Integrierte Kommunikation
SCi - Teil A - Einführung und Grundlagen der integrierten Kommunikation Marketingfachfrau 2013/2014
SCi - Teil A - Einführung und Grundlagen der integrierten Kommunikation Marketingfachfrau 2013/2014
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Aufgaben der IK
Was beinhalten die Organisatorische Aufgaben?
- Aufbauorganisation
- Ablauforganisation
Aufgaben der IK
Was beinhalten die personellen Integrationsaufgaben?
integrationsfähige- und willige Mitarbeitende
Was ist das "Not invented here" Syndrom?
Empfundene Gefühl andere Abteilungen versuchen hier unseren Job zu machen
Ziele der integrierten Kommunikation
Welche Ziele unterscheiden wir?
Psychologische (im Vordergrund) und ökonomische Ziele (nur schwer nachweisbar)
Ziele der integrierten Kommunikation
Welche psychologischen Zielen kennen wir?
einheitliches Erscheinungsbild
Steigerung von Glaubwürdigkeit und Akzeptanz
Reduktion Informationsüberlastung
Steigerung Motivation und Identifikation der Mitarbeiter
Verbesserung Zielgruppen-Ansprache
Differenzierung gegebüber Mitbewerber
Übereinstimmung Selbst- und Fremdbild (Credibility Gap)
Ziele der integrierten Kommunikation
Welche ökologischen Zielen kennen wir?
Synergieeffekte beim Einsatz verschiedener Kommunikationsinstrumete
kosten- und nutzenorientiere Ziele (Kostensenkung)
Formen der integrierten Kommunikation
Was beinhaltet die inhaltliche Integration?
- langfristig
- grösste Herausfoderung
- Kommunikationsmittel aufeinander abstimmen
- einheiltiches Erscheinungsbild vermitteln mittels einheitlichen Slogans, Kernbotschaften, Kernargumente etc.
Man unterscheidet zwischen funktionale, instrumentelle, horizontale und vertikale Integration
Formen der integrierten Kommunikation
Was ist eine Funktionelle Integration?
Eine Form der Inhaltlichen Integration
Funktion und Eignung wird dabei analysiert.
Fokus auf Schaffug von Synergien
Formen der integrierten Kommunikation
Was ist eine Instrumentellen Integration?
Eine Form der Inhaltlichen Integration
Welche Kommunikationsinstrumente- und massnahmen sollen zusätzlich verstärkt werden?
Vernetzung der Instrumente
Formen der integrierten Kommunikation
Was ist eine Horizontale Integration?
Eine Form der Inhaltlichen Integration
konsequente Abstimmug der Kommunikationsaktivitäten auf Ebende der jeweils fokussierten Absatzstufe (Mitarbeiter, Handel, Konsument, etc)
Formen der integrierten Kommunikation
Was ist eine vertikale Integration?
Eine Form der Inhaltlichen Integration
Durchgängigkeit der kommunikativen Ansprache auf den verschiedenen Ebenen des Markts bzw. Absatzstufen
Formen der integrierten Kommunikation
Was beinhaltet die Formale Integration?
- mittel - langfristig
- sämtliche Instrumente und Mittel werden durch Gestaltungsprinzipien zu einem wieder erkennbaren visuellen Erscheinungsbild verbunden
- Gestaltungsprinzipien = einheitliches Markenzeichen oder Logo
- in der Praxis bestehen oft Richtlinien im Rahmen der Corporate-Design-Programmen
Formen der integrierten Kommunikation
Was beinhaltet die Zeitliche Integration?
- Kommunikationsinstrumente zeitliche aufeinander abzustimmen
- Einsatzplnung der verschiedenen Instrumente
Barrieren einer integrierten Kommunikation
Welche 3 Barrieren kennen wir?
- inhaltlich-konzeptionelle
- organisatorische-strukturelle
- personell-kulturelle
Barrieren einer integrierten Kommunikation
Was sind inhaltlich-konzeptionelle Barrieren?
- unterschiedliches Verständis der IK zwischen Unternehmung und Agentur
- Kommunikationsinstrumete unvollständig integriert
- Fehlende oder mangelhafte Konzepte
- fehlende Transparenz des direkten Erfolgzusammenhang bei Entscheidungsträgern
Barrieren einer integrierten Kommunikation
Was sind organisatorisch-strukturelle Barrieren?
- mangelnde organisatorische Verankerung
- räumlich-organisatorische Trennung (PR Stabstelle, Werbung/Verkaufsförderung als Fachabteilung und Sponsoring wieder bei GL)
- wird oft als kosten- und zeitaufwendig betrachtet
- bei grossen internationalen Unternehmen mit verschiedenen Kulturen ist die IK unter Umständen nicht sinnvoll
Barrieren einer integrierten Kommunikation
Was sind personell-kulturelle Barrieren?
- lückenhaftes Verständnis und Bewusstsein (oft auf GL Ebene)
- unterschiedliche Denkweisen und Verhaltensmuster
- Angst vor Kompetenzverlusten und Einschränkungen in der Entscheidungsfreiheit
- mangelnde Informations-, Kooperations- und Koordinationsbereitschaft
- mangelnde Proffesionalität bei den Verantwortlichen und Angst vor Kontrolle
Konsequenzen der Barrieren
Welche Konsequenzen entstehen bei den Barrieren?
Informations-, (Problem des Kennens)
Transformations-, (Problem des Verstehens)
Fähigkeits-, (Problem des Könnens)
Willens-, (Problem des Wollens)
Kompetenzbarrieren (Problem des Dürfens)
Anforderungen an die IK
Welche Anforderungskomponenten gibt es in der IK?
Bewusstseins-,
Strategie-,
Positionierungs-,
Gestaltungs-,
Verbindungs-,
Konsistenz-,
Kongruenz-,
Kontinuitäts-, Komponente
Grundlagen der Kommunikationspolitik - Begriffe
Was ist Kommunikation?
Übermittlung von Information
Grundlagen der Kommunikationspolitik - Begriffe
Was ist Kommunikationspolitik?
Gesamtheit der Kommunikationsinstrmente und Kommunikationsmassnahmen einer UG um die relevante Zielgruppe zu erreichen.
Grundlagen der Kommunikationspolitik - Begriffe
Welche 3 Kommunikationsbeziehungen gibt es?
extern (UG-Kunden)
intern (UG-Mitarbeiter)
interaktiv (Kunden-Mitarbeiter)
Grundlagen der Kommunikationspolitik - Instrumente
Welche 10 Instrumente der Kommunikationspolitik kennen wir?
- Mediawerbung (einseitig-direkt)
- Verkaufsförderung (zeitlich begrenzt, zweiseitig)
- Direct Marketing (oft zweiseitig)
- PR (Beziehungspflege, gegenseitiges Vertrauen und Verständnis schaffen)
- Persönliche Kommunikation (wechselseitig - Ziel Verkaufsabschluss)
- Messen und Ausstellungen (zweiseitig-direkt)
- Event-Marketing (Erlebniswelten, zweiseitig-direkt)
- Sponsoring (einseitig, indirekt)
- Online und Social-Media-Kommunikation (interaktiver Austeusch, zweiseitig-indirekt)
- Mitarbeiter-Kommunikation (zweiseitig-direkt)
Grundlagen der Kommunikationspolitik - Entwicklung des Kommunikationsmarkts
Wie entwicklete sich die Kommunikation von 1950-heute?
50er Jahre:
unsystematische Kommunikation - Verkäufermarkt - Produktorientiert
60er Jahre:
Produktkommunikation - informative Werbung - qualitative Unterschieder der Marktleistung - TV-Werbung
70er Jahre:
Zielgruppenkommunikation - Käufermärkte - verschiedene Kundensegmente - Verkaufsföderung, PR, Messen/Ausstellungen - Geburt Mediaforschung - Entstehung Grundgedanke integrierte Kommunikation
80er Jahre:
Wettbewerbskommunikation - USP - Positionierung von Produkt und UG in Kommunikation - zunehmende Konkurrenz - Sponsoring, Direct Marketing
90er Jahre:
integrierte Kommunikation - Kommunikationswettbewerb - Bedeutung Kommunikation im Vordergrund - UCP - Wertewandel (Ökologie, Technologie, Politik, Rechte) - Event-Marketing, Multimedia und Internet)
2000er Jahre:
Dialogkommunikation - Internet, E-Mail, Callcenter
ab 2010:
Netzwerkkommunikation - Facebook, XING, Twitter - Dialogbasierte Kommunikationsbeziehungen
Grundlagen der Kommunikationspolitik - Entwicklung des Werbemarkts
Welche 2 Strukturveränderungen im Werbemarkt kennen wir?
Angebotsorientiert & Nachfrageorientiert
Paradigmenwechsel zum Relationship Marketing
Was ist Realtionship Marketing und warum ist es so wichtig?
Beziehungsmarketing
Langfristige Bindung des Kunden
Relationship Marketing
Was bedeuten die 3R?
Recruitment - Kundenakquisition
Retention - Kundenbindung
Recovery - Kundenrückgewinnung
Kommunikation in verschiedenen Märkten
In welchen 4 Märkten unterscheiden wir die Kommunikation?
Konsumgüter - Massenmärkte
Investionsgüter - B2B
Dienstleistung - Kommunikation = grosser Stellenwert
Non-Profit - Glaubwürdigkeit, stark emotional
Strategische Ausrichtung der Unternehmenskommunikation
Welche 4 Ebenden machen ein stratgegisches Vorgehen in der Kommunikationspolitik notwenig?
- Unternehmensbezogene Veränderungen
- Wettbewerbsbezogene Veränderungen
- Kundenbezogene Veränderungen
- Umfeldbezogene Veränderungen
Strategische Ausrichtung der Unternehmenskommunikation
Welche Faktoren machen eine strategische Kommunikationspolitik unverzichtbar?
unternehmensbezogen
- Marktleistungen sind austauschbar geworden
- Unsicherheiten der Umwelt (Globalisierung)
- Verlagerung der Kommunikationsinstrumente, Below-the-Line Massnahmen werden verstärkt
- unternehmensinterne Kommunikationsdefizite
- unkoordinierter Einsatz der vielen Massnahmen
wettbewerbsbezogen
- breitere Produktprogramme - es müssen Verbindungslinien zwischen den Sparten und Produktgruppen hergestellt werden - Einheitliche kommunikativer Auftritt
kundenbezogen
- Informationsüberlastung
- sinkendes Interesse an Mediawerbung
- Widersprüchliche Kommunikationsaussagen
- Qualität der Aussagen
- Öffentliche Angriffe und Skandale
umfeldbezogene
- Dynamik in Technologie, Ökologie, Recht, Politik und Wertewandel nimmt weiter zu -Krisenkommunikations-Management
Kommunikationsstrategien auf unterschiedlichen Ebenen
Welche Entscheide werden auf der Ebene Gesamtkommunikation gefällt?
Kommunikationsstrategien auf unterschiedlichen Ebenen
Welche Entscheide werden auf der Ebene Kommunikations-Fachabteilung gefällt?
Einführung in die integrierte Kommunikation - Begriffe
Was bedeutet Integration?
(Wieder-) Herstellen einer Einheit
Einführung in die integrierte Kommunikation - Begriffe
Was bedeutet Synergien?
Zusammenwirken mehrerer Teile
Einführung in die integrierte Kommunikation - Begriffe
Was bedeutet Integrierte Kommunikation?
Prozess der Analyse, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle der darauf ausgerichtet ist, aus differenzierten Quellen der internen und externen Kommunikation von Unternehmen eine Einheit herzustellen, um ein für die Zielgruppe oder die Unternehmenskommunikation konsistentes Erscheinungsbild des Unternehmens zu vermitteln.
Einführung in die integrierte Kommunikation
Welche 3 Dinge werden ind die integrierte Kommunikation integriert?
Kommunikationsform - Art, Intensität, Häufigkeit, Wirkung
Kommunikationsträger - Management, Mitarbeitende, Kunden etc.
Kommunikationsprozesse - aufwärts-, seitwärts- abwärtgerichtete Kommunikation
Merkmale der integrierten Kommunikation
Was ist integrierte Kommunikation in Merkmalen beschrieben?
Intgrierte Kommunikation ist
- ein Ziel der Unternehmenskommunikation
- ein Managementprozess
- umfasst sämtliche interne und externe Kommunikationsinstrumente
- ausgerichtet, eine Einheit in der Kommunikation zu schaffen
- soll die Effizienz der Kommunikation steigern
- ein einheitliches Erscheinungsbild in den Zielgruppen zu erzeugen
Aufgaben der IK
Welche 3 Arten von Aufgaben kennen wir?
Planerische Integrationsaufgaben
Organisatorische Aufgaben
Personelle Integrationsaufgaben
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Cartes-fiches
Anforderungen an die IK
Welche Anforderungskomponenten gibt es in der IK?
Bewusstseins-,
Strategie-,
Positionierungs-,
Gestaltungs-,
Verbindungs-,
Konsistenz-,
Kongruenz-,
Kontinuitäts-, Komponente