Humangeografie IMP
die wichtigsten Karten!
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Lernkarten
Grüne Revolution: Vortreile / Erfolge
- Erträge der neuen Sorten sind höher, mehr Ernten sind möglich, grosse Anpassungsfähigkeit und relativ hohe Lichtunempfindlichkeit der neuen Reissorten.
Grüne Revolution: Nachteile / Probleme
Kapitalintensiv, Verschärfung sozialer Disparitäten, Anbau ist risikoreich (bei Dürre, Überschwemungen), Abhängigkeit von der Entwicklung der Rohölpreise, Ökologische Nachteile wegen den Düngemitteln und Pestiziden, sowie wegen der Verarmung der Pflanzenvielfalt, schlechterer Geschmack
Genrevolution: Erklärung
1986 wurden erste Feldversuche mit genetisch veränderten Tabakpflanzen gemacht. Bereits 1990 wurden verschiedene gen-veränderte Varietäten zugelassen (z.B. Mais, Reis, Soja). Das Ziel von der Genveränderung der sorten ist es, die Eigenschaften von Pflanzen zu optimieren. Dies gelingt durch das Verändern von Genen oder das Einpflanzen von fremden Genen. So kann man sie gegen Schädlinge und Herbizide resistent machen.
Genrevolution: Vorteile
Die veränderten Nutzpflanzen sind weniger anfällig auf Schädlinge und Herbizide, d.h. die Gefahr, das ganze Ernten zerstört werden ist geringer àErtragssteigerung möglich, Risiko kann minimiert werden
Genrevolution: Nachteile
Die Forschung wird von Privaten getragen, welche einen Eigentumsanspruch auf die Entwicklungen haben àPatentierung lebender Organismen. Man ist abhängig von Saatgutlieferanten und muss Lizenzgebühren bezahlen. Biologischer Reichtum wird privatisiert. Man kann noch nicht einschätzen welche Risiken durch die Freilassung genveränderter Organismen entstehen. Es besteht weiter die Gefahr einer Zweiteilung der Welt àÖkofood für die Reichen und Genfood für die Armen.
Unterschied Grünrevolution / Genrevolution
Bei der grünen Revolution wurden lediglich Pflanzen gekreuzt um optimale Produkte (z.B. Kurzstielweizen) herzustellen. Es wurde nicht in den genetischen Code eingegriffen.
Mangel- , Unter- und Fehlernährung
- Mangelernährung: Allgemeiner Begriff, wenn nicht zwischen Unter- und Fehlernährung unterschieden wird.
- Unterernährung: Der tägliche Kalorienverbrauch liegt unter dem täglichen Kaloriensoll.
- Fehlernährung: Die Ernährung ist qualitativ unzureichend, d.h. es besteht ein Mangel an wesentlichen Wirk- und Nährstoffen.
Die Revolutionen im westlichen Kulturkreis:
Eselsbrücke, Übersicht und Zeitangaben
KKA IMDB
Kommerzielle Revolution (12. Jh)
Kriegsrevolution (15. Jh)
Agrarrevolution (18. Jh)
Industrielle Revolution (18. Jh)
Medizinische Revolution (18/19.. Jh)
Bevölkerungswachstum (ab 1850. Jh)
Transport- & Nachrichtenwesen (ab 1850. Jh)
Kommerzielle Revolution
im 12. Jh.
-Entwicklung der Geldwirtschaft, Wachstum des Handels, wirtschaftliche Spezialisierung
-Entwicklung von Städten aufgrund von Handel und Handwerk (Spezialisierung)
-Entwicklung städtischer Mittelschichten
-produktive Beschäftigungsmöglichkeiten in Manufakturen
-Schaffung von Kapital
Revolution in der Kriegstechnik
im 15. Jh.:
-Einführung von Feuerwaffen
-Verbesserungen im Schiffbau
Agrarrevolution
im 18. Jh.:
-Vor allem in England und den Niederlanden
-Ersetzung der Brache in Dreifelderwirtschaft durch Leguminosenanbau (Bodenfruchtbarkeit erhöhen)
-Schaffung der Futterbasis für Viehhaltung in Ställen
-Vergabe von Landtiteln (Sicherheit für Besitzer)
-Durch Zucht verbesserte Erträge in der Viehhaltung
Industrierevolution
im 18. Jh.:
-Erfindung der Dampfmaschine und des mechanischen Webstuhls, Mechanisierung, Produktionssteigerung
-Überschüsse aus der Landwirtschaft – Nahrungsbasis für Industriebevölkerung
-Produktion von mehr Nahrung mit weniger menschlicher Arbeitskraft
-Steigende Einkommen und Kapitalbildung – Marktwirtschaft
Medizinische Revolution
im 18. Und 19. Jh.
-1796 Einführung der Pockenschutzimpfung
-Senkung der Sterblichkeit durch verbesserte Hygiene
Revolution des Bevölkerungswachstums
ab 1850
-frühe und mittlere Transformationsphase
-dank Agrarrevolution, Industrialisierung und des Ressourcen-Import aus Kolonien sowie Auswanderungsmöglichkeiten: in Europa genügen Arbeit und Nahrung vorhanden
Revolution des Transport- und Nachrichtenwesens
ab 1850:
-Bau von Dampfschiffen, Eisenbahnen
-Erfindung von Telegraph und Telefon