HR Beratung 2012
HR Beratung 2012
HR Beratung 2012
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Lernkarten
Researcher
Identifizieren Zielpersonen, Personengruppen, sammeln Daten zur Personen, Branche, Unternehmen, Aufbereiten der Informationen für den Berater.
Wo sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Personalberatung geregelt
Bundesgesetzt über die Arbeitsvermittlung AVG
Wer benötigt eine Bewilligung
Wer Wiederkehrend und gegen Entgelt im Inland vermittelt, benötigen eine Bewilligung.Amtsstelle des kantonalen Amtes für Wirtschaft und Arbeit. Ins Ausland à kantonale Betriebsbewilligung des Starrsekretariats für Wirtschaft (SECO). Regelmässigkeit: Bereitschaft zu mehrfachem Vermitteln (öffentliche angeboten, durch Inserate, Internetangebote oder als Firmenzweck im Handelsregister), oder bei 10 oder mehr Gelegenheiten innerhalb von 12 Monaten.
Erlaubnisfreie Arbeits- oder Personalvermittlung:
PB mandatiert und unterstürzt ausschliesslich die Selbstsuche des Unternehmens. Lässt sich zum überwiegenden Teil erfolgsunabhängig bezahlen.
Benötigt ein Outplacementberater eine Bewilligung
Solange sie nur beraten, fallen sie nicht unter das AVG. Falls sie zu Abschluss von Arbeitsverträgen zusammenführen, gelten sie als Vermittler.
Benötigt ein Executive Searcher und Headhunter eine Bewilligung
Haben nur mit dem Stellensuchenden und dem ehemaligen AG Kontakt. Falls neuer AG, dann gilt es als Vermittler.
Benötigt ein Personal- oder Unternehmensberater eine Bewilligung
Ja, ist klar ein Vermittler.
Voraussetzung eines Bewilligungsverfahrens für eine Personalberatung
Vorraussetzung für Bewilligung: Eintrag im Schweizerischen Handelsregister sowie Geschäftsräumlichkeiten. Keine anderes Gewerbe betreiben, das die Interessen von Stellensuchenden oder AG gefährden könnte Weitere Vorraussetzungen: Leitungsperson muss CH-Bürger sein oder Niederlassungsbewilligung (ausgenommen EU/EFTA Bürger) Guter Leumund Erforderliche Fähigkeiten, um eine fachgerechte Vermittlung ausüben zu können Art. 9 AVV: eine Berufslehre abgeschlossen oder eine gleichwertige Ausbildung absolviert und mehrjährige Berufstätigkeit nachweisen können als Anerkannte Vermittler- oder Verleiherausbildung. Eine mehrjährige (mind. 3-jährige) Berufserfahrung.
Ablauf eines Bewilligungsverfahrens für eine Personalberatung
Einzureichen beim Amt für Wirtschaft und Arbeit: Bewilligungsgesuch Beiblatt verantwortliche Person CV, Arbeitszeugnisse, Fähigkeitsausweise, Diplome ect. Der verantwortlichen Person, Kopie eines gültigen Ausweises, Aktuelle Auszüge aus Zentralstraf- und Betreibungsregister (Originale), Tarif Einschreibungsgebühren und Vermittlungsprovisionen gegenüber Stellensuchenden, Formularverträge und allgemeine Geschäftsbedingungen, Kopie eines aktuellen und öffentlichen beglaubigten Handelsregisterauszuges
Anforderungen an den Personalberater - Fachkompetenz
Fachkompetenz: Breites Allgemeinwissen, Mehrjährige Berufserfahrung und Kenntnis verschiedener Berufsbilder, Vertiefte Markt- und Branchenkenntnisse; Spezialisierung auf eine Branche, Weitreichendes Beziehungsnetzwerk und Kontakte zu Entscheidern
Anforderungen an den Personalberater - Sozailkompetenz
Sozialkompetenz: Ausgeprägte Kommunikations- und Kontaktfähigkeiten, Wirken schnell vertrauenswürdig, Gute Menschenkenntnis,Hohes Einfühlungsvermögen
Anforderungen an den Personalberater - Methodenkompetenz
Methodenkompetenz: Systematische und strukturierte Denkweise, Effiziente Arbeitstechnik, Kennen Techniken der Problemanalyse und Entscheidungsfindung
Anforderungen an den Personalberater - Selbstkompetenz
Selbstkompetenz : Interessieren sich für Menschen; positives Menschenbild, Gespräche zusammenfassen und die wesentlichen Ergebnisse herausfiltern, Verkäuferisches Flair , Hohe kommunikative Fähigkeiten; auf den Punkt bringen, Übernehmen gerne Verantwortung, Arbeiten auch gerne an Randzeiten
Was ist Fairplay in der Personalberatung
Seriosität, Verschwiegenheit und Diskretion sind wesentliche Grundvoraussetzungen für langfristige Kundenbindungen und ein positives Image. Auftrag nur dann, wenn man von einer erfolgreichen Abwicklung überzeugt ist und die erforderlichen Fähigkeiten und zeitlichen Kapazitäten bereitstellen kann. Realistische Schätzungen in Bezug auf den Aufwand, wie ach die zeitliche Planung.
Welche Möglichkeiten gibt es bei Qualitätsmassnahmen
Qualitätsstandards, Qualitätssicherungsmassnahmen, Zertifizierung (Swissstaffing)
Ist die Berufsbezeichnung geschützt.
Nein
Für die Auswahl der richtigen Personalberatung, welche Kriterien können berücksichtigt werden
Ausbildung / Spezialisierung, Branchenkenntnisse, Referenzen, Sprache, Betriebswirtschaftliches Wissen, Gründungsdatum, Rechtsform
Was beinhaltet ein Marketingkonzept
Ein Marketingkonzept beinhaltet eine Umfeldanalyse (Trends), eine Gesamtmarktanalyse, eine Wettbewerbsanalyse, die Analyse des eigenen Unternehmens und die Positionierung des eigenen Unternehmens. Eine klare Positionierung auf dem Markt und die Befriedigung eines ausgewiesenen Kundenbedürfnisses bilden nicht nur die Grundlagen für den Erfolg und das Überleben einer Personalberatung, sondern sind auch die Grundlage für das Marketingkonzept:
Die Phasen eines Marketingkonzeptes
Phase 1: IST-Situation und spezielle Stärken ermitteln, Phase 2: Erfolgreichstes Spezialgebiet definieren, Phase 3: Erfolgreichste Zielgruppe finden, Phase 4: Zielgruppenbedürfnisse und –probleme ergründen, Phase 5: Innovatives Angebotsprofil entwickeln, Phase 6 Optimale Kooperationspartner bestimmen, Phase 7: Langfristiges Unternehmensziel definieren
SWOT Analyse
Sie zeigt auf, was ein Unternehmen tun muss, um seine Marktposition zu entwickeln und die weitere Ausrichtung des Angebotes und Positionierung kann abgeleitet werden.
Wie gewinnt man die Aufmerksamkeit des Kunden
Dem Kunden den bestmöglichsten Nutzen anzubieten, der am ehesten seinen Vorstellungen entspricht. Dem Angebot der Konkurrenz überlegen sein: Günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis, Besonderes Fachwissen, Breites Beziehungsnetz zu möglichen Kandidaten, Bewerberdatenbank, Persönlichkeit des Personalberaters, besondere Kundenbeziehungen aufbauen. Der Wettbewerbsvorteil, der Zusatznutzen gegenüber der Konkurrenz, sollte für den Kunden klar erkennbar sein, die Leistung sollte einen dauerhaften Vorteil bieten können und sich auch qualitativ bewähren.
Kooperationsparter Vorteil/Nachteil
Synergieeffekt, die gemeinsame Leistungsfähigkeit ist grösser als die Summe der Einzelleistungen. Vorteil: Das Anbieten einer breiteren Leistung mit gleichzeitiger Konzentration auf die Kernkompetenz, Austausch mit anderen Unternehmungen, Vervielfältigen von Kundenkontakten, Abfedern von gemeinsamen Risiken, Konstenreduzierung, Markterweiterung. Nachteil: Abhängigkeit und Eingehen von Kompromissen, Zeitaufwand für Koordination, hohe gegenseitige Verlässlichkeit
Zielsetzung der Personalberatung
Bekanntheitsgrad erhöhen, nur eine Dienstleistung, die auch von den Kunden wahrgenommen wird, wird auch in Anspruch genommen. Erhöhung des Marktanteils, Umsatzes oder die Steigerung der Kundenzufriedenheit
Was versteht man unter Auftragsakquisition
Gewinnung von Aufträgen sowohl von Neukunden wie auch von bestehenden Kunden.
Welche sind die frei verfügbaren Informationsquellen
Internet, Stellenanzeige, Presseberichte, Teilnehmerlisten von Veranstaltungen, Geschäftsberichte
Was sind Multiplikatoren
Personen die Kontakte vervielfachen und Verbreiter oder Vervielfältiger von Informationen sind. Sie haben direkten Zugang zu Zielkunden und erleichtern den Einstig und das Knüpfen eines neuen Kontaktes. Sie wirken aufgrund ihrer beruflichen oder gesellschaftlichen Funktion oder im Rahmen einer sozialen Institution auf die Meinungen, Einstellungen und das Verhalten von „Kaufentscheidungen“ ein.
Akquisitionsinstrumente: Direkte Methoden
Persönliche Werbebrief, Telefonakquise, Mailing
Akquisitionsinstrumente: Indirekte Methoden
Langfristig ein positives Image aufbauen und Bekanntheitsgrad erhöhen. Mund zu Mund Propaganda, Sponsoring, Internetseite, Inserate, Messen und Ausstellungen
Die Phasen und Techniken des Akquisitionsgesprächs
1. Phase: Gesprächseinstieg (Zugang finden, Vertrauen aufbauen, small-talk), 2. Phase: Bedarfsanalyse (Fragetechniken einsetzen, Aktiv zuhören, sich din die Lage des Kunden versetzen, 3. Phase: Angebotspräsentation (Kundenutzen hervorheben, Argumentation und Einwandbehandlung, 4. Phase: Abschluss (Gespräch zusammenfassen, Verienbarung und das weitere Vorgehen besprechen, Dank ausprechen.
Was versteht man unter Nachfassen
Bei der Nachfassaktion werden dem Kunden ergänzende Informationen geliefert, dien den Kundennutzen nochmals verstärken. Telefon am besten, da durch das Gespräch in Erfahrung gebracht werden kann, ob ein Interesse besteht oder ob allenfalls noch wichtige Fragen offen geblieben sind.
Briefing
Das Briefing ist ein Vorgespräch zur Auftragserteilung und dient zur Erarbeitung einer Offerte bzw. Angebotes. Das Briefing definiert Inhhalt und Umfang eines Auftrages. Der potenzielle Auftraggeber schildert dem PB sein Problem und seine Erwartungen an die Lösung. Der PB hat die Möglichkeit hiefür relevante Informationen zu erfragen und mögliche Lösungswege zu skizzieren. Die Begriffe Akquisitionsgespräch und Briefing werden häufig synonym verwendet, was nicht richtig ist. Das Briefing ist viel detaillierter und umfassender als das Akquisitionsgespräch. Es folgt im Idealfall zwischen der Angebotsabgabe und Auftragsbeginn.
Allgemeine Briefinginhalte sind:
Informationen zum Unternehmen, Unternehmensziele und –strategien, Unternehmensphilosophie und –vision, Auftragsgegenstand, Problem-/ Fragestellung, Auftragsziel, Zielgruppen und Botschaft, Bisherige Anstrengungen/ Aktivitäten, Ansprechpartner, Bedingungen zur Auftragserfüllung, Termine, Budgetrahmen, Informationen zur Entstehung der Vakanz (Grund?), Gründe der bisherigen erfolglosen Suche oder bereits umgesetzte Suchstrategien, Genaue Angaben zu den Rahmenbedingungen der Position, Genaue Angaben zur Persönlichkeit des gesuchten Kandidaten, Gewünschte Personalsuchmethode, Vorgehensweise in der Selektion, Form des Feedbacks
Welches sind die Phasen bei einer Projektplanung
1. Angebotserstellung, 2. Projektplanung (Stellenbeschreibung, Zielfirmen-/Personanlieste, 3. Projektausführung (Direktsuche, Interviews mit Kandidaten, Berichte, Vorstellungsgespräche), 4-6. Projektende (Einholen von Referenzen, Entscheidung des Kunden, Vertrag, Coaching)
Was fliesst bei einer Kosteneinschätzung bei einer Projektplanung mit ein
Die variablen Kosten im Projekt (Anzeigenkosten, Spesen, Lohn des Projektteams), Allgemeine Kosten (Verwaltungskosten, Büromiete, Sekretariat, Telefon usw.), Angemessener Gewinnanteil
Honorarformen und Zahlungsmodalitäten
Festhonorar / Pauschalhonorar: Kostenklarheit, Aufwandshonorar: Rechnungsstellung nach Tages- oder Stundensätzen, Richtwert oder Obergrenze wird festgelegt. Erfolgshonorar: Mischformen sind üblich!
Zahlungsmöglichkeiten
Zahlung mit Auftragsvergabe, Teilzahlung nach Projektfortschritt, Zahlung nach Projektabschluss
Was sind die notwendigsten Bedingungen für AGB’s
Allgemeines (Geltungsbereich, Schutzbestimmungen, Diskretionsklausel), Konditionen, Garantieleistungen, Behandlung von Zusatzleistungen, Schlussbestimmungen, Gerichtsstand
Vertragsstörungen und Auflösung eines Projektes
Meistens könne allfällige Probleme oder Störungsursachen mittels eines Gespräches geklärt und behoben werden. Falls dies nicht der Fall ist, empfiehlt es sich das Projekt vorzeitig zu beenden. Gemäss OR Art. 394 – 398 ist der Auftragnehmer verpflichtet, den Auftrag sorgfältig und im Interesse des Auftraggebers auszuführen. Er schuldet eine Leistung und ist diesbezüglich an allfällige Weisungen des Auftraggebers gebunden. Bei unsorgfältiger Ausführung ist kein volles Honorar geschuldet. Gemäss OR Art. 404 kann das Auftragsverhältnis ohne Vorligen von Gründen und ohne Einhaltung einer Frist von jeder Seite aufgelöst werden, Der Auftragnehmer hat Anspruch auf die Vergütung der bereits geleisteten Arbeit.
Kundenbeziehungsmanagement (CRM)
Die Dokumentation und Verwaltung von Kundenbeziehungsdaten.
Was gehört zum aktiven Empfehlungsmarketing
Abgeben von Visitenkarten an Kunden zwecks Weiterreichung, Gezieltes Anfragen nach möglichen Interessenten (Kunden empfehlen andere Kunden), Gezieltes Bitten um Empfehlung an mögliche Interessenten, Abgabe von Prämien oder Gutschriften bei einer erfolgreichen Weiterempfehlung