TEKO Luzern - Informatik Prüfung 2 - Netzwerke
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Cartes-fiches
Funktionsverbund
(Bündelung der IT-Ressourcen)
Bestimmte Aufgaben werden durch spezialisierte Geräte und Server zentralisiert erledigt (z.B. Domainserver, Netzwerkdrucker).
IT-Ressourcen eines Unternehmens
Daten, Programme, Speicher, Rechenleistung oder Geräte.
Datenverbund
(Bündelung der IT-Ressourcen)
Die Unternehmensdaten werden auf speziellen Computern gehalten und zur Verfügung gestellt. Damit kann sichergestellt werden, dass diese Daten gültig und aktuell sind (z.B. Dateiserver, Datenbankserver)
Leistungsverbund
(Bündelung der IT-Ressourcen)
Arbeitsintensive Aufgaben werden durch mehrere Computer zusammen bearbeitet (z.B. Zusammenschaltung von Hochschulrechnern für rechenintensive Berechnungen in Forschungsprojekten).
Netzwerke
Verbindungen der verschiedenen IT-Systeme innerhalb oder zwischen Unternehmen. Sie ermöglichen, dass unterschiedliche Geräte und Systeme miteinander kommunizieren und Daten bzw. Informationen in Form von Nachrichten austauschen. Dabei können unterschiedliche Übertragungsmedien wie Kabel, Lichtwellenleiter oder Funk benutzt werden.
Verfügbarkeitsverbund
(Bündelung der IT-Ressourcen)
Computer oder Netzwerke werden zusammengeschaltet, um bei Ausfällen Funktionen zu übernehmen (z.B. Vermaschung von Netzwerken, um den Betrieb Geräten- oder Leistungsausfällen sicherzustellen).
Lastverbund
(Bündelung der IT-Ressourcen)
Bei Überlastung wird ein zweiter Computer zugeschaltet (z.B. Webserver).
Speicherverbund
(Bündelung der IT-Ressourcen)
Computer werden eingesetzt, um zusätzliche Speicher zu verwalten (z.B. Speichernetzwerke)
Kommunikationsverbund
(Bündelung der IT-Ressourcen)
Das Netzwerk wird als Kommunikationskanal benützt. Dieser Verbund hat v.a. auch in Verbundung mit dem Internet eine grosse Bedeutung (z.B. E-Mail, Internettelefonie, Messengers).
Intranet
Das Intranet eines Betriebes ist das nicht öffentliche und innerbetriebliche Datennetz für die Mitarbeiter. Bei Verteilter Infrastruktur des Netzwerks muss das Problem einer sicheren Verbindung zwischen den Teilnetzen gelöst werden.
Der Zugriff auf das Intranet erfolgt immer über einen Browser.
Extranet
Als Extranet werden Firmennetze bezeichnet, bei denen auch ausgewählte externe Benutzer Zugang haben. Dieser erfolgt normalerweise über das Internet.
OSI-Schichten-Modell
Norm für den elektronischen Datenaustausch (Aufbau von Datenpakete).
Ethernet
Sammlung von Normen das den Aufbau und die Verkabelung von Netzwerken standardisiert (Steckertypen, Anschlüsse, Kabel etc.).
PAN (Personal Area Network)
Persönliches Netzwerk für den Einzelnen wie Bluetooth (kabellos=WPAN) und USB (drahtgebunden).
LAN(Local Area Netzwork)
Lokal begrenztes Netzwerk mit einer Ausdehnung von ca. 100 m. Wenn Kabellos als WLAN bezeichnet.
MAN (Metropolitan Area Network)
Darunter wird ein Netzwerk verstanden, das eine ganze Stadt und ggf. deren Agglomeration abdeckt. Ausdehnung bis ca. 100 km.
WAN (Wide Area Network)
Grosses Netzwerk mit einer Reichweite von mehreren 1000 km. Aufbau und Unterhalt ist mit grossen Investitionen verbunden.Werden meistens von Internetprovidern betrieben.
GAN (Global Area Netzwerk)
Ist ein weltumspannendes Netzwerk, z.B. das Internet.
Baumtopologie
Einem übergeordnetem Gerät sind jeweils meherer untergeordnete Geräte zugeordnet, die i.d.R. auch von diesem gesteuert werden.
Vorteile: Erweiterbarkeit, der Ausfall von Endgeräten hat keine weiteren Konsequenzen.
Nachteile; Der Ausfall eines Verteilers legt den ganzen Unterbaum lahm, Engpässe richtung "Wurzel".
Firewall
Programm das den ein- und ausgehenden Datenverkehr analysiert und die vorgesehenen Schutzmassnahmen aktivieren.
Repeater (für LAN Netzwerke)
Werden bei einer Leitungslänge von über 100 m eingesetzt, um die Signale zu regenerieren.
Acces Points (für LAN Netzwerke)
Sind Sender für WLANs, die oft auch mit Routerfunktionen ausgestattet sind.
Twisted Pair Kabel
Netzwerkkabel bei denen zwei Kabeladern jeweils miteinander verdrillt werden. Die Verdrillung und ev. Schirmung verhindert die gegenseitige Störung von Datenleitungen (niedervolt = anfällig für magnetische Störungen).
Cat 5 Ethernetkabel (Netzwerkkabel)
Übertragungskapazität: Max. 100Mbit/s
Stecker: RJ-45
Leitungslänge: Max 100m
Cat 6 oder 7 Ethernetkabel (Netzwerkkabel)
Übertragungskapazität: Max. 1 Gbit/s
Stecker: RJ-45
Leitungslänge: Max 100m
Glasfaserkabel (Lichtwellenleiter)
Ein Glasfaserkabel setzt sich aus einem Bündel hochtransparenter Glasfasern zusammen, wobei jede Glasfaser aus einem Kern, einem Mantel und einer Beschichtung besteht. Der lichtführende Kern überträgt die Datensignale.
Multimode-Glasfaserkabel
Das Licht kann über mehrere Frequenzen die Faser duchlaufen. Beeinträchtigt die Signalqualität. Ist in der Herstellung günstiger als Monomode-Glasfaserkabel.
Monomode-Glasfaserkabel
Haben einen sehr dünen Kerndruchmesser. Werden für grosse Distanzen verwendet. Sind teurer und anspruchsvoller im Handling als Multimode-Glasfaserkabel.
WPA2
Verschlüsselung eines WLANs.
WLAN max. Übertragungskapazität
400 Mbit/s bei neustem Standard. Sende und Empfangsgerät muss den gleichen Standard haben.
DSL
Verbindung zum Internet über bestehende Telefonleitungen oder über Glasfaser.
Symetrische Datenübertragung bei DSL
Upstream und Downstream sind gleich schnell.
Fibre to Home
Bedeutet die Verlegung eines Lichtwellenreiters (z.B. Glasfaser) bis in die Wohnung des Nutzers.
Schicht 1 des OSI-Schichten-Modell
Bitübertragungsschicht
Schicht 2 des OSI-Schichten-Modell
Sicherungsschicht