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M. M.
Diese Lernkarten vermitteln vertiefte Kenntnisse über diagnostische Methoden und therapeutische Interventionen in der Psychologie, insbesondere zu verhaltenstherapeutischen Verfahren und deren Indikationen. Sie behandeln Modelle wie das SORCK-Schema, funktionale Analysen sowie klassifikatorische und prozessdiagnostische Ansätze, die für die Therapieplanung und -durchführung entscheidend sind. Studierende und Praktizierende profitieren von diesen Inhalten, um fundierte Entscheidungen in der klinischen Praxis zu treffen und Therapieverläufe systematisch zu evaluieren.
Flashcards
129
Students
0
Language
German
Category
Psychology
Level
University
Created / Updated
13.10.2026 / 14.10.2026

Lernkarten

Klassifikatorische Eingangsdiagnostik

  • Multimodale und multimethodale Betrachtung des Patienten (Vulnerabilitäts-Stress-Modell) hinsichtlich biologischer, kognitiver, affektiver, verhaltensbezogener und sozialer Aspekte
  •  nur in Ausnahmen davon  eine Interventionsentscheidung getroffen werden kann

Psychopathologischer Befund

 

ergänzend zur klassifikatorischen Eingangsdiagnostik

Querschnitt

  • Querschnittliche Momentaufnahme der klinisch-psychologischen Symptomatik
  • Z.B. Bewusstsein, Orientierung, Verhalten, Kleidung, Sprache, Intelligenz, Wahrnehmung, Zwänge, Phobien, Denken, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Krankheitseinsicht

Längsschnitt

  • = Anamnese (lebensgeschichtliche Betrachtung von psychopathologischen Phänomenen)
  • Zeitliche Entwicklung von Symptomen, Syndromen und Störungen

Ableitung von Diagnosen mitetls störungsübergreifender Verfahren

  • Erhebung des psychopathologischen Befundes, der Anamnese und die Ableitung von Diagnosen
    • Unterscheiden sich im Formalisierungsgrad der Durchführung

Halbstrukturierte klinische Interviews

  • Gesprächsleitfaden, der Themen festlegt und passende Fragen vorschläft
  • Wenn Antworten nicht ausreichen oder Fragen unklar sind, von der vorgegebenen Struktur abweichen
  • Leitfaden als Vereinheitlichung, um Syndrome und Schweregrad zu bestimmen

Strukturierte diagnostische Interviews

  • Fragen und Codierung vorgegeben, Reihenfolge und Frageformat kann vom Interviewer angepasst werden
  • Es wird so lange nachgefragt, bis man beurteilen kann, ob diagnostisches Merkmal erfüllt ist

Standardisierte diagnostische Interviews

  • Höchste Stufe der Formalisierung
  • Formalisierung des gesamten Prozesses von Erhebung der der Information bis hin zur computerbasierten Auswertung
  • Fragen vorgegeben à fast ausschließlich Antworten des Patienten dienen der Diagnose

Erfassung sonstiger medizinischer Beschwerden

  • Zusätzliche organmedizinische oder substanzbezogene Faktoren sind für die Diagnose zu beachten, daher häufig Labortests
  • Biochemische VerfahrenàAbweichung bei den Elektrolyten (Natrium, Kalium, Chlorid)
  • Endokrinologische Untersuchungen/ Neuroendokrinologische Untersuchungen Störungen im Hormonhaushalt

Erfassung von Biografie, Persönlichkeit und aktueller Lebenssituation

=> Welche psychischen, familiären, soziokulturellen und biologischen Faktoren an der Entstehung einer Störung beteiligt sind

  • Äußere Lebensgeschichte: „harten“ Daten von der Geburt bis zur Gegenwart
  • Innere Lebensgeschichte
    • Historische Entwicklung sowie Motivation warum bestimmte Entscheidungen getroffen und bestimmte Verhaltensweisen gezeigt wurden
    • Familiäre Situation (Beziehung zu Eltern, Geschwistern, Erziehungsstil, Weltanschauung etc.)
    • Entwicklungspsychologische Perspektive (Entwicklung und Auffälligkeiten in der Kindheit, kognitive und körperliche Entwicklung)
    • Berufslegen (Wahl des Berufs, Identifikationsfiguren)
    • Partnerschaft
    • Objektive Verfahren wie Persönlichkeitsfragebögen
  • Aktuelle Lebenssituation
    • Auslöser und Verstärker von Symptomen (situative Bedingungen, Stressbelastung, Ereignisse, Konflikte)

 

 

Verhaltens- und Problemanalyse auf Mikroeben:

=bestimmtes Verhalten in einer spezifischen Situation wird detailliert beschrieben und analysiert, um Bedingungen für Verhaltensänderungen abzuleiten und zukünftiges Verhalten vorherzusagen

  • horizontale Verhaltensanalyse: Verhalten als Funktion zeitlich vorhergehender und nachfolgender situativer Merkmale betrachtet wird
  • SORCK-Modell
    • Initiale Analyse
    • Funktionale Verhaltens- und Problemanalyse
    • Motivationale und Entwicklungsanalyse

Initiale Phase: 

  • Detaillierte Problembeschreibung und -strukturierung hinsichtlich des Verhaltens in ganz konkreten Situationen auf verschiedenen ebenen

Funktionale Verhaltens- und Problemanalyse

  • Abklärung aller Komponenten des SORCK-Modells, um Entstehung und Aufrechterhaltung von Verhaltensproblemen zu erfassen
    • Situationsbedingung
      • Interne und externe Reize, die dem Verhalten voraus gehen
      • Umweltreize, Gedanken, Gefühle, Erinnerungen
    • Organismus
      • Biologisch-physiologische Faktoren, die den Verhaltensspielraum einer Person als relativ stabile Persönlichkeitsvariable beeinflussen z.b. Intelligenz
    • Reaktion
      • Verhalten, Symptome, Bewältigungsversuche
      • Kognitiv, emotional, physiologisch, motorisch
    • Konsequenzen
      • Positive und negative Folgen auf Reaktion, die Zeitpunkt, Frequenz, Dauer, Intensität des Verhaltens beeinflussen
      • Unterscheidung zwischen langfristigen und kurzfristigen Folgen
      • Wegfall von negativen Konsequenzen ( C- ), positive Konsequenzen (C+), negative Konsequenzen (C-; direkte Bestrafung – Typ I), Wegfall positiver Konsequenzen ( C+ ; indirekte Bestrafung – Typ II)

Funktionale Bedingungsanalyse auf der Makroebene

  • breites Verständnis für die vielfältigen Einflussfaktoren in konkreten Situationen => Lebensgeschichtlicher Hintergrund

Vertikale Verhaltensanalyse

  • Verhalten wird als Funktion von überdauernden und verhaltenssteuernden Plänen und Zielen verstanden, die auf einer gedachten vertikalen Linie das Verhalten in konkreten Situationen mitbestimmten

Plananalyse

  • Ergänzt horizontale Verhaltensanalyse durch Einbeziehung der übergeordneten Ziele und Pläne eines Individuums
  • Ziel: Aufdecken von Inkongruenzen zwischen Zielen und Verhalte

 

 

 

dynamisches Selbstregulationsmodell

  • oft für Erarbeitung Verhaltensgleichungen
  • Einflsus rückkopplungen zw. beteiligten Variablenblöchen S, R, C
  • keine unterscheidung diskriminierender reiz vs. verhinderner reiz (S) vs. kontingenz

Therapiebegleitende Diagnostik

  • Diagnostik endet nicht mit Therapiebeginn, sondern ist fortlaufend mit der Intervention verknüpft und dient der Entscheidungsfindung über weitere therapeutische Maßnahmen
  • Fortlaufende Informationssammlung während der Therapie mit drei zentrale Inhaltsbereiche:
  • Prozessevaluation
    • Beobachtung des therapeutischen Geschehens während der Intervention = Prozessdiagnostik
    • Wichtige Variablen: Therapieziele, Motivation und Zuversicht
    • Hilft der Früherkennung und Behebung von therapeutischen Störungen
  • Problem- und Zielanalyse
    • Problemlage verändert sich im Therapieverlauf à neue Informationen müssen dokumentiert werden
    • Zielveränderungen: Fortschritte und Rückschritte à Operationalisierung (genaue Zieldefinition)
      • Zielerreichungsskala
  • Ergebnisevaluation
    • Ziel: Einschätzung des Therapieerfolgs als zentrales Kriterium für einen möglichen Abschluss der Therapie

Konsistentheoretisches Modell psychisches Geschehens

Grundbedürfnisse

  • Kontrollbedürfnis
  • Lustgewinn/ Unlustvermeidung 
  • Bindungsbedürfnis
  • Selbstwerterhöhung

Bindungstypen

  • sicheres Bindungsverhalten
  • unsicheres bindungsverhalten, meidender beziehungstyp
  • unsciheres bindungsverhalten, ambivalenter beziehungstyp
  • sicheres bindugnsverhalten, disorganisierter/ disorientierter Beziehungstyp

Effekte Vernachlässigung

  • ca 1/3 Kinder 11-20Monate -> Meidung, neg. Emotionen
  • Vorschulalter: unterschiede in spielverhalten, sozialem kontaktverhalten, baalnz + flüssigkeit kommunikation, autonomie, selbstbewusstsein
  • dadurch erlebt man feedback das früh gebildete schemata weiter bestätigt 
  • bindungsstil mutter + großmutter vorhersage bindungsstil kind 81% / 75% der fälle

=> in frühem alter grundlage für motivationale schemata

Mutter Kind Interaktion

  • Kindl. Temperament neg. Einfluss auf Bindungsstile 
    • mütter von sehr irritierbaren Kinder weniger sensitiv + bieten weniger stimulation
    • größere whkt. für unsicheren bindugnsstil
  • training für aufbauen elterlicher sensitivität -> sign. mehr sicheres bindungsverhalten der kinder -> bindungs/beziehungsverhalten ist nicht von geburt an festgelegt -> ungute zyklen können gebrochen werden 

Bindungsverhalten (andrews & rosenblum, 1991)

  • Rhesusaffen in zwei Gruppen, 3 monate für 14 wochen
    • essen, mütterl. Zuwendung
    • abwechselnd viel vs. wenig essen + mütterl. wenig zuwendung wegen nahrungssuche 
  • Kurzfristige Effekte: baby affen in zweiter gruppe weniger erkundungs + spielverhalten in neuer umgebung
  • Langfristige Effekte: langfristig erhöhte anfälligkeit stress -> stärkere reaktion auf Noradrenalin (NA), schwächere auf serotonin transporter gene (5HT), erhöhte CRF level in cerebrospinaler flössüigkeit

=> nur in affen ohne mutter weniger 5-HT, genetik kann durch umwelt ausgelöst bzw. ausgeglichen werden (also normale mutter vs. echt super gute mutter)

frühe Kindheitserfahrungen (ogawa et al, 1994)

HHNA (=hypothalamus-hypohysen-nebennieren rinde-achse)

  • junge ratten jeden tag für 15 minuten von mutter getrennt (3 Wochen während anfangsphase) -> messbare stress reaktion
  • erwachsene ratten -> weniger angst in neur umgebung, niedrigere hormonelle stress reaktion, gute HHNA reaktion

persönliche Ziele und Bindung

  • Studis  
  • Fragebögen: personal goal, well being, stressors, social desirability
  • avoidance goal -> pos. predictor life stressors (unabhängig zu sozialer erwünschtheit, persönlichkeits traits)

 

Ressourcecen Aktivierung

  • Cognitve Experiential Self-Theory: mögl. basic needs in konstant wechselnder umgebung zu erfüllen, rational-intentional + emotional-holistisch 
  • broaden + build theory: positive emotionen -> kognitive aufnahmefähiger, mehr problemlöse versuchen -> fähigkeiten + skills, komeptenzerwerb => pos. feedbackschleife

Konsequenzen Bruch Bindungsbedürfnis

  • neg. emotionen, gefühl kontrollverlust
  • schlechtere emotionsregulation
  • frühe/ mittelere Kindheit: weniger pos. lebenserfahrungen -> reduzierte whkt. zukünftige pos. erfahrungen
  • wegfallen der pos. feedback schleife -> hypothese: in erwachsenem alter mehr mental health issues
    • ca. 60% population sichere bindung
    • ca. 10% klinische gruppe sichere bindung

Positive Feedbackschleife

  1. pos. kontrollerfahrung
  2. selbstvertrauen fördernde erfahrungen 
  3. pos. emotionen 
  4. frühe pos. erfahrung das bindung zu erfüllung anderer needs führen kann
  5. insgesamt pos. entw. + gute mental health
  6. stabile tendenzen zu annäherung, bei nicht erfüllung stabile tendenz zu meidung

General treatment goals

  • coping with problems and symptoms 
  • interpersonal goals/ problems
  • well-being
  • orientation
  • self-development

=> unterschiedl. schwerpunkte je nach krankheiten

Bedeutung Bindungsverhalten für Psychotherapie

  • bindungstypen beeinflussen stressreaktion, emotionsregulation, perzeptuelle bereitschaft, meidungsverhalten etc. 
  • nicht schnell, einfach änderbar 
  • bei Störungsspezif. Interventionen Rückfall wahrscheinl. 

Kontrollbedürfnis

  • kontrolle, kontrollerwartung, kontrollüberzeugungen 
  • kontrollbedürfnis: aktuelle kontrolle, generell/ weite handlungsmögl. 
  • pos. kontrollüberzeugungen/ pos. selbstwirksamkeitsüberzeugungen -> pos. ergebnisse
  • kontrollbedürfnis erfülllen -> weniger inkongruenz
  • inkongruenz akativieret kontrollbedürfnis
  • inkongruenz und meidende ziele schwerer zu kontrollieren als inkongruenz mit annähehrungs zielen

Konsequenzen kontrollierbare inkongruenz

= stress von dem man denkt man kann ihn kontrollieren, gilt als motor psychologischer entwicklung, inkongruenz pos. solange kontrollierbar

  • herausforderungen 
  • unspezifisches arousal 
  • anhaltender stress -> cortisol (hpa-achse)
  • adrenerge stimulation -> aufnahmefähiger, neue verbindungen einfacher, neue netzwerke -> in zukunft umgang einfacher, nneue verhaltensarten 

hohe internale Kontrollüberzeugung

  • mehr selbstvertrauen 
  • höhere lebenszufriedenheit 
  • mehr well-being
  • mehr stress resistenz 
  • protektiver wert, wichtige komponente mental health

Bedeutung kontrollierbare vs. unkontrollierbare Inkonsistenz für Therapie

  • pos. kontroll erfahrungen 
  • prozess so transparent wie mögl. 
  • verständnis für problem zeigen 
  • anzeigen was pat. selbst kann 

=> ressourcen orientierter prozess

Bedürfnis Selbstwerrterhöhung

  • alfred adler, 1927: überkommen gefühl unterlegenheit ist wichtige quelle menschl. motivation, spezif. menschl. bedürfnis
  • selbstwert regulation benötigt self-awareness + reflektionsfähigkeit
  • selbst-biild entwickelt sich durch interaktion mit anderen menschen, hauptsählcih verbal
  • selbstwert reaktionen sind sehr subjektiv

Einflussfaktoren auf schlechten selbstwert

  • frühe erfahrungen bindung + kontrolle
  • entt. neg. selbstbild
  • häufiges selbst abwertendes verhalten
  • motivatonale muster meidungs fokus
  • resistenz nähe, wenig selbstwert fördernde erfahrungen
  • ablehnung, mobbing durch peers während adoluezenz korell. depression, selbstabwertung
  • schaden selbstwert als teil eienr kette neg. entwicklungen (auslöser: unerfüllte needs für bindung, kontrolle etc)
  • interaktion: pat. mit psych. krankheiten oft niedrig. selbstwert (interactin of unsatisfied basic needs)

Selbstwert und Gesundheit

  • gesunde menschen mehr selbstwert und kontroll illusionen
    • (e..g above average effect)
    • positive attribute im vergleich zu anderen
    • pos, infos über slebst besser erinnert, schneller verarbeiten

=> tendenz zu erhöhtem selbstwert, ausnahme depressive pat./ menschen mit niedrigem selbstwert

  •  

Selbstwert Förderung

  • selbstmitgefühl -> protektiver faktor gegen events die selbst-wert bedrohen
  • einschätzung selbstwert -> oft unrealisitsche einschätzungen, oft über durchschnitt, bei psych. erkrankungen eventl. realistisch oder schlechter -> neg. einfluss auf mental health

Bedeutung Selbstwertbedürfnis in Therapie

  • absolut realistische selbstbild nicht als ziel
  • selbstwert förderndes verhalten stärken (das löst oft mehr pos. gefühle aus als man obj.  sagen würde/ als einem angemsesen vorkommt)
  • selbst-mitgefühl pos. effekt auf emotionalen zustand

=> ressourcen orientierter prozess

Bedürfnis Lustgewinn/ Unlustvermeidung

=> gut-schlecht evaluation konstanter, aktiver antrieb psychologischer prozesse

  • emotionale evalutation stimuli passiert automatishc, unbewusst
  • intrinsische motivation 
  • aktuelle wahrnehmung und ziele sind aligened = flow erfahrung 
  • automatische aktivierung annäherung vs. meidung
    • mentale prozesse schneller wenn gut-schlecht evaltuation mit verhaltesnorientierung übereinstimmt

annäherungs ziele

  • einfcah festzustellen ob achieved
  • pos. emotionen 
  • weg zum ziel kann in kleine schritter unterteilt werde
  • man kann auf ziel fokussieren 
  • effektivität der handlung kann einfach festgestellt werden 
  • intrinsische motivation 

meidungs goals

  • benötigen kosntantes monitoring
  • ablenkend anstelle von fokus aufmerksamkeit
  • neg. emotionen
  • kann nie gnaz erreicht werden  
  • immer wachsam
  • keine effiktive ziel verfolung mögl.
  • keine wirkl. erfüllung needs mögl.
  • neg. evaluationen sind promoted

zusammenhang annäherungs meidungs ziele

  • nicht sign. korreliert 
  • FAMOS - fragebogen analyse motivationale schema
  • meidungs ziele inhibieren annäherungs akitvität

konsequenzen für therapie

abbau meidungs ziele, aktivierung annäherungs system

zusammenhang zu psychischesn problemen:

  1. soziale angst
  2. interpersonale probleme 
  3. annäherungs inkongruenz 
  4. psychopathologische symptombelastung
  5. depressivität 
  6. neg. zusammenhang selbstwertgefühl, pos, lebenseinstellung

konsistenztheoretische therapieplanung

  • basierend auf annahme das menschcen psychologische bedürfnisse erfüllen wollen, psychische störungen bei nicht erfüllung entstehen, motivationale ziele wichtig sind
    • Inkongruenz: mangel an befriedigung motivationale ziele
    • Diskordanz: unvereinbarkeit gleichzeitg aktivierter motivationaler tendenzen (konflikt motor; anteriorer cingulärer cortex)
    • Inkonsistenz: wettbewwerb basic needs und basic need not fullfillied

=> hauptannahme: psychologisches sytem möchte konsistenz erreichen, inkonsistenz meiden

  • psychische krankheiten/ komponenten aktiviert wenn motivationale ziele aktiviert aber nicht erreicht sind
  • autonomes arousal
  • neural circuits nicht nur für inkonsistenz reduktion sondern auch störungsaktivierung
  • störungs muster können auch ohne kongruenz aktiviert werden (wegen "wiring")
  • störung also nicht fest an inkonsistenz gebunden

=> also nicht bei zielen helfen die nicht konsistenz mit  persönlichen zielen sind, therapieziele nicht automatisch auf störung zurückzuführen, ziele sollten mit bedürfnissen übereinstimmen

gründe für mangelnde inkosistenz regulation

  • psychologisch: mehr meidungs goals, dadurch hohe inkongruenz
  • genetisch: erhöhte bereitschaft auf inkongruenz mit verlängertem automatischen arousal zu reagieren (expression etc)
  • physiologsisch. stress reaktion (glukokortiokoide), sensitive amygdala, hippocampus, orbitofrontaler cortex
  • emotionale dysregulation

=> inkonsistenz als auslöser und effekt, kann aber beeinflusst werden

Interventionsarten

  • störungsorientierte behandlung (korrell symptombelastung inkongruenz)
  • prozessorientierte behandlung (erfahrung während -> stundenoutcome -> therapieoutcome)
  • inkonsistenzorientierte behandlung
  • verhaltens + medizinisch 

Ressourcen aktivierung

  • destabilisert störung
  • ändert motivationale muster
  • immer indiziert!

ressourcen aktivierung muss aber aktiv vom therap. angesprochen werden, weil pat. die verantwortung nicht selbst übernehmen 

Study