IBL
Grundlagen
Grundlagen
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Flashcards
02
Warum ist der Marktanteil eines Betriebs bzw. einer strategischen Geschäftseinheit
relevant für den betrieblichen Erfolg?
- Betriebsgrößenvorteile
- Erfahrungskurveneffekte
- Marktmacht gegenüber Lieferanten
03
a) An welchem Haupziel orientiert sich in der Regel die Wahl der Rechtsform?
b) Nach welchen Kriterien erfolgt die Auswahl der Rechtsform?
a) langfristige Gewinnmaximierung
b) Kriterien:
- Leitungs- und Kontrollbefugnis
- Haftungsumfang der Eigenkapitalgeber
- Gewinn-/ Verlustbeteiligung
- Finanzierungsmöglichkeiten
- Publizität, Prüfung und Mitbestimmung der Arbeitnehmer
- Steuerbelastung
03
Wodurch unterscheiden sich Einzelunternehmen, Personengesellschaft und Kapitalgesellschaft?
- Einzelunternehmen werden von einer natürlichen Person betrieben.
- Eine Personengesellschaft ist der Zusammenschluss mehrerer Personen - !keine! juristische Person
- Kapitalgesellschaften sind körperschaftliche Gebilde und juristische Personen. Für die Unternehmensverbindlichkeiten haftet die Gesellschaft (nicht die Gesellschafter) mit ihrem gesamten Vermögen
03
Was sind Unternehmenskooperationen und welcher Zweck wird mit diesen verfolgt?
- das ist die freiwillege Zusammenarbeit von Unternehmen, die rechtlich und wirtschaftlich (wenn nicht anders vereinbart) selbstständig bleiben
- durch Zusammenarbeit in einzelnen Bereichen die Wettbewerbsfähigkeit steigern
03
Was ist der Unterschied zwischen Unternehmenskooperation und -konzentration?
Bei der Konzentration werden nicht nur einzelne sondern alle Funktionen der Unternehmen gemeinsam erfüllt. Beide Unternehmen geben ihre wirtschaftliche Selbstständigkeit auf.
03
Welche Formen und Ebenen zwischenbetrieblicher Kooperationen lassen sich unterscheiden?
Formen (Intensität von oben nach unten aufsteigend):
- Unternehmenverbände
- Gelegenheitsgesellschaften
- Kartelle
- Franchise-Unternehmen
- Genossenschaften
- Gemeinschaftsunternehmen
- Konzerne
- Fusionierte Unternehmen
Ebenen:
- vertikale Zusammenarbeit mit Zulieferern
- horizontale ZA mit Wettbewerbern
- diagonale ZA mit Branchenfremden
- vertikale ZA mit Kunden/Abnehmern
03
Was sind Merkmale von Einzelunternehmen?
- Anzahl der Gründer -> eine natürliche Person
- Mindestkapital/-einlage -> nicht Vorgeschrieben
- Haftung mit -> dem Privat- und Geschäftvermögen
- Geschäftsführung (Innenverhältnis) -> Einzelgeschäftsführung durch Inhaber
- Vertretung (Außenverhältnis) -> Alleinvertretung des Inhabers
- Ergebnisverteilung (Gewinn/Verlust) -> Gewinn und Verlust steht allein dem Inhaber zu
03
Was sind Merkmale der GbR?
Gesellschaft bürgerlichen Rechts
- Mindestanzahl der Gründer -> zwei natürliche/juristische Person
- Mindestkapital/-einlage -> nicht Vorgeschrieben
- Haftung mit -> dem Privat- und Geschäftvermögen aller Gesellschafter
- Geschäftsführung (Innenverhältnis) -> alle Gesellschafter gemeinsam (Änderungen durch Vertrag möglich)
- Vertretung (Außenverhältnis) -> alle Gesellschafter gemeinsam (Änderungen durch Vertrag möglich)
- Ergebnisverteilung (Gewinn/Verlust) -> gleischmäßig über Gesellschafter (Änderungen durch Vertrag möglich)
03
Was sind Merkmale der KG?
Kommanditgesellschaft
- Mindstanzahl der Gründer -> min. ein Vollhafter (Komplementär), min. ein Teilhafter (Kommanditist)
- Mindestkapital/-einlage -> nicht Vorgeschrieben
- Haftung mit ->
- Gesamtvermögen (Komplementär)
- Kapitalvermögen (Kommanditist)
- Geschäftsführung (Innenverhältnis) ->
- Komplementär
- Einzelgeschäftsführung bei gewöhnl. Geschäften
- Gesamtgeschäftsführung bei außergewöhnl. Geschäften
- Kommanditist
- keine Geschäftsführungsbefugnis
- Komplementär
- Vertretung (Außenverhältnis)->
- Komplementär: Einzelvertretung der Gesellschafter (Abw. durch Vertrag möglich)
- Kommanditist: keine Vertretungbefugnis
- Ergebnisverteilung (Gewinn/Verlust) -> nach Vertrag oder 4 % Verzinsung der Kapitalanteile
03
Was sind Merkmale der GmbH?
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
- Mindestanzahl der Gründer -> eine/mehrere natürliche/juristische Person
- Mindestkapital-> 25.000 €
- Mindesteinlage -> 100 € eines Gesellschafters
- Haftung mit -> Geselschaftsvermögen bzw. Gesellschafter mit Kapitaleinlage
- Geschäftsführung (Innenverhältnis) ->
- ein oder mehrere Geschäftsführer
- Gesamtgeschäftsführungsbefugnis
- Vertretung (Außenverhältnis) ->
- Geschäftsführung (Gesamtvertretung)
- Einzelvertretung kann im Gesellschaftervertrag vereinbart werden
- Ergebnisverteilung (Gewinn/Verlust) -> gleischmäßig über Gesellschafter (Änderungen durch Vertrag möglich)
03
Was sind Merkmale der AG?
Aktiengesellschaft
- Minestanzahl der Gründer
- eine/mehrere natürliche/juristische Person
- Mindestkapital: 50.000 €
- Haftung mit
- Geselschaftsvermögen
- Aktionäre mit Kapitaleinlage
- Geschäftsführung (Innenverhältnis)
- Vorstand (Gesamtgeschäftsführung)
- Vertretung (Außenverhältnis)
- Vorstand (Gesamtvertretung)
- Ergebnisverteilung (Gewinn/Verlust)
- Hauptversammlung beschließt über Verwendung des Bilanzgewinns
04
a) Was sind die Aufgaben des Controllings?
b) Wo wirkt Controlling mit?
a) Aufgaben
- Planungsprozesse gestalten und koordinieren
- Informationen erstellen und weiterleiten
- Kontrollprozesse gestallten und koordinieren
b) Mitwirken bei
- der Bestimmung der Preisuntergrenze für Erzeugnisse bzw. Preisobergrenze für Produktionsfaktoren
- Kontrolle der Wirtschaftlichkeit einzelner Produkte
- Auswahl von Lieferanten
- Auswahl von Betriebsmitteln
- Wahl der Absatzwege
- ...
04
Was ist ein Budget?
Budgets sind Kostenvorgaben für Kostenstellen auf Basis von Leistungsvorgaben.
04
Wie ist die Vorgehensweise bei der Budgeterstellung?
- Absatzpläne
- Umsatzerlöse
- Produktionspläne
- Beschaffungs-, Personal-, Investitionspläne
- Finanzpläne
- Personalaufwand, Abschreibungen, Materialaufwand, Zinsen
- Erfolgspläne
04
Was ist der Zweck der RoI-Kennzahl?
Wie wird sie berechnet?
- die Steuerung und Beurteilung von Unternehmen
- verdeutlcht den Einfluss der Erträge, der Aufwendungen, des Vermögens und des Kapitals auf die Rentabilität des in das Unternehmen investierten Kapitals
ROI=Gewinn/Gesamtkapital
04
Was ist der Unterschied zwischen der Klassischen und der Neoklassischen Organisationstheorie?
Während die Vertreter der klassischen Organisationstheorien Organisation in erster Linie als Regelwerk (formale Organisation) betrachten, liegt der Fokus der Vertreter der neoklassischen Organisationstheorien auf der informellen Organisation und dem Zusammenhang von Leistung und Größen wie die der Arbeitsmotivation und ‐zufriedenheit.
04
Was sind Merkmale der bürokratischen Organisation nach Max Weber?
- Regelgebundenheit der Amtsführung
- festgelegte Amtskompetenzen
- Amtshierarchie: festgelegte Über‐ und Unterstellungen
- Aktenmäßigkeit der Verwaltungsvorgänge
- Neutralität der Amtsführung
- speziell ausgebildete Stelleninhaber
04
Was sind Grundsätze wissenschaftlicher Betriebsführung nach F.W. Taylor?
- Trennung von Hand‐ und Kopfarbeit
- weitere Teilung und Standardisierung der Hand‐ und Kopfarbeit (weitgehende Spezialisierung)
- Leistungslohn auf Basis von Arbeits‐ und Zeitstandards
- Systematische Personalauswahl
- Wissenschaftliche Experimente zur Festlegung der „besten“ Arbeitsmethode
04
Was wird unter Organisation verstanden?
Unterschieden wird zwischen
- funktional - als Tätigkeit
- instrumental - zur Regelung
- institutional
- zur Sinnvermittlung u. Zielorientierung
- zur Beschreibung der Aufbauorganisation
04
Welche Ziele verfolgt das Personalmanagement?
- Sachziele
- Personalplanung
- Personaleinsatzplanung
- Personalauswahl/Mitarbeiterführung
- Formalziele
- Arbeitsleistung/ -produktivität
- Personalkosten
- Sozialziele
- Bedürfnisse/Interessen der Beschäftigten
04
Was sind Merkmale der Stab-Linienorganisation?
Welche Vor und Nachteile weist diese Organisationen auf?
Vorteile:
- erhöhte Kapazität für sorgfälltige Entscheidungsvorbereitung
- Entlastung der Leitung
Nachteile:
- Konfliktpotenzial zwischen Stab und Linie
- informelle Macht von Stäben
04
Was sind Merkmale der Einlinienorganisation?
Welche Vor und Nachteile weist diese Organisationen auf?
Vorteile:
- eindeutige Zuordnung von Aufgabe, Verantwortung und Kompetenzen
- geringer Koordinationaufwand der Entscheidungsprozesse
Nachteile:
- Risiko, nicht das Gesamtsystem zu optimieren, sondern nur einzelne Subsysteme (Kostenstellendenken)
04
Was sind Merkmale der Mehrlinienorganisation (Matrixorganisation)?
Welche Vor und Nachteile weist diese Organisationen auf?
Vorteile:
- gleichzeitige Kunden-/Produktorientierung (Prozessorientierung) und Funktionsorientierung
- Vermeiden von "Denken in Abteilungen"
Nachteile:
- hoher Kommunikationsbedarf und -aufwand
- Konfliktpotenzial zwischen Leitungsstellen durch Mehrfachunterstellung
04
Wodurch sind Aufbau- und Ablauforganisation gekenzeichnet?
Begriff der Aufbauorganisation
- Regelung zur Aufteilung der Aufgaben eines Betriebes auf Organisatineinheiten
- Regelung zur Beziehung der Organisationeinheiten untereinander
Elemente der Aufbauorganisation
- Stelle
- Abteilung
- Unterstellungsverhältnisse
Begriff der Ablauforganisation
- Regelung zur räumlichen und zeitlichen Zusammenwirken von Beschäftigten, Arbeitsobjekten und Betriebs- und Arbeitsmitteln zum Zweck der Erfüllung von Aufgaben (Sachzielen) und Effizienzielen
Elemente der Ablauforganisation
- Aktivitäten von Arbeitspersonen
- Entscheidungen
- Relationen (Logische und zeitliche Beziehungen)
04
Was sind typische Aufgaben des Personalmanagements?
- Planung
- Beschaffung
- Gestaltung
des Personaleinsatzes
05
Was wird unter dem Begriff des Marketing verstanden?
- Aktivitätsorientierte Definition
- Planung und Durchführung von Aktivitäten zur marktorientierten gestaltung von Produktangebot, Preis, Kommunikation und Vertrieb (Marketing-Mix) mit dem Zweck der Erfüllung der Marketing- und Unternehmensziele.
- Beziehungsorientierte Definition
- Aufbau, Erhalt und Stärkung von Kundenbeziehungen als Beitrag zur Erfüllung der Unternehmensziele und -strategien.
- Führungsorientierte Definition
- Marktorientierte Führung des gesamten Unernehmens
04
Was ist bei der Personalbedarfsplanung zu beachten?
- Einarbeitungszeit
- Ø-Werte, Krankheitstage können varieren
- Schwankungen der Auftragslage
- Detailpersonalplanung auf Monatsbasis in der betrieblichen Praxis erforderlich
- flexibles Arbeitszeitsystem für Auftragsspitzen
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Aus welchen drei Stufen besteht das Modell der Kundenorientierung?
- Identifikation der Kundenerwartungen und Berücksichtigung dieser in der Produktgestalltung
- Messung der Kundenzufriedenheit zum Abbau von Informations- und Kommunikationdefiziten
- Management und Kundenreklamationen zur Beseitugung und Erfassung von Schwachstellen in Produkten und Prozessen
05
Wie lässt sich das Entstehen der Kundenunzufriedenheit erklären?
S.8
05
Was sind die Hauptziele des Reklamations-Mgmt?
- unverzügliche Mängelbeseitugung - Aufrecherhaltung der Kundenbeziehung
- Identifikation der Grundursachen für Fehler - Umsetzung und Maßnahembeseitugung der Fehlerursachen
05
Wofür steht BEDAZA?
- Begrüßung
- Eröffnung
- Demonstration
- Abschluss
- Zusatzverkauf
- Abschied
05
Was sind Inhalte der Assimilations-Kontrasttheorie?
- Kunden untertreiben geringfügige Abweichungen und führen eine Angleichung (Assimilation) herbei - kleine Diskrepanzen führen noch nicht zur Unzufriedenheit
- bei Überschreitung eines Schwellenwertes werden Abweichungen stark übertrieben (Kontrast)
- Abweichungen der Produkteigenschaften dürfen einen Schwellenwert nicht überschreiten
- die Erwartungshaltung eines Kunden ist durch Kommunikation auf einem realistischen Niveau zu halten
05
Was sind typische Inhalte der Produktpolitik?
- Komponenten eines Produkts
- Markenfunktionen aus verschiedenen Sichten
- Markenstrategien
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Was sind Komponenten eines Produktes?
- Kerneigenschaften des Produktes beziehen sich auf die Funktionalität des Produktes
- Zusatzeigenschaften stellen einen Nutzen für den Kunden dar (Design, Umweltfreundlichkeit, Benutzerfreundlichkeit)
- Basisdienstleistungen setzt der Kunde voraus
- Zusatzdienstleistungen bieten dem Kunden einen Nutzen, sind aber nicht Kaufvoraussetzung
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Wodurch unterscheiden sich Einzel- und Dachmarkenstrategie? Was sind Vor- und Nachteile beider Strategien?
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Was ist Gegenstand des Marketing-Instruments der Preispolitik?
- Preisbestimmung für neue Produkte
- Preisbestimmung für das Produktprogramm
- Preisänderungen für Produkte
- Preisdifferenzierung
- Gestaltung des Rabatt- und Bonussystems
- Durchsetzung der Preise