01 APPP


D. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Physiologie des Herz-Kreislaufsystems auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Regulation des Blutdrucks, die Funktion der Barorezeptoren und Volumenrezeptoren, sowie die Rolle des Vorhofs und der Ventrikel. Zudem werden die Wirkungen von Angiotensin und Aldosteron sowie die Organdurchblutung und die Anpassungsmechanismen des Herz-Kreislaufsystems behandelt. Diese Lernkarten sind ideal für Medizinstudenten, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Verständnis der kardialen Physiologie vertiefen möchten.
Flashcards
54
Students
4
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
05.01.2016 / 16.03.2024

Flashcards

Orthostase - Syndrom: 

- Ist die Störung des Regelsystems oder der auf orthostatische Anpassung beruhende, hypotone Kreislaufregulation mit Schwindelzuständen, Ohrensausen, herabgesetzter körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit. 

- Es ist zu wenig Blut im rechten Ventrikel kurz darauf wird es daher auch im linken Ventrikel zu wenig Blut haben und somit hat das Gehirn dann zu wenig Blut. Der Blutdruck fällt ab. 

Prinzip der Blutdruckregulation: 

Reiz => Sensor, Barorezeptoren, Volumenrezeptoren => Regler, Mittelhirn => Ist-Soll-Zustandsvergleich, Reiz <=> Regler-Einstellung-Vergleich

Regler,Mittelhirn => Effekte auf Herzfrequenz, Herzkraft, Gefässstellung, Volumen- / Flüssigkeitsregulation 

Anwendungsbeispiel Prinzip der Blutdruckregulation: 

Reiz, Schwitzen in der Sonne ohne zu trinken => Sensor, Barorezeptoren, Volumenrezeptoren => Regler => Ist-Soll-Zustandsvergleich, Reiz <=> Regler-Einstellung-Vergleich

Regler => Effekte => Sensor. Barorezeptoren, Volumenrezeptoren 

Renin - Angiotensin - Aldosteron - System: 
Blutdruck- und Volumensteigerung 

- Aldosteron ADH => Renin => Aktivierung Angiotensinogen => Angiotensin l => ACE-Wirkung => Aktivierung Angiotensin ll => Aldosteron ADH 

- Hormonsystem zur Aufrechterhaltung des Blutdruckes und des Flüssigkeitshaushaltes 

- Blutdruckabfall, Salzverlust und Hypovolämie führt über Stimulation von Barorezeptoren der Niere zur Reninausschüttung.

- Angiotensin ll führt zur Vasokonstriktion und stimuliert die Ausschüttung von Aldosteron der Nebennierenrinde; Angiotensin ll ist das stärkste blutdrucksteigernde Hormon des menschlichen Körpers 

- Aldosteron steigert die Natriumrückresorption aus dem Primärharhn der Niere und die Kaliumausscheidung. Die Natriumrückresorption führt zur Steigerung der Flüssigkeitsresorption. 

Kurz - Mittel - Langfristige Blutdruck - Regulation: 

Blutdruck hoch => Aktivierung durch Blutdruckabfall => Sympathikus hoch => Adrenalin und Noradrenalin hoch => RAAS hoch => ADH hoch = Blutruck ..... 

Organdruchblutung in Ruhe :
 

Bei körperlicher Ruhe ( ohne Hitzeenwirkung) verteilt sich das Herzzeitvolumen etwa so ( 100% = HZV)

- 30 % Verdauungssystem
- 20 % Nieren
- 15 % Gehirn
- 15 % Muskulatur
-   5 % Herzmuskel 
- 15 % andere Gewebe 

Autoregulation der Organdurchblutung: 
Herzmuskel: 

Kann unter Extrembelastung bis auf das Fünffache steigen 

Autoregulation der Organdurchblutung: 
Hirn: 

Hat einen spezifischen Blutbedarf wegen hohem Sauerstoff und Glucosebedarfs, sowie Liquorbildung 

Autoregulation der Organdurchblutung: 
Leber und Milz: 

Haben einen spezifischen Blutbedarf wie die Hirnrinde wegen ihrer Aufgaben 

Autoregulation der Organdurchblutung: 
Niere: 

Ist Spitzenreiter wegen ihrer Blutreinigungsfunktion 

Autoregulation der Organdurchblutung: 
Haut: 

Unterschiede bei Kälte, Wärme, Volumenmangel 

Autoregulation der Organdurchblutung:
Skelettmuskulatur: 

Kann bei Belastung bis auf das 20 fache des Ruhewertes steigen. Autoregulation sichert dem aktiven Muskel ausreichende Durchblutung ( hoch durch b2 Wirkung durch Adrenalin, Endothelin, Laktat) während unbeteiligte Muskelpartien durch den Einfluss des Sympathikus weniger Blut erhalten. 

Autoregulation der Organdurchblutung:
Magen - Darm - Trakt: 

MDT: Umverteilung des Blutvolumens von den zentralen Organen auf den MDT => postprandiale Müdigkeit. 

Inotropie: 

Kraft 

Study