Interkulturelles Management
MBA1501
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Y. W.
Y. W.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Einführung in das interkulturelle Management und eignet sich für Fortgeschrittene. Sie beleuchten zentrale Konzepte wie Kultur, Dimensionen und Managementstrategien, wobei Schlagworte wie Mensch, Kultur, Dimension und Management im Vordergrund stehen. Besonders nützlich für Führungskräfte und Teams in internationalen Unternehmen, da sie hilft, kulturelle Unterschiede zu verstehen und effektiv zu managen.
Flashcards
18
Students
9
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
24.11.2016 / 19.05.2024
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Flashcards
Was ist Interkulturelles Management?
- Management Across Cultural Borders: Führung, Organisation & Koordination von Menschen über Kulturgrenzen hinweg
- Management der Kommunikation zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturen
- Kulturunterschiede als Chance: Lern-Management, Lernen von Menschen aus für uns unterschiedlichen Kulturen … Lernpotenziale aus Unterschieden
- Management von Konflikten zwischen Menschen verschiedener Kulturen
Was ist die Funktion einer Kultur?
Orientierung:
- Wissensspeicher (Knowledge tank)
- Hilft Menschen miteinander umzugehen – vermittelt einen ersten Eindruck, eine erste Ahnung über Handlungen und Reaktionen des Gegenübers
- Hilft Entscheidungen zu treffen und zu beurteilen
Identität:
- Gefühl von Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe
- Über-individuelle
Identitäten:
- Unternehmensidentitäten
- Wir und die „anderen“, Abgrenzung
Definition von Kultur: Hofstede
"Ich definiere Kultur als eine kollektive, mentale Programmierung der Menschen ihrer jeweiligen Umgebung. Kultur wird nicht über Individuen definiert, sondern von einer (sozialen) Gruppe von Menschen welche von gleicher Ausbildung und Lebenserfahrungen geprägt sind und werden. Es handelt sich um eine „Programmierung“ welche sich von Menschen anderer Gruppen, Regionen, Minderheiten, Mehrheiten oder Nationen unterscheidet”.
Was ist die Dimension Individualismus / Kollektivismus?
Individualismus:
- Macht wird dem Individuum zugesprochen (z.B. durch Charisma)
- Selbstständigkeit, eigene Meinung wird kommuniziert
- Selbstverwirklichung
- Persönliche Meinung
- Unabhängigkeit
- Sachorientierung
- Schuld(Vermeidungsstrategie)
- „Low-context-Kommunikation“
Kollektivismus
- Macht hängt von der Gruppenmitgliedschaft ab
- Verbundenheit
- Harmonie
- Gruppenmeinung vor Individualmeinung
- Andere Menschen werden als Teil einer Gruppe wahrgenommen
- Loyalität
- Personenorientierung
- Scham(Vermeidungsstrategie)
- „High-context-Kommunikation“
Vorteilhaftigkeit einer bestimmten Orientierungen?
- Geringes Machtgefälle führt zu verteilter Übernahme von Verantwortung
- Hohes Machtgefälle erzeugt Disziplin
- Unsicherheitstoleranz begünstigt Basisinnovationen
- Unsicherheitsvermeidung resultiert in Präzision
- Kollektivismus begünstigt Mitarbeitereinsatz
- Individualismus erleichtert Mobilität zwischen Unternehmen
- Feminine Arbeitskulturen sind tendenziell leistungsfähiger in Servicebereichen, bei Massprodukten, in der Landwirtschaft und im Ernährungsbereich sowie in der Biochemie
- Maskuline Arbeitskulturen sind tendenziell leistungsfähiger in Bezug auf Massenproduktion und Effizienz in der Schwerindustrie oder Chemie
- Kurzfristige Zeitorientierung ermöglicht radikalere Anpassung an wechselnde Rahmenbedingungen
- Langfristige Zeitorientierung erleichtert das Erschliessen neuer Märkte
Interkulturelle Kompetenz beinhaltet…
- sich selbst und seine eigene Kultur kennen,
- gerne mit Menschen zu arbeitet die „anders“ sind,
- Vielfalt geniessen zu können - zuhören zu können
- willig sein Interkulturelles Management zu lernen:
- lerne von anderen Kulturen
- akzeptiere und respektiere kulturelle Unterschiede
- offen gegenüber unterschiedliche Denkweisen zu sein
- flexibel, geduldig und emphatisch zu sein
- die Kultur von Team- bzw. Organisationsmitglieder zu kennen:
- Verstehe deren Verhalten und Kommunikation
- Erkenne, was diese motiviert
- Beurteile sie mit den ihren Standards