Herz-Kreislauf in Kürze

Hier sind die Karten all dieser Skripte, welche ich nur am Rande behandelt habe!

Hier sind die Karten all dieser Skripte, welche ich nur am Rande behandelt habe!


L. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Herz-Kreislauf-Erkrankungen für Studierende der Medizin. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Herzinsuffizienz, Endokarditis, Therapieansätze und diagnostische Verfahren, darunter EKG, BNP und Ejektionsfraktion. Die Karteikarten behandeln auch Ursachen, Behandlungsmethoden und chirurgische Optionen wie Bypass-Operationen, Klappenersatz und Herztransplantationen. Sie sind ideal für Medizinstudierende, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Verständnis der kardiovaskulären Pathologien vertiefen möchten.
Karten
232
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
11.01.2016 / 03.06.2025

Lernkarten

Wie nennt man eine TVT die ohne auslösender Faktor entstanden sind?

Nicht provozierte TVT oder idiopathische TVT oder primäre TVT

In welche Richtung wachsen TVTs ehrer?

Nach proximal d.h. die ascendierenden TVTs sind häufiger.

Welche Risikosituationen begünstigen die Entstehung einer TVT?

  • Operation
  • Trauma
  • Immobilisation
  • Pille
  • Lage Reise
  • Schwangerschaft und Geburt bis ins Wochenbett

Welche Risikofaktoren für eine TVT sind bekannt?

  • Alter
  • Vorgängige TVT
  • Adipositas
  • Gerinnungsstörung
  • positive Familienanamnese
  • Tumorerkrankungen

Welche klinischen Zeichen machen TVTs häufig?

  • Ödeme
  • Schmerzen
  • Schwellung 
    • Oberschenkel (messen 5cm über der Patella)
    • Wade
    • Knöchel
  • Spannungsgefühl
  • Überwärmung
  • rötliche Farbveränderungen
  • sichtbare prominetere Kollateralen (Abfluss über die oberflächlichen Venen)
  • Konsistenz erhöht sprich verhärtet
  • Wadenschmerz auf Druck
  • Schmerzen entlan der Vene (häufig wandernd,da die Thrombose mal entstanden ist und sich dan ausbreitet)

Wann kommt bei Verdacht auf eine TVT eine (Welche?) Bildgebende Untersuchung zum Einsatz?

Es muss eine Ultraschall oder Dulpexuntersuchung statt finden, wenn...

  • Eine hohe Vortestwahrscheinlichkeit des Wells-Score vorliegt
  • D-Dimere positiv sind
  • vor definitiver Einleitung der Therapie der TVT

Welche Zeichen (direkt und indirekt) zeigen eine TVT?

direkte Zeichen:

  • Sichtbarer Thrombus (Sono)
  • kein Fluss in der Vene (Duplex)

indirekte Zeichen:

  • nicht komprimierbare Vene (Sono)
  • grösserer Venedruchmesser (Sono)
  • fehlende Atemphasizität (Atemmodulation) (Duplex)
  • Kollateralvenefluss erhöht (Duplex)

Wie hoch ist die Sensitivität und Spezifität der Duplexxonographie bei der Diagnostik einer TVT?

Sensitivität: 90-95%

Spezifität: 90-95%

Welche wichtige Differentialdiagnosen stehen der TVT gegenüber?

  • Hämatom --> meistens geht ein Trauma voraus
  • Baker Zyste --> keine Pulsation
  • oberflächiche Throbophlebitis --> zeigen noch mehr die Zeichen einer Entzündung

Du bist auf der Notfallstation und die Patientin stellt sich anamnestisch und klinisch dar, das eine TVT in Frage kommt. Wie ist das weitere Vorgehen bei Verdacht auf ein TVT?

1. Klinische Wahrscheinlichkeit der TVT mittels Wells-Score abschätzen

  • tiefe Vortestwahrscheinlichkeit --> D-Dimere
  • hohe Vortestwahrscheinlichkeit --> Bildgebung
  • hohe Vortestwahrscheinlichkeit und hohes TVT Risiko --> Bildgebung und sofortiger Beginn mit Heparin!!

2. D-Dimere (falls tiefe Vortestwahscheinlichkeit)

  • D-Dimere negativ --> Ausschluss der TVT
  • D-Dimere positiv --> Bildgebung

3. Bildgebung (bei hoher Vortestwahrscheinlichkeit oder positiven D-Dimeren)

  • Bildgebung negativ --> Ausschluss der TVT
  • Bildgebung positiv --> Therapie der TVT

Wie ist die Akuttherapie einer TVT?

1. Kompressionsverband zur Reduktion der Schwellung und der Symptome.

2. Niedermolekulares Hepatin (NMH) wie Fragmin

  • 200 IE/kg/24h subcutan
  • für mindestens 5 Tage und bis der INR für 2 Tage über 2 ist.

Wie ist die Mittelfristige Therapie einer TVT?

1. Medizinische Kompressionsstrümpfe der Klasse II für 2 Jahre, diese Intervention reduziert das Auftretten des Post-Thrombotische Syndroms

2. Orale Antikoagulation mit Vitamin K-antagonisten (z.B. Marcoumar)

  • Beginn ab dem 1. Tag
  • Andauern über 3 Monate

Welches Medikament soll Anstelle des niedrigmolekularen Heparins gegeben werden zur initalen Behandlung einer TVT wenn...

  • eine Blutungsgefahr besteht
  • eine Operationg geplant ist
  • eine Niereninsuffiienz vorliegt?

Unkraktioniertes Herparin i.v.

Wie ist die Therapie eines post-thrombotischen Syndroms?

langfristige Behandlunng mit Kompressionsstrümpfen!!

Welche neuen oralen Antikoagulantien werden anstelle des Marcoumars in der mittelfristigen Behandlung einer TVT eingesetzt und wie sind sie anzuwenden?

Rivaroxaban (Xarelto)

  • Absetzen Heparin nach weniger als 48h
  • 3 Wochen 15mg 2-mal am Tag
  • danach für min 3 Monate 20mg einmal am Tag

Apexiban (Eliquis)

  • Absetzen des Heparins nach weniger als 36h
  • 10mg 2-mal am Tag über 7 Tage
  • anschliessend 5mg 2-mal am Tag über 6 Monate

Edoxaban (Lixiana)

  • Absetezn des Heparins frühestens nach 5 Tagen
  • 30-60mg pro Tag während 3-12 Monate

Dabigatran (Pradaxa)

  • Absetzen des Heparins frühestens nach 5 Tagen
  • 150mg 2-mal am Tag über 6-18 Monate

Wie geht es mit der Behandlung einer TVT nach 3 Monaten weiter?

Provozierte TVTs müssen nicht länger als 3 Monate therapiert werden

Unprovozierte TVTs müssen nach 3 Monaten je nach Nutzen und Risiko ev. langerfristig oral antikoaguliert werden. Besonders antikoagulationsbedürftig sind...

  • proimale TVT und LE mit geringem Blutungsrisiko
  • bereits eine zweite TVT mit gerinem bis mässigem Blutungsrisiko
  • Tumorassoziirte TVT --> Antikoagulation auch mit NMH

--> bei längerfristiger Antikoagulation muss das Nutzen-Risiko-Verhältniss regelmässig Re-evaluirt werden.

Wie kann man einer TVT prophylaktisch entgegenwirken (Thromboseprophylaxe)?

Mechanisch:

  • Mobilisation
  • Intermittiernde pneumatische Kompression
  • Kompressionstrümpfe

Medikamentös:

  • Niedermolekulares Heparin
  • neue OAL (Xarellto und Co.)
  • (Unfraktinoniertes Heparin)
  • (Vitamin K Antagonisten)

Wie kommt es zu einer Entwicklung einer infektiösen Endikarditis?

Um eine Endikarditis zu bekommen braucht es eine Prädisposition, welche zu einer Endothelläsion an der Klappe führt.

Auf dem Boden der Läsion sammeln sich Thrombozyten und Fibrin. Diese Ansammlung nennt man sterile Vegetation.

Durch eine Eintrittspforte kommen Bakterien in die Blutbahn und führen zu einer Bakteriämie. Die Bakteriämie vermag die sterile Vegetation zu infizieden und sie wird zur infizierten Vegetation.

Jetz handelt es sich um eine infektöse Endikarditis mit diversen Folgen wie Lokalen Komplikationen, immunologische Phänomeme, Embolisationen und natürlich Weiterbestehen der Bakteriämie.

Welche Prädispositionen gibt es die eine Endothelläsion verursachen können und damit den Boden einer Endokarditis bilden?

kardial:

  • Mitralklappenprolaps mit Mitralinsuffizienz
  • Kongenitale Vitien
  • künstliche Herzklappen
  • Status nach Endokarditis

Nicht-kardial:

  • intravenöser Drogengebrauch
  • Nosokomiale Einlagen wie
    • I.V. Katheter
    • Pacemaker
    • Hämodyalyse
  • Zähneputzen
  • Zahnarzt besuch

Was sind die wichtigsten Infektionsquellen von Endokartitiden?

1. Haut (36%)

2. Mund (34%)

3. Gastrointestinaltrackt (10%)

Welche Eingriff führen mit erhöhtem Risiko zu einer Bakteriämie?

Zahnäztlich:

  • Zahnziehn
  • Peridontale Chirurgie
  • Zähneputzen
  • Kaugummi-Kauen

Obere Luftwege:

  • starre Bronchuskopie
  • Tonsillektomie
  • Nasotracheale Intubation

Gastrointestinal:

  • Gastrskopie
  • Colonoskopie
  • perkutane Leberbiopsie

Urogenital:

  • Uretherkatheterisation
  • Zystoskopie
  • TURP

Gynäkologisch

  • vaginale Geburt

Welche Bakterien sind führen häufiger (wie häufig) zu einer Endokarditis wenn sie in der Blutbahn vorkommen?

  • Streptokokken in 23-30%
    • insbesondere viridans (Keime im Bund) Spreptokokken in 17% 
    • Streptococcus bovis 6%
    • Andere Streptococcen 6%
  • Staphylococcus aureus in 31%
  • Caogulase-negative Staphylococcus in 11% --> kommen insbesondere bei künstlichen Klappen vor.
  • Enterekokken in 10%
  • Grammnegative Keime 2-5%
  • HACEK Gruppe in 2%
  • Pilze in 2%
  • Polymikrobiell in 10%

Welche Keime sind heute häufiger als früher und wieso?

Heut gibt es bedeutend mehr Staphylococcus aureus und Coagulase-negative Staphylococcen weil die Leute älter werden und es mehr künstliche Klappen gibt.

Heut gibt es weniger Strepptokokken zum eine weil die Staphylokokken %mässig auch zunehmen und zum andern, weil es heute praktisch kein rheumatisches Fieber mehr gibt.

Bei welchem Alter liegt der Erkrankungsgipfel der infektiösen Endokarditis?

Bei den 70-85-jährigen

Wie werden die Endokartitiden heute eingeteilt und welches System wird damit abgelöst?

Heutige Einteilung:

  • Endokarditis an nativen Klappen
  • Endokarditis bei iv-Drogenkonsum
  • Endokarditis an prothetische Klappen (cardiac Devices)
  • Nosokomiale Endokarditis

Veraltetes System:

  • akut (bis max. 6 Wochen)
  • subakut (6 Wochen bis 3 Monate)
  • chronisch (ab 3 Monaten)

Welche Bakterien gehören in die HACEK-Gruppe und was gitl es dabei zu beachten?

  • Haemophilus aphrophilus und paraphrophilus
  • Actinobacillus actinomycetemcomitans
  • Cardiobacterium hominis
  • Eikenella corrodens
  • Kingella kingae

--> Zu beachten: brauchen besondere Wachstumsbedinngungen

  • Spezialmedian
  • lange Inkubationszeit

--> Kolonisiern den Mund und Rachenraum!!

Welche Symptome und klinische Befunde kommen bei Eindokarditis vor?

Allgemein:

  • Fieber (96%) --> praktisch keine Endikarditis ohne Fieber
  • Splenomegalie (11%)

Hautzeichen:

  • Splinter Hämorrhagien
  • Osler Knoten
    • dabei handel es sich um kleine subkutane entzündliche und schmerzhafte hämmorrhagische Efflorenszenzen
    • Sind pathognomisch d.h. kommen sie vor, handelt es sich mit Sicherheit um eine Endokarditis
  • Janeway Flecken
  • Roth'sche Flecken
  • Embolien
  • Konjunktivale Blutungen

Herz-Symptome:

  • Neues Insuffizienzgeräusch (48%)
  • Zunahme eines vorbestehendes Geräusches (20%)

Labor:

  • CRP erhöht (62%)
  • Rheumafaktoren erhöht (5%)
  • Hämaturie (26%)

Was ist bei Butkulturen im allgemeinen und bei Endikarditis zu beachten?

Blutkulturen im allgemeinen:

  • Immer (Ausnahme max. Meningitis) Abnahme der Blutkultur vor Beginn der Antibiothika Therapie
  • Abnehme von 2x2 oder 3x2 Blutkulturpaare (aerob/anaerob)
    • mindestens 30 Minuten Abstand zwischen den Abnahmen der ersten und der zweiten 2 Blutkulturen, um eine kontinuirliche Bakteriämie zu zeigen.
  • Bei einem liegenden Kathether werden immer Blutkulturen aus dem Katheter und peripher abgenommen, so kann man eine Kontamination des Katheters ausschliessen.

Wie wird die Diagnose einer Endikarditis gestellt?

Mit Hilfe der DUKE-Kriterien. Diese sind folgendermassen Charakterisiert:

  • über 80% Sensitivität
  • hohe Spezifität
  • Hoher negativ Prädiktiver Wert (Kann eine Endokarditid durch die Duke-Kriterien ausgeschlossen werden ist es praktisch mit absoluter Sicherheit keine Endokarditis)

Die Diagnose wird wir folgt duch die Duke-Kriterien gestellt:

Es ist eine Definitive Endokarditis wenn...

  • Die Endokarditis per Autopsie/Histologie oder Operation gezeigt wird oder
  • Wenn 2 Major-Kriterien zutreffen oder
  • Wenn 1 Major-Kriterium und 3 Minor-Kriterien zutreffen oder
  • Beim Zutreffen von mindestens 5 Minor-Kriterien

Es ist eine mögliche Endokarditis wenn..

  • 1 Major-Kriterium und 1 Minor-Kriterium erfüllt ist oder
  • bei zutreffen von 3 Minor-Kriterien

Es ist kein Endikarditis wenn..

  • Eine anderer Diagnose gezeigt werden konnte
  • Wenn die Beschwerden nach weniger als 4 Tage Antibiothika abklingen
  • Wenn die Endikarditis innert 4 Tagen Antibiothika histologisch wiederlegt wird

Was sind die Major-Kriterien der DUKE-Kriterien?

  • mehr als 2 Blutkulturen sind positiv auf typische Keime der Endokarditis
    • Viridansstreptokokken
    • S. aureus
    • Strep. galolyticus
    • HACEK-Gruppe
    • Enterokokken
  • persistiernd positive Blutkulturen
    • mehr als 2 positive Blutkulturen im Abstand von mindestens 12h oder
    • 3 von 3 Blutkulturen positiv im Abstand von je mindestens 1h oder
    • Die Mehrheit von 4 Blutkulturen sind positiv in einem Abstand von mindestens 1h
  • Blutkulturen positiv auf Coxiella burnetti (bekommt man durch Kontakt zu Schafen)
  • Echo vereinbar mit einer Endokarditis
    • Oszillierende intrakardiale Masse und/oder
    • Abszess
  • Neue Klappeninsuffizienz im Echo (Verschlimmerung einer bestehenden Insuffizienz reicht nicht)

Was sind die Minor Kriterien der DUKE-Kriterien?

  • Prädisponierende Faktoren
    • Vorbestehende Herzkrankheit
    • iv Drogenkonsum
  • Fieber min. 38°
  • Vaskuläre Phänomene
    • arterielle Embolien
    • septische Lungenembolie/infarkt
    • Mykotisches Aneurysma
    • Intrakranielle Einblutung
    • Konjunktivale Einblutung
    • Janeway's Läsionen
  • Immunologische Phänomene
    • Glomerulonephritis
    • Osler Knoten
    • Roth Spot
    • Rheumafaktoren
  • Mikrobiologie
    • positive Blutkulturen, die die Major-Kriterien nicht erfüllen
    • Serologischer Keimnachweiss der typisch ist für eine Endokarditis

Welche Indikation zur Sonographie besteht im Zusammenhang mit einer Endikarditis?

  • Verdacht auf Klappenendokarditis
  • Mögliche Endikarditis nach DUKE-Kriterien
  • komplizierte Endokarditis

Woher kommen typischerweise Viridans-Streptokokken?

Mundhöhle und Nasennebenhöhlen

Woher kommen typischerweise Streptococcus bovis und galolyticus?

Vorkommen bei Colonkarzinom und entzündlichen Darmerkrankungen

Woher kommen typischerweise Enterokokken?

Aus dem Urogenitaltrakt und intaabdominell

Woher kommen typischerweise S. aureus?

Von der Haut d.h. bei

  • Weichteilinfekt
  • iv Drogenkonsum
  • intravaskulären Katheter

Wie ist der normale Verlauf einer Endokarditis unter Therapie und welche Zeichen gegen Hinweise auf ein Nicht-Ansprechen der Therapie?

Unter der Antibiothikatherapie kann der Patient noch bis zu 6 Tage positive Blutkulturen zeigen und auch noch für 4 Tage Fieber haben.

Ein Nicht-Ansprechen auf eine Therapie wird an Auftretten neuer Probleme unter Antibiothikatherapie erkannt.

Welche Komplikationen können sich aus einer Endokarditis geben?

  • Herzinsuffizienz (32%)
  • nicht-cerebrale septische Embolien (23%)
    • Lunge
    • Milz
    • Niere
    • Haut
  • cerebrale (septische) Embolie (17%)
  • Intrakardialer Abszess (14%), wie ein paravalvulärer Abszess
  • Septumperforation
  • persistierend positive Blutkulturen
  • Reizleitungsstörung
  • Perikarderguss
  • Klappendestruktionen/Klappenperforation
  • Klappeninsuffizienz

 

  • Klappenersatz in 48% notwenig wegen lokalen Komplikationen
    • Destruktion der Klappe
    • Sehnenfadenruptur
  • Mortalität im Spital 18%

Wie wird eine Endokarditis therapiert?

Häufige Erreger (S. aureus, Streptokokken)

  • Amoxicillin/Clavulansäure 4-6-mal täglich 2.2g i.v. Plus Gentamicin 3mg/kg/Tag in 2 Dosen
  • Bei Penicilin Allergie oder MRSA-Gebiet: Vancomycin 2-mal täglich 15mg/kg i.v. anstelle Amoxicillin/Clavulansäure

Weniger als 1 Jahr nach Operation häufiges Keimspektrum (S. aureus, Coagulase-negative Staphylokokken)

  • Vancomycin 2-mal täglich 15mg/kg i.v plus Gentamamicin 3mg/kg täglich in 2 Dosen und Rifampicin 2-mal täglich 600mg p.o. oder i.v.

In Beidne Fällen gilt:

  • Dosierung nach minimaler Hemmkonzentration
  • Therapie für 4-6 Wochen intravenös

In welcher Klappen-Reihenfolge ist die Häufigkeit Endokaditis, wenn zu oberst jene ist, welche am Häufigsten von der Endokarditis betroffen ist?

1. Mitralklappe

2. Aotenklappe

3. Aorten- und Mitralklappe

4. Trikuspidalklape

5. Pulmonalklappe

6. Klappenprothese

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