HR Beratung 2012

HR Beratung 2012

HR Beratung 2012

Kristian Asanin
Study

Kristian Asanin
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in die Personalberatung. Sie behandeln Themen wie Gesprächsführung, Feedbackregeln, Bewerbungsprozesse und interkulturelle Kommunikation. Besonders hilfreich sind sie für Personalberater, die ihre Fähigkeiten in der Beratung von Kunden und Kandidaten verbessern möchten, sowie für stellensuchende Personen, die sich auf Vorstellungsgespräche vorbereiten und ihre Bewerbungsunterlagen optimieren wollen.
Flashcards
153
Students
3
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
01.05.2012 / 26.06.2017

Lernkarten

Was ist Empfehlungsmarketing

Die Mund-zu-Mund-Werbung von zufridenen Kunden ist die beste und auch günstigste Werbung für Personalberater. Zufridene Kunden empfehlen die Dinestleistung weiter - wie auch negative Erfahrungen mit Personalberatungsunternehmen weitergegeben werden

Was sind wichtige Voraussetzugen für Empfehlungen

Die Leistungen sind tatsächlich auch einwandfrei und überdurchschnittlich, Die Beziehungen zu möglichen Empfehlungsgebern werden aktiv gepflegt.

Was versteht man unter USP

unique selling preposition, Alleinstellungsmerkmal, Druch spezielle/hervorragende Dinestleistungen oder einem Alleinstellungsmerkmal kann sich das Personalberatungsunternehmen auf dem gesättigten Markt von der Konkurrenz abheben.

Wer sind die wichtigen Stakeholder im Beziehungsmanagement

Multiplikatoren, Medien, RAV, ect.

Was ist das Ziel des Beziehungsmanagements

Eine nachhaltige auf systematischen Dialog und auf Vertrauen basierende Beziehung aufzubauen

Welches Instrument eignet sich für die Kunteneinteilung

ABC-Analyse, anhand des Jahresumsatzes

Was sind Key Accounts

Sind A-Kunden welche mindestens 50% des Ist-Umsatzes/Deckungsbeitrages oder Zielumsatzes ausmachen und dadurch einen sehr hohen Kundenwert einnehmen und eine tragende Bedeutung für die Personalberatung sind.

Was sind B-Kunden

Hier spielt das Potenzial eine Rolle, hat ein B-Kunde das Potential, um zu einem A-Kunden zu werden, sollte ihm ebenfalls entsprechen Aufmerksamkeit zu kommen.

Wer ist das Bindeglied zwischen der Personalberatung und dem Kunden

In den meisten Fällen ein Mitarbeiter --> Key Account Manager

Was macht ein Key Account Manager

Key Account Manager verfolgen sowohl Aufbau als auch die Pflege von langfristigen Kundenbeziehungen

Systematische Aktivitäten durch den Key Account Manager sind

Gesprächskontakte durch persönlichen besuch im Kundenunternehmen, Telefonische Kontakte im richtigen Moment (periodisches Nachfassen), Einladung im Personalberatungsunternehmen, Einladung zum Essen, Persönliche Kundenbefragungen

Beschwerdemanagement

Wird unterteilt in Reklamation und Beschwerde. Reklamation: Missstand in der Leistung. Beschwerde: Ist weit mehr als einen bestimmten Mangel. Die Erwartungen des Kunden wurden nicht erfüllt und die Unzufriedenheit wird mitgeteilt. Eine Beschwerde ist immer auch als Chance zu betrachten. Beschwerden sind wertvolle Informationen zu möglichen Verbesserungen und ein professioneller Umgang mit Beschwerden fördert wiederum das Image.

Wie sollte man auf Reklamationen von Kunden reagieren

Ruhe bewahren und die Beschwerde oder Rklamation ernst nehmen, Sachlich bleiben, den Kunden ausreden lassen und geduldig und ruhig zuhören, sich in die Lage des Kunden versetzen, herausfinden was der Grund für den Beschwerdeanlass ist (Fragetechnik), in Lösungen denken und nicht in Problemen, Vorwürfe vermeiden, Kunde bei der Lösung miteinbeziehen, sich für die Reklamation bedanken im Sinne des Lernens aus Fehlern, Entschuldigung anbringen (unabhängig davon ob der Kunde selbst auch Schuld trägt), Ergebnis oder Einvernehmen bestätigen und auch vom Kunden bestätigen lassen

Instrumente der Kundenbindung

sich bei einem Auftrag bedanken, rasche Bearbeitung von Kundenanfragen, persönlich formulierte Weihnachtskarte/Glückwunschkarte, Einladungen zu Veranstaltungen

Kundenrückgewinnung, wie könnte man machen

Preisnachlass oder Gutschrift anbieten (Willkommensgeschenk), bestätigen dass sich der Kundenservice gebessert hat, dem Kunden entsprechende Aufmerksamkeit und Wertschätzung zeigen

Was ist ein Stakeholder

Ein Stakeholder ist eine Einzelperson, eine Gruppe von Personen oder eine Organisation, die ein Interesse oder Anspruch gegenüber dem Unternehmen haben oder davon in irgendeiner Weise betroffen sind. Stakholder können durch die Aktivitäten des Unternehmens indirekt oder direkt berührt bzw. beeinflusst werden. Zu unterscheiden sind interne und externe Stakeholder.

Aufgabe der Stakeholderanalyse ist

Die relevanten Stakeholder frühzeitig zu identifizieren, Ihre strategische Bedeutung für das Unternehmen zu erkennen, Die Interessen und Bedürfnisse der Stakeholder mit einzuplanen

Welche Stakeholder können bei einem Personalberatungsunternehmen identifiziert werden

Öffentlichekeit, Kunde, Staat, Eigentümer, Interne Mitarbeiter, Kapitalgeber, Kooperationspartner, Lieferanten, Mitbewerber

Was ist das hauptsächliche Betätigungsfeld einer Personalberatung und welches Ziel wird verfolgt

Hauptsächliches Betätigungsfeld ist die Personalbeschaffung mit dem Ziel: passgenaue Kandidaten zur Auswahl zu präsentieren. Es geht um die gezielte Suche nach einem Kandidaten, der die Anforderungen des Unternehmens erfüllt.

Was für Phasen bei der Personalbeschaffung gibt es

Definition Aufgaben- und Anforderungsprofil, Arbeitsmarkt- und Zielgruppenanalyse, Planung der Beschaffungsmassnahmen, Erarbeiten und Schalten der Stellenanzeigen, Direktansprache, Analyse der Bewerbungsdokumente, Durchführen von Auswahlgesprächen, Durchführen von Tests, Einholen von Referenzen, Beratung bei der Auswahlentscheidung, Beratung bei der Vertragsgestaltung, Kontaktpflege und Betreuung danach

Der Personalbedarf von Unternehmen ist von welchen externen Faktoren abhängig

Konjunkturelle Entwicklung, Technologische Entwicklung, Demografische Entwicklung, Änderung der gesetzlichen Regelungen, Politische Entwicklung, Saisonale Schwankungen, Entwicklung der Branche, Veränderung der Marktstruktur

Der Personalbedarf von Unternehmen ist von welchen internen Faktoren abhängig

Organisatorische Faktoren, Fluktuation, Produktivität, Betriebsklima, Unternehmensstrategie, Hierarchie

Was ist das Ziel der Personalbeschaffung

Die rechtzeitige Bereitstellung einer richtigen Anzahl richtig qualifizierter Mitarbeiter an der richtigen Stelle.

Vorteile des internen Beschaffungsmarktes

Ermöglichen von Aufstiegschancen und demzufolge auch Mitarbeiterbindung, Geringere Beschaffungskosten, Mitarbeiter ist bereits bekannt, Geringere Einarbeitungskosten, Gezielte Förderungsmöglichkeiten und Motivation der Mitarbeiter

Nachteile des internen Beschaffungsmarktes

Neid, Demotivation der internen Mitinteressenten, Mit hoher Wahrscheinlichkeit trotzdem externe Stellenausschreibung, Betriebsblindheit

Die Zusammenarbeit mit Personalberatungen ist wann lohnenwert

Rekrutierungs-Know-how fehlt, Ressourcen zeitlich und personell fehlen, Diskrete Personalsuche, Input von aussen (frischer Wind), Schlechtes Arbeitgeberimage

Stellenbeschreibung Inhalt

Bezeichnung der Stelle, Über-/Unterordnung, Stellvertretung, Stellenziel, Aufgabe, Kompetenzen, Verantwortung, Umgang der Führungsaufgaben, Zusammenarbeit, Kontaktstellen, Vollmachten, Lohneinstufung

Anforderungsprofil Inhalt:

Persönliche Daten, Aus- und Weiterbildung, Berufs- und Führungserfahrung, Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz, Persönlichkeit, Erscheinung / Auftreten / Haltung, Sprach-/IT-Kenntnisse

Welche Arten von Kandidatenbeschaffung gibt es

Die mediengestützte Kandidatenansprache, die Direktansprache

Die mediengestützte Kandidatenansprache

Ein Stelleninserat soll nicht viele Interessenten ansprechen, sondern es soll die geeignetsten Kandidaten für die Stelle ansprechen.

Stelleninserat

G (Glaubwürdigkeit), I (Information), U (Unverwechselbarkeit), L (Lesbarkeit), I (Interesse / Attraktivität) - A (Aufmerksamkeit), I (Interesse), D (Drang), A (Aufforderung zur Handlung). Es soll eine mitarbeiterorientierte Haltung wiedergeben, auf die Zielgruppe eingehen und Aussagekräftig, Realistisch, Unverwechselbar, Emotional ansprechen, Attraktiv gestaltet sein

Medienplanung

Mögliche Medien sind: Lokale Zeitungen, Tageszeitungen, Online-Jobbörsen, Fachzeitschriften, Eigene Webseite, Directmail an Interessenten

Der Medienplan und Inhalt

Der Medienplan: Im Briefing wird besprochen welches Budget für die Besetzung der Stelle geplant ist und für die Rekrutierung zur Verfügung steht. Inhalt der Medienplanung: Bezeichnung des Mediums und seine Erscheinungsweise, Kosten der Veröffentlichung, Erscheinungstermin und Anzeigenschluss (Printmedien), Preise für Sonderleistungen (Farbzuschläge, Grafik), Geografische Verbreitung und Auflagenstärke

Die Direktansprache

Direktansprache basieren auf einer klaren Profilbeschreibung und einer genauen Klärung der Arbeitsplatzanforderungen und Rahmenbedingungen.

Researcher

Aufgabe des Researcher ist es aufgrund der vorhandenen Informationen zum Unternehmen (Marktposition, Marktanteil, Konkurrenz) und dem gesuchten Kandidatenprofil, geeignete Unternehmen herauszusuchen, in welche potentielle Kandidaten angesprochen werden können.

Zielfirmenliste

Mögliche Unternehmen sucht der Researcher über Branchen- und Messe-Verzeichnisse, Datenbanken, Geschäftsberichte, Presseinformationen, Wirtschaftsinformationen, online Bewerberpools und soziale Netzwerke. Zielfirmenliste werden mit dem Auftraggeber besprochen um „no touch“ und „Offlimit“Adressen zur Sprache zu bringen.

Field Research

Kontaktaufnahme zu Informanten und Brancheninsiders für: Entwicklungstendenzen in der Branche, Firmenzusammenschlüsse, Umstrukturierungen, geplante Fusionen, Unzufriedenheiten, Empfehlungen zu Suchbranchen, alternativen Branchen, Konkrete Empfehlungen von Kandidaten für die offene Position

Die Bewerbermappe

Sollte gemäss AIDA gestalten sein: Aufmerksamkeit erzeugen, Interesse wecken, Den Wunsch erzeugen, den Schreiber näher kennenzulernen, Auslösung einer Einladung zum Vorstellungsgespräch

Reihenfolge der Bewerbungsunterlagen:

Bewerbungsschreiben, Evt. Deckblatt, Tabellareischer Lebenslauf, Dritte Seite, Kopien sämtlicher Arbeitszeugnisse, Kopien der wichtigsten Diplome, Referenzangaben

Das Deckblatt

Muss zur Stelle, Position und Bewerbung passen.

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