Integrierte Kommunikation

SCi - Teil A - Einführung und Grundlagen der integrierten Kommunikation Marketingfachfrau 2013/2014

SCi - Teil A - Einführung und Grundlagen der integrierten Kommunikation Marketingfachfrau 2013/2014


S. C.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über integrierte Kommunikation, die sich an Marketingfachleute und Kommunikationsmanager richtet. Sie decken die Grundlagen, Formen, Ziele und Barrieren der integrierten Kommunikation ab, wobei besondere Aufmerksamkeit auf die Anforderungen, Strategien und Aufgaben gelegt wird. Die Karteikarten helfen dabei, die verschiedenen Ebenen der Kommunikation zu verstehen und effektive Strategien für ein einheitliches Erscheinungsbild zu entwickeln.
Flashcards
41
Students
16
Language
German
Category
Marketing
Level
Other
Created / Updated
28.04.2013 / 11.03.2021

Flashcards

Grundlagen der Kommunikationspolitik - Begriffe

Was ist Kommunikation?

Übermittlung von Information

Grundlagen der Kommunikationspolitik - Begriffe

Was ist Kommunikationspolitik?

Gesamtheit der Kommunikationsinstrmente und Kommunikationsmassnahmen einer UG um die relevante Zielgruppe zu erreichen.

Grundlagen der Kommunikationspolitik - Begriffe

Welche 3 Kommunikationsbeziehungen gibt es?

extern (UG-Kunden)

intern (UG-Mitarbeiter)

interaktiv (Kunden-Mitarbeiter)

Grundlagen der Kommunikationspolitik - Instrumente

Welche 10 Instrumente der Kommunikationspolitik kennen wir?

  1. Mediawerbung (einseitig-direkt)
  2. Verkaufsförderung (zeitlich begrenzt, zweiseitig)
  3. Direct Marketing (oft zweiseitig)
  4. PR (Beziehungspflege, gegenseitiges Vertrauen und Verständnis schaffen)
  5. Persönliche Kommunikation (wechselseitig - Ziel Verkaufsabschluss)
  6. Messen und Ausstellungen (zweiseitig-direkt)
  7. Event-Marketing (Erlebniswelten, zweiseitig-direkt)
  8. Sponsoring (einseitig, indirekt)
  9. Online und Social-Media-Kommunikation (interaktiver Austeusch, zweiseitig-indirekt)
  10. Mitarbeiter-Kommunikation (zweiseitig-direkt)

Grundlagen der Kommunikationspolitik - Instrumente

Wie lassen sich Instrumente differenzieren?

siehe Bild

Grundlagen der Kommunikationspolitik - Entwicklung des Kommunikationsmarkts

Wie entwicklete sich die Kommunikation von 1950-heute?

50er Jahre:

unsystematische Kommunikation - Verkäufermarkt - Produktorientiert

60er Jahre:

Produktkommunikation - informative Werbung - qualitative Unterschieder der Marktleistung - TV-Werbung

70er Jahre:

Zielgruppenkommunikation - Käufermärkte - verschiedene Kundensegmente - Verkaufsföderung, PR, Messen/Ausstellungen - Geburt Mediaforschung - Entstehung Grundgedanke integrierte Kommunikation

80er Jahre:

Wettbewerbskommunikation - USP - Positionierung von Produkt und UG in Kommunikation - zunehmende Konkurrenz - Sponsoring, Direct Marketing

90er Jahre:

integrierte Kommunikation - Kommunikationswettbewerb - Bedeutung Kommunikation im Vordergrund - UCP - Wertewandel (Ökologie, Technologie, Politik, Rechte) - Event-Marketing, Multimedia und Internet)

2000er Jahre:

Dialogkommunikation - Internet, E-Mail, Callcenter

ab 2010:

Netzwerkkommunikation - Facebook, XING, Twitter - Dialogbasierte Kommunikationsbeziehungen

 

 

 

Grundlagen der Kommunikationspolitik - Entwicklung des Werbemarkts

Welche 2 Strukturveränderungen im Werbemarkt kennen wir?

Angebotsorientiert & Nachfrageorientiert

Paradigmenwechsel zum Relationship Marketing

Was ist Realtionship Marketing und warum ist es so wichtig?

Beziehungsmarketing

Langfristige Bindung des Kunden

 

Relationship Marketing

Was bedeuten die 3R?

Recruitment - Kundenakquisition

Retention - Kundenbindung

Recovery - Kundenrückgewinnung

Kommunikation in verschiedenen Märkten

In welchen 4 Märkten unterscheiden wir die Kommunikation?

Konsumgüter - Massenmärkte

Investionsgüter - B2B

Dienstleistung - Kommunikation = grosser Stellenwert

Non-Profit - Glaubwürdigkeit, stark emotional

Strategische Ausrichtung der Unternehmenskommunikation

Welche 4 Ebenden machen ein stratgegisches Vorgehen in der Kommunikationspolitik notwenig?

  1. Unternehmensbezogene Veränderungen
  2. Wettbewerbsbezogene Veränderungen
  3. Kundenbezogene Veränderungen
  4. Umfeldbezogene Veränderungen

Strategische Ausrichtung der Unternehmenskommunikation

Welche Faktoren machen eine strategische Kommunikationspolitik unverzichtbar?

unternehmensbezogen

  • Marktleistungen sind austauschbar geworden
  • Unsicherheiten der Umwelt (Globalisierung)
  • Verlagerung der Kommunikationsinstrumente, Below-the-Line Massnahmen werden verstärkt
  • unternehmensinterne Kommunikationsdefizite
  • unkoordinierter Einsatz der vielen Massnahmen

wettbewerbsbezogen

  • breitere Produktprogramme - es müssen Verbindungslinien zwischen den Sparten und Produktgruppen hergestellt werden - Einheitliche kommunikativer Auftritt

kundenbezogen

  • Informationsüberlastung
  • sinkendes Interesse an Mediawerbung
  • Widersprüchliche Kommunikationsaussagen
  • Qualität der Aussagen
  • Öffentliche Angriffe und Skandale

umfeldbezogene

  • Dynamik in Technologie, Ökologie, Recht, Politik und Wertewandel nimmt weiter zu -Krisenkommunikations-Management

Kommunikationsstrategien auf unterschiedlichen Ebenen

Welche Entscheide werden auf der Ebene Gesamtkommunikation gefällt?

Entscheide welche das gesamte Unternehmen betreffen

  • Strategische Zielsetzungen
  • Strategisches Leitbild
  • Kommunikationsinstrumente
  • Ansatz einheitliche Kommunikations
  • Erstellung Kommunikationssystem - Konzept integrierte Kommunikation

 

Kommunikationsstrategien auf unterschiedlichen Ebenen

Welche Entscheide werden auf der Ebene Kommunikations-Fachabteilung gefällt?

Entscheide über Einsatz der jeweiligen Kommunikationsinstrumente

  • Systematische Einsatzplanung der Instrumente - strategische Aufgabe
  • Umsetzung der Strategie - taktische Aufgabe

Einführung in die integrierte Kommunikation - Begriffe

Was bedeutet Integration?

(Wieder-) Herstellen einer Einheit

Einführung in die integrierte Kommunikation - Begriffe

Was bedeutet Synergien?

Zusammenwirken mehrerer Teile

Einführung in die integrierte Kommunikation - Begriffe

Was bedeutet Integrierte Kommunikation?

Prozess der Analyse, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle der darauf ausgerichtet ist, aus differenzierten Quellen der internen und externen Kommunikation von Unternehmen eine Einheit herzustellen, um ein für die Zielgruppe oder die Unternehmenskommunikation konsistentes Erscheinungsbild des Unternehmens zu vermitteln.

Einführung in die integrierte Kommunikation

Welche 3 Dinge werden ind die integrierte Kommunikation integriert?

Kommunikationsform - Art, Intensität, Häufigkeit, Wirkung

Kommunikationsträger - Management, Mitarbeitende, Kunden etc.

Kommunikationsprozesse - aufwärts-, seitwärts- abwärtgerichtete Kommunikation

Merkmale der integrierten Kommunikation

Was ist integrierte Kommunikation in Merkmalen beschrieben?

Intgrierte Kommunikation ist

  1. ein Ziel der Unternehmenskommunikation
  2. ein Managementprozess
  3. umfasst sämtliche interne und externe Kommunikationsinstrumente
  4. ausgerichtet, eine Einheit in der Kommunikation zu schaffen
  5. soll die Effizienz der Kommunikation steigern
  6. ein einheitliches Erscheinungsbild in den Zielgruppen zu erzeugen

Aufgaben der IK

Welche 3 Arten von Aufgaben kennen wir?

Planerische Integrationsaufgaben

Organisatorische Aufgaben

Personelle Integrationsaufgaben

Aufgaben der IK

Was beinhalten die planerische Integrationsaufgaben?

kombinierte Top-down (Gesamtkommunikation) / Bottom up (Einsatz Kommunikationsinstrumente) - Planung

 

 

Aufgaben der IK

Was beinhalten die Organisatorische Aufgaben?

  • Aufbauorganisation
  • Ablauforganisation

Aufgaben der IK

Was beinhalten die personellen Integrationsaufgaben?

integrationsfähige- und willige Mitarbeitende

 

Was ist das "Not invented here" Syndrom?

Empfundene Gefühl andere Abteilungen versuchen hier unseren Job zu machen

Ziele der integrierten Kommunikation

Welche Ziele unterscheiden wir?

Psychologische (im Vordergrund)  und ökonomische Ziele (nur schwer nachweisbar)

Ziele der integrierten Kommunikation

Welche psychologischen Zielen kennen wir?

einheitliches Erscheinungsbild

Steigerung von Glaubwürdigkeit und Akzeptanz

Reduktion Informationsüberlastung

Steigerung Motivation und Identifikation der Mitarbeiter

Verbesserung Zielgruppen-Ansprache

Differenzierung gegebüber Mitbewerber

Übereinstimmung Selbst- und Fremdbild (Credibility Gap)

 

Ziele der integrierten Kommunikation

Welche ökologischen Zielen kennen wir?

Synergieeffekte beim Einsatz verschiedener Kommunikationsinstrumete

kosten- und nutzenorientiere Ziele (Kostensenkung)

Formen der integrierten Kommunikation

Welche 3 Formen der IK kennen wir?

Inhaltliche Integration

Formale Integration

Zeitliche Integration

Formen der integrierten Kommunikation

Was beinhaltet die inhaltliche Integration?

  • langfristig
  • grösste Herausfoderung
  • Kommunikationsmittel aufeinander abstimmen
  • einheiltiches Erscheinungsbild vermitteln mittels einheitlichen Slogans, Kernbotschaften, Kernargumente etc.

Man unterscheidet zwischen funktionale, instrumentelle, horizontale und vertikale Integration

Formen der integrierten Kommunikation

Was ist eine Funktionelle Integration?

Eine Form der Inhaltlichen Integration

Funktion und Eignung wird dabei analysiert.

Fokus auf Schaffug von Synergien

Formen der integrierten Kommunikation

Was ist eine Instrumentellen Integration?

Eine Form der Inhaltlichen Integration

Welche Kommunikationsinstrumente- und massnahmen sollen zusätzlich verstärkt werden?

Vernetzung der Instrumente

Formen der integrierten Kommunikation

Was ist eine Horizontale Integration?

Eine Form der Inhaltlichen Integration

konsequente Abstimmug der Kommunikationsaktivitäten auf Ebende der jeweils fokussierten Absatzstufe (Mitarbeiter, Handel, Konsument, etc)

Formen der integrierten Kommunikation

Was ist eine vertikale Integration?

Eine Form der Inhaltlichen Integration

Durchgängigkeit der kommunikativen Ansprache auf den verschiedenen Ebenen des Markts bzw. Absatzstufen

Formen der integrierten Kommunikation

Was beinhaltet die Formale Integration?

  • mittel - langfristig
  • sämtliche Instrumente und Mittel werden durch Gestaltungsprinzipien zu einem wieder erkennbaren visuellen Erscheinungsbild verbunden
  • Gestaltungsprinzipien = einheitliches Markenzeichen oder Logo
  • in der Praxis bestehen oft Richtlinien im Rahmen der Corporate-Design-Programmen

Formen der integrierten Kommunikation

Was beinhaltet die Zeitliche Integration?

  • Kommunikationsinstrumente zeitliche aufeinander abzustimmen
  • Einsatzplnung der verschiedenen Instrumente

Barrieren einer integrierten Kommunikation

Welche 3 Barrieren kennen wir?

  1. inhaltlich-konzeptionelle
  2. organisatorische-strukturelle
  3. personell-kulturelle

 

 

Barrieren einer integrierten Kommunikation

Was sind inhaltlich-konzeptionelle Barrieren?

  • unterschiedliches Verständis der IK zwischen Unternehmung und Agentur
  • Kommunikationsinstrumete unvollständig integriert
  • Fehlende oder mangelhafte Konzepte
  • fehlende Transparenz des direkten Erfolgzusammenhang bei Entscheidungsträgern

Barrieren einer integrierten Kommunikation

Was sind organisatorisch-strukturelle Barrieren?

 

  • mangelnde organisatorische Verankerung
  • räumlich-organisatorische Trennung (PR Stabstelle, Werbung/Verkaufsförderung als Fachabteilung und Sponsoring wieder bei GL)
  • wird oft als kosten- und zeitaufwendig betrachtet
  • bei grossen internationalen Unternehmen mit verschiedenen Kulturen ist die IK unter Umständen nicht sinnvoll

Barrieren einer integrierten Kommunikation

Was sind personell-kulturelle Barrieren?

  • lückenhaftes Verständnis und Bewusstsein (oft auf GL Ebene)
  • unterschiedliche Denkweisen und Verhaltensmuster
  • Angst vor Kompetenzverlusten und Einschränkungen in der Entscheidungsfreiheit
  • mangelnde Informations-, Kooperations- und Koordinationsbereitschaft
  • mangelnde Proffesionalität bei den Verantwortlichen und Angst vor Kontrolle

Konsequenzen der Barrieren

Welche Konsequenzen entstehen bei den Barrieren?

Informations-, (Problem des Kennens)

Transformations-, (Problem des Verstehens)

Fähigkeits-, (Problem des Könnens)

Willens-, (Problem des Wollens)

Kompetenzbarrieren (Problem des Dürfens)

Study