Infektiologie

Bakterien, Viren, parasiten. Antibiotika. Beispiele von INfektionskrankheiten und ihren Therapien

Bakterien, Viren, parasiten. Antibiotika. Beispiele von INfektionskrankheiten und ihren Therapien


I. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Infektiologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie Fieber, Erreger, Viren, Antibiotika und Therapien, mit Fokus auf Krankheitsbilder wie Sepsis, Influenza und HIV. Besonders nützlich für Medizinstudierende und Ärzte, die sich auf Infektionskrankheiten spezialisieren, da sie wichtige Konzepte und Behandlungsstrategien vermitteln.
Cartes-fiches
100
Utilisateurs
7
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
28.06.2016 / 02.06.2025

Flashcards

Wie lange ist die Inkubationszeit bei CARVs?

CARV = Community-acquired-respiratory-viruses

Was zählt zu den CARVs?

Inkubationszeit: <72h (max 5 Tage), meist anderthalb Tage

CARVs: RNA-Viren

  • Orthomyxoviren (Influenza A, B, C)
  • Paramyxoviren (((Mumps, Masern)), Parainfluenza = Pseudokrupp, RSV = Respiratory Syncital Virus)
  • PicoRNA-Virus (Hep. A, Entereov., Rhinovirus)
  • Coronavirus (SARS, MRS, CommenCold)

CARVs DNA-Viren:

  • Adenoviren (versch Serotypen)
  • Polyomaviren (BK-Virus, JC-Virus)
  • Bocaviren

Wie ist die Inkubationszeit bei INfluenza?

Wann ist man ansteckend?

Inkubationszeit bei Influenza = 24-72h (wie alle CARVs...)

Ansteckend ist man 1 Tag vor und 7 Tage nach Krankheitsbeginn. Bzw bis zu 21 Tage lang bei Immungeschwächten und Kindern (Erstkontakt mit dem Virus - hat noch keine spezifische Abwehr dagegen).

Wer ist besonders gefährdet durch  CARV-INfektionen, die normalerweise gut vom Körper beseitigt werden können?

Kinder - noch keinen Kontakt mit dem Virus gehabt, noch keine spezif. Abwehr dagegen

Immunsschwache

IMP: Personen mit HLA-Missmatch zwischn T-Zellen und Lungengewebe: NAch Lungen-TX oder nach autologer Stammzell-TX. 

Was ist das diagnostische Problem bei MRS?

(Meditteranean Respiratory virus...?)

Ist ein Coronavirus, wie SARS.

Es wird in der Multiplex-PCR der Viren nicht erfasst --> Auch nach Multiplex hat man keine Ahnung, was der Patient hat. --> spezifisch danach suchen mit etxra Mehtode (?)

Reservoir: Fledermäuse, wird aber durch junge kamele auf den MEnschen übertragen. Bisher nur supportive Therapie vorhanden, Impfstoff in Entwicklung.

Wie behandelt man (empirisch) eine Pyelonephritis?

Immer vorher Urin-Bakteriologie!

Ceftriaxon (Rocephin) oder Ciprofloxacin (wenn lokal die Resistenzrate unter 10% ist). (Auch bei Schwangeren)

Wie behandelt man einen HWI in der Scwhangerscahft?

Mit Amoxicillin-Clavulansäure (Augmentin) (3-7 Tage)

Nicht verwenden: Bactrim (TMP-SMX) im 1. Trimenon (weil Folsäure-Antagonist und im 3. Trimenon weil Kernikterus.

Nicht verwenden: Nitrofurantoin weil im 3 Trimenon hömolytische Anämie macht.

Fosfomycin (Monuril) nicht verwenden, weil: Begrenzte Erfahrung.

Funktionen des Komplementsystems?

  • Lysiert die Bakterien
  • Begünstigt die Chemotaxis der Granulozyten
  • Opsonisiert Bakterien/Pilze zur verbesserten Phagozytose

Pneumocystis jirovecii - Klinik, Befunde, Diagnose und Therapie?

Kommt weltweit vor, vermutlich Mensch zu Mensch übertragung durch inhalation von zysten. Opportunistischer Keim, macht typischerweise Probleme bei HIV mit CD4-Menge <200!

Klinik: subakut trockener Husten, Dyspnoe und Fieber

Befunde: eines bilaterale Infiltrate im RX, selte Zysten. Kann auch Pneumothorax machen. Hyopxämie, LDH erhöht.

Diangose: Mikroskopie des Sputums! BAL machen um es zu gewinnen, wenn nötig.

Therapie: TMP-SMX (Bactrim) hochdosiert

 

Was kann man im Throax-RX ev. sehen, bei einer TB-INfektion bei jemandem, der schwer immunsupprimiert ist?

Nichts. Es kann sein, dass  man trotz TB-INfektion im RX nichts sieht! (Obwohl da, aber vermutlich sieht man nur was, wenn Immunsystem reagieren kann).

Aonstonsten sieht man: Apikale Infiltrate, Kavernen

Welche opportunistisceh Infektion hat der Patient, wenn auf dem CT-Schädel eine runde, kleine, verkaltkte (Ringförmig hell) Läsion zu sehen ist?

Der patient hat: Lethargie, Verwirrtheit, fokale neurologische Symptome, Epilepsie

Diese Läsion ist pathognominisch für: Toxoplasma gondii

 

imp zu ebola

RNA-Virus, mit Hülle (Glykoproteine) - Filovirus (sieht aus wie aufgeknäulter Faden - oder Ebola-Fluss)

Reservoir = Flughunde; Übertragung aber auch von Mensch zu Mensch: in ALLEN Körperfl. und infiszieriten Materialien (nicht über Luftweg).

Inkubationszeit: 2-12 Tage (meist 5-7Tage)

Klinik (nach Häufigkeit): Fieber, starke Kopfsz, ausgeprägte Schwäche, Dizziness, Diarrhoe, Bauchsz, Erbrechen, Konjunktivitis, Halssz,....

Pathogenese: Virus vermehrt sich in den Leukozyten, breitet sich über die Blutbahn aus und macht eine schwere Endotheliale Dysfuktion ---> Vasodilatation und verstärkte Permeabilität, extrinsische Koagulationskaskade wird angeworfen, induziert Lyphmozyten-Apoptosis.

Therapie: noch keine geischerte Wirksamkeit.

Aber: Post-Expositionsprophylaxe wirkt, mit Favipiravir (Antivirales Medi)

Def Nosokolmiale INfektion?

Wichtigste Beispiele?

 

def: EIne Infektion, die im Spital erworben wurde (Diagnose erst am/nach dem 3. Tag der Hospitalisation). Ca. 1/3 davon sind vermeidbar.

Beispiele (klinisch imps) :

  • Pneumonie (Szmedi und Atemtherapie um gut durchatmen, tief zu ermöglichen)
  • Surgical-Site-Infection (SSI) (Je nach Tiefe anderst zu diagnostizieren)
  • Gastrointestinale Infektionen
  • Urinary Tract INfections
  • (Primär im Blut Infektion)
  • Katheterinfektion
  • (daran denken auch nicht.infektiöse Ursachen von Fieber in EBtracht ziehen/abklären: TVT, LE, Hämatomresorptionm Transfusionsreaktion, Medikamenten induz. Fieber, Tumor induziertes Fieber)

Was fördert Nosokomiale, bzw speziell Chirurgische WUndinfektionen?

  • grössere Spitäler höheres Risiko als kleine
  • längere Präoperative Hostpitalisation
  • vorbestehende Infekte
  • Komorbiditäten (DM, Adipositas, malnutrition, Malignome, ...)
  • Medikamente (zB Steroide, Antibiotika (vor OP), Zytostatika, Immunsuppressiva)
  • nasale Kontamination mit staph aureus
  • Alter ü80
  • AZ des patienten (ASA-Klassen, 1=völlig gesund, 2 = leichte, 3 = schwere Allgmerkr, 4= das leben bedrohende Allgmerkr., 5 = moribund)
  • hohe MEnge an Keimen im Wundgebiet (zB schmutzig-infisziert - Wundklassen)
  • Notfalleingriff
  • Dauer des Eingriffs (je länger desto eher Infektion)
  • lange liegende Drains
  • Haare rasieren am Vortag statt direkt vor OP
  • traumatisches operieren (Hämatome/NEkrose)
  • Patiententemperatur zu kühl während OP
  • unsauberes Arbeit (Handshuhe nicht alle 2 h welchseln, ...)

Was ist ESBL und wer hat das?

Dito CPE?

ESBL = Extendet Spectrum Beta-Lactamases

Haben einige Gram-neagtive Erreger. z.B.: E.coli und Klebsiella pneumoniae

Therapie: Carbapeneme         Probleme u.a.: Hühnerställe --> Poulet

 

CPE = Carbapenem-Resistenzen ...

Klinische Zeichen von ZIka Virus INfektion in schwangeren Frauen

  • makulo-papulärer Ausschalg im Gesicht
  • Konjunktivales und Augenrabuen-Erythem
  • Retroauriculäre LK-Adenopathie
  • Conjunctival injections with prominent vasculature

Genetik der ESBL

  • sind Plasmid-kodiert
  • Punktmuatation verändert die Empfindlichkeit der Erreger signifikant
  • "ESBL-Erreger sind meist auch resistent gegen andere Antibiotikaklassen" 
  • WErden am häufigsten bei Fermentern (= Enterobakterien) beobachtet

Wann gibt man Antibiotikaprophylaxe bei OP?

Was muss man dabei bedenken?

Antibiotikaprophylaxe bei:

  • bei hohem Infektionsrisiko: sauber-kontaminierte oder kontaminierte Wunden
  • Wenn eine SSI eine extreme Morbidität verursachen würde (Neurochirurgie zB)
  • Wenn Implantate eingebaut werden (zB Herzklappe, Gelenksprothesen, Kunststoffnetz, Osteosynthesen)

Konzept zur Wirksamkeit:

  • Wundflore = Erregerspektrum --> AB soll das abdecken
  • Wirksamen Spiegel während ganzer OP aufrecht erhalten (idR Widerholung der AB-Gabe nach 4h OPzeit sinnvoll)
  • Verängerung der AB-gabe >24h nicht sinnvoll
  • Zeitpunkt der AB-Prophylaxe ist entscheidend (inner 30-75 Min vor OP beginn starten)

Was tun bei Wundinfekten?

oberflächliche/tiefe Wundinfekte:

  • eröffnen
  • Säubern (debridieren)
  • offen lassen (ausser bei Prothesen/Osteosynthesen drin) oder /und drainieren
  • lavage und wieder verschliessen bei Prothesen/Osteosynthesen

Wundinfekt von Organ/in Hohlraum?

  • CT oder US gesteuerte Drainage
  • oder Relaparatomie (Effizient aber schwierig wegen Verwachsungen 2-6Wo postoperativ)
  • Etappenlavage (sehr invasiv, im 48h Rhythmus, kann nicht jedem patienten zugemutet werden)
  • Antibiotika als Unterstützung ( auch bei tiefen Wundinfekten)

Aufbau/Inhalt HIV-Virus?

  • Kapsid aus einer Untereinheit
  • Virsugenom: +ssRNA, diploid
  • Virale Enzyme: Reverse Transkriptase (RT), Protease (PR), Integrase (IN) und Nukleokapsid (NC)
  • Hülle = zelluläre Lipidmembran + virale Glykoproteine (SU und TM)

Symptome HIV Primoinfektion?

in über 50%:

  • Fieber¨Müdigkeit
  • Exanthem
  • Mylgie
  • Kopfsz

in unter 50%:

  • Pharyngitis
  • Lymphadenitis zervikal (doer axillär)
  • Arthralgie
  • orale Ulzera
  • Gewichtsverlust
  • nausea
  • Diarrhoe
  • achtschweiss
  • Orale Candidiasis

Study