Hydrosphäre - Teil Grundwasser

Vorlesung Hydrosphäre der ETH Zürich, UWIS

Vorlesung Hydrosphäre der ETH Zürich, UWIS


Oliver Gross
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Hydrosphäre, mit Fokus auf Grundwasser, Boden und Aquiferen. Sie behandeln Themen wie Porosität, Durchlässigkeit, Schutzzonen und die Eigenschaften von Grundwasser, einschließlich seiner Neubildung und Transportprozesse wie Advektion, Diffusion und Dispersion. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich mit Hydrologie und Grundwasserforschung beschäftigen, da sie sowohl theoretische Konzepte als auch praktische Anwendungen, wie hydraulische Versuche und Tracer-Tests, abdecken.
Cartes-fiches
131
Utilisateurs
36
Langue
Allemand
Catégorie
Histoire naturelle
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
18.06.2016 / 23.03.2022

Cartes-fiches

Welche Verschiednen Anordnungen von Tracer-Tests gibt es?

siehe grafik

1. Dublette

2. Radial konvergierend

3. Natürlicher Gradient (man misst immer wieder?)

4. Einbohrlochverfahren (oben eingabe und schauen wenn unten ankommen

Wie funktionieren Hydraulische Versuche?

Die natürlichen Druck- und Fliessverhalten eines Aquifers werden gezielt gestört um die Reaktion des Aquifers zu beachten.

Aufgezeichnet wird in Aktiven Bohrungen (bsp. man entnimmt wasser während einem Pumpversuch) oder an passiven Beobachtungsbrunnen

Was bedeutet Grundwasserneubildung?

Zugang von infiltriertem Wasser zu Grundwasser

Wo infiltriert das wasser in einen Aquifer?

siehe grafik

1. Über Niederschlag in den Boden (Sickerwasser)

2. Aus einem Oberflächengewässer

3. aus einem anderen Aquifer (in einem tieferen Stock: z.B. fossiles Wasser?)

4. Durch künstliche Infiltration von Wasser (künstliche GW-Anreicherung, wie in Zürich bei Hardturm)

 

Welche Faktoren beeinflussen das Sickerwasser

Positiv beeinflussend:

  • Niederschlag: hoher Niederschlag in kühleren Jahreszeiten begünstigen Grundwasserneubildung
  • Boden: geringe Feldkapazität, hohe Durchlässigkeit, ohne Stauhorizont
  • GW-Flurabstand: bei hinreichender Tiefe des GW-Flurabstands (bei zu geringem Flurabstand kommt es zu Moorbildung)

negativ beeinflussend.

  • künstliche Drainage
  • Landoberfläche (versiegelung)
  • Evapotranspiration

Wie sind die Niederschläge verteilt in der Schweiz?

durchschnittlich 700-2000 mm/a.

Niedrigste Werte im Mittelland, dann im Rheingebiet, hohe werte im Hochgebirge

Wie hoch ist die Evapotranspiration in der schweiz?

Grundsätzlich gilt in der Schweiz: potentielle Evapotranspiration=reele Evaportransipiration

entspricht etwa 280-800 mm

Wie hoch ist die Grundwasserneubildungsrate in der Schweiz?

250-700mm

Was sind DOC? Wofür sind sie wichtig?

DOC = dissolved organic Compounds --> gelöste Organische Stoffe

DOC werden von der Grundwasserfauna als lebensgrundlage benötigt

Wie verhält sich die Löslichkeit von Stoffen im Wasser

  • Gase: je wärmer das Wasser, desto weniger Gase können darin gelöst werden
  • Salze: je wärmer das Wasser, desto mehr Salze können darin gelöst werden

Löse folgende Aufgabe:

 

Siehe Grafik:
 Wichtig: falls Fläche nicht bekannt ist, aber die Mächtigkeit (hier 8 Meter = höhe) kann man einfach eine "Einheitslänge" annehmen von 1 meter um die Fläche zu berechen --> Fläche A = 1m * 8m = 8m2

Étudier