Intervention
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Lernkarten
inkonsistenz fokusiert
inkongruenz analyse -> level und quelle
behavioral medicine
- gesundheit / krankheit mechanismen -> mit einbezug psychosozial, verhalten, biomedizinisch
- prävention, diagnose, beahndlung, rehabilitation
warum verhaltensmedizin?
- Anwendung der Verhaltenstherapie in der Medizin
- somatomedizinischen Erkrankungen und Psychosomatik
Etablierung der Verhaltensmedizin: Mitte des 20. Jhd eher Einsatz von Lernpsychologie Heute primär kognitive Verhaltenstherapie
zentrale theoretische konzepte der verhaltensmedizn
- stress+coping abhängig von: individueller situationswahrnehmung, kogn.+emotionale verarbeitung, individ. verfügbares verhaltensrepertoire, abschließende bewertung
- transaktionales stressmodell von lazarus
transaktionales stressmodell (lazarus)
Bewertung des Ausmaß der Bedrohung (Primärbewertung) à Bewältigungsmöglichkeiten (Sekundärbewertung) à Kognitionen (Gedanken, Annahmen, Erwartungen, etc.) à Emotionen à physiologische Vorgänge à Verhalten
Resultate/Konsequenzen à Neubewertung der Situation (mittel- oder langfristig das Bewältigungsverhalten beeinflussen als subjektiv stressvoll
- Individuelle Schwelle der Belastbarkeit
- (epi-)genetische Merkmale
- Morphologische Auffälligkeiten
- Persönlichkeitsdispositionen
- Lebenslange Lernerfahrung
risiko vs. schutzverhalten
- Schutzfaktoren vor negativen Einflüssen unterschiedlicher Umweltkonstellationen bei der Beurteilung der Gesundheit/Krankheit
- Präventivmaßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit
- Interventionsstrategien zur Therapie von Störungen und Krankheiten auf der Basis einer Ressourcenaktivierung
- Salutogenetisches Konzept: Kohärenzsinn
- Lebensereignisse sind strukturierbar, vorhersagbar und erklärbar
- Es gibt Möglichkeiten zur Bewältigung und zur Bedürfnisbefriedigung
- Probleme des Lebens als Herausforderungen für die Lösungen gesucht und gefunden werden müssen
- Soziale Unterstützung als wichtiger, aber individueller Schutzfaktor
konditionierung physiologischer prozesse
- Konditionierungsvorgänge als Grundparadigma der Verhaltenstherapie
- Instrumentelle Konditionierung bspw. wichtiges Erklärungskonzept bei der Bewältigung von Krankheiten, insbesondere der Schmerzäußerung (soziale Zuwendung bei Schmerzen à Verstärktes Krankheitsbild)
- Klassisches Konditionieren bedeutsam für Veränderung physiologischer Vorgänge
- Biofeedbacktraining
anwendung: verhaltensmedizin in unterschiedl. settings
- Behandlung in diesen Einrichtungen möglich, aber teilweise nicht vollständig etabliert à kann lange dauern bis durch interdisziplinäre Zusammenarbeit die Verknüpfung zwischen psychischer und physischer Faktoren erkannt wird
- Verhaltensmedizinische Konsiliar-Liaison-Dienste: transparentes Vorgehen mit allen beteiligten Personen
- Konsiliartätigkeit: auf Anfrage von Stationsarzt, Psychologe führt Untersuchung durch und gibt schriftliche Empfehlung oder übernimmt Behandlung
- Liaisontätigkeit: Feste Einbindung in Stationsalltag, Teilnahme an Visiten und Besprechungen, Frühzeitiges Erkennen von Behandlungsbedarf
anwendung: verhaltensmedizin in unterschiedl. zeitpunkten
= prävention, intervention, rehabilitation
- Primäre Prävention
- Psychoedukative Maßnahmen zur Aufklärung
- Sekundäre Prävention
- Vorbereitung von Personen, die sich belastenden Situationen aussetzen werden oder bereits eine Belastung erfahren haben (frühzeitige psychotherapeutische Betreuung)
- Z.B. Psychoedukative Vorbereitungsprogramme
- Intervention
- Mitbehandlung körperlicher Erkrankungen
- Primärbehandlung funktioneller körperlicher Störungen
- Ergänzende kognitive und verhaltenstherapeutische Behandlungsmethoden
- Mehrere Einzelmethoden die zeitlich parallel oder versetzt ablaufen können
- Kombination folgender Behandlungsmaßnahmen:
- Psychoedukation
- Entspannungsverfahren
- Stressbewältigungstraining
- Intervention bei Angehörigen
- Rehabilitative und palliative Maßnahmen
- Bei schweren Erkrankungen verhaltenstherapeutische Maßnahmen, um Verständnis und verbesserte Bewältigung (Copingstrategien) der Krankheit zu erreichen