Herz- und Kreislaufsystem

Herz-und Kreislaufsystem

Herz-und Kreislaufsystem


Sarah Lanz
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Überblick über das Herz- und Kreislaufsystem, einschließlich der Struktur und Funktion des Herzens, der Blutgefäße und der damit verbundenen Erkrankungen. Sie behandeln Themen wie die Anatomie des Herzens, die verschiedenen Arten von Blutgefäßen, die Ursachen und Symptome von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose, Hypertonie und Myokardinfarkt, sowie die Diagnose und Therapie dieser Erkrankungen. Diese Lernkarten sind besonders nützlich für Schüler, die sich auf Prüfungen im Bereich der Medizin vorbereiten, da sie wichtige Konzepte und Fakten auf eine verständliche und strukturierte Weise vermitteln.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Créé / Mis à jour
04.09.2012 / 11.11.2013

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Schläfenarterie

a.temporalis

Halsschlagader

a.carotis

Oberarmarterie

a.brachialis

Ellenarterie

a.ulnaris

Speichearterie

a.radialis

Oberschenkelarterie

a.femoralis

Kniekehlenarterie

a.poplitea

Fussrückenarterie

a.dorsalis pedis

Schlüsselbeinvene

v.subclavia

Halsvene

v.jugularis

Oberarmvene

v.brachialis

Oberschenkelvene

v.femoralis

Lungenvene

v.pulmonaris

Definition Hypertonie

Bluthochdruck

lang andauernde, nicht situationsabhängige Blutdruckerhöhung

Ursachen einer primären Hypertonie

unbekannte Ursache

ev. führen Übergewicht, Fehlernährung, Bewegungsmangel, Stress zu einer Hypertonie

Ursachen einer sekundären Hypertonie

Folge einer anderen Grunderkrankung wie z.B. Erkrankungen der Nieren und der Nierengefässen, Hormonstörungen (z.B.Schilddrüsenüberfunktion)

Symptome einer primären Hypertonie

Die meisten Menschen mit einer primären Hypertonie haben keine Symptome.Die Diagnose Hypertonie ist dann ein Zufallsbefund. Andere gehen zum Arzt, weil sie Kopfschmerzen oder Druck im Kopf,Ohrensausen, Herzklopfen, Schwindel oder Schweissausbrüche haben.

Symptome einer sekundären Hypertonie

Pat.mit einer sekundären Hypertonie zeigen zusätzlich die Symptome der Grunderkrankung

Diagnosestellung bei Hypertonie

Aufgrund der Anamnese wird die Ärztin den Blutdruk messen. Findet sie das erste mal einen erhöhten Druck,werden die Messungen über einen gewissen Zeitraum forgesetzt.

Therapie einer Hypertonie

medikamentöse Therapie z.B mit Betablockern, Diuretika, Kalziumantagonisten, ACE-Hemmer und Sartanen, die allein, als Zweier-oder als Dreierkonbination verordnet werden.

Nicht medikamentöse Therapie z.B.durch Anpassung des Lebensstill: Gewichtsreduktion, Mässigung beim Alkoholkonsum, regelmässige Bewegung, Verminderung des Kochsalzkonsums

Betablocker

SInd Herzmedikamente, die den Puls verlangsamen. Bei verlangsamtem Puls hat das Herz mehr Zeit, sich zu füllen. Die Auswurfleistung wird so vergrössert.Als günstiger Nebeneffekt wird man innerlich ruhiger, sodass diese Präperate auch gegen Lampenfieber oder vor Prüfungen angewendet werden.

Nebenwirkungen Betablocker

Bei der EInnahme von Betablockern können Müdigkeit, Schwindel, Bradykardie oder Atemnot mit Asthma bronchiale auftretten, bei den Männern kann es zu Störungen der Errektion kommen. Sie lassen sich durch eine sorgfältige Wahl der Dosis beeinflussen.

Diuretika

Diuretika fördern die Harnausscheidung. Sie werden bei Herzinsuffizienz eingesetzt,weil durch das Ausscheiden von Flüssigkeit die Gesamtblutmenge sinkt und dadurch das Herz entlastet wird. Auch bei einem Lungenödem, als Folge der Linksherzinsuffizienz, ist es lebenswichtig, dass das Wasser, das in den Alveolen gepresst wurde, ausgeschieden wird

Nebenwirkungen Diuretika

Die vermehrte Harnausscheidung kann insbesondere bei älteren Klienten sowie bei Kindern zu reduziertem Blutvolumen führen und dadurch zu Kreislaufbeschwerden führen.Dies macht sich vor allem mit Kopfschmerzen,Shwindel, Schwäche, Schläfrigkeit,Sehstörungen,Mundtrockenheit,Hypotonie und Kreislaufstörungen bemerkbar. Zudem kann infolge der verminderten Blutmenge zur Bluteindickung mit Thromboseneigung kommen

Kalziumantagonisten

Der Wirkstoff hemmt den Kalziumeinstrom in die Muskelzellender arteriellen Gefässwände und führt somit zu einer Erweiterung der Gefässe und dadurch zu einer Blutdrucksenkung. Die Medikamente erweitern ebenfalls die Koronargefäse, was zu einer besseren Durchblutung des Herzmuskel führt

Nebenwirkungen Kalziumantagonisten

Es können Kopfschmerzenund Ödeme auftreten

ACE-Hemmer

ACE-Hemmer gehören zur Gruppeder gefässerweiternden Medikamenten.Sie bewirken eine Weitstellung der Gefässe in der Periphere und sorgen auf diese Weise dafür, das das Herz mehr Blut durch den Körper pumpen kann, ohne das es sich mehr anstrengen muss.

Nebenwirkungen ACE-Hemmer

Eine häufige Nebenwirkung ist ein lästiger trokener Husten, sodass die Behandlung umgestllt werden muss.

Angiotensin-Rezeptor-Blocker (Sartane)

Ähnlich wie ACE-Hemmer

Definition Herinsuffizienz

Herzmuskelschwäche. Der Herzmuskel ist den Anforderungen, die der Körper stellt, nicht mehr gewachsen. Er ist nicht mehr in der Lage, genügend sauerstoffreiches Blut in den Kreislauf zu pumpen

Zwischen welchen Insuffizienzarten unterscheiden wir?

Belastungsinsuffizienz und Ruheinsuffizienz

Definition Linksherzinsuffizenz

Schwäche der Muskulatur des linken Herzen. Das linke Herz wird mit dem Blut aus dem Lungenkreislauf gefüllt und pupmt es in die Aorta. Infolge der Insuffizienz kommt es zu einer ungenügenden Pumpleistung des linken Herzens. Das Blut bleibt in der linken Herzkammer zurück. Der Rückstau dehnt sich über den linken Vorhof ïn die Lungenvene und Lungenkapillaren aus.

Ursachen Linksherzinsuffizienz

Lang andaurende Hypertonie (das Herz muss gegen einen hohen Druck in den Arterien arbeiten),

Klappenfehler (das Blut fliesst immer wieder durch schlecht schliessende Klappen in Vorhof oder Herzkammer zurück)

Durchblutungsstörungen des Herzmuskels (Verengung der Herzkranzarterien)

Symptome Linksherzinsuffizienz

Durch den Rückstau des Blutes in den Lungenvenen sind die Atmungsorganebesonders betroffen.Es kommt zu einer Dyspnoe, die anfangs nur bei Belastung und später auch in Ruhe vorhanden ist.

Infolge des Rückstaus in den Lungenvenen kann eine STauungsbronchitis mit Hustenreiz und vermehrten Auswurf auftreten. Später kann es zu einem Lungenödem kommen, welches zu Atemnot führt

Definition Rechtherzinsuffizienz

Die grossen Venen des Körpers (obere und untere Hohlvene) führen das Blut aus dem grossen Kreislauf zum rechten Herzen zurück,von wo es in den Lungenkreislauf gepumpt wird.Bei ungenügender Pumpleistung des rechten Herzens staut sich das Blut über den rechten Vorhof in den venösen Körperkreislauf zurück

Ursachen Rechtherzinsuffizienz

Herzklappenfehler,Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, chronische Lungenkrankheiten oder auch als Folge von Linksherzinsuffizienz (erhöhter Widerstand in den Lungengefässen)

Symptome Rechtsherzinsuffizienz

Beinödeme ( kann aber später alle Organe betreffen)

gestörte Nierenleistung (führt zu Nykturie)

durch den Rückstau zu einer vergrösserung der Leber

Übelkeit und Schmerzen im Magenbereich

Defintion Globalinsuffizienz

Kombinierte Leistungsschwäche der Muskeln beider Herzhälften. Sie beginnt meist mit Linksherzinsuffizienz und Druckerhöhung in den Lungengefässen. Gegen diesen hohen Druck muss nun das rechte Herz erhebliche Mehrarbeit leisten. Die Muskelfasern verdicken sich und brauchen mehr Sauerstoff. Aufgrund des bestehenden Sauerstoffmangels wird auch dieMuskulatur des rechten Herzens schwach

Diagnosestellung Herzinsuffizienz

EKG ev. auch ein Belastungs-EKG

Thorax-Röntgen (zeigt eine Herzvergrösserung und evtl. Zeichen einer Lungenstauung)

Echokardiografie (Beurteilung von Grösse und Funktion der Herzkammer

erhöhter Pro-BNP Wert im Blut (zeigt eine chronische Herzinsuffizienz, denn dieser Stoff wird bei dauernder Überlastung vom Herzmuskel abgesondert)

Therapie Herzinsuffizienz

Zusätzliche Massnahmen bei einem Lungenödem

Als Erstes muss für eine Entlastung des Herzens gsorgt und derHerzmuskel gestärkt werden. Dies kann durch verschiedene Medikamente erreicht werden:

Diuretika

ACE-Hemmer

Herzglykoside

Zusätzliche Massnahmen bei einem Lungenödem:

Sauerstoffanreicherung der Atemluft

Beruhigungsmittel

Étudier