen. 

  • Definition des Umfangs, der Ziele und der Endekriterien für Komponententests (Unit Tests).
  •  Einbeziehung der Tester in Aktivitäten, die über die traditionellen Testrollen hinausgehen, wie z. B. Code-Reviews, bei denen ihre analytischen Fähigkeiten einen Mehrwert darstellen.
  • Koordination mit dem Entwicklungsteam bei der Lösung von Problemen und der Unterstützung von Komponententests.

1.2.5 Testmanagementaktivitäten auf verschiedenen Teststufen - Komponentenintegrationstest

 

TM-1.2.5 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements auf verschiedenen Teststufen miteinander vergleichen. 

  • Bestimmung von Integrationsabläufen und Testzyklen in Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsteam unter Berücksichtigung des SDLC-Modells, der Testwerkzeuge und der Prozesse.
  • Überwachung des Fortschritts, um sicherzustellen, dass er mit den Teststrategien für System- und Abnahmetests abgestimmt ist.
  • Management dieser Stufe in Zusammenarbeit mit den Entwicklern unter Berücksichtigung der Komponentenintegrationstests. 

1.2.5 Testmanagementaktivitäten auf verschiedenen Teststufen - Systemintegrationstest

 

TM-1.2.5 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements auf verschiedenen Teststufen miteinander vergleichen. 

  • Sicherstellung, dass der Umfang und die Ziele der Systemintegrationstests klar und auf die Risikobewertung und die Qualitätsziele abgestimmt sind. •
  • Behalten des Überblicks über den Fortschritt, die Ergebnisse und das Fehlermanagement während der Systemintegrationstests. 

1.2.5 Testmanagementaktivitäten auf verschiedenen Teststufen - Systemtest

 

TM-1.2.5 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements auf verschiedenen Teststufen miteinander vergleichen. 

  • Anpassung der Planung an das SDLC-Modell mit sorgfältiger Zuweisung von Ressourcen, Auswahl von Werkzeugen und Zeitplanung 
  • Bei agilen Projekten Integration von Systemtests mit iterativen Story-Tests, Vermeidung getrennter Testzyklen und Sicherstellung, dass das Testen kontinuierlich und integriert erfolgt.
  • Bei sequenziellen Modellen kann das Testen in geplanten Phasen erfolgen. 

1.2.5 Testmanagementaktivitäten auf verschiedenen Teststufen - Abnahmetests

 

TM-1.2.5 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements auf verschiedenen Teststufen miteinander vergleichen. 

  • Zusammenarbeit mit Stakeholdern, um die Erfüllung der Akzeptanzkriterien zu überprüfen, zu bestätigen und Testaktivitäten zu planen, einschließlich des Managements von Benutzertests im Benutzerakzeptanztests (User acceptance testing, UAT). 
  • Koordination der Abnahmetests und Vorbereitung von Tests beim Kunden, um sicherzustellen, dass das Produkt die geschäftlichen Anforderungen und Qualitätsstandards außerhalb der Entwicklungsumgebung erfüllt.
  • Unterstützung bei der Behebung von Problemen während der Ausführung von Benutzerakzeptanztests sowie Führung der Stakeholder durch den Prozess der Produktfreigabe, wenn die Akzeptanzkriterien erfüllt sind.

Nenne Testarten

TM-1.2.6 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements für verschiedene Testarten miteinander vergleichen. 

  • funktionaler Tests: 
  • nicht-funktionaler Tests:
  • Black-Box-Tests:
  • White-Box-Tests:

TM-1.2.6 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements für verschiedene Testarten miteinander vergleichen.  - Management funktionaler Tests:

  • Strategische Planung und Fortschrittsverfolgung: Ausarbeitung einer detaillierten Teststrategie, die sich an den funktionalen Anforderungen und den Projektzielen orientiert, sowie die Überwachung des Testfortschritts.
  • Ressourcen-Koordination: Effiziente Zuteilung von menschlichen und technischen Ressourcen, um alle funktionalen Aspekte des Systems abzudecken.

TM-1.2.6 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements für verschiedene Testarten miteinander vergleichen.  - Management nicht funktionaler Tests:

  • Festlegung von Performanzanforderungen: Festlegung von Performanz-Benchmarks und Verwaltung der Testaktivitäten, die das System anhand dieser Kriterien bewerten.
  • Verifizierung der Konformität: Beaufsichtigung von Tests, die sicherstellen, dass das System nicht-funktionale Qualitätsmerkmale wie IT-Sicherheit, Gebrauchstauglichkeit und Zuverlässigkeit erfüllt. 

TM-1.2.6 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements für verschiedene Testarten miteinander vergleichen.  - Management nicht funktionaler Tests:

Management von Black-Box-Tests:

  • Analyse der Testüberdeckung: Sicherstellen, dass Black-Box-Tests alle Benutzerszenarien und geschäftlichen Anforderungen abdecken.
  • Einarbeitung von Feedback: Management des Prozesses der Einholung von Feedback von Stakeholdern, um Black-Box-Tests zu verfeinern und Fehlerzustände zu beheben. 

TM-1.2.6 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements für verschiedene Testarten miteinander vergleichen.  - Management nicht funktionaler Tests:

Management von White-Box-Tests:

  • Optimierung der Codeüberdeckung: Überwachung des Einsatzes von Werkzeugen zur Codeüberdeckung, um Abweichungen bei White-Box-Tests zu ermitteln und Ressourcen zur Behebung dieser Abweichungen bereitzustellen.
  •  Integration technischer Erkenntnisse: Management der Einbeziehung technischer Erkenntnisse in die Testplanung, um sicherzustellen, dass die Tests mit einem Verständnis der internen Struktur der Anwendung entworfen werden.

TM-1.2.7 (K4) … ein vorgegebenes Projekt analysieren und dazu Testmanagementaktivitäten, insbesondere Testplanung, Testüberwachung und Teststeuerung, festlegen. 

Testplanung

  • Umfassende Definition des Testumfangs
    • Testkonzept mit Definition des Testumfangs
    • Identifizierung aller funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen, um Überdeckung durch Tests zu gewährleisten
    • Auswirkungen von Black-Box-Tests und White-Box-Tests berücksichtigen --> die entwickelten Testfälle das System im Test aus allen Blickwinkeln validieren. 
  • Risikobewertung und Planung zur Risikominderung: 
    • Testkonzept beinhaltet Risikomanagement-Rahmenwerk
    • Risikoanalyse für Projekt und Produkt
    • Entwicklung von Strategien zur Risikominderung  (vorausschauende Planung)
  • Strategie der Ressourcenzuweisung
    • Struktur des Teams definieren!!!
    • Rollen abzugrenzen und Kommunikationsprozesse festzulegen
    • bei Onsite/Offsite-Modellen --> Synchronisation und Zusammenarbeit gewährleisten

TM-1.2.7 (K4) … ein vorgegebenes Projekt analysieren und dazu Testmanagementaktivitäten, insbesondere Testplanung, Testüberwachung und Teststeuerung, festlegen. 

Testüberwachung

  •  Überwachung der Ausführung: 
    • kontinuierliche Überprüfung der Testdurchführung hinsichtlich der festgelegten Testplanung, die Verfolgung des Fortschritts der Testausführung und das Management aller auftretenden Fehlerzustände
    •  Anpassung der Prioritäten für die Tests auf der Grundlage von Risikobewertungen und Echtzeitentwicklungen --> Test bleiben auf kritische Bereiche ausgerichtet
  • Auswahl und Überwachung von Testwerkzeugen und -umgebungen
    • Auswahl und Verwendung von Testwerkzeugen und -umgebungen sind entscheidend für die Unterstützung der Teststrategie
    • Integration mit CI/CD-Pipeline ermöglicht kontinuierliche Tests und unmittelbare Feedbackschleifen -->  wichtig im agilen Entwicklungsprozess
  • Zusammenarbeit mit der Entwicklung: 
    • Pflege einer engen Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsteam
    • Umfassender Testansatz, der Erkenntnisse aus allen testrelevanten Perspektiven, nutzt

TM-1.2.7 (K4) … ein vorgegebenes Projekt analysieren und dazu Testmanagementaktivitäten, insbesondere Testplanung, Testüberwachung und Teststeuerung, festlegen. 

Teststeuerung

  • Anpassungsfähiges Prozessmanagement:
    • Testprozess dynamisch auf neue Erkenntnisse, Herausforderungen und die sich entwickelnde Projektdynamik anpassen
    • Testmanager soll schnell reagieren und flexibel Änderungen am Testansatz vornehmen, um dem aktuellen Stand des Projekts zu entsprechen. 
  •  Quality Gate Management:
    • Definition, was ein Quality Gate innerhalb des Testlebenszyklus darstellt
    • wie man man fundierte Entscheidungen über den Fortschritt des Testzyklus trifft
    • --> wichtig für Produktintegrität

Was erreichen Testmanager wenn sie sich auf die spezifischen Aktivitäten innerhalb der Testplanung, Testüberwachung und Teststeuerung konzentrieren?

TM-1.2.7 (K4) … ein vorgegebenes Projekt analysieren und dazu Testmanagementaktivitäten, insbesondere Testplanung, Testüberwachung und Teststeuerung, festlegen. 

Testmanager können  sicherstellen, dass

  • der Testprozess gut definiert ist,
  • an Projektänderungen angepasst werden kann und
  • zu einem Produkt führt, das sowohl die Anforderungen des Projekts als auch die Erwartungen der Stakeholder erfüllt.

Étudier