Informationssicherheit
Begriffe der Informationssicherheit
Begriffe der Informationssicherheit
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Flashcards
3DES
Triple DES
3DES verwendet drei Keys (K1, K2 und K3). Zuerst wird der Klartext mit dem K1 verschlüsselt, danach mit K2 entschlüsselt und schlussendlich mit K3 wieder verschlüsselt, wessen Ausgabe dann der Ciphertext ist (deshalb effektive Schlüssellänge 2 x 56 Bit). Um den verschlüsselten Text zu entschlüsseln, wird der Verschlüsselungsvorgang rückwärts gemacht: Zuerst mit K3 entschlüsselt, nachher mit K2 verschlüsselt und zum Schluss mit K1 entschlüsselt, welches den Klartext zurückgibt.
Asymmetric Key Systems
Asymmetrische Verschlüsselung
Hierbei handelt sich um Verschlüsselungsmethoden, in welcher Empfänger und Sender über zwei verschieden (asymmetrische) Schlüssel verfügen. Der Sender arbeitet mit dem Public Key des Empfängers (welches nicht zu geheim halten gebraucht ist und bildlich wie ein Schloss vorzustellen ist). Der Empfänger selbst hat zum Schloss den passenden Schlüssel (welcher nur ihm bekannt ist) mit dem er im Stande ist den Text zu entschlüsseln. Beispiele: RSA (Rivest-Shamir-Adleman), ECC, ElGamal.
Schlüsselverteilung bei Asymmetric Key Systems
n
Es gibt Total n private Schlüssel, welcher nur den Empfängern bekannt sind (die öffentliche Schlüsseln wurden hier nicht berücksichtigt, weil diese nicht zu geheim halten sind).
One-Way-Function
z. B. Multiplikation
Gemeint ist hier eine Methode, welcher in eine Richtung sehr einfach ist zu berechnen, jedoch in die andere Richtung schwierig ist rückgängig zu machen. Zum Beispiel wäre die Multiplikation. Zwei grosse Zahlen zu multiplizieren, ist ein einfacher Prozess, jedoch ist es schwer von einem Produkt zu bestimmen mit welchen Zahlen es multipliziert wurde (da es viele Möglichkeiten gibt).
DH
Diffie-Hellman
Ein Asymmetrischer Key Algorithmus
Hybrid Encryption Systems
Asymmetrische und Symmetrische Verschlüsselung kominiert
Obwohl die asymmetrische Verschlüsselung sicherer ist und weniger Schlüssel brauch hat sie den Nachteil, dass sie im Vergleich zum symmetrischen Verschlüsselung zeitaufwendiger ist. Deshalb wird nun beim Hybrid Encryption Systems der Asymmetrische Schlüssel für den Schlüsselaustausch/Signierung von symmetrischen Schlüsseln verwendet. Für die Kommunikation selbst wird dann der ausgetauschte symmetrische Schlüssel verwendet.
ECB
Electronic Codebook Mode
Bei der Verschlüsselung wird hier der Klartext blockweise verschlüsselt. Der Nachteil hierbei ist, jedoch dass der „Grundstruktur“ immer noch vorhanden sein wird nach der Verschlüsselung.
CBC
Cipher Block Chaining
Im Gegensatz zu ECB, wird der jeweils darauffolgende verschlüsselter Block vom vorherigen Block beeinflusst. Dadurch bleibt hier keine „Grundstruktur“ mehr bestehen.
RC4
Ron's Code 4
Eine symmetrische Verschlüsselungstechnik wobei, Byte-für-Byte verschlüsselt wird und nicht wie bei DES in 64Bit (bzw. 8 Byte) Blöcken.
Ciphertext-Only-Attacke
"Konkurrenz" von Brute Force
Der Angreifer Verfügt über eine Datenbank von verschlüsselten Geheimtexte mit dem er versucht auf den Klartext zu schliessen.
Stream Cipher Systems
Der Key wird laufend (neu) berechnet anhand von Schieberegister
Collision-Resistant (Kollisionsfreiheit)
...bei Hash Funktionen
Bei einer Hash-Algorithmus muss sichergestellt sein, dass es sehr unwahrscheinliche ist zwei Nachrichten X und Y zu finden, welchem zum gleichen Hash führen (denn bei einem Hash besteht die Möglichkeit, dass zwei Nachrichten zum gleichen Hash führen können, weil diese verkleinert werden).
Preimage-Resistant
...bei Hashfunktionen
Sei ein Nachricht X gegeben. Dann soll es schwierig sein eine Nachricht Y zu finden, welcher zum gleichen Hash-Ouput führt.
MDC
Modification Detection Code
Erlaubt es, Änderungen des Inhalts der Nachricht zu detektieren (Sicherstellung der Daten-Integrität).
MAC
Message Authentication Code
Ist eine Methode, die es erlaubt zu überprüfen, dass die Daten von einer bestimmten Stelle stammen (Sicherstellung der Authentizität) und ihre Integrität zu überprüfen.
PKI
Public Key Infrastructure
Ein System, das digitale Zertifikate ausstellen, verteilen und prüfen kann.
CA
Certificate Authority
Hierbei handelt es sich um eine Zertifizierungsstelle, welche die Zertifizierungen in bestimmten Bereichen durchführt. Der CA hat die Möglichkeit andere Zertifikate zu unterschreiben.
Root CA
Root Certificate Authority
Ist die oberste Zertifizierungsstelle, welche auch sich selbst zertifiziert und dessen public key in jedem Browser/Betriebssystem vorinstalliert ist.
ASN.1
Abstract Syntaxt Notation One
Notationsstandard, wie ein Zertifikat aufgebaut ist.
PFS
Perfect Forward Secrecy
Ein möglicher Angreifer kann trotz Kenntnis des Langzeitschlüssels keinerlei Rückschlüsse auf die ausgehandelten Sitzungsschlüssel ziehen. (Wird mit DH erreicht)
HSTS
HTTP Strict Transport Layer Security
Server weisen Clients auf über eine Zeitspanne nur über HTTPS zu verbinden. Wenn man versuch mit http anzumelden wird automatisch TLS-Verbindung (HTTPS) eröffnet. Allerdings erlaubt der Browser nun den Zugriff nur noch, wenn das CA Zertifikat installiert ist. Mit HSTS können nicht vertrauenswürdige bzw. ungültige Zertifikate auch manuell nicht mehr erlaubt werden.
Session Resumption
Ein Server der vor kurzer Zeit mit dem Client gearbeitet hat, erlaubt es dem gleichen Client nach einer kleinen Verbindungsunterbruch mit dem gleichen Masterkey weiterzuarbeiten. Somit wird vermieden eines neues Master Key zu verwenden, wenn man nach kurzer Verbindungsunterbruch wieder mit dem Server kommunizieren möchte.
FAR
Fals Acceptance Rate
Die Möglichkeit ein falsches (z. B. falscher Fingerabdruck, welcher aber ähnlich ist) Passwort o.ä. zu akzeptieren.
FRR
False Rejection Rate
Die Möglichkeit ein richtiges (z. B. falscher Fingerabdruck,) Passwort o.ä. zu verwerfen bzw. als ungültig zu betrachten.
PBKDF
Password-Based Key Derivation Function
Hierbei handelt sich um eine Funktion von einem Passwort den Schlüssel abzuleiten. Hierfür wird Salt verwendet, damit Attacken mit Rainbowtables nicht möglich sind. Weiter wird die Funktion mehrfach auf das Ergebnis angewendet. Durch Erhöhung Anzahl Durchgänge kann man eine absichtliche Verzögerung erschaffen, welche einer Bruteforce-Attacke extrem verlangsamen kann und somit gegen dem schützt.
SSO
Single Sign On
Ein Benutzernamen und Passwort für mehrere Dienste.
Lockout
Wenn man zu viele Anmeldeversueche macht die fehlschlagen, wird das Anmelden für eine gewisse Zeit gesperrt.
Multi-Factor-Authentication
Anmeldevorgang, welche mindestens zwei Faktoren von „What you know“, „What you Have“ und „What you are“ anfordert.
Credential
Berechtigungsnachweis
Ein Berechtigungsnachweis, ist ein Instrument, welches einem anderem System die Identität des Benutzers bestätigen soll.
SMTP
Simple Mail Transport Protocol
Ein Transportprotokoll für Mailing.
MIME
Multipropose Internet Mail Extension
Definiert das Datenformat des Mails.
TCP/IP-Stack Fingerprint
Es ist die Erkennung von Betriebssysteme durch die Beobachtung diverser Reaktionsweise der Systeme. Ein solcher TCP/IP-Stack enthält Informationen wie TTL, Receive Window Size, Maximum Segment Size …
ISMS Lebenszyklus
Information Security Management System
Plan, Do, Check, Act (PDCA-Cycle)
-> Für Qualitätssicherung
COBIT
Control Objectives for Information and related Technology
Konzentriert sich auf:
- Business Requirements
- IT-Ressources
- IT-Processes
ITIL
IT Infrastructur Library
Konzentriert sich auf IT-Service Management