HWZ - Geschichte 1-3

Alle wichtigen Begriffe

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P. G.
Diese Lernkarten behandeln historische Ereignisse und Entwicklungen auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie umfassen Themen wie den Zionismus, den Kalten Krieg, den Nahostkonflikt, und die Geschichte Chinas, einschließlich der Revolution von 1911, des Bürgerkriegs und der Machtsicherung von Mao. Die Karteikarten beleuchten auch die Entspannungsphasen und Aufstände während des Kalten Krieges sowie die Rolle verschiedener Staaten und Organisationen. Ideal für Geschichtsinteressierte und Studierende, die sich vertieft mit politischen und militärischen Konflikten sowie den sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen in verschiedenen Regionen auseinandersetzen möchten.
Karten
102
Lernende
12
Sprache
Deutsch
Kategorie
Geschichte
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
12.01.2015 / 30.08.2023

Lernkarten

Historischer Materialismus

  • Eine ewiger Klassenkampf
  • Klassen existieren nur bei Privatbesitz
  • Sklavenhalter -> Revolution -> Feudalismus -> Revolution -> Kapitalismus -> Revolution -> Sozialismus -> keine Revolution -> Kommunismus

Die Marxisten passen ihre Auslegung der Weltgeschichte an das System an

Voraussetzungen Imperialismus

  • Sozialdarwinismus:
    • Der Stärker hat die Pflicht den Schwächeren zu dominieren und ihn zu „verbessern“
  • Nationalismus:
    • Die eigene Nation ist die Grösste
    • Die beste Kultur muss exportiert werden – so wird der Unmensch zum Menschen
  • Medizinische Entdeckungen
    • Ist die Übertragungsweg bekannt kann dieser bekämpft werden
    • Entdeckung von Bakterien
  • Strategische Gründe
    • Sicherung Transportwege und Absatzmärkte
    • Sicherung Rohstoffe
    • Sicherung von eroberten Gebieten
  • Technische Entwicklungen
    • Neue Waffen – Maschinengewehr
    • Neue Nachrichtenübermittlung – Telegraph
    • Transportwesen: Eisenbahnen und Dampfschiffe – ermöglichen Begehung und Besetzung von bis dahin unpassierbaren Gebieten
  • Wirtschaftliche Entwicklung
    • 2. Industrielle Revolution (Stahl)
    • Weltwirtschaftskriese 1873 – Protektionismus (höhere Zölle auf ausländischen Gütern, daher Suche nach neuen Märkten)

Ablauf Imperialismus GB

  • Ca. 1/3 der Menschheit unter Brit.-Herrschaft
  • Indirekte Herrschaft über Verträge und Bildung
  • Kolonien: Indien, Süd-Afrika,
  • Personifiziert durch Königin Victoria
  • Ausbau und Sicherung der Route nach Indien (Mittelmeer und um Afrika)
  • Beherrschung Afrikas durch K-K-Linie (Kairo , Kapstadt)
  • Beherrschung der Weltmeere durch weltweite Stützpunkte

Start Imperialismus

  • Berliner Kongress
  • Bau Suez-Kanal

Berliner Kongress

  • Teilnehmer: GB, F, D, I, OeU, Osm und Rus
  • Aufteilung Afrika
  • Lösung Balkanproblematik

Ablauf Imperialismus F

  • Kolonien: Indochina, Algerien,
  • Algerien im Zentrum
  • Sicherung Afrika durch D-D-Linie (Dakar, Djibouti)
  • Sicherung des Seeweges nach Indochina
  • Sicherung des Seeweges durch den Pazifik

Ablauf Imperialismus Russland

  • Kolonien: Sibirien, Kaukasus
  • Benötigt eisfreien Hafen
    • Pazifik
    • Indischer Ozean
    • Europa
  • Alaska an die USA verkauft

Ablauf Imperialismus USA

  • Manifest Destiny: von West nach Ost durch die USA
  • Monroe Doktrin: Regenschirm über Südamerika
  • Dominanz in der Karibik und Mittelamerika (Panamakanal)
  • Einfluss im Pazifik
  • Kolonien: Hawaii, Philipinen
  • Nicht militärische sondern wirtschaftlicher Imperialismus

Ablauf Imperialismus D

  • Startet spät, daher nur noch Reste
  • Kolonien: Namibia, Bismarkarchipel, dt. Ost- und West-Afrika

Ablauf Imperialismus Japan

  • Imperialismus wird von den Europäern übernommen, jedoch wir eigene Kultur beibehalten
  • Ausbildung erfolgt in Europa: Infanterie in D. Marine in GB
  • Europäische Produkte werden kopiert und verbessert
  • Kolonien: teile China, Korea 

Ablauf Imperialismus in Afrika

  • zu Beginn nur Südafrika und Algerien (Siedlungskolonien)
  • Europäer breiten sich der Küste entlang aus
  • Liberia und Äthiopien selbständig
  • Aufteilung am Berliener Kongress

Sonderfall Südafrika im Imperialismus

  • Weisse als auch Schwarze Bevölkerung eingewandert
  • Zuerst durch NL besiedelt, dann durch Krieg mit Napoleon durch GB erobert
  • Buuren-Krige mit GB
  • Buuren: stammen von NL und Hugenotten ab

Sonderfälle im Imperialismus

  • Keine Kolonien: CH und OeU
  • China: durch alle Staaten aufgeteilt bzw. kolonisiert
  • Südamerika: von Sp und P befreit und nicht mehr besiedelt. Unter Schutz der USA (Monroe-Doktrin)

Konflikte im Imperialismus

  • Bosporus
    • OeU und Serbien
    • Bis 1. Weltkrieg ungelöst
  • Marokko
    • F und D
    • Marokko wird F-Protektorat
    • 1. Und 2. Marokkokriese
  • Sudan
    • F-GB
    • F anerkennt Dominanz von GB in Ostafrika führt zur Entente
  • Mittlerer Osten (Bagdad)
    • Zuerst F und GB
    • Dann D und GB
    • Konflikt zwischen D und GB bis 1. WK nicht gelöst
    • Faschodakriese
  • Zentralasien
    • GB und Ru
    • Kein klarer Sieger, Schaffung Afghanistan als Puffer
  • China
    • Boxeraufstand
  • Korea
    • Ru und J
    • Japan gewinnt Krieg
  • Bosnien
    • OeU annektiert Bosnien und Herzegowinas
    • Wurden am Berliner Kongress zugestanden
  • Lybien
    • Tripoliskrieg, da Italien Tripolis annektiert
    • Italien und Türkei
  • Balkan
    • 1. Krieg: Ser, Bul, GR und Montenegro schliessen Balkanbund unter Schutz Ru
      • Balkanbund gegen Tür
      • Tür zieht sich zurück
    • 2. Krieg: Bul und Ser

Beziehungen vor dem 1. WK

  • Während Bismark
    • D hält zu allen, bis  auf F (Elsass), Mächten freundliche Beziehungen
    • Allen anderen Mächte haben von Krisen geprägte Beziehungen (siehe Krisen Imperialismus)
    • Bismark stellt ruhigen bzw. stabilen Pol in Europa
    • D zu GB: D baut keine Kriegsschiffe
    • D zu I: gesteht Adria und Unterstützung zu
    • D zu OeU: gesteht Adria und Balkan sowie Unterstützung zu (->Dreibund
    • D zu RU: Rückversicherungsertrag, gesteht Balkan zu
  • Nach Bismark
    • D baut Kriegsschiffe
    • Rückversicherungsvertrag wird nicht erneuert

Balkan wird nur noch OeU zugesprochen

Veträge vor dem 1. WK

  • Rückversicherungsvertrag: D gesteht Ru den Balkan zu und würde im Konflikt OeU nicht helfen
  • Dreibung: D gesteht OeU den Balkan zu und würde bei einem Konflikt unterstützen
  • Entente Cordial: kein Bündnis, nur Vertrag über gegenseitigen Respekt. F übernimmt nach der 2. Marokko-Kriese die Kontrolle über das Mittelmeer und GB sagt bei einem Angriff D Unterstützung zu

Gründe für die Kriegeintritte in den 1. WK

  • OeU: Kampf um Balkan und Ermordung Franz Ferdinand
  • Ser: Kiegserklärung durch OeU
  • D: Bündnis mit OeU
  • Ru: Bündnis mit Ser
  • Belgien: Angriff durch D
  • F: Angriff durch D
  • GB: Angriff von D auf Belgien
  • J: Wollen D-Kolonien in China
  • Osmanisches Reich: Bündnis mit D und Konflikte mit GB
  • I: territoriale Versprechen der Entente
  • Bul: Bündnis mit D
  • Rum: Hoffnung auf Teile Bul (Siebenbürger)
  • USA: Uneingeschränker U-Bootkrieg D

Indirekte Strategien im 1. WK

  • D: Seeblockade gegen GB – Aushungerung – ohne Erfolg
  • D: U-Bootkrieg gegen GB – Aushungerung – USA tritt in Krieg ein
  • GB: Seeblockade gegen D – Aushungerung – Erfolg, verhungerte Zivilisten
  • D: Unterstützung Iren – Aufstand – Erfolg, GB muss Truppen nach Irland schicken
  • D: Unterstützung Inder – Aufstand – ohne Erfolg,
  • GB: Unterstützung Araber – Aufstand – Erfolg, Schwächung Osmanisches Reich
  • D: Lenin – Unruhen – Sowjetunion Seperatfrieden
  • GB: Balfour Deklaration – Juden zu Entente – Erfolg, Konflikt um Israel
  • GB: Unterstützung Tschechen – Unruhen in OeU – Erfolg
  • D: Suche nach verbündeten – Unterstützung – Erfolg, Kriegseintritt Bul und Osmanisches Reich
  • GB: Suche nach verbündeten – Unterstützung – Erfolg, Kriegseintritt von I, Rum, J und USA

CH im 1. WK

  • D ist überzeugt, dass CH Neutralität verteidigen will und kann – daher keine Besetzung durch D
  • CH sieht Hauptbedrohung durch F, daher d-Ch-General
  • CH militärisch auf den Krieg vorbereitet, jedoch nicht sozial
    • Rationierungen erst spät
    • Da Männer im Dienst, fehlen Einnahmen für Familien – Vereledung
    • Soziale Spannungen entstehe 1918:
      • Oltener Aktionskomitee
      • Generalstreik
      • Einsatz von CH-Truppen in den Städten
  • Gespalten
    • D-CH: Deutschneutral
    • F-CH: Französischneutral
    • TI: Italienneutral
    • GR: OeU-Neutral

Ursachen russiche Revolution

  • 80% der Bevölkerung Bauern – grosses Elend
  • Adel und Kirche geht es gut
  • Kriegsmüdigkeit und Friedenssehnsucht
  • Massive Teuerung
  • Unfähige, rein adlige Führung
  • Kaum industrialisiert
  • Absolutistische Monarchie
  • Modernisierung nötig – Land im Besitz von Grossgrundbesitzern

Ablauf russische Revolution

  • 1916
    • massive Verschlechterung der Stimmung in der Bevölkerung
    • Streiks und Demonstrationen
  • 1917
    • Zar löst Duma auf
    • Grosser Aufstand und Unruhen in den Zentren
    • März: Februar Revolution durch Adel und Bürgertum – Zar dankt ab
    • Duma bildet prov. Regierung – Russland wird Republik
    • Sowjets (Räte) entstehen, daher zwei Regierungen
    • Lenin in St. Petersburg – Aprilthesen
    • Sozialisten und Menschwiki treten in Regierung ein, da
      • Noch immer Krieg herrscht
      • Agrarfrage ungelöst
      • Keine Demokratischen Wahlen
    • Putschversuch der Bolschewiki
    • D dringt weiter nach Ru vor
    • Militärputsch vereitelt mit Hilfe der Bolschewiki
    • Oktober-Revolution
      • Sturm auf das Winter-Palais
      • Neue Prov. Regierung
      • Enteignung von Grundbesitz von Adel und Kirche
      • Arbeiter erhalten Kontrolle über Fabriken
      • Verstaatlichung von Banken und Verkehr
      • Selbtbestimmungsrecht der Nationen
  • 1918
    • Beginn der Diktatur -> Auflösung der Konstitante
    • Friede von Brest-Litowsk
    • Lenins Regierung noch schwach, daher
      • Minderheiten sollen eigenen Staat gründen
      • Bauern sollen sich ihr Land von den Grossgrundbesitzern nehmen
      • Arbeiter sollen sich die Fabriken von den Besitzern nehmen
      • Friede mit D
      • Gründung der roten Armee

SU unter Stalin

  • Ab 1928
  • Mit Hilfe von Kamenew und Sinowjew Trotzki entmachtet
  • Danach mit Rykow, Bucharin und Tomski verbündet, alle später ermordet
  • Bis 1932 Kollektivierung der Landwirtschaft mit gewalt, dadurch grosse Hungersnot
  • Industrialisierung mit 5-Jahresplänen (Planwirtschaft) – Arbeiter für den historischen Materialismus nötig
  • Bestarbeiter-Bewegung – Stachanow
  • 1936 neue Verfassung mit Menschenrechten, jedoch steht die partei über der Verfasung
  • Gleichschaltung aller Bereiche
  • Kultur hat der Partei und dem Aufbau des Sozialismus zu dienen
  • Zwei Hirachien – Partei und Staat
  • Grosse Säuberungen
    • 1936 Prozess der 16, Sinowjew und Kamenew
    • 1937 Prozess der 17, Radek, Muralow, Pjakakow, Marschall Tuchatschweski
    • Säuberungen in der roten Armee. Ein Viertel der Offiziere wird liquidiert
    • 1938 Prozess der 21, Bucharin, Rykow, Krestinski
  • Aussenpolitik
    • Eingriff in Spanischen Bürgerkrieg
    • Es werden Sozialdemokraten und nicht Faschisten und Nationalsozialisten bekämpft
    • Hitler-Stalin-Pakt

Ideologie Faschismus in Italien

  • Wille zur Macht
  • Disziplin und Anerkennung von Hirarchie
  • Absoluter Staat
  • Wiederbelebung des römischen Kaiserreichs
  • Anti-Liberalismus
  • Anti-Marxismus
  • Totalitärer Staat
  • Kein Antisemitismus vor 1938
  • Koorporative Wirtschaftordnung
  • Lateranvertrag: Lösung der Probleme zwischen kath. Kirche und Staat – Gründung Vatikan

Systemmerkmale Faschismus in Italien

  • Einparteiensystem
  • Schwäche des Staates vor Machtergreifung
  • Deckungsgleichheit: Staat – Gesellschaft – Partei
  • Personenkult
  • Partei zur Gewaltanwendung legitimiert
  • Führerprinzip mit absoluter Gehorsam
  • Geringschätzung des Lebens und der Freiheit des Einzelnen – Keine Freizeit ohne Partei

Aussenpolitik Mussolini 

  • Eroberungskrieg gegen Abessinien
  • Antikomintern-Pakt: Achse Berlin-Rom
  • Unterstützung Franco
  • Eintritt in 2 WK

Innenpolitik Mussolini 

  • Terror durch Sturmabteilung
  • Korporatives Wirtschaftssystem
    • Ohne Enteignungen
    • Staat legt Löhne und Preise fest
  • Staatliche Arbeitsbeschaffung
    • Bau von Autobahnen
    • Entsumpfungen
    • Archäologische Ausgrabungen
  • Lateralvertrag mit kath. Kirche

Machtergreifung Hitler

  • 1933 Hitler wird Reichskanzler
  • Reichstag und Grundrechte werden aufgehoben
  • Brand des Reichtages – Verfolgung der Kommunisten und KZ
  • Ermächtigungsgesetz – Regierung wird legislative, Parlament ohne Macht
  • Jüdische Boykott Massnahmen
  • Zerschlagung der Gewerkschaften und Gründung Deutsche Arbeiterfront
  • Bücherverbrennung
  • Einparteienstaat
  • Reichskonkordat mit Vatikan
  • Austritt aus Völkerbund
  • Entmachtung der SA
  • Nach Tod von Hindenburg, Hitler Führer und Reichskanzler
  • Gleichschaltung aller Bereiche

Weg in den 2. WK

  • Saargebiet kommt per Volksabstimmung nach D zurück
  • Einführung allgemeiner Wehrpflicht in D
  • D-GB-Flottenabkommen: D darf auf 35% der GB-marine aufrüsten
  • Kündigung der Locarno-Verträge: Rhein wird nicht mehr als natürliche Grenze anerkannt
  • Anti-Komintern-Pakt mit Italien
  • Anschluss Österreichs
  • Konferenz von München – CSR muss Sudetendeutsche Gebiete abgeben
  • Einmarsch in restliche CSR
  • Stahlpakt mit Italien

Münchner Abkommen

  • Appeacement-Politik
  • CSR muss Gebiete abgeben
  • Churchill wartn als einziger vor Hitler

CH in der Zwischenkriegszeit

  • Nach 1 WK grosser Generalstreik
    • Öffentliches Leben muss durch Militär geschützt werden z.B. Eisenbahnen
  • Aussenpolitische Probleme
    • Völkerbund – CH hat spezielle Mitgliedschaft (nicht militärisch)
    • Voralberg
  • Nationalrat wird nun nach Proporz-Wahlrecht gewählt
  • CH noch immer Auswandererland
  • Grosse Arbeitslosigkeit – Weltwirtschaftskriese
  • Frontenfrühling
  • Wehranleihe zur Aufrüstung wird aufgelegt
  • Armee wird auch von SP gefördert und unterstützt

Europa 1945

  • Millionen auf der Flucht
  • Infrastruktur zerstört
  • Millionen in Kriegsgefangenschaft und fehlen in D/Ö
  • Plünderungen
  • Grosse Armut
  • Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse

Wichtige Ereignisse im Kalten Krieg

  • 1944 Verweigerung von westlicher Hilfe für Aufstand in Polen durch Stalin
  • 1945 Potsdamer Konferenz wir Teilung von Europa beschlossen
  • 1946 Churchill spricht vom eisernen Vorhang
  • 1947 Truman-Doktrin, Marshall-Plan, Containment-Politik
  • 1948 Blockade von Westberlin
  • 1949 Gründung BRD, DDR und Nato
  • 1950 -53: Korea-Krieg
  • 1953 Tod Stalins, Volksaufstand in DDR
  • 1954 F verliert Indochina
  • 1955 Wiederbewaffnung BRD, Gründung Warschauer Pakt, Unabhängigkeit Österreich
  • 1956 Aufstände in Polen und Ungarn unterdrückt
  • 1961 Berliner Mauer
  • 1962 Kuba Raketenkrise

Unterschiedliche Interessen nach dem Krieg

  • F: schwaches D
  • GB: Gegengewicht zu F
  • Su: Sozialistisches D
  • USA: selbständiges D

Gründe für Kommunistische Diktaturen in Osteuropa

  • Politische
    • Kein Erfahrungen mit Demokratie (ausser CSR)
    • Kämpfe zwischen demokratischen Parteien
    • Kommunisten sind Befreier von den Nazis
    • SU nützt bestehende Grenzkonflikte aus (Ungarn mit CSR, Rum, Jug, AUT
    • USA geht nicht auf Hilferufe, zur Bewahrung der guten Beziehungen mit SU, ein
    • Abwahl von Churchill
  • Wirtschaftliche
    • Keine Landreformen in der Zwischenkriegszeit und daher keine freien Bauern
    • Keine Mittelstand
    • Industrie noch in den Anfängen – Ausnahme CSR
  • Menschliche
    • Opportunisten nutzen Anwesenheit der SU-Truppen
    • Vertreibung der deutschen Bevölkerung mindert wirtschaftliche Konkurrenz
    • Arbeiter hoffen auf bessere Bedingungen durch Verstaatlichung

Reaktion des Westens auf Ausbreitung Kommunismus

  • Truman Doktrin:
    • Wenn Staaten sich gegen de Kommunismus wehren sollen sie finanzielle und wirtschaftliche Unterstützung erhalten
  • Marshall-Plan:
    • Umsetzung der Truman-Doktrin
    • Stellt Geld für Wiederaufbau zur Verfügung
    • Aufteilung, Verwendung und Umsetzung obliegt den Staaten (OEEC)
    • Durch eine Steuererhöhung (10%) in den USA finanziert
    • Auch Ost-Staaten werden eingeladen, wird jedoch durch Stalin unterbunden
    • Europäische Firmen bestellen Maschinen in den USA und der OEEC bezahlt diese
    • CH profitiert ebenfalls zur einen Zuwachs der Exporte
  • Containment-Politik - Eindämmungspolitik

Konfrontationen im kalten Krieg

  • Berliner Blockade
    • SU sperrt alle Strassen und Eisenbahnlinien nach West-Berlin
    • Die Westmächte wählen den nicht militärischen Weg einer Luftbrücke
    • Militärisch nur mit A-Bombe, Militärschlag oder Rückzug möglich
  • Korea-Krieg 1950 -53
    • Nordkorea greift Südkorea an
    • Westliches Bündnis eilt zur Hilfe
    • China entsendet „Freiwilligenverbände“
    • Krieg ohne Gewinner, China steigt zur Macht auf
    • USA baut asiatischen Bündnissystem auf und erlaubt Wiederaufrüstung von J und BRD
    • Weltweite Aufrüstung als Folge
  • Vietnam 1945 – 1979
    • F will ehemalige Kolonie, nach der Kapitulation Japans, wieder einnehmen
    • Wiederstand durch Vietminh und Führung Ho Chi Minh
    • Es kommt zu einem Frieden und einer Zweiteilung des Landes
    • Infiltration des Norden in „westlichen“  Süden
    • USA schickt Militärberater und später Truppen
    • 1975 zieht die USA ab
    • Norden erobert den Süden und Land wird als kommunistischer Staat vereint
  • Besetzung Afghanistans durch SU 1979-88
    • SU marschiert in Afghanistan ein um den Sturz der Moskau-freundlichen Regierung zu stoppen
    • Westen beschliesst Embargos
    • Westen liefert den Wiederstandsbewegungen Waffen
  • Unter Gorbatschew zieht sich die SU zurück

Neue Staaten und Organisationen im kalten Krieg

  • 1949
    • BRD
    • DDR
    • NATO
    • Europarat
    • Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (östliches Wirtschaftsbündnis)
    • Volksrepublik China
  • 1951
    • Japanische Armee
  • 1952
    • BRD: Bundeswehr
    • DDR: NVA
  • 1975
    • KSZE: Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa

Details zu KSZE

  • KSZE: Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
    • 1.Korb: Grenzen nach dem 2. WK werden legitimiert (Hitler-Stalin-Pakt)
    • 2. Korb: Menschenrechte
    • 3. Korb: Wirtschaftliche Zusammenarbeit 

Aufstände im kalten Krieg

  • 1953 DDR
    • Aufstand nach Kollektivierung und Sowjettisierung der Industrie. Neue Arbeitsnormen ohne höhere Löhne
    • Generalstreik in allen grösseren Städten
    • SU-Panzer unterdrücken Aufstand
    • Westen mischt sich nicht ein
  • 1956 Ungarn
    • wird durch Altstalinisten Rakosi beherrscht
    • Land unruhig seit Niederlage an der Fussball-WM
    • Nach dem Polen 1956 mehr Freiheiten bekommen hat kommt es zu Demonstrationen
    • SU-Truppen versuchen Niederschlagung, werden jedoch durch ungarische Armee und Zivilisten zurück geschlagen
    • Imre Nagy wird neuer Parteiführer, dieser erklärt Ungarn Neutral und tritt aus dem Warschauer Pakt aus
    • SU-Truppen greifen an und besetzen Ungarn
    • Westen greift nicht ein
  • 1968 Prager Frühling
    • KP führt Reformen ein „Sozialismus mit menschlichen Antlitz“
    • Pressefreiheit, Auflösung Staatssicherheit und mehrere Parteien
    • Dubceck-Bewegung: Freiheiten werden gewährt, da der vernünftige Mensch sich für die Sozialistische Lösung entscheiden wird
    • Truppen des Warschauer Paktes marschieren ein und besetzen die CSSR
  • 1981 Polen Solidarnosc
    • Polnische Papst bereits Polen und ruft zum Widerstand auf
    • Freie Gewerkschaft mit staatlicher Anerkennung im Jahre 1980 gegründet
    • Streikt und Proteste entstehen
    • Kriegsrecht wird ausgerufen und Niederschlagung beginnt
  • 1988-91 Unabhängigkeitskampf der baltischen Völker
    • nationale Kultur erlebt Wiederauferstehung „singing Revolution“
    • durch missverstandene Töne Gorbatschows bildet sich eine Menschenkette durch die baltischen Staaten
    • Die Staaten erklären sich unabhängig
    • Während des Golfkrieges versucht die SU die Unabhängigkeit militärisch zur Unterdrücken
    • Nach dem Golfkrieg erkennen die westlichen Staaten die Baltischen an

Entspannungsphasen im Kalten Krieg

  • 1952 Stalin Noten
    • alle ziehen sich aus D zurück, freie Wahlen und Wiedervereinigung
  • 1953 Tod Stalin
    • Kämpfe um die Macht in SU
  • 1955 Aussöhnung mit Tito
    • SU söhnt sich mit Tito (SU) aus, da die SU nach Machtwechsel schwach ist
  • 1955 Rückzug der SU aus Österreich
    • Österreich wird neutral
    • NATO wird so gespalten und ein Korridor für SU entsteht
  • 1955 Gipfeltreffen in Genf
    • „Geist von Genf“
  • 1963 Einrichtung Heisser Draht
    • zur Verhinderungen eines Angriffes aufgrund technischen Defektes
  • 1971 Vereinbarung über Atomunfälle
  • 1972 Vereinbarung über Navigation und Flüge auf dem Meer
  • 1972 SALT 1 Abkommen
    • Begrenzung der strategischen Atomwaffen und Abwehrsysteme
  • 1974 Atomwaffenteststoppvertrag
  • 1979 SALT 2 Abkommen
  • 1980 Ende der Entspannung
    • SU rüstet auf (SS-20)
    • NATO droht der SU auf zurüsten, wenn SS-20 nicht abgerüstet werden
    • Carter wird als „weicher“ Präsident angesehen

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