Hst, 2.Semster
Vertiefung
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Cartes-fiches
Bewegung und Gesundheit
Genügend Bewegung kann Entzündungsfaktoren reduzieren, Insulinresistenz vermindern, Herzrhythmusstörungen vermeiden, Stressresistenz erhöhen, Depressionen verhindern.
weiche Drogen und Gesundheit
UNterschied zwischen Selbstschädigung und Fremdschädigung
Das heisst, dass Alkohol bspw auch sehr grossen Anteil an Fremdschädigung hat, denn Alkoholiker belastend auch das Umfeld (Familie, etc...) oder im Verkehr, --> Gefährdung anderer Leben!
Sexualität und Gesundheit
Sexuelle Betätigung fördert Ausschüttung von Testosteron (hilft gegen Depression) und Oxytocin (soll gegen Brustkrebs helfen).
Häufig wechselnde Partner erhöhen aber Risiko von Geschlechtskrankheiten (Chlamydien, Syphilis, HIV).
Klima und Gesundheit
Kälteeinwirkung reduziert Immunabwehr.
Zu tiefe Luftfeuchtigkeit reizt Schleimhäute und lässt Erreger besser eindringen.
Luftzug verstärkt Kältewirkung.
Gebäude mit Klimaanlage ist Krankheitfördernd!, denn Luftfeuchtigkeit kann nicht sehr hoch geschraubt werden, was zu Krankheiten führt!
toxische Substanzen und Gesundheit
Herzkreislauf-Krankheiten:
- Tabakrauch ist grosser Risikofaktor -...auch sehr schlecht für passiv Raucher!
Risikofaktoren für Krebs:
- Tabakrauch (grösster Risikofaktor)
- Genotoxine (z.B. Nitrosamine(verbrannte Grillade zum bsp), Aflatoxine(schimmel))
-> Schädigung DNA
- Metalle (z.B. Arsen, Kadmium) & Amalgan--> früher in Zahnfüllungen! heute weiss man noch nicht, ob das wirklich sehr schädlich für das Gehirn ist??? erste Studien weisen darauf hin..!
Infektionskrankheiten und Gesundheit
Übertragungswege:
Tröpfcheninfektion -> Abstand halten (z.B. Grippe, Masern, Scharlach)
Kontaktinfektion -> Hände waschen
(z.B. Durchfallerkrankungen, Bindehautentzündungen, Herpes)Lebensmittelinfektion
(z.B. Brechdurchfälle: Salmonellen, Listerien)Infektionen übers Wasser
(Salmonellen -> Durchfall; Legionellen -> Lungenentzündungen)
• Infektionen über Insekten/Zecken (z.B. Borreliose, FSME, Malaria)
Motorische Areale Grosshirn, Neurobio.:
Prämotorischer Cortex:
Verbindung von taktilen und propriozeptiven Afferenzen und Bewegungssteuerung
Supplementär-motorischer Cortex:
Erlernen und Durchführen komplexer manipulatorischer Aufgaben
Primärer motorischer Cortex:
Einleitung der Bewegung
Aminosäuren, small-molecule Transmittoren, Neurotransmitter:
Glutamat (wichtigster erregender Transmittor im ZNS)
Glycin
y-Aminobuttersäure = GABA
Aspartat
Biogene Amine, small-molecule TRansmittoren, Neurotransmitter:
Katecholamine: Noradrenalin, Adrenalin, Dopamin
Serotonin
Histamin
Acetylcholin, Neurotransmitter:
Neurotransmitter an der neuromuskulären Endplatte; im ZNS erregend oder hemmend
Purine, Neurotransmitter:
ATP (Adenosintriphosphat)
neuroaktive Peptide
Neuropeptide (3-30 Aminosäuren):
Endorphine und Enkelphaline
Substanz P (Pain!)
Somatostatin
Vasopressin
unkonvenktionelle Neurotransmitter:
lösliche Gase:
Stickoxid (NO)
Kohlenstoffmonoxid
Neuroinformatik, kognitive Neuro:
Bau elektronischer Systeme, welche Funktionen des ZNS nachahmen.
Neuropsychologie, kogn. Neuro:
Erfassung der Zusammenhänge zwischen dem ZNS/Gehrin und dem Erleben, Denken, Verhalten
Def. molekulare Gesundheitswissenschaften:
Ziel ist die wissenschaftliche Erforschung der molekularen Basis von Gewebe- und Organfunktionen in Gesundheit und Krankheit und deren Antwort auf Stress, Ernährung, Umwelteinflüsse und Alter.
Interdisziplinäres Fachgebiet im Bereich Biologie und Medizin, das Inhalte und Fragestellungen der experimentellen Medizin mit den Methoden der Molekularbiologie und der Zellbiologie verbindet.
Geschichte, molek. Gesundheitswissenschaften:
junge (separate) Wissenschaft
Im 19. Jh. Annäherung von Medizin und Biologie (Physiologie, Bakteriologie).
Ab Mitte 20. Jh. verstärkter Einfluss der Biologie auf die Medizin, da sich die biologischen Techniken stark verbesserten (Elektronenmikroskop, Elektrophorese, etc.) -> Molekularisierung
Bereiche; Einteilung z.B nach Krankheiten, Molek. Gesund..:
• Übergewicht und Adipositas
• Stoffwechselkrankheiten: z.B. Diabetes
• Herz-Kreislauf-Krankheiten
• Krebs
• Neurologische Krankheiten
• Infektionskrankheiten, Entzündungen • Degenerative Krankheiten
•...
BMI (Body Mass Index) und Todesfall-/Krankheitsrisiko:
BMI gilt als Leitlinie für Übergewicht.
Abweichungen vom BMI korreliert mit Zunahme an Todesfall-/Krankheitsrisiko!!
aussser im Alter ist es etwas von Vorteil, falls man ein bisschen mehr auf den Hüften hat, denn falls Krankheit kommt, verliert man nicht all zuviel wichtiges Fett!
Ursachen, Übergewicht und Adipositas:
Fettgewebe
Energiehaushalt des Körpers
verändertes Ernährungsverhalten
sozio-kulturelle Faktoren
krankheitsbedingte Adipositas
genetische Faktoren
Ursache Fettgewebe:
Fette und Kohlenhydrate aus Nahrung lagern sich in Adipozyten ein
mit Grad der Adipositas steigt Gehalt und Größe der Adipozyten
gleichzeitig nehmen Anzahl und Empfindlichkeit der Insulinrezeptoren im Fettgewebe ab
-> Insulinresistenz
Ursache Energiehaushalt des Körpers (Individuell):
Grundumsatz (50-70%)
abhängig von Muskelmasse; sinkt mit Alternahrungsabhängiger Verbrauch (6-10%)
Arbeitsumsatz (20-40%)
durch körperliche Aktivität steigerbarGrundumsatz von Mensch zu Mensch verschieden! bsp: schlechter Verwerter kann so viel essen wie er will und wird trotzdem nicht dick!
Ursache verändertes Ernährungsverhalten:
Portionsgrössen
Waren-Überangebot
Fertignahrung statt frisch zubereitet
Fastfood: Portionengrösse, Essgeschwindigkeit, zu hoher Gehalt an Fett, Salz und Zucker, dabei nicht ausreichend sättigend
Ursache sozio-kulturelle Faktoren:
Bewegungsmangel
sitzende Tätigkeit
passive Freizeit (PC, Fernsehen)
Essen als Ersatz für emotionale und persönliche Zuwendung
Frust, Langeweile, Stress → Essen als „Abwechslung“
Essen nebenher (unterwegs, beim Lesen...)
Werbung
fehlende Aufklärung
Ursache krankheitsbedingte Adipositas:
Medikamente:
z.B. Glucocorticoide (entzündungshemmend), orale Kontrazeptiva, Antidepressiva, Antipsychotikahormonelle Erkrankungen:
z.B. Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion), Cushing- Syndrom (Hyperkortisolismus)
Ursache genetische Faktoren:
Zwillingsstudien und Adoptionsstudien zeigten: 60-80% des Körpergewichts genetisch bedingt
Aber: nicht Übergewicht wird vererbt, sondern Veranlagung dafür (z.B. Grundumsatz)
Sekundärkomplikationen Adipositas:
Dyslipidemie --> Fettstoffwechselstörungen!
Fettleber
Herz-Kreislauf- Erkrankung
Insulinresistenz/ Typ 2-Diabetes
Depression
Alzheimer
Gelenksprobleme
...
Diabetes: Folgekrankheiten:
Folgekrankheiten:
• hoher Blutzucker -> Schädigung Blutgefässe und Nerven
• Organprobleme
• Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschwäche, Netzhautschäden, etc.
Problematik:
• Folgeschäden können auch bereits in einem frühen Stadium auftreten
Diabetes: Häufigkeit, Symptome, Therapie
Häufigkeit:
• ca. 500’000 Schweizer betroffen; ca. 10% Typ 1, ca. 90% Typ 2
Symptome (v.a. Typ 1):
verstärkter Harndrang, Durstgefühl
schlechte Wundheilung (schlechte Immunabwehr & Durchblutung)
Therapie/Prävention:
Insulin spritzen (Typ 1), Anpassung Lebensstil (Typ 2)
Medikamente
???
Herz-Kreislauf-KrankheitenHäufigkeit, Symptome, Therapie:
Häufigkeit:
• ca. 35% aller Todesfälle in CH
Symptome:
• Diverse je nach Krankheit
(Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris, Aneurysma, etc.)
Therapie/Prävention:
Medikamente (Gerinnungshemmer, Betablocker, Statine, etc.)
Bypass-Operationen, Angioplastien, Herzschrittmacher, etc.
??? (siehe z.B. www.zhh.ch/de/zukuenftige-therapien)
z.B gentisches Screening auf 9p21: Bestimmter Single-Nukleotid-Polymorphismus (SNP, Variation eines einzelnen Basenpaares) ist genetischer Prädiktor für den frühen Herzinfarkt.
Krebs: Häufigkeit, Symptome, Therapie:
Häufigkeit:
• ca. 25% aller Todesfälle in der Schweiz
Symptome:
• unkontrolliertes Zellwachstum, untypische Blutungen, Schmerzen, Gewichtsverlust, etc.
Therapie/Prävention:
• Chemotherapie, Strahlentherapie, Operation
• ???
HER2-Rezeptor bei Brustkrebs:
Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs (ca. 25% der Betroffenen) durch Hemmung des überaktiven Wachstums- Rezeptors, z.B. mittels Antikörper Herceptin.
Rolle des Enzyms HDAC2 bei Tumorwachstum:
Wichtiges Tumorsuppressor-Protein p53 kann durch HDAC2 gehemmt werden -> DNA-Reparatur bzw. Zelltod wird bei DNA-Veränderung nicht mehr eingeleitet -> Tumor
Tumorkachexie (pathologischer Gewichtsverlust):
Stoffwechselstörung als Krebsfolge bei ca. 50% aller Krebskranken; oft Todesursache
Einfluss von Chaperonen auf Parkinson
Chaperone sind Proteine, die anderen Proteinen helfen, sich richtig zu falten. Hsp70 kann bei verschiedenen Tiermodellen neurodegenerativer Erkrankungen den neuronalen Zelltod hemmen. Auch bei Parkinson, bei dem dopaminerge Neurone im Mittelhirn absterben?
Osteoarthrose (degenerative Krankheit):
Molekulare Mechanismen des Abbaues der Knorpelmatrix noch weitgehend unklar!
Genomik:
Erforschung der Genexpression und Genregulation; Analyse der Wechselwirkungen zwischen Genen
Transkriptomatik:
Analyse der RNA Expression
Proteomics
Erforschung des Proteoms (exprimierte Proteine, Proteinexpression) mit biochemischen Methoden
Analyse der Funktion von Proteinen und von Protein-Protein-INteraktionen!
--> Massenspektrometrie, Chromatographie, 2D-Gelelektrophorese, Protein-Microarrays
mentale Funktion
b1 falls Struktur: s1