Innovative Unternehmer - Glossar

Glossar zu wirtschaftlichen Grundbegriffen

Glossar zu wirtschaftlichen Grundbegriffen


Christoffer Suhl
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über zentrale Begriffe und Konzepte der Betriebswirtschaftslehre, insbesondere im Bereich der Unternehmensführung und Innovation. Sie decken Themen wie Unternehmensbewertung, Finanzierung, Marketing und Strategie ab, wobei auch spezifische Aspekte wie Venture Capital, Shareholder Value und Unternehmensnachfolge behandelt werden. Ideal für Studierende und angehende Unternehmer, die ihr Wissen in BWL vertiefen und praktische Anwendungen verstehen möchten.
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Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
04.02.2014 / 14.10.2015

Flashcards

Franchise System

Kooperationsform bei der das Recht ein Produkt herzustellen oder den Markennamen zu verwenden an Franchisenehmer "vermietet" wird

Fremdkapital

In Bilanz (Passiva) aufgefuehrte Verbindlichkeiten/Schulden des Unternehmen gegenueber Dritten. (Anleihen, Kredite,...)

Fuehrungsqualitaet

Wirkt sich starkt auf Unternehmenserfolg aus (z.B. authentisches, glaubwuerdiges Verhalten, klare Regelung der Zustaendigkeiten, Foerderung der Mitarbeiter)

Fundraising

"Einwerben" von Investitionskapital. Gewinnung von institutionelle, industriellen oder privaten Anlegern zum Starten eines Venture Capital-Fonds (Beteiligungen an Unternehmen)

Gantt Chart

Zeitlicher Ablauf eines Projektes in vers. Projektaktivitaeten (Balkendarstellung)

Geschaeftsmodell / Geschaeftssystem

Art und Weise wie die Taetigkeiten eines Unternehmens in Ertrag/Gewinn umgesetzt werden -> Wertschoepfung

Gewinn

Finanzieller Erfolg der unternehmerischen Taetigkeit --> positives Betriebsergebnis (Ertrag - Aufwand)

Periodengewinn oder Stueckgewinn (ABER: Geringe Aussagekraft solange kein Bezug besteht)

Going Public

Boersengang eines Unternehmens

GmbH

Gesellschaft mit beschraenkter Haftung (Kapitalgesellschaft) - juristische Person des Privatrechts an der sich andere juristische oder natuerliche Personen mit einer Kapitaleinlage beteiligen.

Gruendung

Phasen:

1. Vorgruendungsphase (Ausarbeitung des Vorhabens)

2. Gruendungsphase (praktische Umsetzung)

3. Fruehentwicklungsphase (Etablierung am Markt)

GuV

Darstellung der Ertragslage eines Unternehmens -> Jahresueberschuss (handels- und steuerrechtlich notwendig)

Handelsregister

Oeffentliches Verzeichnis mit Eintragung ueber saemtliche Unternehmen im Bezirk (zwingend fuer Kapitalgesellschaften).

Angaben zu Firma, Sitz, Geschaeftsfuehrer, Stamm-/Grundkapital.

Bilanzen muessen jaehrlich eingericht und oeffentlich gemacht werden.

 

High Flyer

Aktien und Unternehmensbeteiligungen mit extremen Wertanstieg

HR

Human Ressources - Wirtschaftswissenschaft fuer Arbeitskraefte und Personal

Innovation

"Eine Innovation ist die erfolgreiche Durchfuerhung einer technischen oder organisatorischen Neuerung, nicht allein ihre Erfindung."

Innovationsmanagement

Systematische Steuerung von Ideen zur Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen, Anwendungen oder Fertigungsverfahren.

Insolvenz

(Drohende) Zahlungsunfaehigkeit eines Unternehmens -> schlimmstenfalls Liquidation

Investition

Anschaffung eines materiellen VG (z.B. Maschine) oder eines immateriellen VG (z.B. Lizenz) um dies ueber einen laengeren Zeitraum zu nutzen.

Intellectual Property (IP)

Geistiges Eigentum - ausschliessliches Recht der Nutzung fuer den Eigentuemer (z.B. Urheberrecht, Markenrecht, Patente).

Joint Venture

Zusammenschluss von Unternehmen unter Nutzung der Synergien um Projekte durchzufuehren oder Maerkte zu erobern.

Kapitalgesellschaft

Gesellschaftsform bei der die Kapitalbeteiligung der Gesellschafter im Vordergrund steht. (GmbH, AG, KG)

Eine Mitarbeit der Gesellschafter ist nicht erforderlich. Kapitalgesellschaften sind im Handelsregister eingetragen.

Gesellschafter haften mit Ihrem persoenlichen Vermoegen. 

KMU (kleine und mittlere Unternehmen)

Sammelbezeichnung fuer Unternehmen die best. Groessenmerkmale nicht ueberschreiten (Umsatzerloese bis 50 Mio). Unabhaengig von Rechtsform.

Kosten

Leistungsbezogener Mittelverbrauch. (NICHT: Aufwand, Auszahlungen oder Ausgaben)

Kreditlinie

Bis zu einem Maximalbetrag zugesagter Kredit. (muss nicht ausgeschoepft werden, Zinsen nur auf beanspruchten Betrag (Kontokorrentkredit))

Kunde

Person oder Unternehmen, das fuer eine Ware oder Dienstleistung bezahlt. (s.a. Vermarktung oder Vertriebspartner)

Kundenbeduerfnisse

Innere "Triebfeder" eines Kunden fuer den Kauf einer Ware oder Inanspruchnahme einer Dienstleistung.

(bewusst oder unbewusst/latent)

Lead Investor

Investor der den groessten Anteil an einem Unternehmen haelt - uebernimmt Organisation der Finanzierung und Betreuung

Lean Start-Up

Methode zur Gruendung eines Unternehmens - Produkte sollen moeglichst schnell an realen Kunden getestet werden und dementsprechend weiterzuentwickeln.

Liquidation

Aufloesung eines Unternehmens durch den Beschluss der Gesellschafter.

Liquiditaet

Faehigkeit faellige Zahlungsverpflichtungen zu erfuellen.

Lizenz

Durch Vertrag erworbene Befugnis zur Herstellung eines patentrechtlich geschuetzten Produktes (Erbringung Dienstleistung).

Stuecklizenzen und Pauschallizenzen

Marge

Verdienstspanne aus Unterschied zwischen Verkaufspreis und Herstellungskosten.

Marketing

Planung, Koordination und Kontrolle aller Unternehmensaktivitaeten mit dem Zweck einer Befriedigung von Kundenbeduerfnissen und Realisierung von Wettbewerbsvorteilen.

Marketing-Mix

Vier Elemente des Marketing:

- Produkt

- Preis

- Distribution

- Kommunikation

Markt

Realer oder virtueller Ort des Zusammentreffens von Angebot und Nachfrage. (Sachgueter, Dienstleistungen, Nutzungsrechte)

Marktdurchdringung

Prozentualer Anteil des Angebots eines Anbieters an einem Gesamtmarkt.

Die Marktdurchdringung kann durch Preissenkungen oder Werbemassnahmen beschleunigt werden.

Markteintrittsstrategie

Strategie zur Ueberwindung von Markteintrittsbarrieren (wie z.B. Know-How Kostenvorteile, Betriebsgroessenvorteile, Markentreue)

Marktforschung

Analyse von Bezugs- und Absatzmaerkten um festzustellen wie er Produkte und Dienstleistungen aufnimmt. ->Bedarfsstrukturen ermitteln, Wettbewerb und Potential verstehen.

Primaere Marktforschung: Datenerhebung direkt am Markt

Sekundaere Marktforschung: Zurueckgreifen auf bereits bestehende Daten (z.B. Statistiken)

Marktsegmentierung

Aufteilung eines Marktes in Untergruppen von Kunden aus denen eine Zielgruppe abgeleitet wird. (Daraus Ableitung des Marketing-Mix)

MBO (Management Buy-Out)

Uebernahme eines Unternehmens durch das vorhanden Management (mit Hilfe eines Finanzinvestors)

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