Infektionen
Infektionskrankheiten
Infektionskrankheiten
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Lernkarten
Wie kommt es zu einer Infektion?
Indem pathogene Erreger in den Körper eindringen.
- Bakterien (bakterielle Infektion)
- Viren (virale Infektion)
- Pilze (Mykosen)
- Plasmodien (z.B. Malaria)
- Würmer
Mikrooranismen
Bakterien
Viren
Pilze
Parasiten
Bestandteile des Immunsystems:
- Unspezifisch
- Spezifisch
Unspezifisches Immunsystem:
Mechanisch Barrieren, die das Eindringen der Erreger verhindern (Haut,Schleimhaut, Tränen, Bakerienflora, Magensäure, Fresszelle -> Makrophagen)
Spezifisches Immunsytem:
Lymphozyten, die Antikörper und Gedächtniszellen produieren
Das unspezifische Abwehrsystem
Angeboren
Verhindert,dass schädliche Mikroorganismen überhaupt in den Körper eindringen können
Wenn sie die erste Barriere trotzdem überwunden haben (Verbrennungen, Verletzungen) werden sie von Fresszellen im Blut attakiert und verdaut. Die Wirksamkeit der Fresszellen bleibt bei jeder weiteren Infektion durch de seben Erreger immer gleich.
Das spezifische Abwehrsystem
Im Laufe des Lebens erworben. Wird erst entwickelt , wenn es schon zum Kontakt mit einem bestimmten Antigen gekommen ist.
Antigene werden mit Antikörpern abgewehrt und es werden Gedächtniszellen gebildet, die beim nächsten Kontakt die Antikörper vermehren und den Erreger so zerstört. Nun ist der Körper Immun gegen diesen Erreger.
Auf Sauerstoff angewiesene Baktieren
Sauerstoff schädigende Baktieren
Aerobe Bakterien
Anaerobe Bakterien
Wo werden Antikörper gebildet?
Von Lymphozyten im Knochenmark, Milz, Lymphknoten
Pilze
- Mehrzellig
- Verbreiten sich über Sporen
- Feuchten und warmen Bedingungen
Parasiten:
Würmer
- Madenwürmer (Oxyuren): 2-12mm, harmlos, häufig bei Kindern, Wurmeier werden aufgenommen, Larven schlüpfen im Darm, Weibchen legen in Nacht Eier im Analbereich -> Juckreiz
- Spulwürmer (Askariden): 15-30cm, bleistiftdick, Inektion durch kontaminierte Nahrungsmittel, -> Bauchkoliken, Erbrechen
- Bandwürmer (Taenien): 2-10m, bndförmig, Infektion durch Konsum des Fleisches (roh oder ungenügend gekocht)
Parasiten:
Plasmodien
- einzellige Parasiten
- Lösen beim Mensch Malaria aus
- Übertragung der weiblichen Anopheles
- Parasiten verbreiten sich über das Blut und schädigen den Körper
Parasiten:
Läuse
- lebt in menschlichen Kopfbehaarung
- Übertragung durch direkten Kontakt
- können NICHT hüpfen
- Ernähren sich von Blut, wenn keine Nahrung trocknen sie nach 2 Tagen aus
Parasiten:
Zecken
- Gehören zu den Spinnentieren
- Waldlichtungen und hohen Wiesen
- Normalerweise März - Oktober
- Werden vom Wirt abgestreift
- Schieben Stechapparat in die Haut und saugen Blut -> Zeckenstich
- Zecken übertragen häufig Krankheitserreger
Übertragungswege:
Tröpfcheninfektion
Übertragung über Atemwege durch Husten, Sprechen, Niesen. Tröpchen können sich auch auf einem Gegenstand befinde und so eingeatmet werden.
Übertragungswege:
Schmierinfektionen
Übertragung über den Magen-Darm-Trakt durch Kontakt mit Infektiösem Material. Der Erreger gelangt durch kontaminierte Speisen, nicht gewaschene Hände, verunreinigtes Wasser in den Magen-Darm-Trakt.
Übertragungswege:
Sexuell übertragbare Infektionen
Übertragung durch ungeschützten Sexualkontakt
Übertragungswege:
Perkutane Infektionen
Durch Verletzung der Haut (Nadeln, Bisse, Stiche)
Therapie bakteriell bedingter Infektionen:
Antibiotika
- Hemmen Wachstum der Bakterien (bakteriostatisch)
- Töten Bakterien vollständig ab (bakterizid)
- grosse Therapeutische Breite
Antibotika:
Unerwünschte Wirkungen
- Allergien
- Störungen der Darm- und Vaginalflora
- Pilzinfektionen
- Übelkeit
- Photosensibilisierung (empfidlicher für UV-Strahlen)
- Butbildungsstörungen
Antibiotika:
Interaktionen
- Hormonelle Kontrazeptiva (zusätzliche Verhütung bis1 Woche nach Therapie)
- Antazida (2h Abstand einhalten)
- Mineralstoffen (2h Abstand einhalten)
- Statinen (Lipid-senkende Medis, abzusetzten während einer Makrolid-Therapie)
Antibiotika-Resistenz
Unempfindlichkeit von Bakterien gegenüber von bestimmten Antibiotika
- genaue Abklärung Bakterienart
- Korrekte Therapiedauer
- Korrekter Einnahmezeitpunkt
- Bei unerwünschten Wirkungen nicht absetzten sondern Rücksprache halten
Antibiotika:
Spezialitäten
- Augmentin, Aziclav, Amoxicillin Axapharm, Clamoxyl RC, Ospen
- Ceclor, Zinat
- Minocin Akne, Vibramycin, Doxyclin, Supracyclin
- Bactrim forte, Nopil
- Ciproxin, Cip eco, Erythrocin, Klacid, Noflocin, Zithromax
- Cicatrex, Mebucaine F, Sangerol, Akne-mycin, Floxal, Neotracin, Tobrex, Flammazine, Ialugen Plus
Therapie viral bedingter Infektion:
Virustatika
- Hemmen Bildung von neuen Viren in infizierten Zellen
- Verhindern das Anhaften/Eindringen der Viren in Wirtszellen
- Je früher Wrkstoff, desto besser die Wirkung
Virustatika:
Spezialitäten
Valtrex, Acyclovir, Famvir, Zovirax
Zovirax, Fenivir, Aviral
Therapie von Mykosen:
Antomykotika:
kutan: canesten, fungotox, lamisil, pvaryl, imazol
vaginal: gyno-canesten, gyno-pevaryl, fungotox
systemisch: lamisil, diflucan, fluconazol
Bekämpfen von Parasiten (Antiparasitaria)
- Würmer (Anthelminthika)
wirken lokal - Plasmodien (Malariatherapie)
- Läuse (gegen Läuse)
- Vermox, Cobantril
- Malarone, Mephaquin, Lariam PROPHYLAXE: Lariam --> 1x/Woche 1 Woche vor, während, 4 Wochen danach Malarone --> 1x/Tag 2 Tage vor, während, 7 Tage nach
- Hedrin, Loxazol, Pedicul Hermal, Prioderm
Expositionsprophylaxe:
Ziel sich nicht anstecken zu lassen
Tröpfcheninfektion: Mundschutz, Hände waschen, Menschenkontakt meiden
Schmierinfektion: Wasser abkochen, Wasser desinfizieren(Micropur), boil it, cook it, peel it, or forget it!
Sexuell übertragbare Infektionen: Kontakt meiden
Perkutane Infektion: Kein Spritzentausch, Handschuhe tragen, Repellentien, Moskitonetze
Aktive Immunisierung:
Es werden abgeschwächte Antigene gespritzt, dass Antikörper und Gedächtniszellen gebildet werden. --> Immun
Passive Immunisierung:
Die Verabreichung von Antikörper gibt dem Körper einen vorübergehenden Schutz.
Scharlach
- von Bakterien ausgelöst (Streptokokken)
- Kinderkrankheit
- Tröpfcheninfektion
- Inkubaktionszeit: 2 - 4 Tage
- Halsschmerzen, Himbeerzunge, Fieber, Hautausschlag
- Antibiotika & symptomatische Behandlung
- --> Mittelohrentzündung, Lungenentzündung, Nierenentzündung
- von infizerzen Menschen fern halten
Tetanus (Wundstarrkrampf)
- durch Bakterien ausgelöst (Clostridium tetani)
- Neurotransmitter werden im Nervensystem blockiert --> unkontrollierte Aktivierung der quergestreiften Muskulatur
- Kommt fast überall vor, können sich in Wunde sehr gut vermehren
- Inkubationszeit: 3 - 21 Tage
- grippeähnliche Symptome, spannungsgefühl im Wundbereich & Bauch, verkrampfungen im Gesicht, im Rumpfbereich --> zuckende Muskelkrämpfe
- starke Beruhigungsmitel, Wunde ausschneiden
- Wenn der Antikörperspiegel genug hoch ist, klingen Symptome ab, aber meistens mit Folgeschäden
- Prophylaxe: Impfung (Infanrix, Tetanol)
Tuberkulose
- Durch Bakterien ausgelöst (Mycobacterium tuberculosis)
- Tröpfcheninfektion
- Husten, Nachtschweiss, Gewichtsabnahme
- In Lunge bilden sich Knötchen mit Bakterien befallen --> hohes Fieber, blutiger Auswurf, schweres Krankheitsgefühl
- Isolierung des Patienten, Antituberkulotika
- Impfung, gute Hygiene
Typhus
- durch Bakterien ausgelöst (Salmonella typhi)
- Schmierinfektion
- Inkbationszeit: 7 - 14 Tage
- Fieber, Kopfschmerzen, Reizhusten, Muskelschmerzen, Durchfall (Erwachsene), Verstopfung (Kinder), langsamer Puls
- Antibiotika, Bettruhe, Symptomatische Behandlung
- Typhusimpfung: Vivotif -> 1 Kps Tag 1, 3, 5
Salmonellenvergiftung
- durch Bakterien ausgelöst (Salmonelen)
- Schmierinfetion
- Durchfall, Erbrechen, Wasserverlust
- Wasserzufuhr, evtl. Antibiotika
- Hände gut Waschen, Nahrungsmittel richtig aufbewahren, im Ausland Wasser kaufen
Gonorrhoe (Tripper)
- von Baterien ausgelöst (Gonokokken)
- Geschlechtskrankheit
- Inkubationszeit: 2 - 7 Tage
- Symptomarm,Schmerzen beim Wasserlösen, eiteriger Ausfluss
- Antibiotika, wenn man es nicht behandelt, evtl. Unfruchtbarkeit
- Mütter können während der Geburt das Kind anstecken --> Bindehautentzündung
- Safer Sex - Regeln
Syphilis (Lues)
- Bakteriell (Treponema pallidum)
- Geschlechtskrankheit
- Inkubationszet: 9 - 90 Tage
- Primärstadium: Knötchen, Lymphkoten schwellen an, Sympome verschwinden nach 4- 6 Wochen
- Sekundärstadium: Ausbreitung der Erreger--> Flecken, Papeln, Pusteln, Fieber
- Teriärstadium: Nach mehreren Jahren, Organbefall, Zerstörung des ZNS
- Latente Syphillis: Symptome verschwunden, hohe Antsteckungsgefahr durch den Betroffenen
- Penicilline
- Safer Sex - Regeln
Pertussis (Keuchhusten)
- bakteriell (Bordetella)
- Tröpfcheninfektion
- krampfartige Hustenanfälle, erbrechen nach Husten, Atemnot ohne Husten bei Kleinkinder
- Inkubationszeit: 7 - 14 Tage
- Antibiotika, Antihistaminika, Immunglobuline,Glukokortikoide, Mucolytika
- Impfung
Meningitis (Hirnhautentzündung)
- Viral, Bateriell oder durch Parasiten
- Immer der Auslöser von anderen Krankheiten
- Tröpfcheninfektion oder Mittelohrentzündung
- grippeähnliche Symptome, Nackensteifheit, Lichtscheu, Erbrechen, Bewusstseinverlust
- Antibiotika, Virustatika, Kortikosteroid
- Impfung
Lyme-Borreliose
- Bakterien (Borreliose-Bakterien)
- Übertragung durch Zeckenstich
- 1. Stadium: Zeckenstichstelle mit rötlicher Hautverfärbung
- 2. Stadium: Infektion des NS -> Schmerzen,Fieber, Lähmung
- 3. Stadium: wenn nicht behandelt chronische Symptome wie Arthritis, Meningitis
- Antibiotika