Hst, 2.Semster

Vertiefung

Vertiefung


L. L.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über medizinische und technische Aspekte der Gesundheitswissenschaften auf Universitätsniveau. Sie behandeln die Struktur und Funktion des menschlichen Körpers, insbesondere des Nervensystems, des Herz-Kreislaufsystems und des Bewegungsapparats. Die Karteikarten beleuchten auch Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Adipositas, sowie deren Ursachen, Symptome und Therapien. Zudem gehen sie auf molekularbiologische Methoden wie Proteomics und Genomik ein. Diese Lernkarten sind ideal für Medizinstudenten und Fachleute im Gesundheitsbereich, die ihr Wissen in Medizin, Biologie und Medizintechnik vertiefen möchten.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Technique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
05.03.2016 / 06.05.2020

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Bewegung und Gesundheit

Genügend Bewegung kann Entzündungsfaktoren reduzieren, Insulinresistenz vermindern, Herzrhythmusstörungen vermeiden, Stressresistenz erhöhen, Depressionen verhindern. 

weiche Drogen und Gesundheit

UNterschied zwischen Selbstschädigung und Fremdschädigung

Das heisst, dass Alkohol bspw auch sehr grossen Anteil an Fremdschädigung hat, denn Alkoholiker belastend auch das Umfeld (Familie, etc...) oder im Verkehr, --> Gefährdung anderer Leben!

Sexualität und Gesundheit

Sexuelle Betätigung fördert Ausschüttung von Testosteron (hilft gegen Depression) und Oxytocin (soll gegen Brustkrebs helfen).

Häufig wechselnde Partner erhöhen aber Risiko von Geschlechtskrankheiten (Chlamydien, Syphilis, HIV). 

Klima und Gesundheit

Kälteeinwirkung reduziert Immunabwehr.

Zu tiefe Luftfeuchtigkeit reizt Schleimhäute und lässt Erreger besser eindringen.

Luftzug verstärkt Kältewirkung. 

Gebäude mit Klimaanlage ist Krankheitfördernd!, denn Luftfeuchtigkeit kann nicht sehr hoch geschraubt werden, was zu Krankheiten führt!

toxische Substanzen und Gesundheit

Herzkreislauf-Krankheiten:
- Tabakrauch ist grosser Risikofaktor -...auch sehr schlecht für passiv Raucher!

Risikofaktoren für Krebs:
- Tabakrauch (grösster Risikofaktor)
- Genotoxine (z.B. Nitrosamine(verbrannte Grillade zum bsp), Aflatoxine(schimmel))

-> Schädigung DNA
- Metalle (z.B. Arsen, Kadmium) & Amalgan--> früher in Zahnfüllungen! heute weiss man noch nicht, ob das wirklich sehr schädlich für das Gehirn ist??? erste Studien weisen darauf hin..! 

Infektionskrankheiten und Gesundheit 

Übertragungswege:

  • Tröpfcheninfektion -> Abstand halten (z.B. Grippe, Masern, Scharlach)

  • Kontaktinfektion -> Hände waschen
    (z.B. Durchfallerkrankungen, Bindehautentzündungen, Herpes)

  • Lebensmittelinfektion
    (z.B. Brechdurchfälle: Salmonellen, Listerien)

  • Infektionen übers Wasser
    (Salmonellen -> Durchfall; Legionellen -> Lungenentzündungen)

• Infektionen über Insekten/Zecken (z.B. Borreliose, FSME, Malaria) 

Motorische Areale Grosshirn, Neurobio.:

Prämotorischer Cortex:

Verbindung von taktilen und propriozeptiven Afferenzen und Bewegungssteuerung

Supplementär-motorischer Cortex:

Erlernen und Durchführen komplexer manipulatorischer Aufgaben

Primärer motorischer Cortex:

Einleitung der Bewegung 

Aminosäuren, small-molecule Transmittoren, Neurotransmitter:

Glutamat (wichtigster erregender Transmittor im ZNS)

Glycin

y-Aminobuttersäure = GABA

Aspartat

Biogene Amine, small-molecule TRansmittoren, Neurotransmitter:

Katecholamine: Noradrenalin, Adrenalin, Dopamin

Serotonin

Histamin

Acetylcholin, Neurotransmitter:

 

Neurotransmitter an der neuromuskulären Endplatte; im ZNS erregend oder hemmend

Purine, Neurotransmitter:

ATP (Adenosintriphosphat)

neuroaktive Peptide

Neuropeptide (3-30 Aminosäuren):

Endorphine und Enkelphaline

Substanz P (Pain!)

Somatostatin

Vasopressin

unkonvenktionelle Neurotransmitter:

lösliche Gase: 

Stickoxid (NO)

Kohlenstoffmonoxid

Neuroinformatik, kognitive Neuro:

Bau elektronischer Systeme, welche Funktionen des ZNS nachahmen.

Neuropsychologie, kogn. Neuro:

Erfassung der Zusammenhänge zwischen dem ZNS/Gehrin und dem Erleben, Denken, Verhalten

Def. molekulare Gesundheitswissenschaften: 

  • Ziel ist die wissenschaftliche Erforschung der molekularen Basis von Gewebe- und Organfunktionen in Gesundheit und Krankheit und deren Antwort auf Stress, Ernährung, Umwelteinflüsse und Alter.

  • Interdisziplinäres Fachgebiet im Bereich Biologie und Medizin, das Inhalte und Fragestellungen der experimentellen Medizin mit den Methoden der Molekularbiologie und der Zellbiologie verbindet. 

Geschichte, molek. Gesundheitswissenschaften:

  • junge (separate) Wissenschaft

  • Im 19. Jh. Annäherung von Medizin und Biologie (Physiologie, Bakteriologie).

  • Ab Mitte 20. Jh. verstärkter Einfluss der Biologie auf die Medizin, da sich die biologischen Techniken stark verbesserten (Elektronenmikroskop, Elektrophorese, etc.) -> Molekularisierung 

Bereiche; Einteilung z.B nach Krankheiten, Molek. Gesund..:

• Übergewicht und Adipositas
• Stoffwechselkrankheiten: z.B. Diabetes

• Herz-Kreislauf-Krankheiten
• Krebs
• Neurologische Krankheiten
• Infektionskrankheiten, Entzündungen • Degenerative Krankheiten
•... 

BMI (Body Mass Index) und Todesfall-/Krankheitsrisiko:

BMI gilt als Leitlinie für Übergewicht. 

Abweichungen vom BMI korreliert mit Zunahme an Todesfall-/Krankheitsrisiko!!

aussser im Alter ist es etwas von Vorteil, falls man ein bisschen mehr auf den Hüften hat, denn falls Krankheit kommt, verliert man nicht all zuviel wichtiges Fett!

Ursachen, Übergewicht und Adipositas:

  • Fettgewebe

  • Energiehaushalt des Körpers

  • verändertes Ernährungsverhalten

  • sozio-kulturelle Faktoren

  • krankheitsbedingte Adipositas

  • genetische Faktoren 

Ursache Fettgewebe:

  • Fette und Kohlenhydrate aus Nahrung lagern sich in Adipozyten ein

  • mit Grad der Adipositas steigt Gehalt und Größe der Adipozyten

  • gleichzeitig nehmen Anzahl und Empfindlichkeit der Insulinrezeptoren im Fettgewebe ab
    -> Insulinresistenz 

Ursache Energiehaushalt des Körpers (Individuell):

  • Grundumsatz (50-70%)
    abhängig von Muskelmasse; sinkt mit Alter

  • nahrungsabhängiger Verbrauch (6-10%)

  • Arbeitsumsatz (20-40%)
    durch körperliche Aktivität steigerbar

  • Grundumsatz von Mensch zu Mensch verschieden! bsp: schlechter Verwerter kann so viel essen wie er will und wird trotzdem nicht dick!

Ursache verändertes Ernährungsverhalten: 

  • Portionsgrössen

  • Waren-Überangebot

  • Fertignahrung statt frisch zubereitet

  • Fastfood: Portionengrösse, Essgeschwindigkeit, zu hoher Gehalt an Fett, Salz und Zucker, dabei nicht ausreichend sättigend 

Ursache sozio-kulturelle Faktoren:

  • Bewegungsmangel

  • sitzende Tätigkeit

  • passive Freizeit (PC, Fernsehen)

  • Essen als Ersatz für emotionale und persönliche Zuwendung

  • Frust, Langeweile, Stress → Essen als „Abwechslung“

  • Essen nebenher (unterwegs, beim Lesen...)

  • Werbung

  • fehlende Aufklärung 

Ursache krankheitsbedingte Adipositas: 

  • Medikamente:
    z.B. Glucocorticoide (entzündungshemmend), orale Kontrazeptiva, Antidepressiva, Antipsychotika

  • hormonelle Erkrankungen:
    z.B. Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion), Cushing- Syndrom (Hyperkortisolismus) 

Ursache genetische Faktoren:

  • Zwillingsstudien und Adoptionsstudien zeigten: 60-80% des Körpergewichts genetisch bedingt

  • Aber: nicht Übergewicht wird vererbt, sondern Veranlagung dafür (z.B. Grundumsatz) 

Sekundärkomplikationen Adipositas:

  • Dyslipidemie --> Fettstoffwechselstörungen!

  • Fettleber

  • Herz-Kreislauf- Erkrankung

  • Insulinresistenz/ Typ 2-Diabetes

  • Depression

  • Alzheimer

  • Gelenksprobleme

  • ... 

Diabetes: Folgekrankheiten: 

Folgekrankheiten:
• hoher Blutzucker -> Schädigung Blutgefässe und Nerven
• Organprobleme
• Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschwäche, Netzhautschäden, etc.

Problematik:
• Folgeschäden können auch bereits in einem frühen Stadium auftreten 

Diabetes: Häufigkeit, Symptome, Therapie

Häufigkeit:
• ca. 500’000 Schweizer betroffen; ca. 10% Typ 1, ca. 90% Typ 2

Symptome (v.a. Typ 1):

  • verstärkter Harndrang, Durstgefühl

  • schlechte Wundheilung (schlechte Immunabwehr & Durchblutung)

    Therapie/Prävention:

  • Insulin spritzen (Typ 1), Anpassung Lebensstil (Typ 2)

  • Medikamente

  • ??? 

Herz-Kreislauf-KrankheitenHäufigkeit, Symptome, Therapie: 

Häufigkeit:
• ca. 35% aller Todesfälle in CH

Symptome:

• Diverse je nach Krankheit
(Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris, Aneurysma, etc.)

Therapie/Prävention:

  • Medikamente (Gerinnungshemmer, Betablocker, Statine, etc.)

  • Bypass-Operationen, Angioplastien, Herzschrittmacher, etc.

  • ??? (siehe z.B. www.zhh.ch/de/zukuenftige-therapien) 

  • z.B gentisches Screening auf 9p21: Bestimmter Single-Nukleotid-Polymorphismus (SNP, Variation eines einzelnen Basenpaares) ist genetischer Prädiktor für den frühen Herzinfarkt. 

Krebs: Häufigkeit, Symptome, Therapie: 

Häufigkeit: 

• ca. 25% aller Todesfälle in der Schweiz

Symptome:

• unkontrolliertes Zellwachstum, untypische Blutungen, Schmerzen, Gewichtsverlust, etc.

Therapie/Prävention:
• Chemotherapie, Strahlentherapie, Operation

• ??? 

HER2-Rezeptor bei Brustkrebs: 

Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs (ca. 25% der Betroffenen) durch Hemmung des überaktiven Wachstums- Rezeptors, z.B. mittels Antikörper Herceptin. 

Rolle des Enzyms HDAC2 bei Tumorwachstum:

Wichtiges Tumorsuppressor-Protein p53 kann durch HDAC2 gehemmt werden -> DNA-Reparatur bzw. Zelltod wird bei DNA-Veränderung nicht mehr eingeleitet -> Tumor 

Tumorkachexie (pathologischer Gewichtsverlust): 

 

Stoffwechselstörung als Krebsfolge bei ca. 50% aller Krebskranken; oft Todesursache 

Einfluss von Chaperonen auf Parkinson

Chaperone sind Proteine, die anderen Proteinen helfen, sich richtig zu falten. Hsp70 kann bei verschiedenen Tiermodellen neurodegenerativer Erkrankungen den neuronalen Zelltod hemmen. Auch bei Parkinson, bei dem dopaminerge Neurone im Mittelhirn absterben? 

Osteoarthrose (degenerative Krankheit): 

 

Molekulare Mechanismen des Abbaues der Knorpelmatrix noch weitgehend unklar!

Genomik:

Erforschung der Genexpression und Genregulation; Analyse der Wechselwirkungen zwischen Genen

Transkriptomatik: 

Analyse der RNA Expression

Proteomics

Erforschung des Proteoms (exprimierte Proteine, Proteinexpression) mit biochemischen Methoden

Analyse der Funktion von Proteinen und von Protein-Protein-INteraktionen!

--> Massenspektrometrie, Chromatographie, 2D-Gelelektrophorese, Protein-Microarrays

mentale Funktion 

b1 falls Struktur: s1

Étudier