Hst, 2.Semster

Vertiefung

Vertiefung


L. L.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über medizinische und technische Aspekte der Gesundheitswissenschaften auf Universitätsniveau. Sie behandeln die Struktur und Funktion des menschlichen Körpers, insbesondere des Nervensystems, des Herz-Kreislaufsystems und des Bewegungsapparats. Die Karteikarten beleuchten auch Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Adipositas, sowie deren Ursachen, Symptome und Therapien. Zudem gehen sie auf molekularbiologische Methoden wie Proteomics und Genomik ein. Diese Lernkarten sind ideal für Medizinstudenten und Fachleute im Gesundheitsbereich, die ihr Wissen in Medizin, Biologie und Medizintechnik vertiefen möchten.
Flashcards
145
Students
2
Language
German
Category
Technology
Level
University
Created / Updated
05.03.2016 / 06.05.2020

Flashcards

Herausforderungen & Chancen, vorallem durch Roboter, Medtech: 

Herausforderungen

  • Technisch:Automatische,individuelleRoboteranpassung, Patient unterstützen aber nicht „versklaven“, Sicherheit

  • Klinisch: Evaluierung mit vielen Patienten, Ethik

    Chancen

  • Therapeutenentlasten,Aufgabenverschiebung

  • Patientenaktivität und -motivation steigern

    (Feedback, Spiele)

  • Therapieeffizienz maximieren, mehr Patienten behandeln 

Schlussfolgerung, Medtech:

Multimodalität

• ist wesentlich bei der Interaktion mit der Umgebung

• ist eingeschränkt bei Menschen mit Behinderung

Rehabilitationstechnik

• verstärkt/ersetzt/substituiertfehlendeModalitäten

• sollte interaktiv und menschzentrier tsein

Menschzentrierte Interaktion

  • erfasst die Intention und den Beitrag des Patienten

  • fördert die Aktivität des Patienten

  • kann Motivation, Funktionalität, Therapieerfolg maximieren 

Def. Neurowissenschaften: 

Untersuchung von Entstehung, Struktur und Funktionsweise des Gehirns bzw. des Nervensystems.

• Forschungsbereiche von Medizin, Psychologie und Biologie. (gerhin von einem technischen oder naturwissenschaftlichen Standpunkt zu verstehen!)

• Ziele: Informationsverarbeitung im neuronalen Netz besser verstehen, Therapien für Krankheiten entwickeln oder das gewonnene Wissen in nutzbare Technologien umsetzen. bsp. Computer vs. Mensch, auch Spiele bspw. / Roboter…künstl. Intelligenz!

Geschichte, Neuro: 

  • junge (separate) Wissenschaft

  • Ursprünglich Herz als Sitz der Intelligenz angesehen; erst Griechen wechselten Ansicht.

  • ca. 1900: Erkenntnis, dass das Gehirn aus Einzelteilen (Neuronen) besteht und durch elektrische Impulse erregt wird. Hypothese, dass Funktionen bestimmten Bereichen des Gehirns zugeordnet sind (P. Broca).

  • a. 1950: Einführung von Studiengängen und Departementen im Bereich Neurowissenschaften. 

Neurobio, Neurow.: 

• Anatomie, Histologie
• molekulare Grundlagen
• zellbiologische Grundlagen 

Nervensystem: anatomisch & funktionell: Graphik auf Folie sehr wichtig!

anatomisch: ZNS (Gehirn &Rückenmark) und PNS(sensible(afferent) & motorische (effernent)Nerven

funktionell: som Ns.(willkürlich) & veg. NS(autonom, bsp. Verdaung, Herz, Atmen, etc..) (Sympathicus=aktivierend, & Parasympathikus=erholend

Gehrin, Neurobio, Neuro: 

lat. Cerebrum, grh. Cephalon

ca. 100 Mia Nervenzellen (Neuronen); verknüpft via Synapsen

Graphik sehr wichtig!

Grosshirnrinde

Cerebral Cortex

Kleinhirn

Cerebellum

Hirnstamm

Brainstem

Rückenmark

Spinal Cord

Grosshirnlappen(4 Bereiche), Neuro: 

Frontal- bzw. Stirnlappen

-> Motorik, Sprachproduktion, exekutive Funktionen (Handlungs- steuerung inkl. Hemmung; Präfrontalcortex)

Pariental- bzw. Scheitellappen

-> Aufmerksamkeit, Sensorik

Temporal- bzw. Schläfenlappen

-> Akustik, Sprachverständnis

Occipital- bzw. Hinterhauptlappen

-> Verarbeitung visueller Reize 

Folie anschauen!

Brodmann-Areale, Neuro: 

Brodmann versuchte Grosshirn in verschiedene Teile aufzuteilen, somit jeder Teil einer gewissen Funktion zugeteilt werden konnten! geht nicht!!!nur teilweise! 

tieferliegende Strukturen des Grosshirns, Neuro: 

Basalganglien

-> Bewegungssteuerung

Amygdala

-> Verarbeitung von Gefühlen

Hippocampus

-> Transfer Kurzzeit-/Langzeitgedächtnis --> ständige Entscheidung was ist wichtig(Langzeit) & was ist unwichtig (kurzzeit)

generell: je tiefer die Struktur im Gehrin liegt, desto älter! 

Lateralisation des Grosshirns, Neuro: 

Vereinfachte Darstellung!

Linke Hemisphäre

-> steuert rechte Körperhälfte -> u.a. Logik und Sprache

Rechte Hemisphäre

-> steuert linke Körperhälfte -> u.a. Phantasie

Verbindung der beiden Hemisphären: Corpus Callosum bzw. Balken , desto besser die Überbrückung, desto besser interagieren die beiden Hälften miteinander!, bei Menschen sehr gut!

Kleinhirn, Neuro: 

-> Koordination Bewegungen (Ist-Soll-Vergleich)

-> Bewegungslernen
-> kognitive Aufgaben (?) 

Hirnstamm, Neuro: 

Zwischenhirn, Thalamus

-> Filterung eingehender Signale (exkl. Geruch); Weiterleitung an Cortex -> “Tor zum Bewusstsein”

Mittelhirn

-> (?) Augenreflexe, Schmerz, Akustik

Brücke, verlängertes Rückenmark

-> Steuerung Gleichgewicht
-> Steuerung Blutkreislauf, Atmung

-> höhere Reflexe 

Verletzungen in diesem Bereich meistens tödlich, da hier die automatischen Funkionen sind! 

Rückenmark: 

 

-> Weiterleitung Motorik/Sensorik

-> lokale Reflexe, Agonist-Antagonist-Verschaltung

-> Automatismen

Motorisches System, Motorische Areale Grosshirn, Synapsen, Neurotransmittoren, Neuro: 

wichtige Graphiken! Folien anschauen!

Neuropharmakologie, Neuro: 

fast ausschliesslich auf der Ebene von Synapsen und der Neurotransmittoren und -rezeptoren!

-Anti-Depressiva: Verstärken Transmission von Dopamin, Noradrenalin, Serotonin

-Schizophrenie bekämpfende Mittel: Schwächen Wirkung von Dopamin ab

-Anxiolytika: Verstärken inhibitorischen Wirkung von GABA

-Schlafmittel der Benzodiazepin-Gruppe: Verstärken GABA Wirkungen, i.e. Inhibition

-Morphin-Derivate: Aktivierende Rezeptoren für endogene Opioide

-Nikotin: Aktiviert nikotinische Acetylcholin-Rezeptoren (erregend)

Summation, Neuro:  

Auslösung Aktionspotential:

  • erregende Potentiale (EPSP)

  • hemmende Potentiale (IPSP)

  • räumliche Summation

  • zeitliche Summation 

  • System(MEnsch) reagiert erst ab einer gewissen Menge von Reizen(Potenziale), da falls man auf jeden Reiz reagieren würde, wäre man am Arsch!

Plastizität Synapsen, Neuro: 

Anpassungsfähigkeit der Synapsen: Starke Ausbildung oder auch Rückbildung! 

Long Term Potential (LTP) --> Long Term Potenzierung = Verstärkung

Lorn Term Depression (LTD) --> Depression = Hemmung, zurückbildung!

Reperatur Nervensystem, Neuro: 

Grosse ZNS-Verletzungen

-> schlechte Erholung (Hemmstoffe für Wachstum vorhanden!)
-> Grosshirn: z.B. Hemiplegie durch Schlaganfall (Blutung, Infarkt) -> Hirnstamm: meist tödlich
-> Rückenmark: z.B. Para- oder Tetraplegie

Kleinere ZNS-Verletzungen

-> gute Erholung möglich (Nachwachsen)
-> Plastizität, d.h. Verstärkung von ‘Reserve-Schaltkreisen’ und/oder Bildung neuer Schaltkreise 

Sinnensphysiologie, Neurophysiologie:

Untersuchung der Mechanismen, wie physische Reize (Licht- oder Schallwellen, chemische Signale) in elektrische Signale umgewandelt werden.

  • visuelles System

  • auditives System

  • vestibuläres System

  • chemische Sinne (Riechen und Schmecken)

  • propriozeptives System (Somatosensorik) 

Elektrophysiologie, Neuro..:

Messung von Bahnen & Verschaltungen, Graphik auf Folie wichtig!

Elektroneurographie & klinische Reflexmessung , Neuro..:

Neurographie:
klinischer Test zur Überprüfung der Erregungsleitung zum Muskel (Latenz, Amplitude, Refraktärzeit)

Hoffmann-Reflex:
klinischer Test zur Überprüfung der Erregbarkeit des Motoneuronenpools

-->niedrige Stimulationsstärke: H-Reflex sensorisch ausgelöst

-->maximale Stimulationsstärke:
H-Reflex verschwindet durch gegen- einanderlaufende APs die sich auslöschen

Messung Rückenmarkbahnen: Neuro: 

MEP(Motor Evoked Potential) (vom Gehirn ausgelöster Reiz, dann schauen wie sich die Muskelaktivität verhält!)
• Messung der muskulären Antwort auf eine Reizung des Motorcortex
• Bestimmung der Amplitude und der Latenz
• Bestimmung der Somatotopie (Homunkulus) 

SSEP (Somatosensory Evoked Potential) (Durch Reizung der Haut, schauen wie fest Hirn aktiv ist)

• Messung der nervösen Antwort auf eine Reizung der Haut
• Bestimmung der Amplitude und der Latenz
• Bestimmung der Somatotopie 

Bildgebende Verfahren, Neurophysiologie: 

EEG (Elektroencephalograpie)

-> gute zeitliche Auflösung der Aktivität (dafür örtlich nicht so gut!)

CT (Computer Tomographie)
PET (Positronen-Emissions-Tomographie)

MRI (Magnet Resonance Imaging)
-> gute örtliche Auflösung der Aktivität, dafür zeitlich nicht so gut!

Taktographie --> Vernetzung der Hirnareale

Kognitive Neurowissenschaften: 

  • Untersuchung neuronaler Mechanismen, die kognitiven und psychischen Funktionen zugrunde liegen

  • Interesse an höheren Leistungen des Gehirns (z.B. Lernen, Sprache, Wahrnehmung, Gedächtnis, ...) sowie auch dessen Defizite.

  • Vereinigung psychologischer und neurowissenschaftlicher Herangehensweisen in gleichberechtigter Weise (Neurologie und Biologie). 

Merkmale, Kognitive Neuro.:

  • Zerlegung von Funktionen in Teilfunktionen und Zuordnung zu neuroanatomischen Strukturen (z.B. Speicherung in Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis; Erfassung von Bewegung, Farbe oder Form).

  • Kombination physiologischer Messungen mit experimentalpsychologischen Methoden.

  • Netzwerkmodelle zur Erklärung der Hirnfunktion. 

Gedächtnis, Kognitive Neuro.:

Bewusste vs. unbewusste Verarbeitungsprozesse 

Kurzzeit- vs. Langzeitgedächtnis 

selektive Wahrnehmung, Kognitive Neuro:

Aufmerksamkeitsblindheit:

  • Wahrnehmung bestimmter Aspekte

  • Ausblendung anderer Aspekte

    -> Unterscheidung Wichtiges und Unwichtiges 

Genetik, Epigenetik, Kognitive Neuro: 

  • Vererbung via Veränderung in DNA- Sequenz
    -> Genotyp

  • Vererbung ohne Veränderung in DNA- Sequenz (Verhalten, Umweltfaktoren, ...) -> Phänotyp 

Computational Neuroscience & Neuropsychologie: 

Mathematische Modellierung von Bestandteilen des Nervensystems: Folien wichtig!

Erfassung der Zusammenhänge zwischen dem Zentralnervensystem/Gehirn und dem Erleben, Denken, Verhalten. 

Klinisch-medizinische Fächer:

• Pathogenese
• Diagnose
• Therapie
von Erkrankungen des Gehirns 

neurologische Krankheiten: 

  • Epilepsie

  • Schlaganfall

  • Demenz (z.B. Alzheimer)

  • Multiple Sklerose

  • Parkinson

  • Schädel-Hirn-Trauma

  • Querschnittlähmung 

Einflussfaktoren für menschliche Gesundheit: (gross=ETH Fokus)

-genetische Veranlagung

-Lebensstil (ERNÄHRUNG, Verhalten)

-Umwelt (Klima, TOXISCHE SUBSTANZEN, INFEKTIONSKRANKHEITEN)

-soziale Aspekte (Zugang zu medizinischen Leistungen, Bildung, Vorsorge, Gesetze)

-Einfluss von Verstädterung, Migration, Klimawandel, Umweltverschmutzung)

Genetische Prädisposition

= genetische bedingte Empfänglichkeit für bestimmte Erkrankungen (bsp: Alzheimer; genetischer Aspekt, aber nicht alleinige Ursache), Krankheiten können unterschiedlich beeinflusst werden von Einflussfaktoren!
—>auch Individuel!

überblick Lebensstil und Gesundheit

  • Ernährung
  • Schlafverhalten
  • Stress (Stress nicht negativ, sondern neutral, denn wir brachen in 
    gewissen Situationen positiven Stress (Prüfungen, Hochzeit, Sport, etc..)
  • Bewegung
  • weiche Drogen
  • Sexualität

Ernährung und Gesundheit

Empfehlungen der eidg. Ernährungskommission betreffend Mikro- und Makronährstoffe zur Vermeidung von Mangel- und Fehlernährung.

-> z.B. Vitamin B12-Mangel bei veganer Ernährung 

Schlaf und Gesundheit

Chronisches Schlafdefizit führt zu Schwächung des Immunsystems und zu Konzentrationsschwächen

-> mehr Krankheiten

-> mehr Unfälle 

Stress und Gesundheit

Chronischer negativer Stress kann zu Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Magen- und
Verdauungsproblemen führen
und das Immunsystem schwächen.

Er kann auch bestehende Krankheiten verstärken (z.B. Ekzeme). 

Study