Humanphysiologie

Humanphysiologie - Examen

Humanphysiologie - Examen


A. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die menschliche Physiologie auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Signaltransduktion in Sinneszellen, die Regulation des Blutzuckerspiegels und die Mechanismen des Sehens, einschließlich der Rolle von Kanälen, Glucose, Ca2+ und verschiedenen Zelltypen wie Zapfen und Stäbchen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Biologiestudenten, die sich auf Prüfungen vorbereiten, da sie komplexe physiologische Prozesse verständlich erklären und die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Systemen des Körpers verdeutlichen.
Karten
44
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
23.06.2014 / 26.06.2014

Lernkarten

Signaltransduktion bei salziger Nahrung

  1. Na+ aus salzhaltiger Nahrung strömt über Na-Kanäle in die Zelle
  2. Depolarisation öffnet spannungsgesteuerte Ca2+-Kanäle
  3. Ca2+-Einstrom führt zur Neuroransmitterausschüttung

Signaltransduktion bei saurer Nahrung

Mechanismus noch nicht ganz geklärt.

 

bei saurer Nahrung --> pH-niedrig, H+ - Konzentration hoch --> selektiver H+-Einstrom in Zelle, dadurch Depolarisation --> Öffnen von spannungsgesteuerten Ca2+-Kanälen --> Neurotransmitterausschüttung

bei Amphibien: H+-Ionen blockieren K+-Kanal --> dadurch Depolarisation --> Öffnen spannungsgesteuerter Ca2+-Kanäle --> Neurotransmitterausschüttung

Signaltransduktion bei bitterer Nahrung

  1. Bittermolekül bindet an spezifischen Rezeptor (T2R) --> Konformationsänderung
  2. aktiviertes G-Protein (Transducin) aktiviert Phospolipase C (PLC)
  3. PLC katalyisiert Umwandlung von PIP2 in den sekundären Botenstoff IP3
  4. IP3 führt zu Ca2+-Freisetzung aus intrazellulären Speichern
  5. Erhöhung von Ca2+ führt zur Neurotransmitterausschüttung

Wie wird aus die zufällige Verteilung der Rezeptoren für Duftstoffe im Riechepithel ein räumlich-zeitlich geordnetes Erregungsmuster im Bulbus olfactorius generiert?

  • Riechzellen, die dasselbe Rezeptorgen exprimieren, projizieren mit ihren Axonen auf denselben oder wenige Glomeruli im Bulbus olfactorius
    • --> komplexes, spezifisches Aktivitätsmuster der Glomeruli
  • Mitralzellen eines Glomerulus werden also nur bei Detektion einer kleinen Gruppe von Duftstoffen aktiviert
  • dadurch topographische Repräsentation des Geruches im Riechkolben