Humangeografie ZF

Basierend auf Zusammenfassung von NPE

Basierend auf Zusammenfassung von NPE


Simon Luger
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in die menschliche Geografie, mit Fokus auf Themen wie Ressourcennutzung, Urbanisierung und Umweltauswirkungen. Sie decken die Bedeutung von natürlichen und erneuerbaren Ressourcen, die Herausforderungen der Stadtentwicklung und die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf Ökosysteme ab. Ideal für Schüler, die ein besseres Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt erlangen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Géographie
Créé / Mis à jour
28.10.2013 / 31.12.2019

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Rohstoff

Naturstoffe (tierische und pflanzliche Ausgansmaterialien sowie Bodenschätze), die den Menschen zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen dienen.

  • Reserven

: Dies ist eine spezifische Kategorie von Rohstoffen bzw. Ressourcen. Reserven sind zugängliche und gleichzeitig abbauwürdige Rohstoffvorkommen, welche ökonomisch genutzt werden. Rohstoffreserven werden grundsätzlich unter den Gesichtspunkten Zugänglichkeit, Abbauwürdigkeit und Wirtschaftlichkeit betrachtet.

  • Total Stocks 

(Gesamtgrundbestand): Die Gesamtheit von materiellen Komponenten der Erde. Alle Grössenangaben zu den Total Stocks sind von theoretischer Natur, denn: 1. nicht alle materiellen Bestandteile sind zugänglich. 2. Sie kommen in einer Form vor, deren Nutzung heute (noch) nicht möglich ist. 3. Es sind Stoffe, die für Menschen (zur Zeit) noch nicht interessant sind.

Natürliche Ressourcen

  • Anteile der Stocks, die von Menschen für Kleidung, Ernährung, Behausung, Fortbewegung etc. genutzt werden können. Durch die Inwertsetzung der Menschen wird eine natürliche Ressource zur Ressource. Das heisst sie unterliegen menschlichen Nützlichkeitsvorstellungen. Die Nutzung ist abhängig von technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen. Die Bewertung und Nutzung der vorhandenen Ressourcen ist kulturell bestimmt.

  • Erneuerbare Ressourcen

ersetzen sich durch natürliche Prozesse innerhalb von überschaubaren Zeiträumen. Sie spielen für die menschl. Ernährung eine zentrale Rolle. Beispiele: geothermale Energie, Erdwärme, indirekte Sonnenenergie, direkte Soonnenenergie. Es gilt zu unterscheiden zwischen Ressourcen, deren Produktivität durch menschliche Aktivitäten nicht oder kaum beeinträchtigbar sind (z.B. Sonnenenergie) und solchen, die man durchaus beeinträchtigen kann (z.B. pflanzliche oder tierische Energie).

Nicht erneuerbare Ressourcen

  •  sind ein einmaliges „Geschenk“ der Erdgeschichte. Es sind Rohstoffe, für deren Bildung spezielle geologische und klimatische Prozesse und Bedingungen  sowie sehr viel Zeit notwendig waren. Hier wird unterschieden, zwischen Ressourcen, die bei ihrer Nutzung nicht völlig verändert werden – also recyclebar sind (Eisen, Kupfer, Aluminium); solchen die in grossen Mengen verbrannt oder verändert werden (Erdöl, Erdgas); solchen welche knapp sind (Silber) und solchen deren Nutzung problematisch ist (z.B. Uran)

Ansätze zur Angebotsseite der Nahrungsmittelversorgung (+Kritik)

  • Gehen im Kern auf Malthus zurück
  • Wie gross darf eine Population sein, um von den Umweltgegebenheiten eines  bestimmten Gebietes getragen werden zu können?
  • Wie viele Menschen könnten in einer Region bzw. weltweit ernährt werden, wenn alle Landreserven und technologischen Möglichkeiten ausgeschöpft würden?
  • Kritik: Es wird nicht auf die unterschiedlichen Zugänge zu den Märkten eingegangen und auch nicht auf die zur Verfügung stehenden  Kapitalien. Weiter wird die Spekulation im Nahrungsmittelmarkt nicht bedacht ànicht alle Länder produzieren genug um sich selbst zu versorgen, also darf man den Handel nicht ausser Acht lassen. Es wird auch nicht über Nachhaltigkeit nachgedacht.

  • Anätze zur Nachfrage nach Nahrungsmitteln
    (+ Kritik)

  • Gehen auf A. Sen zurück
  • Im Zentrum steht der Verlust des Verfügungsrechts über Nahrungsmittel. Verfügungsrechte werden entweder durch Eigenproduktion oder durch Tausch auf Märkten erworben.
  • Grundgedanke: Hunger entsteht nicht, weil es an Nahrungsmitteln fehlt, sondern weil bestimmte Bevölkerungsschichten die Möglichkeit verloren haben, ihre Produkte oder ihre Arbeitskraft gegen Nahrungsmittel einzutauschen.
  • Kritik: Die Annahme, dass nicht genügend Nahrung vorhanden ist, ist auf lange Sicht mit Sicherheit falsch.

wissenschaftliche Theorie

Versucht, bestimmte Sachverhalte oder Erscheinungen zu erklären und die ihnen zugrunde liegenden Gesetzmässigkeiten zu erfassen

Erklären heisst, eine kausale und logische Begründung für ein Phänomen finden, einen empirischen Nachweis zu erbringen

Étudier