Strategisches Kommunikaionts Management


Melanie Hanimann
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über strategisches Kommunikationsmanagement auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Markenführung, Stakeholderanalyse, Issue-Management und Unternehmensethik, wobei Begriffe wie Marke, Stakeholder und Unternehmen häufig vorkommen. Die Karteikarten eignen sich besonders für Studierende und Fachkräfte im Marketing, die ihr Verständnis für strategische Kommunikationsprozesse vertiefen möchten.
Karten
68
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
02.04.2015 / 17.07.2017

Lernkarten

Motive Marke zu kommunizieren

  • Öffentlichkeit
  • Highpotentials zu finden

Entwicklungsstufen der Marke

> Branchen und Situationsabhängig

  1. Geringe Markenorientierung BtoB:
    • Marke hat geringen Beitrag zum Erfolg der Unternehmung
    • Fokus auf Kosten- und Prozessoptimierungen
    • Kundenbedürfnisse zweitrangig
  2. Mittlere Markenorientierung: Konsumgüter
    • Makre wichtig für Sicherung des Marktanteils
    • Ausrichtung der Marke an der Strategie
    • Konsistentes Markenverständnis in der Unternehmung
  3. Hohe Markenorientierung: dienstleister
    • Kenntnis über Bedürfnisse der Kunden
    • Starke Ausrichtun der Markenwerte an der Strategie
    • Hochentwickelte Instrumente zur Markenfürhung

Warum wird Strategisches Management der Unternehmensmarke immer wichtiger?

  • schafft eine starke Vertrauensbasis zwischen Unternehmen und Bezugsgruppen
  • hilft Kriesensituationen leiter zu überwinden > Sympathie zur Marke ist emotionale Nähe. Erhöhen Vertrauen und Glaubwürdigkeit
  • Weil es die Attraktivität des Unternehmens als potentieller Arbeitgeber im Arbeitsmarkt steigert

Was verbindet man mit "War fol talent"

Für ein Unternehmen ist es wichtig gute Talente für ihr Unternehmen zu rekrutieren. Die Unternehmer kämpfen um die besten Talente.

Stichwort:

  • Employer Branding >Wie attraktiv ist der Arbeitgeber

Beispiel Werbung von Mc Donnald: Karriere im Mc Donnald

Was ist das Problem der Rankings der beliebtesten multinationalen Arbeitgeber?

Ranking word von Studiereden gemacht und gar nicht von Arbeitgebern selber.

Was sind "Right Potentials"

  • Passt man zur Kultur?
  • Unternehmenswachstum abhängig vom Zuzug talentierter Köpfe und der raschen Wandelbarkeit bestehender Personalressourcen
  • Man findet erst Mitarbetier wenn auch innerbetriebliche Kultur stimmt
  • Interne Kommunikation > unternehmerische Überlebensfrage

Was ist Employer Brandig

  • Positionierung eines Unternehmens als glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber
  • Kern ist die Unternehmensmarke adaptierende Arbeitsgebermarkenstrategie
  • Ziele: nachhaltige Optimiereung von Mitarbeitergewinnung, Mitarbeiterbindung, Leistungsbereitschaft, Verbesserung des Unternehmensimage

Wer ist wichtig für das Employer Brandig?

Mitarbeiter selber:

  • sie kommunizieren intern und extern ihr Selbstverständnis betreffend der Unternehmung
  • sie streuen Botschaften
  • leben von der Identität und Zugehörigkeit zu einer Unternehmensphilosophie

Was bringt Employer Branding mit Social Media?

  • Herstellung eines Dialoges mit Highpotentials
  • gemeinsames Verständnis für die Marke
  • langfristiger Beziehungsaufbau mit Mitarbeiter
  • Erreichen von passiven Kandidaten
  • Förderung der EVP

Was ist EVP?

Employer Value Proposition

> Enzigartiger Vorteil des Arbeitsgeber

Was ist die Asymmetrie des Vertrauens?

negative information wird als relevatner eingestuft als eine positive Information

Was sind Parameter einer Kriesenkommunikation

  • Emotionale Angelegenheit > bei wichtigen Angelegenheiten muss CEO sich zeigen, Glaubwürdigkeit
  • Nachforschungen ergeben neue Informationen
  • Partikularinteressen > einzelnen Interessen der Stakeholder kommen mehr zum Vorschein, keiner Will verlieren
  • Einfluss auf Ressourcen
  • Je länger eine Krise andauert, desto grösser ist die Gefahr, dass Kommunikationsfehler begangen werden

Grundsätze für Kriesenkommunikation

Tell it early

Tell it all

Tell it yourself

- wichtig ist die Transparenz in der Supply Chain

- Dialogbereitschaft mit den Partnert > präventiver Dialog mit Stakeholdern

Grundsätze für Unternehmenskommunikation

  • strategisches Führungsinstrument
  • alles unter einem Dach und in einer Hand
  • Proaktives Handeln durch gezieltes Monitoring
    • Issues Managment
    • Agenda Setting

Praxisempfehlungen für Kriesenkommunikation

  • Medieneziehungen aufbauen
    • gute Beziehung mit Journalisten muss man nachhaltig aufbauen, auch in guten Zeiten kommunizieren. CEO und PR sollen regelmässig Journalisten treffen
  • Risiken erkennen
    • über mögliche Risiken frühzeitig Gedanken machen. Für extern und intern.
  • Störfall oder Krise identifizieren
    • Störfälle: geringer Schaden, nicht nachaltig, keine eistentielle Bedrohung für Unternehmen
    • Kriese: können zu grossem Imageschaden führen, sind nachhaltig und können Existenz der Unternehmung gefährden.
  • Monitoring betreiben:
    • um Risiken Frühzeitig zu erkennen
  • Kriesenhandbuch erstellen:
    • Zur Vorbereitung auf mögliche Kriesen. Checklisten, Kontakte und Verantwortung, Vorgehen
  • Fazit
    • Aufgabe der Kommunikationsleute Kriesen frühzeitig erkennen und zu beraten

Sonderfall Shitstorm

  • Öffentliche Kritik an einem Konzern, Produkt oder Einzelpersonen. Kritik nicht immer Sachlich.
  • Shiststorm oft auf Social Media Plattformen
  • Shitstorm auch grosse Aufmerksamkeit bei den Medien. > Hoher Druck auf Kritikempfänger

Strategisches Management der Unternehmensmarke

Orchestrierung des Markenportfolios eines Unternehmens:

Markenstrategische Optionen:

  • Einzelmarkenstrategie
  • Mehrmarkenstrategie
  • Markenfamilienstrategie
  • Dachmarkenstrategie

Einzelmarkenstrategie

  • für jedes Produkt wird eine eigene Marke geschaffen, die jeweils nur ein Martsegment besetz
  • Beispiel Henkel mit Wschepflegebereich: Persil, Fewa, Wipp...

Vorteile:

  1. Man baut für jede Marke ein unverwechselbares Profil auf
  2. Problemlösungsprofil der Marke wird optimal auf das Bedürfnisprofil der Konsumenten abgestimmt
  3. Geringer Kooridnationsbedarf bei den unterschiedlichen Marken
  4. Wenn ein Produkt Probleme nicht auf ganzes Sortiment tangiert.

Nachteile: 

  1. Einzelmarke hat in allen Lebenszyklusphasen alleine die Marketingaufwendungen zu tragen
  2. Frü die Markteinführung von Neuprodukten wird deshalb in den letzten Jahren immer seltener die Einzelmarkenstrategie favorisiert.

Wie sieht das Corporate Brand Management Systen (Stakeholder-Ansatz) aus?

-

Welche Anspruchsgruppen hat das Corporate Brand Management System?

-

WelcheAnspruchsgruppe hat den grössten Einfluss und warum

Meinungsmark
 grösstes Mass an Reputation v.a. heutzutage wegen Social Media etc.

Unterschied zwischen Marke und Reputation

 

Marke:

  • wird von U. nach Aussen kommuniziert
  • von U. beeinfluss- und steuerbar

 

Reputation

  • Feedback von Aussen
  • weder steuer- noch beeinflussbar  → BP

 

Was ist der Spill-Over-Effekt?

Drei Beispiele

Die Märkte beeinflussen sich gegenseitig, sind nicht isoliertvoneinander

Beispiele:

Glencore: Reputation schlecht, Absatz schlecht

H&M: Reputation schlecht, Absatz gut → Grund: extrem günstig

Primemart: Reputation schlecht, Absatz gut → Grund: extrem günstig

 

Eigenschaften der Reputation

  • Jede AS hat eigenes Image von U. --> Summe ergibt Reputation, Ruf (höchstes Gut)
  • Reputation macht langfristigen Erfolg aus
  • Kommunikation ist das Bindeglied zw. U. und Öffentlichkeit

Wo soll CCO platziert sein?

Wer ist Hauptfeind von CCO und warum?

Wo soll CCO platziert sein?

  • Einblick
  • Repräsentiert Firma und Marke
  • Hat mehr Kontakt zu Kunden als andere GL-Mitgieder
  • kommuniziert mit allen Stakeholdern
  • Art&Weise der Markenkommunimation
  • sollte eine Linienfunktion haben (mehr Verantwortung)

Wer ist Hauptfeind von CCO und warum?

CFO, weil Marke ist immateriel--> ist nicht in der Bilanz, kann nnicht liwuidiert werden ABER hat enormen Wert

Funktionen Corporate Brand Management

  • Verbindet

    • strategisches Management

    • Unternehmensführung

    • U.Kommunikation

    • Marketing

  • Verbindet Fragen der U.Strategie mit Antworten der Markenführung

Wettbewerbsvorteil durch CBM

  • Unternehmen wird vereinheitlicht, also einheitliches Erscheinungsbild, in dem die Marken integriert werden

  • Koordination der vier entscheidenden Märkte Kapital-, Absatz, Arbeits-  und Meinungsmarkt

Bedeutung von Marken

  • Versprechen

  • Qualitätsindikator

  • Statussymbol

  • schaffen Identität und Markenkulturen

  • repräsentieren Lifestyle

→ qualitative Eigenschaften

  • starke Marken sind quantitative Wertschöpfer, grosser immaterieller Wert

  • → Kommunikation wird strategischer eingesetzt

→ quantitative Eigenschaften

Volkswirtschaftliche Sicht der Marke

  • Versprechen

  • Qualitätsindikator

  • Statussymbol

  • schaffen Identität und Markenkulturen

  • repräsentieren Lifestyle

→ qualitative Eigenschaften

  • starke Marken sind quantitative Wertschöpfer, grosser immaterieller Wert

  • → Kommunikation wird strategischer eingesetzt

→ quantitative Eigenschaften

Corporate Branding:

Ziel?

Wie?

Ziel: Strategisches Management der Unternehmensmarken

Wie:Beziehung zu Stakeholder ist Kernaufgabe des Managements

Kommunikation ist strategisches Führungsinstrument und nicht nur eine Hilfe

Funktionen einer Marke

Markenführer:

  • Differenzierung vom Wettbewerb und Qualitätssignal
  • Präferenzbildung bei den Kunden und Schaffung von Kundenloyalität (kleiner Aufwand)
  • Schaffung von Markteintrittsbarrieren für Wettbewerber (starke Marke)
  • Generierung eines Preispremiums
  • Schaffung einer Plattform für neue Produkte (Brandstretching)

Absatzmittlers (Händler):

  • Minderung des eigenen Absatzrisikos (bei starken Marken)
  • Imagetransfer (vom Markenführer auf den Absatzmittler) --> Marke reflektiert auf Händler
  • Begrenzung der eigenen Beratungsaktivitäten (Pull und weniger Push)

Nachfrager:

  • Orientierungshilfe und Erleichterung der Informationsaufnahme und -verarbeitung
  • Qualitätssignal und Risikoreduktion
  • Vermittlung eines Erlebniswertes (kann nur Marke, nicht Produkte)
  • Selbstdarstellung (des individuellen Geschmacks, der Gruppenzugehörigkeit oder sozialen Status) --> Differenzierung im Umfend

 

Definition von Strategie:

langfristige Ausrichtung und den Rahmen von Aktivitäten eines Unternehmens. ein Unternehmen kann durch Konfiguration von ihren Ressourcen und Kompetenzen Wettbewerbsvorteile in der Umwelt, die sich immer verändert, erlangen. Ziel ist es, die Erwartungen von Stakeholdern zu erfüllen --> Shareholder Value

wichtigste Stakeholder:

Kunden

Kapitalgeber

Mitarbeiter

Strategische Entscheide von Managern

  • langfristige Ausrichtung des U
  • Rahmen an Aktivitäten von U.
  • Erlangen von Vorteilen ggü. Mitbewerbern
  • Beachten von Veränderungen in der Umwelt des U.
  • Erlangen und Aufbauen von Kompetenzen und Ressourcen
  • Beachten von Erwartungen der Stakeholder

Merkmale von Strategientscheidungen

  • Komplex
  • Entscheidungen werden in Situationen der Unsicherheit getroffen
  • sind operationale Entscheide
  • verlangen integralen Ansatz
  • beinhalten veritable Veränderungen

Issue Management --> Stakeholder Value

Veränderungen des Strategischen Management im Laufe der Zeit

  • Im Laufe der Zeit etablieren sich jeweils gewisse Managementansätze als dominant und setzen sich durch
  • Später werden diese dominaten Ansätze übersteigert angewendet
  • Eine übersteigerte Anwendung kann schnell mehr Schaden als Nutzen erbringen
  • Ist dies geschhen, werden die vorherrschenden Ansätze durch neue abgelöst. Ziel ist des, damit den Übersteigerung entgegenzuwirken

Fazit:

  • Anätze des str. Mgmt unterliegen einem Zeitgeist und werden jeweils durch neuere und angemessenere Ansätze abgelöst
  • Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft fordert immer wieder neue Denk- und Handelsweise der Führungskräfte
  • Seit50er Jahre werden drei Managergenerationen unterschieden, die immer von der jeweiligen Zeit geprägt sind

Merkmale der Portfolio Manager

  • auch Managergeneration 1.0 (ab 1950)
  • U. ist Empire des Managers
  • Wachstum und Grösse als strategisches Ziel
  • Überdiversifikation (Diversifikation  --> Ausweitung des Sortiments, neue Produkte für neue Märkte)
  • Ausnutzung der Lern- und Erfahrungseffekte durch Portfolio-Management
  • Ganzheitlicher Ansatz

Shareholder-Value-Maximierer

  • Managergeneration 2.0 ab 1980
  • Ökonomisierung des strategischen Managements
  • Kurzfristige Gewinnmaximierung
  • Shareholder-Vaue
  • Profit-Generation für Eigentümer
  • Einfachheit des Modells vs. Realität
  • Ziel: Wertsteigerung für erhöten Aktionärsnutzen, Dividende, Kursgewinn
  • (Nettosubstanzwert langfristig erhöhen)
  • Nestle gehört zu  Generation 2.0

Heutiger Ansatz:

Netzwerkorientiert

Distributivers Geschäftsmodel: Konkurrenz wird durch Anwendung eines anderen Geschäftsmodels überholt

Herausforderungen der heutigen Managergeneration:

  • Verschmelzung von Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft
  • Neue Institutionen (z.B. NGOs) und Medien (social Media)
  • Dominanz des Kostendenkens, der kurzfristigen Gewinnmaximierung, Marktgläubigkeit und Hyperwettbewerb (Kostenproblematik, da Euroschwankung und CH exportorientiert)
  • Vertrauensverlust un Manager: Notwendigkeit für positives Rollenbild

Managergeneration 3.0

  • U. als Teil der Gesellschaft:
    • Nicht nur ökonomische Handlungseinheit
    • U. schaffen Werte für sich und Gesellschaft
  • Mensch als Zweck:
    • U. können nur dank dem Engagement der Menschen Wert schaffen
    • Mensch als Motor der Wertschöpfung
  • Nachhaltige Innovation:
    • Leistungserstellung von U. wird immer komplexer
    • Entwicklung von Potenzialen für innovative Produkte in dem unbegrenzte Ressourcen wie Wissen entwickelt werden
  • Nachhaltige Innovation:
    • U. erbringen Leistung durch vielfältigge Kooperationen mit anderen U.
    • Wertschöpfung in solchen Netzwerken wird zum primären Handlungsprinzip der Generation 3.0
      • Crowdsaurcing: Sharing Economy, Wissen und Fähigkeiten in soz. Netzwerken, arbeiten nach Tauschprinzip

Generation 3.0 bezieht sich auf die Sozialkompetenz

 

Étudier