Strategisches Kommunikaionts Management

Melanie Hanimann
Study

Melanie Hanimann
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über strategisches Kommunikationsmanagement auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Markenführung, Stakeholderanalyse, Issue-Management und Unternehmensethik, wobei Begriffe wie Marke, Stakeholder und Unternehmen häufig vorkommen. Die Karteikarten eignen sich besonders für Studierende und Fachkräfte im Marketing, die ihr Verständnis für strategische Kommunikationsprozesse vertiefen möchten.
Flashcards
68
Students
3
Language
German
Category
Marketing
Level
University
Created / Updated
02.04.2015 / 17.07.2017

Flashcards

Modelle für die Strategische Analyse

Issueanalyse

Ressourcenanalyse

Wettbewerbsanalyse

Stakeholderanalyse

Stakeholderanalyse:

  • Framework von Mitchell Agle
  • Vor- und Nachteile
  • Fazit

  • Framework:
    • Macht: Ein Akteur beringt einen anderen dazu, etwas zu tun, was er von sich aus nicht getan hätte
    • Dringlichkeit: Grad, zu welchem Stakeholder-Anliegen sofortige Aufmerksamkeit verlangt
    • Legitimität: Wahrnehmung, dass Handlungen von Akteur wünschbar, richtig und angemessen sind (ggt. von Mafia)
    • Salienz: Grad, zu welchem ein Manager einem Stakeholder-Anliegen Proirität gibt
  • Vorteile:
    • Framework bietet Einfachheit und Klarheit
    • Unterstützt Priorisierung von Stakeholder-Anliegen
  • Nachteile:
    • Verteidigungshaltung dominiert (Stakeholder werden eher als Gegner gesehen)
    • Folglich werden Potentiale, die aus Kooperationen mit Stakeh. entstehen könnten, nicht berücksichtigt
    • Fraglich ob U. nur alle mächtigen Stakeh. beachten soll

Mehrmarkenstrategie

Es werden hier mindestens 2 Marken im gleichen Produktbereich auf einem Gesamtmarkt parallel geführt

Vorteile:

  1. Bei abnehmender Markentreue wird angestrebt die Markenwechsler mit eigenen marken zufriedenzustellen
  2. Durch Einführung einer Kampfmarke werden die übrigen Unternehmensmarken aus dem Preiskampf herausgehalten
  3. Jede im Markt neu platzierte Marke sicher den Umternehmen im Handel mehr Regalfläche und stellt eine zustzliche Markteintrissbarriere für potentielle Konkurrenzmarken dar

Nachteile:

  1. Durch die einführung immer neuer Marken werden nur kleine Umsatzzuwächse zu geringe Gewinne erwirtschaftet
  2. Kannibalisierung der eigenen Marken
  3. Gefahr der Übersegmentierung, die Teilung des Gesamtmarktes in zu viele Teilmärkte.

Markenfamilienstrategie

 

  • Unter einer Marke werden mehrere verwandte Produkte geführt
  • Voraussetzungen: Änliche Marketingmixstrategien für die Produkte der Markenfamilie und ein gleichwertiges Qualitätsniveau

(Nivea)

Vorteile:

  1. Verringerung des Floprisikos bei Neuprodukten und schnellere Akzeptanz im Handel bei den Konsumenten
  2. Durch eine starke Markenbildung wird ein preispolitischer Spielraum geschaffen

Nachteile:

  1. Badwill Transfer: Negative Abstrahlungseffekte von einer Marke zu den anderen Marken
  2. Höhere Abstimmungsbedarf bezüglich des Marketingmix des einzelnen Marken.

Dachmarkenstrategie

  • Sämtliche Produkte eines Unternehmens werden unter einer Marke zusammengefasst
  • Der Firmenname wird zur Marke

Vorteile:

  1. Das Floprisiko der neuproduktionseinführung wird gesenkt
  2. Akzeptanz ist möglich eine unverwechselbare Unternehmensidentität une ein differenziertes Unternehmensimage aufzubauen
  3. Das Unternehmensimage lässt sich durch eine innovative Markenpolitik leichter aktualisieren
  4. Alle Produkte können zur Profilierung der Dachmakre beitragen

Nachteile:

  1. Es besteht die Gefahr der Markenerosion wenn die Konsumenten den Kompetenzanspruch des unternehmens nicht mehr für alle Marken akzeptieren
  2. Hoher Koodinationsbedarf
  3. Negative Abstrahlungseffekte. Möglichkeit hier: Verknüpfung von Firmennamen mit Produktnamen,

Mischformen

  • Tendenz geht auch bei Unternehmen, die vorwiegend im Absatzmarkt Einzelmarkenstrategien verfolgen, in Richtung einer Markenverknüpfung
  • Einerseits wird so die Unternehmensmarke stärker kommuniziert
  • Anderseits wird die Unternehmensmarke als starker Absender mitkommuniziert

Eigenmarke vs. Herstellermarken

  • Eigenmarke: Ware exklusiv nur in der eigenen Verkaufsstätte vertrieben
  • Eigenmarke kann auch einen Retailbrand sein (Ochsner Shoes)

Disruptives Geschäftsmodell

durch Geschäftsmodelle anderer überholt

Salienz

Der Grad zu welchem Mangager einem Stakeholder Anliegen Priorität geben

Corporate Social Responsibility

verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln, welches über die einhaltung der gesetzlichen Vorschriften hinaus geht.

Unternehmensethiken

Instrumentalistische Unternehmensethik:

  • Hilft um Umsatzeinbussen zu verhindern

Kreative Unternehmensethik:

  • Nachhinein Spenden für etwas (wiedergutmacung)

Integrative Unternehmensethik:

  • Ethische Überlegungen werden von Anfang an miteinbezogen.

 

Anspruchsgruppenkonzepte:

Shareholder Value Ansatz:

  • Nur Interessen der Kapitalgeber werden berücksichtigt

Stakeholder Value Ansatz:

  • auch Gewinnmaximierung, nicht nur Shareholder werden berücksichtigt sondern alle wichtigen Interessensgruppen.
  • Diagramm: Beeinflussbarkeit des Stakeholders/ Einfluss des Stakeholders

Normativ kritisches Anspruchsgruppenkonzept:

  • Verzicht auf ethisch zweifelhafte Gewinne

 

 

Unternehmensleitbild

  • langfristige Zielvorstellung
  • Elemente:
    • Identität
    • Tiele
    • Verhaltensgrundsätze

Porter five Forces

Hilft attraktive Branchen zu identifizieren

Wachstumsstrategie nach Ansoff

Marktdurchdringung: Abwerben Kunden Konkurrenz

Marktentwicklung: neue Märkte suchen (Ausland)

Produktentwicklung: neue Produkte entwickeln

Diversifikation: neue Produkte für neue Märkte

Framework Mitchell Agle Wood

Schlafende Stakeholder: Sie habe Macht aber benutzen diese nicht, da ihnen ein legitimer Bezug zu einem dringenden Anliegen fehlt.

Diskretionäre Stakeholder: Sie besitzen Legitimität, haben aber keine Macht und kein dringliches Anliegen

Fordernde Stakehodler: Besitzen ausschliesslich das Attribut der Dringlichkeit. Lästig aber nicht gefährlich

Stakeholder mit zwei Attributen

Dominante Stakeholder: legitimes Anliegen, und die Macht

Abhängige Stakeholder: legitimes und dringliches Anliegen, aber Macht fehlt.

Gefährliche Stakeholder: dringende Anliegen und die Macht. Legitimität fehlt > es wird auch illegal agiert

Stakeholder mit drei Attributen

Definitive Stakeholder: Manager haben ein klars Mandat, deren Anliegen zu priorisieren und sofort danach zu handeln. Oft werden dominate zu definitiven Stakeholder

Salient für ein Unternehmen

wichtig für das Unternehmen > je mehr Attribute ein Stakeholder hat.

Macht ist das Attribut, das ein Stakeholder erst ernsthaft handlungsfähig macht

Vorteile und Nachteile am Framewokr von Mitchell

Vorteile:

  • Framework bietet eine konzeptuelle Einfachheit und Klarheit
  • Framework unterstützt eine Priorisierung von bestimmten STakeholderanliegen.

Nachteile:

  • Es suggeriert, die Stakeholder seine grundsätzlich eher Gegner eines Unternehmens - es dominiert eine Verteidigungshaltung
  • Kooperationen werden nicht thematisiert
  • Soll ein Unternehmen nur die möchtigen Stakeholder beachten?

Rollen von Stakeholder

Nutzenempfänger: SH emfpangen Leistungen von Organisation. (Sponsoring/Standortgemeinschaft)

Nutzenstifter: SH verfügt über wesentliche Ressourcen

Risikoträger: SH begibt sich in Abhängigkeit mit Organisation

Risikoverursacher: SH kann Reputation beschädigen

Was ist ein Issue?

Gesellschaftliche Problemfelder, die zwar objektiv existieren können, jedoch von verschiedenen Stakeholdergruppen unterschiedlich wahrgenommen werden

Issues verschiedener Bereiche

Business Issues:

Unternehmensspezifisch, Finanzierungsthemen, Oragisationsstruktur

Wirtschaftliche issues:

Marktveränderungen, Konjunkturentwicklung, Wirtschaftskriesen

Gesellschaftliche Issues:

Demographische Entwicklung, Migration, Armut

Ökologische Issues:

Energiewende, Klimawandel

Zweck der Issueanalyse

  •  Erkennen von wichtigen Problemfelder
  • Miteibeziehung der Issues in der Gesamtstrategie
  • Chancen werden erkennbar.

Issue Entwicklungsphasen

  1. Latenzphase:

  • Erste Ereignisse treten auf
  • Experten und Eingeweihte interessieren sich für das Thema
  • Abweichung zwischen Ereignissen und Erwartungen bereits vorhanden

2. Emergenzphase (Erwartungsbildung)

  • Ereignisse häufen sich
  • Experten und Eingeweihte versuchen, das Anliegen zu bestimmen und zu erklären
  • Fachmagazine publizieren Berichte
  • interessengruppen formen sich
  • Gesellschaftliche Erwartungen bilden sich

3. Aufschungsphase (Politisierung)

  • Interessensgruppen tragen das Anliegen
  • Massenmedien berichten
  • Politiker greifen Thema auf
  • Einbettung in politische Landschaft

4. Reifephase (Regelung)

  • politische Fraktionen beziehen Stellung
  • Massenmedien suchen neuen Themen
  • Regelung des Anliegens wird in Angriff genommen

5. Abschwungphase (Sanktionen)

  • Durchsetzung neuer Regelungen
  • Verhalten wird überprüft und Verstösse sanktioniert.

Issue Früherkennungssystem

1. Issuidentifiktaion - Trends erkenne

  • Expertenhearings
  • Erahrungsaustauschgruppen
  • Szenariobildung

2. Issuebeurteilung und Priorisierung

  • Einrittswahrscheinlichkeit und Dringlichkeit
  • Strategische Relevanz
    • mögliche Auswirkungen im Stakeholdernetzwerk
    • Beeinflussungsmöglichkeit des Issues durch Unternehmen allein

3. Wahl der Strategie

Industrie Structure Vie of Strategy

Top Down

Ansoff

Porter 5

Resourced Based view of Strategy

Button up

Prozessmanagement

Businesseinieering

SWOT

Ressourcen: sind die WErte und Vermögen aus denen ein Unternehmen besteht. Sie sind gleichzeitig die Einsatzfaktoren aus denen ein Unternehmen seine Leistungen erstellt

Wissen, Menschen, Lizensrechte

Innensicht

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