Informationssicherheit

Begriffe der Informationssicherheit

Begriffe der Informationssicherheit


J_ Ravi
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Informationssicherheit auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Verschlüsselung, Schlüsselverteilung, Hashfunktionen und Sicherheitsprotokolle ab, darunter asymmetrische und symmetrische Systeme, sowie Standards wie PKI und ISMS. Die Lernkarten sind besonders nützlich für Studierende und IT-Profis, die sich mit Sicherheitsmechanismen, Authentifizierungsmethoden und Schutz vor Angriffen wie Brute Force oder Ciphertext-Only-Attacken vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
75
Utilisateurs
9
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
13.08.2014 / 25.01.2025

Cartes-fiches

ANSI

American National Standard Institute

US-amerikanische Stelle zur Normung industrieller Verfahren

Authorisation

Bei der Autorierung geht es darum die Person einer Gruppe zuzuordnen, damit man Ihre Rechte herausfinden kann. (nicht zu vergleichen mit der Authendifizierung, wo man versucht herauszufinden, ob die Person wirklich die ist, als welche sie sich ausgibt)

BSI

Bundestamt für Sicherheit in der Informationstechnik (Deutschland)

BSI

British Standardisation Institution

CERT

Computer Emergency Response Team

Wirkt als Koordinationsstelle bei neu entdeckte Sicherheitslücken oder Viren

CPE

Common Plattform Enumeration

Ein Industriestandard für die Namenskonvention für Produkte in der IT. Es gibt vor wie die Versionen, Name, Paktete etc. zu beschriften sind.

CVE

Common Vulnerabilities and Explosures (dt. Explosures=Entblössung, Aussetzung)

Beschreibung von Verletzlichkeiten in der Informationssicherheit z.B. CVE-1999-0067

Gefährdung = 

Bedrohung + Schwachstelle

Risiko =

Wahrscheinlichkeit eines Zwischenfalls * Schaden =

Bedrohung * Verletzlichkeit * Schaden =

durchschnittlicher Schaden aufgrund der Gefährdung

CVSS

Common Vulnerability Scoring System

Beschreibt die "Schwere" (Impect Metric) vom Verletzlichkeit

CWE

Common Weakness Enumeration

A Community-Develeped Dictionary of Software Weakness Types.

Honey Pot

Hacken des eigenen Systems zu Testzwecken mit Leuten, welche nicht an der Erstellung des Systems mitgewirkt haben.

IAM

Identity and Access Management

Identität einer Person herausfinden anhand Passwort, Iris-Scan etc. Die IAM besteht aus folgenden Teilbereichen:

  • Administation
  • Authentification
  • Authorisation
  • Auditing

IEEE

Institute of Electrical and Electronics Engeneers

Ein weltweiter Berufsverband, welcher hauptsächlich aus den Bereichen Elecktrotechnik und Informationstechnik stammt.

IETF

Internet Engerneering Task Force

Standardisierungsorganisation, welche die RFC macht

ISMS

Information Security Management System

 

ISO

International Organisation for Standardisation

KOBIK

Nationale Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internet-Kriminalität

MELANI

Melde- und Analysestelle Informationssicherung

NIST

National Institution of Standards and Technology

NVD

National Vulnerability Database

Ist eine Metadatenbank für Verletzlichkeiten/Schwachstellen

OSVDB

Opensource Vulnerability Database

OWASP

Open Web Application Security Project

Ransomware

Ransom (=Lösegeld) Software

Ransomware sind Schadprogramme, mit deren Hilfe ein Eindringling eine Zugriffs- oder Nutzungsverhinderung der Daten sowie des gesamten Computersystems erwirkt, um Lösegelder fordern zu können.

RFC

Request for Comments

Standards von IETF

Vieraugenprinzip

Funktionstrennung

Hier ist gemeint die Trennung und Separierung von Systemen und Funktionen.

White List

Gegenteil von Blacklist

Lässt nur Personen auf der Liste durch

CC

Common Criteria

Gibt an auf welche Kriterien getestet wurde

Konzentriert sich auf 'Evaluation Assurance Level'

Substitution

Ersetzen

Transposition

Vertauschen

Steganographie

Bedeckt Schreiben

OTP

One Time Pad

Ist ein symmetrisches Verschlüsselungsverfahren, dessen Schlüssellänge genausolang ist wie der Klartext und dass dieser Schlüssel nur ein einziges Mal genutzt werden darf. Deshalb gilt das als absolut sicher.

Autokorrelation

Entschlüsselung eines Vigenere-Textes

Die Autokorrelatio-Funktion gibt die Anzahl Übereinstimmungen einer Zeichenfolge mit der gegen sich selbst verschobenen Zeichenfolge. Damit lassen sich Periodizitäten erkennen.

Symmetric Key Systems

 

symmetrische Verschlüsselung

Der Sender und der Empfänger haben denselben (symmetrischen) geheimen Schlüssel. Beispiele für solche Verschlüsselungsalgorithmen sind: DES (Data Encryption Standard), RC4 (Ron’s Code 4), RC5, IDEA (International Data Encryption Algorithm), CAST, AES (Advanced Encryption Standard), Camellia (ähnlich wie AES)

Ciphertext

verschlüsselter Text

Der Text, welcher in die „unsichere Zone“ (Internet) verschickt wird und deshalb verschlüsselt ist.

Encipher

verschlüsseln

Dies geschieht beim Absender bevor er den Plaintext (Klartext) versendet.

Decipher

Entschlüsseln

Dies geschieht beim Empfänger bevor er den Ciphertext liest.

DES

Data Encryption Standard

DES verschlüsselt 64 Bit grosse Klartext-Blöcke mit einer 56 Bit grossen Schlüssel zu einem 64 Bit grossen Ciphertext. Hierbei gibt es 256 mögliche Schlüssel, wobei die weiteren fehlenden 8 Bits (jeweils das 8te Bit) von den 64 Bit nicht relevant sind.

Private Key Systems

äquivalent zu symmetric Key Systems

 

Schlüsselverteilung bei Symmetric Key System

(n * (n-1)) / 2

Jeder Teilnehmer in einem Symmetric Key Systems brauch einen Schlüssel mit dem er kommunizieren möchte (ausser von sich selbst) à n * (n – 1). Nun muss dies durch 2 dividiert werden, da sonst jeder Schlüssel doppelt vorkommt.

Étudier