Investition - Definition

Einschränkung auf Schwerpunkte

Einschränkung auf Schwerpunkte


Tobias Warkentin
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Grundlagen von Investitionen und Finanzierung. Sie decken Themen wie Barwert, Rendite, Beta und Kapitalkosten ab, sowie verschiedene Finanzierungsinstrumente wie Aktien und Anleihen. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Finanzwirtschaft, die ein tiefes Verständnis der Bewertung und Analyse von Investitionen erlangen möchten.
Cartes-fiches
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Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Finances
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
23.07.2015 / 23.07.2015

Cartes-fiches

Kapitalkostensatz

Kapitalkostensatz ist die von den Kapitalgebern geforderte Mindestverzinsung (Unterteilung in Eigenkapitalkosten und Fremdkapitalkosten)

Investition

Investition in reale Assets, langfristig das Anlagevermögen betreffend

Erst Auszahlung, dann Einzahlung

Finanzierung

Finanzierung = Verkauf finanzieller Assets

Erst Einzahlung, dann Auszahlung

Bilanz

Bilanz ist die Beschreibung, der an einem Stichtag vorhandenen, nach Vorschriften bewerteten, Assets und Schulden

Net Working Capital

Net Working Capital sind die kurzfristig verfügbaren liquiden Mittel 

Umlaufvermögen - kurzfristige Schulden

GuV

 

GuV beschreibt den in einer Periode, nach bestimmten Vorschriften erzielten Gewinn, als Differenz zwischen Erträgen und Aufwendungen

Kapitalflussrechnung

Kapitalflussrechnung beschreibt den in einer Periode realisierten Cashflow (=Zu-/Abnahme liquider Mittel) und Gliederung in einzelne Bereiche, so das man erkennen kann, wie sich der Cashflow ergeben hat

Endwert einer Zahlung

Verschiebung einer heutigen Zahlung in die Zukunft

Barwert einer Zahlung

Verschiebung einer Zahlung in z Jahren in die Gegenwart

Anleihe

Bei einer Anleihe erhalten Investoren n Jahre lang den Kupon C und bei Fälligkeit zusätzlich den Nennwert N (Discountanleihen werden unter Nennwert gehandelt, Premiumanleihen über den Nennwert)

Effektivzins

Effektivzins ist derjenige Zins, für den der Preis der Anleihe gleich dem Barwert der Zahlungen ist

Anleihewert

Anleihewert ist der Barwert der Zahlungen der Anleihe, wobei Diskontrate r der von den Investoren geforderte Effektivverzins ist

Zinsrisiko

Zinsrisiko bezeichnet die aufgrund unerwarteter Änderungen der Zinssätze eintretende Änderung der Anleihepreise

Fristigkeitsstruktur

Fristtigkeitsstruktur bezeichnet die Beziehung zwischen Laufzeit und Zinssatz

Kreditrisiko

Kreditrisiko bezeichnet die Gefahr, dass Kupon- und/oder Tilgungszahlungen nicht geleistet werden

Ausfallprämie

Effektivverzinsung (der ausfallbedrohten) Unternehmensanleihe

-

Effektivverzinsung einer Staatsanleihe mit gleichem Kupon und Laufzeit

Aktien

Aktien sind verbriefte Anteile an Aktiengesellschaften

Erwartete Rendite

Erwaretete Rendite ist derjenige Zins, für den der Preis der Aktie gleich dem Barwert der erwarteten Dividende je Aktie ist

Aktienwert

Aktienwert ist der Barwert der erwarteteb Zahlungen der Aktie, wobei die Diskontrate r die von den Investoren gefordete Mindestverzinsung ist 

Einzelentscheidung

Bei Einzelentscheidung können Investitionsentscheidungen unabhängig voneinander durchgeführt werden

Auswahlentscheidung

Bei Auswahlentscheidung können Investitionsprojekte nur abhängig durchführbar (nicht aus finanziellen Gründen)

Kapitalwert

Der Kapitalwert (=Net Present Value) einer Realinvestition ist der Barwert der künftigen Cashflows minus Anfangsauszahlung

Statischer Amortisationpunkt

Statischer Amortisationspunkt ist derjenige Zeitpunkt, in dem die Summe der Rückflüsse aus dem Investitionsprojekt erstmals mindestens gleich der Anfangsauszahlung ist

Interner Zinsfuß

Interner Zinsfuß ist derjenige Kalkulationsfuß, für den der Barwert der künfitigen Cashflows gleich der Anfangsauszahlung ist

Profitabilitätsindex

Profitibiltätsindex = Kapitalwert / Anfangsauszahlung

DCF - Methode

DCF ist die Discounted Cashflow Method. Sie diskontiert den zusätzlichen Cashflow

Sunk Costs

Sunk Costs sind irreversible Auszahlungen, die in der Vergangenheit entstanden sind oder durch vergangene Entscheidungen entstehen werden

Opportunitätskosten

Opportunitätskosten sind entgangene Zahlungen (z. B. durch Verzicht auf alternative Lösungen)

Sensitivitätsanalyse

Bei der Sensitivtätsanalyse wird geschaut, wie stark "sensitiv" eine Outputgröße (z. B. NPV) auf Änderung des Inputs reagiert

Statische Break-Even-Analyse

Die Statische Break-Even-Analyse berechnet den für einen Input die kristische Ausprägung, die ökonomischen Gewinn von null für gegebene übrige Inputs beträgt

Dynamische Break-Even-Menge

Die Dynamische Break-Even-Analyse berechnet für einen Input die kritische Ausprägung, die ökonomischen Gewinn von null für gegebene übrige Inputs beträgt

Ökonomischer Gewinn

EVA = Gewinn - Zusatzkapitalkosten

Zusatkapitalkosten = A / RBF (i, n) - Abschreibung

Degreeof of Operating Leverage

DOL = Prozentuale Änderung des Gewinns   /   Prozentuale Änderung des Umsatzerlöses

Je größer DOL, desto riskanter das Projekt

Alternativ: DOL = 1 + Fixe Kosten / Gewinn vor Steuern

Marktportfolio

Marktportfolio ist eine Kapitalmarktanlage mit durchschnittlichen Risiko

Portfoliogewichte

Portfoliogewicht = in die betreffende Aktie investierte Geldbetrag / in gesamte Aktienportfolio investierte Geldbetrag

Risikoprämie

Riskikoprämie ist die zusätzliche Rendite des riskanten Investments im Vergleich zum sicheren Zins

Diversifikation

Diversifikation ist die Risikoreduzierung durch Aufnahme verschiedener Wertpapiere in das Portfolio

Marktrisiko (= systematisches Risiko, Makrorisiken)

Marktrisiko ist das Risiko eines Investments infolge unerwarteter Makroinformationen wie Zinssätze, Wechselkurse und Konjunktur

Beta

Das Beta eines Wertpapiers misst, um wie viele Prozentpunkte die Rendite des Wertpapiers i im Durchschnitt steigt, falls die Rendite des Marktportfolios um einen Prozentpunkt steigt (Messung des Marktrisikos, für sichere Anlagen Beta = 0, Marktportfolio Beta = 1)

Spezifisches Risiko

Spezifisches Risiko ist das unsystematische Risiko

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