Huforthopädie

Pferd, Huforthopädie

Pferd, Huforthopädie


Melanie Stucki
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Überblick über die Huforthopädie, mit Fokus auf Knochen, Richtungsbezeichnungen und Bewegungen der Gliedmaßen. Sie eignen sich besonders für Grundschüler, die die Grundlagen der Anatomie und Funktionsweise von Huftieren verstehen möchten. Die Karteikarten behandeln wichtige Begriffe wie Knochen, Richtungsbezeichnungen und die Aufgaben verschiedener Teile des Hufes, was Schülern hilft, die Struktur und Funktion des Hufes zu begreifen.
Karten
84
Lernende
6
Sprache
Deutsch
Kategorie
Naturkunde
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
24.03.2012 / 27.02.2021

Lernkarten

Muskeln: lateraler Zehenstrecker (Vordergliedmasse)

Musculi extensor digitorum lateralis

Ursprung: Oberarmknochen

Ansatz: Fesselbein

Aktion: Strecken des Fesselgelenkes

Muskeln: Gemeinsamer Zehenstrecker (Vordergliedmasse)

Musculi extensor digitorum communis

Ursprung: Oberarmknochen

Ansatz: Hufbein & Kronbein

Aktion: Strecken des Karpalgelenkes und Zehe

Ein weiterer sehniger Anteil heftet an Fesselbein

Muskeln: Tiefe Zehenbeuger (HIntergliedmasse)

Musculi flexor digitorum profundus

Ursprung: Unterschenkel

Ansatz: Hufbein & Kronbein

Aktion: Beugen der Zehe, Strecken des Tarsalgelenkes

Muskeln: langer Zehenstrecker (Hintergliedmasse)

Musculi extensor digitorum longus

Ursprung: Oberschenkelknochen

Ansatz: Hufbein & Kronbein

Aktion: Strecken der Zehe, Beugen des Tarsalgelenkes

Muskeln: oberflächlicher Zehenbeuger (Hintergliedmasse)

Musculi flexor digitorum superficialis

Ursprung: Oberschenkelknochen

Ansatz: Kronbein & Fesselbein

Aktion: Beugen der Zehe, Strecken des Tarsalgelenkes

Muskeln: lateraler Zehenstrecker (Hintergliedmasse)

Musculi extensor digitorum lateralis

Ursprung: Wadenbein & laterales Seitenband des Knies

Ansatz: strahlt in langen Zehenstrecker ein

Aktion: Strecken der Zehe, Beugen des Tarsalgelenkes

Muskeln:

- Medialer Zwischenknochenmuskel

- Unterstützungssehne des Zwischenknochenmuskels

- Musculi interosseus medius

- Lig. accessorium

Ursprung: Röhrbein

Ansatz: Sesambein, Schenkel strahlen in gemeinsame Strecksehne ein

Aktion: Unterstützung des Fesselgelenkes, wirkt der Hyperextensionsstellung bremsend entgegen

Strahllederhaut: Erzeugnis? Erläuterung?

Erzeugnis: Strahlhorn

Erläuterung: Strahl-, Ballen-, Saumlederhaut können als Einheit betrachtet werden

Ballenlederhaut: Erzeugnis? Erläuterung?

Erzeugnis: Ballenhorn

Erläuterung: Ballen-, Strahl-, Saumlederhaut können als Einheit betrachtet werden

Saumlederhaut: Erzeugnis? Erläuterung?

Erzeugnis: Saumhorn

Erläuterung: Übergang von Haut zu Horn, Schutz der darunter liegenden Kronlederhaut

Kronlederhaut: Erzeugnis? Erläuterung?

Erzeugnis: Hornwand (Hornröhrchen & Zwischenröhrchenhorn)

Erläuterung: Die "weisse Linie" ist der innerste Teil der Hornkapsel und grenzt an das Blättchenhorn

-> Weisse Linie = Unpigmentierte Röhrchen vor Blättchenschicht

Weisse Linie (Definition)

Unpigmentierte Röhrchen VOR der Blättchenschicht

Hornblättchenproduzierende Lederhaut: Erzeugnis? Erläuterung?

Erzeugnis: Blättchenhorn

Erläuterung: Gehört der Kronlederhaut an und befindet sich am Übergang zur Wandlederhaut

Wandlederhaut: Erzeugnis? Erläuterung?

Erzeugnis: Begleithorn

Erläuterung: Verbindet sich mit der von oben herabschiebenden Hornwand

Terminalpapillen: Erzeugnis? Erläuterung?

Erzeugnis: Terminallagenhorn

Erläuterung: Terminallagenhorn füllt Spalten zwischen Hornblättchen

Terminalpapillen schliessen Lücke zwischen Wandlederhaut und Sohlenlederhaut

Sohlenlederhaut: Erzeugnis? Erläuterung?

Erzeugnis: Sohlenhorn

Erläuterung: Sohle ist von weicherer Konsistenz als Hornwand

Lat: Hufknorpel (Knochen der Gliedmassen)

Cartilago ungularis

medialis und lateralis

Lat: Sesambeine (Knochen der Gliedmassen)

Ossa sesamoidea proximalia

- kleine, pyramidenförmiche Knochen

- hinten am Fesselgelenk

- Gleitlager für Beugesehne

- Teil des Fesseltrageapparates / passive Stehvorrichtung

Lat: Fesselbein (Knochen der Gliedmassen)

Os compedale

=Phalanx proximalis, Grundphalange

Hinter Fesselbein befindet sich die vierzipfige Fesselplatte

Lat: Kronbein (Knochen der Gliedmassen)

Os coronale

=Phalanx media; Mittelphalange

- Würfelförmig

- bildet kurz oberhalb des Saumbandes mit dem Fesselbein das Krongelenk

Lat: Hufbein (Knochen der Gliedmassen)

Os Ungulare

= Phalanx distalis, Endphalange

- Dreieckiger Knochen, viele Kanälchen

- Treffpunkt Wand + Sohlenfläche = Margo solearis

- Hufbeinäste an beiden Ecken -> dort sitzen Hufknorpel

Lat: Strahlbein (Knochen der Gliedmassen)

Os sesamoideum distale

- Webeschiffchenförmig

- hinter Hufgelenk, Teil der Hufrolle

- "Umlenkrolle" für tiefe Beugesehne

Definition: Der ideale Huf

Der ideale Huf ist physiologisch (=günstig) geformt

- günstig belasteter Huf weist keine Deformation / Hufprobleme auf

- Huf ist für seinen Besizter dann ideal, wenn er gleichmässig belastet wird

Eckstrebe (Hufknorpelwand): Aufgabe? Bemerkung?

Haltewand für Hufknorpel, stabiliseren den Hufknorpel

-> Bei Entfernung der Eckstreben kann Hufknorpel nicht mehr genügend stabilisiert werden

Strahl: Aufgabe? Bemerkung?

Schutz der Hufrolle

-> ermöglicht durch seine Elastizität den Hufmechanismus

Sohle: Aufgabe? Bemerkung?

- Schutz Innenleben

- Tastorgan

- Nicht für Lastaufnahne vorgesehen

-> Bei ungünstiger Hufsituation trägt die Sohle mit

Hufbeinträger: Aufgabe? Bemerkung?

Hufbein ist mittels Hufbeinträger in der Hornkapsel aufgehängt

-> Wandlederhaut und Blättchenhorn bilden Hufbeinträger

Hornwand / Tragrand: Aufgabe? Bemerkung?

- Lastaufnahme

- Schutz Innenleben

- Tastorgan

-> Hornwandüberstand verschafft der Sohle Bodenfreiheit

Zellen des Knochengewebes

- Osteoklasten

- Osteoblasten

- Osteozyten

Osteoblasten

Bilden Knochen. Osteoblasten treten auf, wo Wachstums-, Umbau- und Reparaturvorgänge stattfinden

Osteoklasten

Bauen Knochensubstanz an, Kalzium wird freigesetzt

Osteozyten (Knochenzellen)

Osteoblasten verändern sich zu einem Gerüst nicht mehr tragfähigen Osteozyten, das langsam mineralisiert und mit Kalzium aufgefüllt wird

Medianebene

= Mittelebene. Die Medianebene teilt den Körper in zwei "Hälften" (in eine rechte und eine linke Körperhälfte)

Sagitalebene

Parallel zur Medianebene angeordnete Ebenen nennt man Sagitalebenen

Frontalebene

Teilt den Körper in einen unteren und einen oberen Teil

Transversalebene (Längsachse)

Diese Ebene steht rechtwinklig zur Medialen und Frontalen Ebene. Sie liegt rechtwinklig zur Lächsachse des Körper, dies bedeutet:

- für den Rumpf: vertikal

- für die Gliedmasse: horizontal

Margo

Rand

Discus

Knorpelscheibe in einem Gelenk

AOÜ

Atlantoccipitalübergang

(Atlas = 1. Halswirbel; Oxiput = Hinterhauptbein)

AAÜ

Atlantoaxialübergang

Atlas = 1. Halswirbel; Axis = 2. Halswirbel

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