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Vorbereitung auf den Block Nervensstem

Vorbereitung auf den Block Nervensstem


K. H.
Diese Lernkarten decken anatomische und funktionelle Aspekte der Hirnnerven und des zentralen Nervensystems auf Universitätsniveau ab. Sie konzentrieren sich auf die Struktur und Funktion des Nervus trigeminus, des Thalamus, des Pons und anderer Hirnregionen, sowie auf die Pathologien und Reflexe des Nervensystems. Medizinstudierende und Fachkräfte profitieren davon, um ihr Verständnis der Neuroanatomie und -physiologie zu vertiefen.
Karten
92
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
11.06.2015 / 14.06.2015

Lernkarten

Nervus hypoglossus

XII Nervus hypoglossus (Unterzungennerv) Steuert die Zungenbewegung. Medulla oblongata

Hirnnerven allgemein

analoge Strukturen zu den Spinalner ven, die paarig aus allen Hirnabschnitten (mit Ausnahme des Kleinhirns) entspringen. Anders als die Spinalnerven, enthalten sie nicht i mmer beides, somatomotorische und somatosensible Fasern

Parasympathische Fasern in Hirnnerven

parasympathische Fasern kommen nur in 4 Hirnn erven vor (III, VII, IX, X). Von den 4 Ursprungs-Hirnnerven werden die parasympa thischen Fasern jedoch durch Anastomosen auf andere Hirnnerven verteilt.

Infundibulum der Hypophyse

Die Hypophyse ist mit dem Hypothalamus über den Hypophysenstiel (Infundibulum) verbunden. liegt in einer nach oben offenen Aussparung des Keilbeins (Os sphenoidale, eines Sch ädelbasis-Knochens), der Hypophysengrube.

Hyperkinese

pathologisch gesteigerte Beweglichkeit bzw. Motorik der Skelettmuskulatur bezeichnet. unwillkürliche, plötzliche, unregelmäßige und nicht vorhersehbare Bewegungen der Extremitäten, des Gesichtes, des Halses und des Rumpfes.

Kleinhirn pathologien Ataxie:

Die Ataxie ist eine Störung der Bewegungskoordination und Haltungsinnervation. Sie äußert sich in unkontrollierten und überschüssigen Bewegungen.

Kleinhirnpathologie- Dysdiadochokinese

Die Dysdiadochokinese ist eine Beeinträchtigung der Bewegungskoordination. Schnell abfolgende antagonistische Bewegungen (z.B. Pro- und Supination) können nicht mehr geordnet ausgeführt werden.

Kleinhirnpathologie- - - Blickstabilisierungsstörungen mit Nystagmus und sakkadierterBlickfolge

Mit dem Begriff Nystagmus beschreibt man unkontrollierbare, rhythmisch verlaufende Bewegungen des Auges

Koordination von Bewegungen

Wille(Limbisches System -> (Programm) Assoziationskortex->Modifikation(Basalganglien über Thalamus zum Motorischen Kortex = 1.Schleife) 2. Schleife: Pons-> Kleinhirn -> Thalamus->motorischer Kortex - > Rückenmark kann über Olive zurük zum Kleinhirn

Thalamus

Thalamus "Tor zum Bewusstsein": letzte Umschaltstelle vor Großhirn" - spezifischer Thalamus direkte Zuordnung von Kernen zu Rindenarealen - unspezifischer Thalamus z. B. Wach- und Weckreaktionen

Adhesio interthalamica

Die Adhesio interthalamica ist eine schmale Gliabrücke, welche die beiden Seiten des Thalamus verbindet. Durch sie ziehen nach gängiger Lehrmeinung keine Nervenfasern.

Hirnhäute

Dura mater, fest verwachsen mit Periost Arachnoidea mater bildet Trabekel Richtung Pia mater "Spinnweben" Kein Raum zwischen Dura und Arachnoidea Pia mater: einschichtiges Plattenepithel am Gehirn dran

Vierhügelplatte

Tectum opticum im Mesencephalon liegt parietal des Aquäduktes, welches 3. und 4. Ventrikel verknüpft und das Mesencephalon durchbohrt optisches und akustisches Reflexzentrum

Thalami

Beiderseits des III.Ventrikels im Diencephalon Schaltstationen zwischen Sehbahn, Hörbahn und Sensibilitätsbahnen einerseits und der Hirnrinde andererseits

Capsula interna

Temporal der Thalami weiße Substanz großen afferenten und efferenten Bahnverbindungen zwischen Hirnrinde und tieferen Zentren des ZNS

Pallidum

temporal der Capsula interna motorisches Kerngebiet gehört zu den motorisch en Basalganglien (zentrale Steuerkerne) der extrapyramidalen Motorik mit Putamen und Nucleus caudatus

Nucleus caudatus und das Putamen

gehören zum Großhirn! subcorticale motorische Kerne steuern zusammen mit dem Pallidum die extrapyramidale Motorik

Was passiert im Thalamus mit Errregung:

kann: unterdrückt werden, zur unbewussten Beantwortung an subcorticale motorische Kerne (motorische Basalganglien) weitergeleitet werden, über den Tractus thalamocorticalis zur Bewusstwerdung zum Parietallappen des Großhirns weitergeleitet werden

parasympathische Fasern kommen nur in 4 Hirnn erven vor

III, VII, IX, X Allen Hirnnerven fehlen beim Ursprung aus dem Hirn sympathische Fasern. Weiter in der Peripherie können sie aber sympathische Fase rn aus Blutgefäßen aufnehmen.

Plexus chorioidei

- in den beiden Seitenventrikeln, - als Dach des III. Ventrikels, - und teilweise als Dach des IV. Ventrikels

Austrittsstelle aus dem Schädel 1. Hirnnerv

1. Nervus olfactorius Ausstülpung des Telencephalon Lamina cribrosa

Austrittsstelle aus dem Schädel 2. Hirnnerv

2. Nervus Opticus Ausstülpung des Diencephalon Canalis opticus

Austrittsstellen am Schädel 3. Hirnnerv

3. Nervus Oculo-motorius mesencephalon Fissura orbitalis superior

Austrittsstellen am Schädel 4. Hirnnerv

4. Nervus Trochlearis Mesencephalon, aber von dorsal Fissura orbitalis superior (zusammen mit Nervus occulomotorius (3) und N. ophtalmicus (Teil des Trigeminus (5) und Nervus facialis(6))

Austrittsstellen der Schädelbasis 5. Hirnnerv

5. Nervus Trigeminus Pons V1 =N. ophthalmicus Fissura orbitalis superior V2=N. maxillaris Foramen rotundum V3=N. mandibularis Foramen ovale

Austrittsstellen der Schädelbasis 6. Hirnnerv

6. Nervus Abducens Unterrand der Pons Fissura orbitalis superior

Austrittsstellen der Schädelbasis 7. Hirnnerv

7. Nervus Facialis Pons Porus acusticus internus

Austrittsstellen der Schädelbasis 8. Hirnnerv

8. Nervus Vestibulo-cochlearis Pons Porus acusticus internus

Austrittsstellen der Schädelbasis 9. Hirnnerv

9. Nervus Glosso-pharyngeus Medulla oblongata lateral der Olive Foramen jugulare

Austrittstelle am Schädel 10. Hirnnerv

10. Nervus Vagus Medulla oblongata lateral der Olive Foramen jugulare

Austrittstelle am Schädel 11. Hirnnerv

11. Nervus Acces-sorius Medulla Oblangata lateral der Olive Foramen jugulare

Austrittstelle am Schädel 12. Hirnnerv

12. Nervus Hypoglossus Medulla oblongata vor der Olive Canalis nervi hypoglossi

Austrittsstellen aller Hirnnerven

Lamina cribrosa 1 Canalis opticus 2 Fissura orbitalis superior 3,4,6,5I Foramen rotundum 5II Foramen ovale 5III Porus acusticus internus 7,8 Foramen jugulare 9-11 Canalis nervi hypo-glossi 12

Warum tritt der Pupillenreflex in beiden Augen auf, wenn ich nur in eines leuchte?

Beide Edinger- Westphal kerne werden Aktiviert, da die ipsilaterale Area pretectalis, die kontralaterale Area pretectalis wird aktiviert und beide reagieren

Kornealreflex/Lidschlussreflex:

Definition: Mechanische Reizung der Kornea führt reflektorisch zum Lidschluss Afferenter Schenkel: N. trigeminus, Ganglion trigeminale Verschaltung: Nucleus spinalis nervi trigemini Nucleus nervifacialis Efferent: N. facialis

Efferntes System des Kornealreflex

Efferenter Schenkel:N. intermedio-facialis, Weiterschaltung: vom Kern des nervus trigeminus auf den Kern des nervus facialis, der dannefferent zum auge führt

Organisation der Motorik

1.Basalganglien a. Striatum i. Nucleus caudatus ii. Putamen b. Pallidum c. Nucleus subthalamicus d. Substantia nigra 2.Cerebellum a. Spinocerebellom b. Pontocerebellum c. Vestibulocerebellum 3.Thalamus spezifisch/unspezifisch

Untergliederung des Kleinhirns Spinocerebellum

Spinocerebellum - Vermis (Wurm) - Paravermale Zone - Interagiert mit dem Rückenmark

Untergliederung des Kleinhirns

Spinocerebellum Pontocerebellum Vestibulocerebellum

Pontocerebellum

Pontocerebellum - Hemisphären - Interagiert mit dem motorischen Kortex - Cerebrocerebellum (Synonym)

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