Humbi
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Biographie Humboldt
1767: Geburt in Potsdam
1789: reise nach Frankreich (franz. Revolution 1789-99)
1792: Ideen zu einem Versuch die Grenzen der Wirksamkiet des Staats zu besttimmen
1793: Theorien der Bildung
1835: Tod in Berlin
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Sozialgeschichtlicher Kontext Neuhumanismus
Reorganisation der staatlichen Verwaltung
Freiheit und Möglichkeiten
Reform und Liberalisierung
Potenziale bilden sich ohne Bildung nicht aus, Mensch kannn nur durch Bildung zum Menschen werden
Aufklärung
Neugestaltung durch eigenen Verstand, Abgrenzung und Autorität
Leitgedanke: Ausgang aus selbstverschuldeter Unmündigkeit
Utilitarismus ( Nützlichkeitsprinzip)
Neuhumanismus
Antike als Vorbild
gegen rationalisitische Modelle
Gegen Nützlichkeit!!
Verehrung der Antike
Mensch soll erneut im Mittelpunkt der Überlegung stehen
Bildung Individuell betrachtet
obwohl alle Menschen dasgleiche aufnehmen, ist es doch unterschiedlich im Menschen
Griechen hatten all das, wodurch rein menschliche Bildung und Erhöhung des Geistes entfaltet werden konnte
Weg zur Freiheit über humanistische Bildung ( wahre Bestimmung selbst erkennen)
ganze Mensch als schöne Seele, die Einheit von Geist & Körper->freie, schöne Entwicklung der Menscheit
-an goldenes zeitalter anknüpfen, Richtschnur, um sich wieder aufzurichten und danach zu streben
Stein Hardenbergische Reformen ( Preußische Reformen=
Reformwelle nach der Niederlage gegen Napoleon 1806
reihe von Staats - und Verwaltungsreformen ( Z.B. Bauernbefreiiung, Steuer und zollreform)
unter anderem auch Humboldt
Stein: antiaufklärerisch
Hardenberg: Aufklärer
Mensch, Staat und Gesellschaft
definiert Grenzen des Staates, sodass sich Mensch zu Mensch bilden kann
Staat soll ausschließlich äußere und innere Sicherheit bieten ( Handeln, Gesetze etc.)
Bildung als Menschenrecht
Mensch als Mensch ausbilden, nicht als Bürger (Staatsbürger werden)
gegen Nützlichkeitsprinzip
Mensch soll sich nicht unterordnen, sondern einbringen
Mensch benötige Freiheit, um sich bilden zu können
Reform von unten!
wahre Zweck des menschen
ZITAT
wahre Zweck des menschen ist die höchste und proportionierlichste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen ( Ideen zu einem Versuch die Grenezen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen, 1792)
wahre Zweck des menschen
EINSEITIGE BILDUNG VERHINDERN
gleichzeitig geht dies eigentlich nicht, Mensch kann nich möglichst viel gleichzeitig zum höchsten lernen-> den individuellen Stärken entsprechend, Überperspektive darf nihct außer Acht gelassen werden
Überindividuell: Perspektive der Menschheit, haben unterschiedliche Kräfte und bringen sich individuell mit diesen Kräften ein -> dabei zu möglichs Vollkommenen Gesellschaft
gesellschaftlicher Prozess
Mensch will sich bilden, veredeln ( intrinsische Motivation)
nutzen der natürlich angelegten Ressourcen
Kräfte ( 4 Seelenkräfte)
Seelenkräfte
Verstand, gefühl, Anschauung und einbildungskraft
proportionierlich
ausgewogen, verhältnismäßig alle Anlagen gleichmermaßen fördern
höchste
keine Grenzen, Neigung zum höheren liegt im Menschen selbst -> will Ideal werden, veredeln
Ganze
muss Spannung zwischen Kräften aushalten
offener Prozess
Harmonischer Gesamteindruck
ausgewogen, Spiel der Kräfte & Vielfalt
SCHLAGWÖRTER WAHRE ZWECK
ZITAT
Mensch will sich bilden
natürliche Ressourcen nutzen
nicht einseitig bilden
KEIN SPEZIALWISSEN
im richtigen Verhältnis zueinander ausbilden
WIe soll Mensch höchste und proportionierlichste Bildung gleichzeitig fördern?
zu einem Ganzen: Ordnung zu einem harmonischen gesamteindruck
höchste: individualität
proportionierlichste : trotz Verschiedenheit der Köpfe
->Verwirklichung des Ideals der menschlichen Vollkommenheit nur in Gesellschaft möglich
Bildung gesellschaftlicher Prozess der auf Verschiedenheit der Individuen angewiesen ist
Allheit vs Vielheit
Allheit: systematische Struktur, übergreifende Verbindungen verstehen
Vielheit: einzelne Felder betrachten
Die letzte Aufgabe menschlichen Daseins
ZITAT
Spuren des lebendigen Wirkens hinterlassen, einen so großen Inhalt als möglich zu verschaffen
Verknüpfung unseres Ichs mit der Welt zur allgemeinsten, regsten und freisten Wechselwirkun
(Theorie der Bildung des menschen 1793)
Die letzte Aufgabe menschlichen Daseins
SCHLAGWÖRTER
Mensch hat die Fähigkeit zu bilden, inneren Drang sich zu bilden
geschieht im Prozess mit der Welt (rege, frei, allgemein)
Zusammenhang zwischen fächern erkennen, keine einseitige Bildung-> kein Spezialwissen!
----->Gefahr der Entfremdung ( Wärme nicht zurückspiegeln)
gegen Nützlichkeit von Bildung
Mensch braucht Gegenstand, an dem er sich bilden kann -> es besteht Abhängigkeit
Weitergabe an Nachkommenschaft bis zur Vervollkommung
-> gesellschaftlicher Prozess
allgemeinste
Mannigfaltikgeit an Situationen, möglichst viele Kräfte ansprechen
kein Expertenwissen
regste
aktiv ( energia)
beide Seiten eine aktive Rolle
von Mensch aus: Bildung als aktive Aneignung
von Welt aus: aktive Instanz für die der mensch eine Empfänglichkeit ausbilden muss
frei
freier Zugang aller Menschen zu möglichst vielen Aspekten von Welt ( Problem; Schulgeld)
ohne Einschränkungen
nur Selbstzweck
Wechselwirkung
Individualität bedingt eine spezifische Sicht der Welt
andeerseits verändert Welt das Denken und die Kräfte des Menschen
beide einander ähnlcih machen
Spuren hinterlassen
für die nachkommenschaft, um die Fortdauer der Vorzüge und Errungenschaften zu ermöglichen
durch Verknüofung des Ichs mit der Welt
Aussagen und Eindrücke berühmter Denker (Forschung betreiben etc)
Lehre an Kinder -> Vorankommen der Gesellschaft
Gefahr der Entfremdung
nicht einseitig bilden, nicht von Allgemeinbildung entfremden
Spiegelt wissen nicht zurpck, dann ist wissen unnütz ( wohltuende Wärme soll zurückgespiegelt werden)
idealer Repräsentant seiner Gattung
-letzte Aufgabe menschlichen Daseins
-Mensch soll danach streben, sich bestmögliclhst zu bilden
-dadurch kann Gesellschaft sich immer weiter entwickeln!
Bedingungen von Bildung
Schlagwörter
Freiheit und Selbstbestimmung
Sozialität
Mannigfaltigkeit an Situationen
Sprache
Bedingungen von Bildung
Freiheit und Selbstbestimmung
vom Staat garantiert
jeder soll Freiheit genießen, um sich in Eigentünlichkeit zu entiwckeln
keine Beschränkung von Außen
Individualität jedoch nicht überformen
Mensch braucht Freiheit um sich bilden zu können
Bedingung von Bildung
Sozialität
Verbindungen zu anderen fruchtbar ( Gespräche, Partnerschaften=
neue Perspektiven annehmen und erweitern
Partnerschaft: nicht zu ähnlcih, sonst kann man nicht beweundern, nicht zu different sonst kann man sich nicht ähnlich machen
-> man soll sich auffassen können
SELBSTÄNDIG BLEIBEN
Bedingungen von Bildung
MANNIGFALTIGKEIT AN SITUATIONEN
Folge der Freiheit
Mensch benötigt eine Vielzahl an Situationen
gewährleistet Bildung zu einem Ganzen
Bedingungen von Bildung
Sprache
Sprache verbindet geistige und sinnliche Natur des Menschen
Medium des logos und Medium der Kommunikation
ermöglicht Bewältigung der Welt
Durch Sprache Vielfalt von Kulturen etc aufnhemen
Mensch wird in Sprache geboren, dadurch eine gewisse Weltansicht
Allgemeine oder berufliche Bildung?
Humboldt ist für eine allgemeine Bildung vor der beruflichen Bildung
daher hat er sich das Konzept der Bildungsreform überlegt
gegen Nützlichkeit des Bürgers
Dimension von Bildung
sachliche: Wechselwirkung mit der Welt, beosnders frei aktiv und rege
biographisch: höchste Bildung aller Kräfte und die proportionlierlichste Bildung der Kräfte zu einem ganzen
ethische und soziale: Höherentwicklung der Menscheit, Ziel unerreichbar
politische Dimension: Grenzen des Staats
Bedingungen für Bildung
Praxisdimension: 3-gliedrige Schulsystem und Spezialbildung anschließend
Funktion HUmboldts
Direktor der Sektion für Kultus und Unterricht im Ministerium
Königsberger und LItauischer Schulplan
Schlagwörter
-nur zeitliche Gliederung
-horizontales System
-allgemeine Bildung vor beruflicher Bildung
Bildung für alle ( sehr fortschrittlicher Gedanke)
->Bildung als Menschenrecht
-> sollten durch Bildung Untertanmentalität ablegen
-erbrachte Leistungen vor Ständezugehörigkeit!!
gegen Nützlichkeit der Bildung, daher erst allgemeine Bildung vor Spezialbildung
Nach der Elementarschule haben Kinder die Möglichkeit auf Spezialschulen zu gehen
mindestens Elementarschule sollte besucht werden
Einheit und Kontinuität des Unterrichts, sodass jeder ein mindest Angebot an Bildung erreicht hat
Kräfte intellektuel-mechanisch ausbauen
Königsberger und LItauischer Schulplan
Schlagwörter
keine Mittel/Bürgerschulen
-alle Seelenkräfte geschult werden
-jedes Kind bringt eigene Begabungen mit
-Schule lässt sich nicht abkürzen
Elementarschule
Schlagwörter
ES MACHT LEHRER MÖGLICH
-Mensch befähigen Gedanken zu fixieren, sagen und wahrzunehmen
formaler Rahmen: pestalozzi ( ganzheitlicher Ansatz Lernen mit Kopf, Herz und Hand)
Kind soll für alle Bereiche offen bleiben
nur in Muttersprache
von allen Kindern besucht werden
nicht nur auswendig lernen, sondern wirklich begreifen
Schularten klar voneinander differenzuieren
Elementarschule
Fächer
Zahl und Maßverhältnis
Schreiben und Lesen
Leibesübungen
Musik und Zeichnen
(Reli)
(geographisch, naturhistorisch und geschichtlich zufügen, wenn Kinder nur diese Schule besuchen)
Schulunterricht ( gelehrten Schule)
Schlagwörter
ES MACHT LEHRER ENTBEHRLICH
-zentral: Griechisch (alte Sprache lassen Schüler in fremde Welt eintauchen - soll reale Welt daran messen und bewerten)
-Lernen zu Lernen
-soll auf Uni vorbereiten
-man kann aber auch abbrechen und Spezialbildung anfangen (Eltern sollen äußerste Bemühungen machen Geld aufzutreiben)
-formaler Rahmen: Theorie der Bildung des Menschen
-Abshcluss mit Reifeprüfung, Abiturprüfung
-Ziel: Bildung zu einem schönen Charakter
Schulunterricht ( gelehrten Schule)
Fächer
gymnastischer Unterricht(Rückbesinnung auf Griechen): Sport
ästhetischer Unterricht(bildende Wirkung): Kunst und Musik
didaktischer Unterricht( heute wissenscahftspropädeutischer Unterricht) : Mathematik, philosophischer Unterricht, historischer Lernbereich und Sprachen ( auch Deutsch!)
einbeziehung von Deutsch reform!
alte Sprachen: kopferhellend, tote Sprache aufgrund ihrer Fremdheit besser// nciht nur Alterumskentnisse, sondern richtiger Sprachunterricht
-> Antithese zur Realität bieten
verwendung von intellektuell-mechanischen Fähigkeiten: alle Bereiche sollen sich auseinandersetzen mit Kopf, Herz und Hand, alle Seelenkräfte verwenden
es soll gewährleistet werden, dass bildung nicht nur äußerlich ist