IK

Mündliche Prüfung IK

Mündliche Prüfung IK


M. G.
Diese Lernkarten deckt verschiedene Aspekte der Internetkommunikation und des E-Commerce ab, darunter Definitionen, Vor- und Nachteile sowie strategische Konzepte. Sie behandelt Themen wie E-Mail-Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Werbekosten und die Integration des Internets im Marketing. Ideal für Marketingfachleute, die ihre Online-Strategien optimieren und die neuesten Trends im digitalen Marketing verstehen möchten.
Karten
54
Lernende
6
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
24.02.2015 / 13.05.2018

Lernkarten

Merkmale der IK

- alle internen und externen Kommunikations Instrumente

- Einheit schaffen

- Effizienz steigern

- einheitliches Erscheinungsbild

- Ziel der Unternehmenskommunikation

- Managementprozess

Ziele der IK

- Einheitliches Erscheinungsbild

- Steigerung der Glaubwürdigkeit/Akzeptanz des Unternehmens bei ZG

- Reduktion Informationsüberlastung

- Verbesserung ZG Ansprache

- Steigerung Gesamtwirkung der Kommunikation

- Realisierung kosten-/nutzenorientierter Ziele

- Wirkungsynergien

- Differenzierung gegenüber Konkurrenz

- Lerneffekte

Welche Formen der IK gibt es?

- Inhaltliche Integration

- Formale Integration

- Zeitliche Integration

Welche Hindernisse existieren im Bereich IK?

  • INHALTLICH-KONZEPTIONELL:

Unterschiedliches Verständnis, Komm.-instrumente unvollständig integriert, Fehlende Konzepte, Zielsetzungen, ZG-Erfassung, Kontrolle

  • ORGANISATORISCH-STRUKTURELL:

Mangelnde organisatorische Verankerung, unklare Verantwortungszuweisungen, räumlich-organisatiorische Trennung, nationale-internationale Tochterunternehmen

  • PERSONELLE-KULTURELLE:

Lückenhaftes Verständnis und Bewusstsein für IK auf Ebene GL und Fachabteilungen, unterschiedliche Denkweisen, Angst vor Kompetenzverlust

Beschreibe das Sender-/Empfängermodell

Sender sendet Signal aus, welches "verschlüsselt" ist.

Empfänger empfängt Signal und verarbeitet und interpretiert

Sender und Empfänger interpretieren teilweise nicht dasselbe zur gleichen Botschaft

Aufgaben der IK (nicht in Fragen inbegriffen)

S. 25 IK

  • Planerische Integrationsaufgaben: kombinierte Top-Down-/Bottom-up - Planung

 

  • Organisatiorische Aufgaben: Aufbauorganisation (Bildung Organisationseinheiten) und Ablauforganisation (Koordination und Kooperation verschiedener Abteilungen zum Abbau von Abteilungsdenken)

 

  • Personelle Integrationsaufgaben: integrationsfähige und willige MA

Unterteilung der Ziele der IK

  • Psychologische Ziele:
    • 1. Einheitliches Erscheinungsbild zur Reduktion von Unsicherheiten und Irritationen bei ZG
    • 2. Glaubwürdigkeit und Akzeptanz steigern interne/externe ZG
    • 3. Reduktion Informationsüberlastung
    • 4. Steigerung Motivation und Identifikation der MA
    • 5. Verbesserung ZG Ansprache
    • 6. Differenzierung gegenüber Konkurrenz
    • 7. Übereinstimmung Fremd- / Eigenbild

 

  • Ökonomische Ziele:
    • 1. Realisation Synergieeffekt, dadurch Steigerung Gesamtwirkung
    • 2. kosten-/nutzenorientierte Ziele (Kostensenkung durch Koordination Werbemittel/Agenturen)

 

Was versteht man unter Crossmedia?

Crossmedia bezeichnet die Kommunikation über mehrere inhaltlich, gestalterisch und redaktionell verknüpfte Kanäle, die den Nutzer zielgerichtet über die verschiedenen Medien führt. (Wikipedia)

Unterschied PPR und PR

S. 137

  • PPR: 
    • Absatzförderung
    • Information (Monolog)
    • von Marketing
    • Marktbezogen
    • Bestehende/potenzielle Kunden, Beeinflusser, Medien
    • Produkte, DL
    • Beiträge im redaktionellen Teil, (teils gekauft)
    • Dauer: im Rahmen der Kampagne, kurz-mittelfristig

 

  •  PR: 
    • Image / Akzeptanzförderung
    • Kommunikaition (Dialog)
    • Unternehmensleitung
    • Umfeldbezogen, nach innen gerichtet
    • Interessensgruppen, nicht primär kundenbezogen
    • Informationen allgemeiner Interesse aus allen Lebensbereichen des UN
    • Artikel im red. Teil mit Nachrichtenwert
    • kontinuirlich, langfristig

Bedeutung Begriff "Public Relations"

Öffentlichkeitsarbeit

Welche Druckverfahren gibt es?

  1. Siebdruck
  2. Digitaldruck
  3. Laserdruck
  4. Offsetdruck
  5. Tintenstrahldruck

Welche Kommunikationsinstitutionen gibt es?

S. 282f

  • ASW: Allianz Schweizer Werbeagenturen, Funktion: berät und unterstützt Mitglieder im kaufmännischen, rechtlichen, versicherungstechnischen und administrativen
  • BSW: älteste und grösste Organisation der CH
  • SAWI: Schweizerische Ausbildungszentrum für Marketing, Werbung und Kommunikation, Kursangebot in allen Bereichen des Martketings und Verkaufs
  • SPRG: Schweizerische PR- Gesellschaft, Funktion: Website ist offizielles Organ und enthält Reportagen, Fachbeiträge, News-Meldungen und Angaben zum Ausbildungsangebots
  • SW: Schweizer Werbung, Funktion: schafft liberale Rahmenbedingungen für Werbeauftraggeber, Berater und Medienanbieter, 

Welche Honorarsysteme gibt es?

S.278

Pauschale oder Stundenlohn: (Prozenthonorar, Konzept- oder Leistungspauschale)

  • Prozenthonorar: 15% des Werbebudgets für Planung, Ausführung, Abwicklung
  • Honorarpauschalen, Konzept-Pauschalen: klare Umschreibung des Leistungsumfangs
  • Nach Aufwand - Cost Plus: Nach Aufwand festgelegte Sundenansätze für Beratung, Konzeption, Kreation etc.
  • Lohnbasis: Stundenlohn
  • Betriebwirschaftlicher Faktor: Stundenansatz wird mit Faktor multipliziert um Gemeinkosten abzudecken
  • Barauslagen/Spesen: separat verrechnet

Was ist BSW? Funktionen, Ziele, Zusammensetzung

  • Leading Swiss Agencies, Verband führender Werbe- und Kommunikationsagenturen der CH. älteste und grösste Agentur
  • 68 Unternehmen, d.h. 7% aller Werbe- und Komm. agenturen der CH
  • Verwaltung ca. 2/3 aller Werbebudgets, die von Werbeagenturen betreut wird.

 

Anzahl Haushalte in CH

3'550'000 Haushalte (2012 Statistik Schweiz, bfs.admin.ch)

Wieviele Werbeausgaben in CH?

4'200 Mio Fr.

http://www.wemf.ch/d/statistiken/werbestatistik.php

 

Was ist Affinität?

Mass für die Eignung eines Werbeträgers (Magazin, Zeitung, TV, Radio usw.) zur Ansprache einer bestimmten ZG und somit Beurteilungskriterium für Kontaktqualität des Werbeträgers

Bsp: Anzahl PC Welt Lesern an allen IPad Kaufinteressenten

http://marketinglexikon.ch/terms/5

Die Affinität zeigt die Nutzung eines Senders, einer Sendung oder eines Werbeblocks durch eine bestimmte Zielgruppe im Verhältnis zur Nutzung durch das Gesamtpublikum. (http://mediaresearch.orf.at/glossar.htm)

Was versteht man unter Projektion?

Hochrechnung auf Grundgesamtheit von Stichprobenerhebung. Reichweite in absoluten Zahlen.

Was ist und was macht die WEMF? Zusammensetzung?

  • Werbemedienforschung (wemf.ch)
  • Schafft Transparenz im Medien- und Werbemarkt
  • Publiziert umfangreiche Statistiken und Studien
  • MACH Forschungssystem
  • Förderung und Unterstützung der Medienforschung (vorwiegend Printmedienforschung)
  • nicht gewinnorientiert

Zusammensetzung:

  • AG im Besitz Verein WEMF
  • Verwaltungsrat besteht aus Leuten von SCHWEIZER MEDIEN, VSW, SWA UND MEDIAS SUISSES

Unterschied zwischen Werbung und VF

Werbung/VF

Erklärung Dachorganisation Schweizer Werbewirtschaft

SW: (http://www.sw-ps.ch)

  • erster Verband
  • Hauptaufgabe: drei Gruppen der Marketingkommunikation (Werbeauftraggeber, Berater und Medienanbieter) liberale Rahmenbedingungen schaffen
  • Website informiert über Aktivitäten des Verbands mit Angaben über angebotene DL

Unterschied Reichweite und Projektion

Die Reichweite gibt - entweder in Prozent oder als Hochrechnung (Projektion) - an, wie viele Leser eine durchschnittliche Ausgabe eines bestimmten Titels hat. Die Reichweite bzw. Leserschaft einer Ausgabe eines Titels kann man mit Hilfe verschiedener Fragestellungen bzw. aufgrund direkter Auswertungen der Antworten oder aufgrund mathematischer Berechnungen ermitteln. >> Bruttoreichweite.

http://www.wemf.ch/d/forschung/glossar.php?letter=R

Was kann man der Schweizer Werbeagenda entnehmen?

  • Relevante Informationen der Kommunikationsbranche
  • Alle Adressen und wichtige Angaben der
    • Verbände 
    • Werbeforschung
    • Schulen 
    • Kommunikatons und Werbeagenturen
    • Kreativ- Grafikbüros, Marketing und Unternehmensberatung
    • Aussenwerbung
    • DM
    • Sponsoring
    • VF
    • Messen
    • Hersteller Werbematerialien 

Funktionen der Verpackung

  • Stapelbarkeit
  • Information
  • Differenzierung zur Konkurrenz mit Design
  • Haltbarkeit
  • Transportfähigkeit
  • Anleitungshinweise

Was versteht man unter Zugaben?

Stufe Handel: Zugaben anstelle von Bar und Naturalrabatten. z.b. Displays mit Zweitnutzen (Korb, welcher weiter verwedet werden konnte (Maggi war drin))

Stufe Produktverwender:

  • On-Pack (z.B. Kochlöffel an Pasta)
  • In-Pack (Spielfiguren, Sammelbildchen)
  • Give-away (kann kostenlos mitgenommen werden)
  • Self Liquidator, Zusatzartikel soll eigentliches Produkt mitziehen, stehen miteinander in Zusammenhang und bilden zusammengepackt ein günstiges, attraktives Gesamtangebot (Feuerzeug zum Sonderpreis zusammen zu Zigaretten)

Verwendung Siebdruck

Viele verschiedene Materialien

  • Folien
  • Platten
  • Kleber
  • Schilder
  • Plakate
  • Kleider

Begriff "neue Medien"

Zeitbezogene neue Medientechniken

Heute: digital, online

Arten Werbeagenturen

  • Analyse/Prognose: Markt-, Kosumenten-, Mediaforschung
  • Entwicklung von Kommunikationsstrategien
  • Konzeption, Gestaltung nd Produktion von Werbemassnahmen
  • Analyse und Kontrolle der Werbewirkung

unlauterer Wettbewerb

Auf Grundsätzen von Treu und Glauben, unlauter sind:

  • Unrichtigkeit
  • Irreführung (nicht wahrheitsgetreu und klar)
  • Unrechtmässige Herabsetzung

Werbebriefing

  1. Adressangabe (Wer sind wir)
  2. Rahmenbedingung (Was wollen wir von der Agentur)
  3. Situationsanalyse 
    1. Markt
    2. Konsument
    3. Beeinflusser
    4. Konkurrenz
  4. Ausrichtung
    1. Visionen (Wie stellen wir uns die Zuknunft vor=
    2. Ziele
    3. Strategie
    4. Positionierung
    5. Kommunikationsplattform
    6. Eigene Umsetzungsideen
    7. Zeitplan/Termine
    8. Budgetrahmen

Nenne grössere Werbefirmen, welches ist die Grösste?

Grösste: Publicis

Weitere:

  • Wirz Gruppe
  • Y+R Groupe
  • Leo Burnett
  • Havas Gruppe
  • Jung von Matt

Unterschied Werbemittel und Werbeträger

  • Werbemittel: (objektivierte Form der Werbebotschaft)
    • Anzeigen 
    • Werbespots

 

  • Werbeträger: (Botschaft wird via Werbeträger an Zielperson getragen)
    • Zeitungen/Zeitschriften
    • TV
    • Aussenwerbung (Plakate, Fahrzeuge)

Möglichkeiten Plakateinsatz und Kosten

  • F4 (traditionelles Format, 1.16qcm)
  • F200 (Euro-City-Format)
  • F12 (3 x F4)
  • F24 (2 x F12)

Neue Formate:

  • Leuchtplakate
  • Riesenposter/Blow-ups 
  • Prismenwender und Drehautomaten

Kosten:

  • TKP: 8 -  40 Fr.
  • National: 432'000 Fr. (14 Tage)

Was versteht man unter 7 W's

Werbeplattform:

  • Copy-Plattform 
    • Was (Gestaltung Werbebotschaft)
    • Wie (Tonalität, Stil)
  • Media-Plattform
    • Wer, Wo (Mediastrategie, (ZG und Ziele)), Breiten, Tiefenstrategie
    • Womit (Mediaselektion), Werbemittel und Werbeträger
    • Wann (Timing)
    • Wie viel (Budget)

Zusammensetzung Inseratkosten

  1. Konzeption
  2. Gestaltung / Kreation
  3. Realisation / Produktion (bis 3. 15%)
  4. Umsetzung (60%)
  5. Beraterhonorar (15%)
  6. Reserve (10%)

Möglichkeiten Aussenwerbung

  • Plakate
  • Verkehrsmittel (Bus, Tram, Lkw, Zug)
  • Private Autos
  • mobile Werbeträger (Kleinlaster mit Plakatflächen, Anhänger, Showtrucks), sind speziell für Werbezwecke gebaut

Grösse F4 Plakat

Panoramaplakat

F4: 90.5 x 128 cm, Fläche 1.16 m2

Panorama: 80 bis 1000 oder 2000 m2

Werbekosten für 1 Seite in verschiedenen Zeitungen

  • 20min: 47'000 Fr.
  • Tagesanzeiger: 28'200 Fr. 
  • Blick: 26'200 Fr.
  • NZZ: 19'200 Fr.
  • Südostschweiz: 12'500 Fr.

 

  • Le Matin: 13'500 Fr.
  • Corriere del Ticino: ca. 9000 Fr.

Beschreibung Kommunikative Leitidee

  • für alle Komm. Instrumente und Mittel
  • Strategische Positionierung konkretisieren
  • "zentrales Erlebnis"
  • leicht kommunizierbares Leitmotiv (verbal/symol)
  • inhalttliches Schlüsselsignal
  • einheitliche Botschaft
  • Grundlage Botschaftsplattform

Kosten 30" Werbespot bei SRF (primetime)

25'000 Fr

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