ISTQB Lehrplan Advanced Level Test Management
ISTQB® Certified TesterLehrplanAdvanced Level Test ManagementVersion 3.0
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Lernkarten
Was sind häufige Gründe für die Verwendung eines hybriden Softwareentwicklungsmodells?
TM-1.2.3 (K2) … das Testen in einem hybriden Softwareentwicklungsmodell erklären.
- Hybrid als Übergang zu Agile: erleichtert den Übergang durch Kombiantion aus Struktur traditioneller Ansätze mit der Flexibilität agiler Praktiken.
- Hybride Lösungen: Projekte mit hohem Risiko erfodern Artefakte sequenzielle Vorgehensweisen aber auch agile Praktiken
Welche Aktivitäten Umfasst Testmanagement in einer hybriden Umgebung?
TM-1.2.3 (K2) … das Testen in einem hybriden Softwareentwicklungsmodell erklären.
- Bewertung des Verständnisses und der Fähigkeit des Teams, zwischen traditionellem und agilem Vorgehen zu wechseln.
- Identifizierung von Stärken und Schwächen bei der Anpassung an einen hybriden Ansatz.
- Team muss strukturierte Prozesse mit agiler Flexibilität zu kombinieren.
- Zusammenarbeit zwischen dem Testteam und den Stakeholdern verbessern, um das Testen innerhalb von Sprints zu testen
- Teilnahme an koordinierten Maßnahmen, wie Scrum-of-Scrums für Tester: Fokus auf das Testen und gleichzeitig Entwicklungszielen beizutragen.
- Verfolgung und Review von Tests und Testfällen im Sprint um sicherzustellen, dass sie mit den agilen Praktiken übereinstimmen.
Nenne Teststufen
TM-1.2.5 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements auf verschiedenen Teststufen miteinander vergleichen.
- Komponententest
- Komponentenintegrationstest:
- Systemintegrationstest:
- Systemtest:
- Abnahmetests:
1.2.5 Testmanagementaktivitäten auf verschiedenen Teststufen - Komponententest
TM-1.2.5 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements auf verschiedenen Teststufen miteinander vergleichen.
- Definition des Umfangs, der Ziele und der Endekriterien für Komponententests (Unit Tests).
- Einbeziehung der Tester in Aktivitäten, die über die traditionellen Testrollen hinausgehen, wie z. B. Code-Reviews, bei denen ihre analytischen Fähigkeiten einen Mehrwert darstellen.
- Koordination mit dem Entwicklungsteam bei der Lösung von Problemen und der Unterstützung von Komponententests.
1.2.5 Testmanagementaktivitäten auf verschiedenen Teststufen - Komponentenintegrationstest
TM-1.2.5 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements auf verschiedenen Teststufen miteinander vergleichen.
- Bestimmung von Integrationsabläufen und Testzyklen in Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsteam unter Berücksichtigung des SDLC-Modells, der Testwerkzeuge und der Prozesse.
- Überwachung des Fortschritts, um sicherzustellen, dass er mit den Teststrategien für System- und Abnahmetests abgestimmt ist.
- Management dieser Stufe in Zusammenarbeit mit den Entwicklern unter Berücksichtigung der Komponentenintegrationstests.
1.2.5 Testmanagementaktivitäten auf verschiedenen Teststufen - Systemintegrationstest
TM-1.2.5 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements auf verschiedenen Teststufen miteinander vergleichen.
- Sicherstellung, dass der Umfang und die Ziele der Systemintegrationstests klar und auf die Risikobewertung und die Qualitätsziele abgestimmt sind. •
- Behalten des Überblicks über den Fortschritt, die Ergebnisse und das Fehlermanagement während der Systemintegrationstests.
1.2.5 Testmanagementaktivitäten auf verschiedenen Teststufen - Systemtest
TM-1.2.5 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements auf verschiedenen Teststufen miteinander vergleichen.
- Anpassung der Planung an das SDLC-Modell mit sorgfältiger Zuweisung von Ressourcen, Auswahl von Werkzeugen und Zeitplanung
- Bei agilen Projekten Integration von Systemtests mit iterativen Story-Tests, Vermeidung getrennter Testzyklen und Sicherstellung, dass das Testen kontinuierlich und integriert erfolgt.
- Bei sequenziellen Modellen kann das Testen in geplanten Phasen erfolgen.
1.2.5 Testmanagementaktivitäten auf verschiedenen Teststufen - Abnahmetests
TM-1.2.5 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements auf verschiedenen Teststufen miteinander vergleichen.
- Zusammenarbeit mit Stakeholdern, um die Erfüllung der Akzeptanzkriterien zu überprüfen, zu bestätigen und Testaktivitäten zu planen, einschließlich des Managements von Benutzertests im Benutzerakzeptanztests (User acceptance testing, UAT).
- Koordination der Abnahmetests und Vorbereitung von Tests beim Kunden, um sicherzustellen, dass das Produkt die geschäftlichen Anforderungen und Qualitätsstandards außerhalb der Entwicklungsumgebung erfüllt.
- Unterstützung bei der Behebung von Problemen während der Ausführung von Benutzerakzeptanztests sowie Führung der Stakeholder durch den Prozess der Produktfreigabe, wenn die Akzeptanzkriterien erfüllt sind.
Nenne Testarten
TM-1.2.6 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements für verschiedene Testarten miteinander vergleichen.
- funktionaler Tests:
- nicht-funktionaler Tests:
- Black-Box-Tests:
- White-Box-Tests:
TM-1.2.6 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements für verschiedene Testarten miteinander vergleichen. - Management funktionaler Tests:
- Strategische Planung und Fortschrittsverfolgung: Ausarbeitung einer detaillierten Teststrategie, die sich an den funktionalen Anforderungen und den Projektzielen orientiert, sowie die Überwachung des Testfortschritts.
- Ressourcen-Koordination: Effiziente Zuteilung von menschlichen und technischen Ressourcen, um alle funktionalen Aspekte des Systems abzudecken.
TM-1.2.6 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements für verschiedene Testarten miteinander vergleichen. - Management nicht funktionaler Tests:
- Festlegung von Performanzanforderungen: Festlegung von Performanz-Benchmarks und Verwaltung der Testaktivitäten, die das System anhand dieser Kriterien bewerten.
- Verifizierung der Konformität: Beaufsichtigung von Tests, die sicherstellen, dass das System nicht-funktionale Qualitätsmerkmale wie IT-Sicherheit, Gebrauchstauglichkeit und Zuverlässigkeit erfüllt.
TM-1.2.6 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements für verschiedene Testarten miteinander vergleichen. - Management nicht funktionaler Tests:
Management von Black-Box-Tests:
- Analyse der Testüberdeckung: Sicherstellen, dass Black-Box-Tests alle Benutzerszenarien und geschäftlichen Anforderungen abdecken.
- Einarbeitung von Feedback: Management des Prozesses der Einholung von Feedback von Stakeholdern, um Black-Box-Tests zu verfeinern und Fehlerzustände zu beheben.
TM-1.2.6 (K2) … die Aktivitäten des Testmanagements für verschiedene Testarten miteinander vergleichen. - Management nicht funktionaler Tests:
Management von White-Box-Tests:
- Optimierung der Codeüberdeckung: Überwachung des Einsatzes von Werkzeugen zur Codeüberdeckung, um Abweichungen bei White-Box-Tests zu ermitteln und Ressourcen zur Behebung dieser Abweichungen bereitzustellen.
- Integration technischer Erkenntnisse: Management der Einbeziehung technischer Erkenntnisse in die Testplanung, um sicherzustellen, dass die Tests mit einem Verständnis der internen Struktur der Anwendung entworfen werden.
TM-1.2.7 (K4) … ein vorgegebenes Projekt analysieren und dazu Testmanagementaktivitäten, insbesondere Testplanung, Testüberwachung und Teststeuerung, festlegen.
Testplanung
- Umfassende Definition des Testumfangs
- Testkonzept mit Definition des Testumfangs
- Identifizierung aller funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen, um Überdeckung durch Tests zu gewährleisten
- Auswirkungen von Black-Box-Tests und White-Box-Tests berücksichtigen --> die entwickelten Testfälle das System im Test aus allen Blickwinkeln validieren.
- Risikobewertung und Planung zur Risikominderung:
- Testkonzept beinhaltet Risikomanagement-Rahmenwerk
- Risikoanalyse für Projekt und Produkt
- Entwicklung von Strategien zur Risikominderung (vorausschauende Planung)
- Strategie der Ressourcenzuweisung
- Struktur des Teams definieren!!!
- Rollen abzugrenzen und Kommunikationsprozesse festzulegen
- bei Onsite/Offsite-Modellen --> Synchronisation und Zusammenarbeit gewährleisten
TM-1.2.7 (K4) … ein vorgegebenes Projekt analysieren und dazu Testmanagementaktivitäten, insbesondere Testplanung, Testüberwachung und Teststeuerung, festlegen.
Testüberwachung
- Überwachung der Ausführung:
- kontinuierliche Überprüfung der Testdurchführung hinsichtlich der festgelegten Testplanung, die Verfolgung des Fortschritts der Testausführung und das Management aller auftretenden Fehlerzustände
- Anpassung der Prioritäten für die Tests auf der Grundlage von Risikobewertungen und Echtzeitentwicklungen --> Test bleiben auf kritische Bereiche ausgerichtet
- Auswahl und Überwachung von Testwerkzeugen und -umgebungen
- Auswahl und Verwendung von Testwerkzeugen und -umgebungen sind entscheidend für die Unterstützung der Teststrategie
- Integration mit CI/CD-Pipeline ermöglicht kontinuierliche Tests und unmittelbare Feedbackschleifen --> wichtig im agilen Entwicklungsprozess
- Zusammenarbeit mit der Entwicklung:
- Pflege einer engen Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsteam
- Umfassender Testansatz, der Erkenntnisse aus allen testrelevanten Perspektiven, nutzt
TM-1.2.7 (K4) … ein vorgegebenes Projekt analysieren und dazu Testmanagementaktivitäten, insbesondere Testplanung, Testüberwachung und Teststeuerung, festlegen.
Teststeuerung
- Anpassungsfähiges Prozessmanagement:
- Testprozess dynamisch auf neue Erkenntnisse, Herausforderungen und die sich entwickelnde Projektdynamik anpassen
- Testmanager soll schnell reagieren und flexibel Änderungen am Testansatz vornehmen, um dem aktuellen Stand des Projekts zu entsprechen.
- Quality Gate Management:
- Definition, was ein Quality Gate innerhalb des Testlebenszyklus darstellt
- wie man man fundierte Entscheidungen über den Fortschritt des Testzyklus trifft
- --> wichtig für Produktintegrität
Was erreichen Testmanager wenn sie sich auf die spezifischen Aktivitäten innerhalb der Testplanung, Testüberwachung und Teststeuerung konzentrieren?
TM-1.2.7 (K4) … ein vorgegebenes Projekt analysieren und dazu Testmanagementaktivitäten, insbesondere Testplanung, Testüberwachung und Teststeuerung, festlegen.
Testmanager können sicherstellen, dass
- der Testprozess gut definiert ist,
- an Projektänderungen angepasst werden kann und
- zu einem Produkt führt, das sowohl die Anforderungen des Projekts als auch die Erwartungen der Stakeholder erfüllt.